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Kopfnoten

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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 20:06   Titel: Kopfnoten Antworten mit Zitat

hi
Ab diesem Jahr gibts ja die Kopfnoten (zumindest in NRW [?])...

Was haltet ihr davon, was habt ihr für welche ?

Ich steh so überall 2-3, und da komm ich shcon zu meiner Kritik.
Viele Lehrer halten auch nichts davon, weswegen sie dann einfach keine Noten eintragen, was bedeutet, dass sie dem/der ReligionslehrerInn & SportlehrerIn zustimmen, die die Vorschläge machen.

...
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 20:11   Titel: Antworten mit Zitat

Was sind bitte Kopfnoten?

Wiki sagt:

Zitat:
Kopfnoten nennt man die Schulnoten, die nicht die Leistung eines Schülers in den einzelnen Fächern, sondern andere Eigenschaften bewerten. Dazu gehören unter anderem Mitarbeit und soziales Verhalten. Die Kopfnoten werden im allgemeinen vom jeweiligen Klassenlehrer auf Basis der Einschätzungen der Fachlehrer erstellt.


Aha, wieder was gelernt!
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 20:11   Titel: Antworten mit Zitat

Also bei uns machen das die LK Lehrer,die sehen uns schließlich jeweils 5 Stunden die Woche. Glaube im ersten Halbjahr macht Lehrer 1 den Vorschlag und Lehrer 2 kann drüber gucken und gegenfalls mit Absprache ändern und im 2ten Halbjahr dann umgekehrt.

Find das System so ganz ok,denke aber auch, dass wir alle zwischen 2 und 3 eingestuft werden weil sich einfach keiner Bock hat Gedanken zu machen geschweige denn Notizen übers Halbjahr zu machen. Verständlich ja aber denke da werden einige zu schlecht wegkommen. Machste einmal ne blöde Aktion biste für den Rest des Halbjahres der unsoziale Sack und kassierst die 4 im Umgang mit Mitschülern oder so,kanns mir vorstellen.

Wobei ich mich eigentlich als sozial tauglich einstufe
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 20:12   Titel: Antworten mit Zitat

Finde diese Beurteilung prinzipiell sehr gut. Schließlich gehört zum Aufgabenbereich der Schule nicht nur die Vermittlung von Fachwissen sondern auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen.

Klar kann man wohl sagen, dass das Verhalten eines Schülers bisher ohnehin - gewollt oder ungewollt - mit in die Notengebung einfloss. Aber nun kann man sicherlich noch genauer differenzieren.

Problematisch wird es allenfalls dann wenn wirklich gewisse Antipathien im Raum sind. Jedoch sollte ein Lehrer, der seine Aufgabe professionell wahr nimmt sich dieser Sache bewusst sein und das entsprechend berücksichtigen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 20:16   Titel: Antworten mit Zitat

Dumme Frage, aber wo unterscheiden sich denn Kopfnote und Sozial/Arbeitsverhalten?
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 20:17   Titel: Antworten mit Zitat

Schmarn, würd man in Bayern sagen.

Unsere Lehrer finden es auch unnötig.

Es gibt ja auch nur vier Noten. Und, so wie uns gesagt wurde, gibt es im Normalfall eine 2, für ne 3(befriedigend?) ist man vlt unpünktlich. Ne 4 schafft man glaub ich nur wenn man was schlimmes anstellt. Und eine 1. Keine Ahnung.

Eigentlich unsinnig, wobei sich Schüler, die immer Mist bausen möglicherweise im Verhalten bessern.
Denn wer bei einer bewerbung die Kopfnote 3/4 hat, wird sicherlich einen schlechten Eindruck machen.
Wobei da die Frage ist, wie schnell manche Schulen jemandem eine 3 geben.

Die bewertungskriterien sind sowieso unsinnig. Unter den Sachen kann man sich nichts vorstellen. Hab sie zwar grad nicht mehr im Kopf, aber wir haben sie gezeigt bekommen, und naja. Die Lehrer wissen auch nicht so genau wie sie das bewerten sollen.

Ich hoffe nur, dass ein einser schüler nicht automatisch eine 1 bekommt, und einer der einen schnitt von 3.0 etc. hat eine 3 bekommt, obwohl er genauso dem unterrricht etc folgt.

Man hätte entweder ein System mit Noten von 1-6 machen sollen, oder es am besten ganz bleiben lassen.

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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 20:36   Titel: Antworten mit Zitat

Wo wir gerade bei Schule sind, hätte ich da mal ne Frage...

Kann mir jemand zufällig sagen, wieviele Grundkurse man ins Abitur einbringen muss?

Meine LK's sind Englisch und Wipo, mal angenommen mein P3 ist Mathe oder Physik und P4 Philosophie oder so...so weit so gut...nun würde mich aber brennend interessieren wieviele Grundkurse ich neben meinen Lk's und Prüfungsfächern einbringen muss...

vielen Dank für Antworten...



EDIT: Ich hätte da noch ne Frage und zwar würde ich gerne wissen, ob ich theoretisch nach der 12. Klasse ,in der ich bin, Bio abgeben könnte obwohl ich nach der 10ten bereits Chemie gekickt habe - ich hätte also folglich als Naturwissenschaft nur noch Physik...
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BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 20:49   Titel: Antworten mit Zitat

Im Prinzip ist das Ganze nicht schlecht. Nur wie die Durchführung aussieht....naja. Unsere Lehrer wissen gar nicht wie sie das noch machen sollen bei dem ganzen anderen Stress, von daher wirds bei uns so aussehen, dass die Sportlehrer die Noten machen und andere Lehrer in ein Heft zu jedem Schüler etwas anmerken können, falls sie was zu loben oder kritisieren haben. Der Sportlehrer kann sich dann zu jedem Schüler die Kommentare anschauen und abwägen, ob er von der Grundnote 2 nach oben oder unten abweichen will. Dass bei uns die Grundnote 2 quasi bei jedem Schüler vorgegeben ist, find ich auch ok, weil wir eigentlich ne recht vernünftige Schule sind und es nicht viele soziale Probleme gibt.
Glücklicherweise mag der Sportlehrer mich seit Jahren und hat mir heute offenbart, dass ich in einer Note wohl auf ne 1 hochgestuft werde, weil zum einen ein Lehrer ein Lob über mich eingetragen hat und ich ja auch immer der letzte in der Sporthalle bin und alles wegräume
Werd dementsprechend ganz zufrieden sein.
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 20:50   Titel: Antworten mit Zitat


Ballgott96 hat folgendes geschrieben:
Dumme Frage, aber wo unterscheiden sich denn Kopfnote und Sozial/Arbeitsverhalten?


Google sagt:" Es gibt keinen!"

Sieht so aus, als wären diese dämlichen Dinger, die bei uns in Niedersachsen selbstverständlich sind, in anderen Teilen Deutschlands brandneu.

Ich krieg die Teile, wie Ballgott auch, seit ich das erste Mal ein Zeugnis gekriegt habe. Dabei gibt es bei uns 5 Bereiche (A-E). Die ersten 8 Jahre war bei uns C Standard (XY's Arbeitsverhalten entspricht den Erwartungen), da bei meinem Gymnasium allerdings Elternbeschwerden hochkamen, die meinten, das würde sich so negativ anhören, wurde es bei uns auf B (XY's Verhalten entspricht den Erwartungen in vollem Umfang) hochgesetzt.

Generell ist die Idee ja ganz nett (bei uns machen sich die Lehrer auch ernsthaft Gedanken), allerdings ist es bei uns der Fall, das für jede Kleinigkeit eine Stufe abgezogen wird. So hat der Großteil des männlichen Teils der Klasse mindestens im Sozial- und/oder Arbeitsverhalten eine Stufe weniger. So auch bei mir, letztes Halbjahr beides auf C. Gut, da ich nicht unbedingt ein Musterschüler bin, wenn es darum geht, dem Unterricht zu folgen oder den Geräuschpegel möglichst weit unten zu halten, konnte ich das C im Arbeitsverhalten verstehen. Im Sozialverhalten war ich eigentlich unauffällig, bei Nachfrage, bei der Klassenlehrkraft, wieso ich dort auch nicht so gut weggekmmen war, erhielt ich als Antwort, ich würde nicht regelmäßig genug Grüßen und sei unangenehm aufbrausend

Grundsätzlich grüße ich, wenn ich jemanden sehe (auch Lehrkräfte), es sei denn, ich treffe die Lehrkraft beim unerlaubten Einkauf im Supermarkt um die Ecke während der Pause

Naja und wenn man von nem Schüler unterbrochen wird, wenn man Fehlinformationen weitergibt, ist das sicherlich auch nicht gut für's Ego.

Insgesamt kommen zum Sozialverhalten dann sicher noch Antisympathien einzelner Lehrkräfte, dies ist, wie ich finde bei solchen Noten ein großes Problem. Lehrer nutzen die Chance nicht, Noten durch diese Bereiche abzuwerten, sondern meinen Wunder, wie schwer es Schüler treffen würde, wenn sie in den Kopfnoten absacken, naja, soll mir Recht sein, dann bleibt die Unterrichtsleistung wenigstens unberührt, wenn Antisympathien vorliegen.

Diese sind generell bei solchen Noten ein Problem, objektive Beurteilungen fehlen bei Abweichungen teilweise, aber da kann man wohl nichts machen. Wobei ich eh nicht glaube, dass eine Abweichung um eine Stufe vond er Norm einen im späteren Leben irgendwie hinderlich sein sollte. Und bei stärkeren Abweichungen treten, zumindest bei uns, kaum Fehler auf.

Naja, dieses Jahr Schulsprecher geworden und aus vertrauenswürdiger Quelle hab ich erfahren, dass die an unserer Schule wohl in beiden Bereichen mit einem A bedacht werden. Mal sehen, wie die Sache Ende Januar für mich ausgeht.
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 21:09   Titel: Antworten mit Zitat

Naja, zumindest das Arbeitsverhalten sollte mit dem Schulsprecherdienst nichts zutun haben. Finde es auch nicht gerecht, wenn man als Schulsprecher automatisch ein A im Sozialverhalten hat. Aber das ist ne andere Geschichte.

Unsere alte Klassenlehrerin hat bei der Zeugnisvergabe immer einen erzählt von, "die Mädchen seien alle reifer, deshalb haben sie bessere Benotungen abbekommen" und "die Note des Sozial/Arbeitsverhalten hat auch mit dem Alter zutun. Wenn also die Note bei einem 5. Klässler sehr gut war, muss sie bei einem 10. Klässler nicht auch bei sehr gut liegen."

Finde es schon sinnvoll, dass man auch diese Soziale Geschichte da mit einbringt. Allerdings sollten da auch Sachen einfließen, die über die Schule hinausgehen. Beispielsweise: Mmdm engagiert sich in seiner Freizeit in der Ausbildung junger Ministranten. Denn sowas wird heutzutage leider gar nicht mehr berücksichtigt.

Was mich aber schon sehr stark wundert, ist, dass es diese Bewertungsgrundlagen noch nicht in allen Bundesländern gibt...
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 21:35   Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde die Bewertung des Sozialverhaltens durch die Schule prinzipiell zwar sehr gut und angebracht, allerdings sehe ich der jeweiligen Bewertung kritisch entgegen. Die Bewertung des Sozialverhaltens durch die Lehrer in versch. Noten stelle ich mir schwierig vor. Ich denke nämlich nicht, dass die Lehrer auf diese einzelnen Kriterien ausreichend achten können, ohne die wichtigeren Noten nicht zu vergessen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 21:41   Titel: Antworten mit Zitat

Kurze Anmerkung meinerseits: Unsere Lehrer erklären uns jedesmal, dass die Arbeits/Sozialverhaltensnoten keine Noten im Sinne von 1-6 sind, sondern von A-E. Ein A ist also keineswegs ein "sehr gut".
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 21:42   Titel: Antworten mit Zitat

So siehts leider aus.
Sehe an meiner Schule diverse Lehrer (ja überwiegend männliche) die absolut inkompetent in der Vergabe von mündlichen Noten sowie Kopfnoten sind. Kenne nur wenig Lehrer die es hinbekommen einen Kurs zu bewerten ohne Mitleid,Antipathie,Sympathie etc miteinfließen zu lassen.

Wenn du mündlich ne Grotte bist bekommste ne 5.
Die Schüler die ihre Schnauze verdammt nochmal nicht aufbekommen,denke die hat jede Schule, stehen am Ende mit der 4- da.
Ist ein Thema wo ich bei jeder Notenvergabe tierisch abgehe.

Kann mir das bei den Kopfnoten ähnlich vorstellen.
Bereich: Umgang mit Mitschülern,fragt sich was hier besser ist,einmal nen dummen Spruch zu reißen und sich sonst normal zu verhalten oder einfach gar nicht mit denen in Kontakt treten also absolut isoliert dasitzen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 21:46   Titel: Antworten mit Zitat

kenn das nur zu gut, da ich selber ein ruhiger schüler bin (aber nicht dumm, meine schriftlichen noten stimmen meist).

naja, kopfnoten läuft bei uns so ab: klassenlehrer legt die fest, dabei steht jeder von anfang an 2. für herausragende leistungen wird dann aufgewertet, für negative sachen abgewertet. heißt wenn man sich nix zu schulden kommen läßt bleibts bei der 2.
eigentlich sollen alle lehrer gemeinsam die kopfnoten festlegen, aber das wäre für die auch nur mehr arbeitszeit, da haben die verdammt nochmal auch keine lust drauf... die sind durch kopfnoten genauso gestraft wie wir.

notenvergabe allgemein: von nem freund hab ich letztens ne story gehört! der sollte ne 3 in sport kriegen, ein anderer ne 1. da fragt der den sportlehrer, warum der ne 1 bekommt und er nur ne 3, sagt der sportlehrer dem eiskalt ins gesicht: sympathie
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 21:49   Titel: Antworten mit Zitat

Genau das sehe ich auch einfach als Falsch an. Es kann nicht wirklich sein, dass ein einziger Lehrer deine Kopfnoten festlegt. Meiner Meinung nach kann er nicht wirklich 8 Noten bei allen seinen Schülern berechtigt vergeben und ebenfalls denke ich, dass es viel auf die Lehrer ankommt. Würde man bei der einen Lehrerin eine 2 bekommen, sagt die andere Lehrerin aufgrund von 2 dämlichen Aussagen, dass dies nicht ausreichend für eine bessere Note als 3 ist.
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BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 21:54   Titel: Antworten mit Zitat

Und wenn du dann, warum auch immer, Stress mit dem Lehrer hast, dann hast du verloren. Bleibt dir nichts, als ein besseres Bild zu hinterlassen, als es schwarz auf weiß steht. Trotzdem für mancheinen bei der Bewerbung entscheidend.
Könnte man jetzt wunderbar ausweiten auf eine allgemeine Diskussion über Lehrer. Ich möchte sagen, dass die Hälfte aller Lehrer falsch benoten, was ja auch mal vorkommen kann, aber mindestens 10% aller handeln einfach nur nach Sympathie und nicht nach Quantität oder geschweige denn Qualität des Beitrags. Und das ist traurig!!!
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 21:57   Titel: Antworten mit Zitat

wenn lehrer da grobe abweichungen sehen, werden sie es dem klassenlehrer schon mitteilen. find das ganz ok so, unser klassenlehrer ist fair mit seinen noten und da eh jeder ne 2 als ausgangsnote hat...
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 22:16   Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde Kopfnoten generell in Ordnung, nur wenn es begründet ist z.B. wenn Abweichungen vom Standard vorliegen.

Welche Wirkung könnte diese haben?

- Würdigung guter motivierter Schüler, bzw. mit viel sozialen Einsatz, mehr Zusammenhalt wieder mehr Gemeinschaft usw.

- Negativbewertung asozialer Schüler, die die Welt nicht braucht, bloß löst das nicht das Problem, hier sollte für Arbeitgeber eine bessere Selektion möglich sein, nach geeigneten Arbeitskräften (Teamfähigkeit etc.).

Und was war eigentlich damit beabsichtigt?

- Schüler zu disziplinieren und Transparenz zu schaffen wenn 2 Schüler notenmäßig auf einer Höhe sind.

- Wieder mehr Entscheidungsfreiheit der Lehrer, was zu begrüßen ist, da diese hier auf die soziale Seite des Schülers eingehen müssen und man so weiß woran man ist!


Fazit: Kopfnoten sind vertretbar, aus Sicht einiger Schüler sicherlich nervig, doch sind diese meist noch nicht so weit entwickelt entscheiden zu können, was gut und was schlecht für sie ist, denn wenn man einem "Asi" eine schlechte Kopfnote gibt, hat er sich halt verdient!
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BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 22:18   Titel: Antworten mit Zitat

Also finde die Kopfnoten ansich eine gute Idee. Ich werd sie auf meinen Abschlusszeugnissen auch drauf haben. Was mich an dem ganzen "System" etwas stört, ist die Notenvergabe.

Sozialverhalten:
Darunter fallen 3 Unterpunkte - Konfliktverhalten, Verantwortuntsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit.
Unter Konfliktverhalten würden für mich jegliche Auseinandersetzungen zwischen Mitschülern und Lehrern stehen. Den Konflikt zwischen den Schülern, geschweige denn das Konflikverhalten unter Schülern, kriegen die Lehrer meistens nicht wirklich mit. Zu einem Lehrer bin ich persönlich immer so nett, wie er es verdient hat. Macht ein Lehrer mich nicht unnötig an, werd ich auch nicht unfreundlich.

Arbeitsverhalten:
Auch hier gibt es 3 Unterpunkte, nach denen bewertet wird - Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Selbstständigkeit.

Meine eigentliche Kritik an dem ganzen ist eigentlich, dass es nur die Noten von 1-4 gibt. Ich habe meine Kopfnoten für den Monat Oktober bekommen und hab mich selten über die Notengebung so geärgert. Ich stehe in allen Unterpunkten 2. Manche Lehrer gaben mir ne 1, manche ne 3, aber überwiegend halt die 2. Ich war eigentlich ziemlich angetan von meinen Noten, bis ich gesehen habe, was die anderen so bekommen haben.
Nun, ich will mich nicht selber in den Himmel heben, aber es ist bei uns in der Klasse so, dass ich einer der 3 besten bin. Meine Arbeiten liegen immer im schlechten 2er oder guten 3er Bereich. Mal ein bischen besser - mal ein wenig schlechter. Meine mündliche Mitarbeit ist das 2000fache, von dem was 80% der Klasse macht, nämlich nichts. (das sagen ja sogar meine Mitschüler). Nun ist es so, dass Hinz und Kunz zum Teil bessere Noten bekommen haben und ich keinen Plan habe wieso. Sicherlich bin ich kein Mauerblümchen, aber das ist an unserer Schule, in meiner Klasse, eh niemand. Neben dem, dass ich gerne mal übers Wochenende rede, während meine Lehrer unterrichten, bin ich bisher 1 mal zuspät gekommen. Das ist auch damit mein einziger Klassenbucheintrag. Andere die wöchentlich zu spät kommen stehen genauso oder max. 1 Note schlechter.
Was ich ja irgendwie noch schlimmer finde ist, dass meine Mitschüler die einzelnen Notengebungen auch nicht verstehen, vorallem bei den guten - im verhältnis zu den noten schwachen.

Alles im ganzen bleibt für mich nach meinen ersten Noten die Überzeugung, dass in diese Note 90% Sympatie einfließt. Anders kann ich mir das nicht erklären.
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BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 23:03   Titel: Antworten mit Zitat

Ich gehe nach meinem Abi dieses Jahr studieren, Kopfnoten haben für mich keinerlei Bedeutung, an der Uni ist man schließlich auf sich alleine gestellt. Die interessiert so etwas nicht.

Ansonsten, macht euch keinen Kopf wegen diesen Spaßnoten, die spielen meist kaum eine Rolle. Ich weiß auch nicht warum diese für so großen Gesprächsstoff sorgen.
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BeitragVerfasst am: 13 Dez 2007 23:31   Titel: Antworten mit Zitat

Und wozu sollen die gut sein? Gehorsam und Konformität fördern?
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BeitragVerfasst am: 14 Dez 2007 11:42   Titel: Antworten mit Zitat

@Sushi, kannst du dir nicht vorstellen, dass es bei einem Arbeitgeber weniger gut ankommt wenn unter "Umgang mit Mitschülern" oder "Pünktlichkeit/Sauberkeit des Arbeitsmaterials" oder wie auch immer die Bereiche heißen mögen, eine schlechte Bewertung steht weil der Lehrer die womöglich eins auswischen wollte?
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BeitragVerfasst am: 14 Dez 2007 14:59   Titel: Antworten mit Zitat


Duxx hat folgendes geschrieben:
@Sushi, kannst du dir nicht vorstellen, dass es bei einem Arbeitgeber weniger gut ankommt wenn unter "Umgang mit Mitschülern" oder "Pünktlichkeit/Sauberkeit des Arbeitsmaterials" oder wie auch immer die Bereiche heißen mögen, eine schlechte Bewertung steht weil der Lehrer die womöglich eins auswischen wollte?


- Leistunsgbereitschaft
- Kooperationsverhalten
- Konfliktverhalten
- Verantwortungsbewusstsein
- Sorgfalt und Zuverlässichkeit

und noch ein Punkt, den ich aber gerade vergessen habe.
Ich halte die Kopfnoten in der Oberstufe für völlig unangebracht. Der Maßstab ist einfach ein komplett anderer als bspw. an einer Hauptschule, 10. Klasse
Mein Sozial/Arbeitsverhalten war mit 15/16 völlig anders als mit 18/19, aber der Arbeitgeber wird so nicht differenzieren.
Leistungsbereitschaft, Kooperationsverhalten, Konfliktverhalten: Niemand widersetzt sich in der 13. Klasse dem Lehrer, wenn er sagt "Analysieren sie den Text", jeder macht es einfach und niemand beleidigt den Lehrer oder seine Mitschüler während einer "Diskussionsrunde".
Dass das bei anderen Schulformen häufiger vorkommt kann sich jeder denken.
Bis zur 10. Klasse sind die Kopfnoten sehr sinnvoll, wer sich danach noch nicht benehmen kann wird auch sonst keine guten Noten haben.
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BeitragVerfasst am: 14 Dez 2007 18:38   Titel: Antworten mit Zitat


Tooorben hat folgendes geschrieben:
Wo wir gerade bei Schule sind, hätte ich da mal ne Frage...

Kann mir jemand zufällig sagen, wieviele Grundkurse man ins Abitur einbringen muss?

Meine LK's sind Englisch und Wipo, mal angenommen mein P3 ist Mathe oder Physik und P4 Philosophie oder so...so weit so gut...nun würde mich aber brennend interessieren wieviele Grundkurse ich neben meinen Lk's und Prüfungsfächern einbringen muss...

vielen Dank für Antworten...



EDIT: Ich hätte da noch ne Frage und zwar würde ich gerne wissen, ob ich theoretisch nach der 12. Klasse ,in der ich bin, Bio abgeben könnte obwohl ich nach der 10ten bereits Chemie gekickt habe - ich hätte also folglich als Naturwissenschaft nur noch Physik...


Hmm, in welchem Bundesland gehst du denn zur Schule? Ist wie es aussieht von Bundesland zu Bundesland anders.
Ich gehe in Niedersachsen zur Schule, und wir haben z.B 3 LK und 3 GK. Ich habe zum Beispiel: P1 Geschichte P2 Deutsch P3 Politik P4 Englisch P5 Chemie P6 Mathe.
P5 ist mündliches Abitur und P6 ohne Abitur-Prüfung. Das heisst, ich habe zwar die volle Stundenzahl (4 in der Woche, genauso wie bei den LK), allerdings muss ich weder eine Langzeit- noch eine Abitur-Klausur in Mathe schreiben.
Einbringen dagegen muss ich alle 4 Semester aller 6 P-Fächer... denke mal, dass du auch alle 4 Semester deiner P-Fächer einbringen musst.

Zu deiner zweiten Frage: Diese kann ich auch nur auf unser Schulsystem übertragen. Bei uns ist es so, dass wir Deutsch und Mathe unter den P 1-6- Fächern haben MÜSSEN. Dazu kommt jeweils eine Fremdsprache, eine Naturwissenschaft und eine Gesellschaftswissenschaft (Erdkunde, Politik oder Geschichte). Als 6tes Fach nun muss mein ein weiteres Fach seines Zweiges wählen. D.h: Habe ich den gesellschaftswissenschaftlichen Zweig, muss ich noch eine Gesellschaftswissenschaft wählen, genauso verhält es sich bei dem Naturwissenschaftlichen bzw bei dem Sprachlichen.

Edit: Wieso kannst du eigentlich ein Fach NACH der 12ten abwählen?
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Gast





BeitragVerfasst am: 14 Dez 2007 19:23   Titel: Antworten mit Zitat


Duxx hat folgendes geschrieben:
@Sushi, kannst du dir nicht vorstellen, dass es bei einem Arbeitgeber weniger gut ankommt wenn unter "Umgang mit Mitschülern" oder "Pünktlichkeit/Sauberkeit des Arbeitsmaterials" oder wie auch immer die Bereiche heißen mögen, eine schlechte Bewertung steht weil der Lehrer die womöglich eins auswischen wollte?

Erstmal muss ich nach 3 Jahren Bachelor-Studium einen Arbeitgeber haben der sich brennend für mein Abiturzeugnis interessiert und mit ein wenig Erklärung wird der das ebenso bewerten...

Das erinnert mich an einen Freund der beim Bund für die Offizierslaufbahn gefragt wurde ob er Klassensprecher war und dem Typen da erstmal erklärt hat, das das Amt des Klassensprechers null Aussagekraft hat, da das bei uns niemand machen wollte (das hätte ja nur mehr Arbeit gehießen, Igitt! Arbeit)
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