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Fachabitur

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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 14:30   Titel: Fachabitur Antworten mit Zitat

Ich würde gerne wissen was man ales so auf dem Fachabitur machen kann und was es dann einen hilft Fachabitur zu haben, und welche Richtungen es gibt.
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 14:34   Titel: Re: Fachabitur Antworten mit Zitat


Phantom14 hat folgendes geschrieben:
Ich würde gerne wissen was man ales so auf dem Fachabitur machen kann und was es dann einen hilft Fachabitur zu haben, und welche Richtungen es gibt.


Also als erstes muss man die deutsche Rechtschreibung und Grammatik beherrschen ...
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 14:40   Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Was es genau für Richtungen gibt, kann ich Dir nicht alle aufzählen – da bin ich überfragt.
Ich habe mein Fachabitur auf einer privaten Handelsschule im Bereich „Wirtschaft und Verwaltung“ gemacht. Da wurde dann mehr auf BWL, VWL und Kommunalrecht getrimmt.
Danach bin ich bei einer Verwaltung als Verwaltungsfachangestellter angefangen, meine Kommune nimmt generell nur Leute mit dieser Schulbildung. Man kann nach dem Schulabschluss aber auch an einer FH studieren gehen, in meinem Fall halt BWL oder Verwaltungsmanagement. Ich hätte auch die Beamtenlaufbahn einschlagen können, habe mich jedoch nicht dafür entschieden. Mit einen Realschulabschluss ist es schwer, eine Beamtenausbildung zu finden, und die Aufstiegschancen sind geringer bzw. eher ausgeschöpft.

EDIT: Das war nur ein kleiner Einblick, ich hoffe wenigstens etwas geholfen zu haben. Wenn die "Wirtschaft- und Verwaltungsschiene" das Falsche für Dich ist, konnt ich leider nicht groß helfen.

Gruß vom eisen

Zuletzt bearbeitet von Gast am 19 Dez 2005 14:44, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 14:44   Titel: Antworten mit Zitat

Also, bei uns im Emsland (keine Ahnung, ob das auf Kommunal- oder auf Landesebene entschieden wird) kann man das Fachcbi in Witschaft, Technik, Gestaltung und Sozi machen, glaub ich. Ich hab´s in Wirtschaft gemacht, aber an deiner Rechtschreibung solltest du wirklich üben!!!
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 14:55   Titel: Antworten mit Zitat

Eine fachgebunde Hochschulreife kann dir durchaus was bringen, sofern du in díesenm Fachbereich weitermachst (Ausbildung/Studium).
Du kennst mit der fachgebundenen Hochsulreife nicht alles stiudieren, da du keine 2.Fremdsprache hast.

Wenn du allerdings deine 2.Fremdsprache dort abschließt, kannst du alles studieren und hast keinerlei Nachteile gegenüber einem allegemeinem Gymnasium.
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 15:06   Titel: Antworten mit Zitat

Also ich habe mein Fachgymnasium an der Kreisberufsschule in Husum (Nordfriesland) im Fachbereich Wirtschat gemacht.

Somit hatte ich zwar 3 Jahre Pflicht-LK Wirtschafttheorie und Politik, aber das hilft mit extrem in der späteren Berufslaufbahn, da ich jetzt in der Berufsschule schon ein Grundverständniss für sämtliche Themen habe (und teilwise schon alles gehabt). Finde ich egtl. sogar besser als das generelle Abitur. Meine Kollegen die parallel auf einem Gymnasium waren hatten kaum wirtschaftlichen Unterricht, daher hilft dieser dir auf dem FG gut weiter.

Bei uns konnte man damals Technik, Wirtschaft sowie Ernähung und soziales machen (welches aber oftmals als Pudding-Abitur abgestraft wird).

Sehr geil war bei mir: Obwohl ich ein Fachgymnasium hatte, hab ich ein generelles Abitur. Da durch die hereinnahme von 3h Physik in der Woche dieses Kriterium erfüllt wurde. Also habe ich lt. Abschluss keinen anderen Bildungsgang als ein genereller Abiturient. Dafür dass ich bis zu 10. auf der Realschule war und extrem leichten Unterricht hatte kein schlechtes Ergebnis
Würde sogar sage, der Weg über die Realschule zum FG ist taktisch klüger Es sei denn man ist auf Fächer wie Latein etc. scharf, die konnten wir z.B. nicht auswählen.

Insgsamt fand ich die Athmosphäre auf dem FG auch besser, da die ganzen Orientierungsstufen mit den nervigen Kindern (die haben echt vor keinem mehr Respekt) wegfallen. Die jüngsten an meiner Schule ware fast 16. Das merkt man sofort, dass alles ein wenig ruhiger und gesitteter ist.

Wie du siehst, es spricht alles fürs Fachabitur/Fachgymnasium.
Größtes Plus ist aber der fachlich bezogene Unterricht, der auf relevante Themen begrenzt ist. Kann das natürlich nur aus dem Blickpunkt von Wirtschaft und Technik beurteilen. Obs so relevant ist, zu wissen, wie der Körper Käse aufnimmt und verdaut, wage ich nicht zu behaupten

Aber durch die WIrtschaftslehre hast du auch privat viele Vorteile. Dort lernst du wirtschaftspolitische Begriffe wie BIP, StGB, Lohmann-Ruhdy-Effekt, Neuemission, Preisentwicklung, Break-even-point, bilaterales Oligopol, Volkswirtschaftliche Analyse etc. kennen und kannst dir auch unabhängig eine Meinung über Maßnahmen, Zielkonflikt, Wirkungshemnisse machen. Heißt nicht, dass man das auch nicht so kann, aber wenn man sowas gezielt lernt und analysiert, sollte es wirklich jeder raffen
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 15:11   Titel: Antworten mit Zitat


tootoo hat folgendes geschrieben:
Also ich habe mein Fachgymnasium an der Kreisberufsschule in Husum (Nordfriesland) im Fachbereich Wirtschat gemacht.

Somit hatte ich zwar 3 Jahre Pflicht-LK Wirtschafttheorie und Politik, aber das hilft mit extrem in der späteren Berufslaufbahn, da ich jetzt in der Berufsschule schon ein Grundverständniss für sämtliche Themen habe (und teilwise schon alles gehabt). Finde ich egtl. sogar besser als das generelle Abitur. Meine Kollegen die parallel auf einem Gymnasium waren hatten kaum wirtschaftlichen Unterricht, daher hilft dieser dir auf dem FG gut weiter.

Bei uns konnte man damals Technik, Wirtschaft sowie Ernähung und soziales machen (welches aber oftmals als Pudding-Abitur abgestraft wird).

Sehr geil war bei mir: Obwohl ich ein Fachgymnasium hatte, hab ich ein generelles Abitur. Da durch die hereinnahme von 3h Physik in der Woche dieses Kriterium erfüllt wurde. Also habe ich lt. Abschluss keinen anderen Bildungsgang als ein genereller Abiturient. Dafür dass ich bis zu 10. auf der Realschule war und extrem leichten Unterricht hatte kein schlechtes Ergebnis
Würde sogar sage, der Weg über die Realschule zum FG ist taktisch klüger Es sei denn man ist auf Fächer wie Latein etc. scharf, die konnten wir z.B. nicht auswählen.

Insgsamt fand ich die Athmosphäre auf dem FG auch besser, da die ganzen Orientierungsstufen mit den nervigen Kindern (die haben echt vor keinem mehr Respekt) wegfallen. Die jüngsten an meiner Schule ware fast 16. Das merkt man sofort, dass alles ein wenig ruhiger und gesitteter ist.

Wie du siehst, es spricht alles fürs Fachabitur/Fachgymnasium.
Größtes Plus ist aber der fachlich bezogene Unterricht, der auf relevante Themen begrenzt ist. Kann das natürlich nur aus dem Blickpunkt von Wirtschaft und Technik beurteilen. Obs so relevant ist, zu wissen, wie der Körper Käse aufnimmt und verdaut, wage ich nicht zu behaupten


Also im Endeffekt kommt es nur darauf an, was du später mal werden willst. Bei Berufsfelder mit Kernaspekten aus Wirtschaft oder Sozialem ist es sicher von Vorteil Fachabitur in der jeweiligen Richtung zu machen.
Beim Rest ist und bleibt das "richtige" Abitur das mit mehr Ansehen!
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 15:19   Titel: Antworten mit Zitat

Nicht zwanghaft. Ich kenne einige Betriebe, die lieber Fachabiturienten nehmen. Diese haben in der Wirtschaft teilweise einen besseren Ruf, da vielen "normalen" Abiturienten ja nachgesagt wird, die Zeit ab dem 5. Jahr ja abzusitzen, während die Realschüler ja meist aktiver sind und freiwillig ihre 3 Jahre Abitur nachgeschoben haben ohne es zu müssen.
Zudem haben sie halt wie erwähnt einen fachbezogeneren Unterricht gehabt, was u.a. einen reibungsloseren Einstieg erlauben kann

So hab ich es zumindest von Betrieben (auch von meinem) gehört und teilweise würde ich diese Behauptungen unterzeichnen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 15:31   Titel: Antworten mit Zitat


tootoo hat folgendes geschrieben:
Nicht zwanghaft. Ich kenne einige Betriebe, die lieber Fachabiturienten nehmen. Diese haben in der Wirtschaft teilweise einen besseren Ruf, da vielen "normalen" Abiturienten ja nachgesagt wird, die Zeit ab dem 5. Jahr ja abzusitzen, während die Realschüler ja meist aktiver sind und freiwillig ihre 3 Jahre Abitur nachgeschoben haben ohne es zu müssen.
Zudem haben sie halt wie erwähnt einen fachbezogeneren Unterricht gehabt, was u.a. einen reibungsloseren Einstieg erlauben kann

So hab ich es zumindest von Betrieben (auch von meinem) gehört und teilweise würde ich diese Behauptungen unterzeichnen.


wie gesagt, kommt es auf den Betrieb und desses Tätigkeitsfeld an!
Ein allgemeines Abitur hat, mit ein paar Ausnahmen, auf jeden Fall Vorteile beim Studium!
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 15:37   Titel: Antworten mit Zitat


Kaufi* hat folgendes geschrieben:


wie gesagt, kommt es auf den Betrieb und desses Tätigkeitsfeld an!
Ein allgemeines Abitur hat, mit ein paar Ausnahmen, auf jeden Fall Vorteile beim Studium!


Das ist aber wirklich der einzige Vorteil. In der freien Wirtschaft sind die meisten nicht zu gebrauchen (allwissende Müllhalden)!!!
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 15:40   Titel: Antworten mit Zitat


DangerDany hat folgendes geschrieben:

Kaufi* hat folgendes geschrieben:


wie gesagt, kommt es auf den Betrieb und desses Tätigkeitsfeld an!
Ein allgemeines Abitur hat, mit ein paar Ausnahmen, auf jeden Fall Vorteile beim Studium!


Das ist aber wirklich der einzige Vorteil. In der freien Wirtschaft sind die meisten nicht zu gebrauchen (allwissende Müllhalden)!!!


Stimmt, diese besserwissenden Mediziner und Juristen kotzen mich auch an
(und das sage ich - als Lehramt-Student)
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 15:41   Titel: Antworten mit Zitat


Kaufi* hat folgendes geschrieben:

DangerDany hat folgendes geschrieben:

Kaufi* hat folgendes geschrieben:


wie gesagt, kommt es auf den Betrieb und desses Tätigkeitsfeld an!
Ein allgemeines Abitur hat, mit ein paar Ausnahmen, auf jeden Fall Vorteile beim Studium!


Das ist aber wirklich der einzige Vorteil. In der freien Wirtschaft sind die meisten nicht zu gebrauchen (allwissende Müllhalden)!!!


Stimmt, diese besserwissenden Mediziner und Juristen kotzen mich auch an
(und das sage ich - als Lehramt-Student)


Genau, als wenn ch mir den Arm nicht selbst amputieren könnte, wäre doch gelacht!!!
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 15:46   Titel: Antworten mit Zitat


DangerDany hat folgendes geschrieben:
Das ist aber wirklich der einzige Vorteil. In der freien Wirtschaft sind die meisten nicht zu gebrauchen (allwissende Müllhalden)!!!


Diese Behauptung ist nicht so verkehrt, da sie sehr viel lernen, ohne Frage, aber vieles dafür einfach nur Verständnislernen und Vorgangs-lernen ist. Praxiswissen wird dort nich so intensiv wie auf dem FG vermittelt.
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 16:14   Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab auch mein Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung gemacht.

Wenn du vor hast ne kaufmännische Ausbildung zu machen, dann kann ich dir nichts anderes Raten, als das Fachabi Wirtschaft durchzuziehen.

Ich bin jetzt in nem Autohaus gelandet und lerne da "Automobilkaufmann".

Du musst nur wissen, was du machen willst. So lange du dir darüber nicht im Klaren bist, kann dir keiner helfen. Weißt du das denn schon?
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 16:17   Titel: Antworten mit Zitat

@danger dany
wo im emsland wohnst du?
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 16:28   Titel: Antworten mit Zitat

Ich will später gerne Informationselektroniker werden. Komme auch aus dem Emsland.
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 16:34   Titel: Antworten mit Zitat


Kaufi* hat folgendes geschrieben:

DangerDany hat folgendes geschrieben:

Kaufi* hat folgendes geschrieben:


wie gesagt, kommt es auf den Betrieb und desses Tätigkeitsfeld an!
Ein allgemeines Abitur hat, mit ein paar Ausnahmen, auf jeden Fall Vorteile beim Studium!


Das ist aber wirklich der einzige Vorteil. In der freien Wirtschaft sind die meisten nicht zu gebrauchen (allwissende Müllhalden)!!!


Stimmt, diese besserwissenden Mediziner und Juristen kotzen mich auch an
(und das sage ich - als Lehramt-Student)


lehramt studierst du?? daran habe ich auch interesse, habe zwar noch 2 1/2 jahre zeit bis zum abi aber sich jez schon zu informieren kann ja nicht schaden.

wie viele semester studiert du?
wo studierst du?
numerus klausus?
welche fächer?

wäre nett
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 22:34   Titel: Antworten mit Zitat

Fachabi ist meiner Meinung nach immer nur die zweitbeste Lösung. Kann hier nur von meinen Erfahrungen in NRW reden, aber das was ich hier so übers Fachabi mitgekriegt hab war nicht so dolle. Zum einen bin ich mit einer zusammen aufs Gymnasium gegangen, die geflogen ist, weil sie nur Fünfer und Sechser geschrieben hat. Dann hat sie ihr Fachabi als die Beste ihres Jahrgangs mit 1,3 gemacht . Zum anderen hatte ich an meiner Fachhochschule eine mit Wirtschaftsfachabi, auch 1,3 oder so. Sie war die einzige ohne "richtiges" Abi und sie war auch die einzige von 20 Leuten, die es nicht gepackt hat, und das obwohl es teilweise um Wertpapierrecht und Bilanzen ging. Hat in einer Tour Siebener geschrieben (ja, bei Juristen gibt es sieben Noten ) und hat es dann aufgegeben.
Also wieso die Schlankversion nehmen, wenn man auch das volle Paket kriegen kann .
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2005 22:39   Titel: Antworten mit Zitat

In Baden-Württemberg gibts da keine Unterschiede, jedenfalls habe ich noch keine bemerkt, habe selber Fachabi und hatte in meinem Studiengang sehr viel Vorteile dadurch und auch was ich von anderen gehört habe hat keiner Nachteile gehabt...
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BeitragVerfasst am: 20 Dez 2005 14:50   Titel: Antworten mit Zitat

Also soviel wie ich weiß kann man in NRW sein FA nur in technichen und handwerks Arbeiten erwerben, man kann hier auch dann an estimmten Hochschulen studieren
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BeitragVerfasst am: 20 Dez 2005 16:03   Titel: Antworten mit Zitat


Kaufi* hat folgendes geschrieben:

(und das sage ich - als Lehramt-Student)


Boaaah Alter, dein Schüler möcht ich auf jeden Fall nicht sein (allein schon die blondgefärbten Haare ).
Ich frag mich auch, wenn du dann eines Tages unterrichten solltest, wer ist Schüler und wer Lehrer!?
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BeitragVerfasst am: 20 Dez 2005 17:47   Titel: Antworten mit Zitat


Zitat:
Also soviel wie ich weiß kann man in NRW sein FA nur in technichen und handwerks Arbeiten erwerben, man kann hier auch dann an estimmten Hochschulen studieren


FALSCH.... es gibt doch extra höhere handelsschulen in nrw (deutschland überhaupt...

ich würd zu nem 3 jährigen fachabi raten...

1. bringt dir im beruf mehr

2. mit 2 jährigem haste schlechte chancen auf studiumsplatz

3. zählt als vollwertiges abi
[/quote]
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BeitragVerfasst am: 20 Dez 2005 18:09   Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe es ganz anders gemacht. Ausbildung im Handwerk und nebenbei 2 Jahre jeden Samstag das Fachabitur (geht auch in der woche aber dafür 2*Abendschule oder 1 Jahr durchgehend nach der Ausbildung).
Die Noten werden mit denen des Berufschulabschlußzeugnisses abgeglichen und es ermöglicht dir dann dich in jeder FH einzuschreiben. Natürlich nur, wenn man in die technische Richtung gehen möchte.
Jetzt pimmel ich in Flensburg an der FH rum und mache gerade mein Dip. Ing. als Maschinbauer mit Schwerpunkt Gegenerative Energietechnik.
Diese Option kann ich nur empfehlen, da du nicht dann frisch von der Schule in die Arbeitswelt eintrittst, sondern als Facharbeiter mit praktischer Erfahrung.
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BeitragVerfasst am: 20 Dez 2005 19:54   Titel: Antworten mit Zitat


rauuul hat folgendes geschrieben:
Fachabi ist meiner Meinung nach immer nur die zweitbeste Lösung. Kann hier nur von meinen Erfahrungen in NRW reden, aber das was ich hier so übers Fachabi mitgekriegt hab war nicht so dolle. Zum einen bin ich mit einer zusammen aufs Gymnasium gegangen, die geflogen ist, weil sie nur Fünfer und Sechser geschrieben hat. Dann hat sie ihr Fachabi als die Beste ihres Jahrgangs mit 1,3 gemacht . Zum anderen hatte ich an meiner Fachhochschule eine mit Wirtschaftsfachabi, auch 1,3 oder so. Sie war die einzige ohne "richtiges" Abi und sie war auch die einzige von 20 Leuten, die es nicht gepackt hat, und das obwohl es teilweise um Wertpapierrecht und Bilanzen ging. Hat in einer Tour Siebener geschrieben (ja, bei Juristen gibt es sieben Noten ) und hat es dann aufgegeben.
Also wieso die Schlankversion nehmen, wenn man auch das volle Paket kriegen kann .


Das kenn ich genau andersherum. In meiner Berufsschulklasse sitzt eine mit nem 1,5er Abi (richtiges Abi) und die verkackt volle Suppe. Unser Klassenbester (2,4er Fachabi) schreibt eine 1 nach der anderen...

Ich denke, dass kommt immer auf die Schule an. Haste ein gutes Gymnasium, kannste da auch was mit machen. Haste ein scheiß Gymnasium, kannste es vergessen. Genauso ist das auch bei den höheren Handelsschulen.

Der Tip von kehl05 ist gut, das würde ich dir auch empfehlen.

"ich würd zu nem 3 jährigen fachabi raten...

1. bringt dir im beruf mehr

2. mit 2 jährigem haste schlechte chancen auf studiumsplatz

3. zählt als vollwertiges abi"

Da musste aber was drauf haben. Wenn du da in ReWe den Einstieg verpasst, kannste direkt die Koffer packen. Das nur so als Tip am Rande!
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BeitragVerfasst am: 21 Dez 2005 10:33   Titel: Antworten mit Zitat


Wahlencia hat folgendes geschrieben:

Das kenn ich genau andersherum. In meiner Berufsschulklasse sitzt eine mit nem 1,5er Abi (richtiges Abi) und die verkackt volle Suppe. Unser Klassenbester (2,4er Fachabi) schreibt eine 1 nach der anderen...


Ist bei uns auch so. Ich bin mit 1,6 in der Berufsschule zu Flensburg der beste in meinem Beruf, hatte ein Fachabi mit 3,0. Allerdings muss ich zu meiner Entschuldigung sagen, dss ich nach der 12. schon einen Ausbildungsvertrag hatte und somit im 13. die Motivation futsch war und ich um 0,7 Notenpunkte absackte (hatte sogar fast ne 6 in Deutsch, das wohlwollen meines Lehrers hat mich auf einen Punkt gebracht und damit einer 5- ... hat mir mein Abi gerettet ). Bin wesentlich besser als die anderen Gymnasiasten, die teils Abi mit 1,x hatten.

Aber stimmt auch deine Aussage, kommt auf die Schule an. Hast du gute Lehrer, hats du ggf. trotz schlechterer Noten (gute Lehrer benoten härter) mehr drauf als andere. Habe ich vor allem vom Sprung auf Realschule auf das FG gemerkt, als die ganzen Schülre aus Garding, Tönning, St. Peter Ording meist einen Schnitt von 1,x hatten und ich mit 2,7 dort ankam. Aber sofort haben wir gemerkt, dass die sich egtl. nur durchmogeln und nicht wirklich viel draufhaben. Zum. nicht soviel, als dass es die Note gerechtfertigt. Aber Noten sagen eh nur was für fleiss aus .. und nichts anderes.
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