Ist natürlich im falschen Thread zur Sprache gekommen, und zwar im Sportal vs. Kickerthread, deswegen gliedere ich dieses nunmal aus, für alle interessierten^^
So nun zu der Nasenscheidewandgeschichte :
Ich habs freiwillig machen lassen, weil mein rechtes Nasenloch quasi dicht war und ich keine Luft dadurch bekommen habe. Grund die Nasenscheidewand war halt schief
Wurde nun unter Vollnarkose stationär begradigt. Ich werde euch die schlimmsten Sachen davon erzählen...
1. Am Tag der OP darf man vor der OP NICHT :
- Essen
- Trinken
- Rauchen
Das war insofern nicht schlimm, da ich gleich um 9 Uhr dran war.
Das Schlimme daran ist, man bekommt bevor man in den OP kommt ein Schnapsglas Medizin was total wiederlich schmeckt, schmeckt so wie übelst billiger Obstler, den man gar nicht im Handel vertreiben dürfte. Und mit diesem Geschmack muss man dann noch ca. 30 Minuten bis zur OP verharren
Dann aufwachen :
Man hat Plastikeinsätze in der Nase, sowie pro Nasenseite bestimmt 1 Meter Tamponade in der Nase hoch bis in die Stirnhöhlen gedrückt, die fürs aufsaugen des Blutes da sind
Soweit so gut, nur man hat den ganzen Tag einen Brummschädel, weil das ja den Schädelinnendruck erhöht, ist so wie ne Stirnhöhlenvereiterung.
Ich konnte keine Nacht schlafen wegen den Kopfschmerzen...
Das schöne wars dann als die Tamponade rausgezogen wird, das war bei mir nach 2 Tagen der Fall.
Man muss dann so ne Pfanne unter seine Nase halten, wo das Blut währenddessen reinlaufen kann und der Arzt zieht dann so Stück für Stück den Wattestrang da raus. Erst gehts noch, bis zu dem Punkt wo das verkrustete Ende der Tamponade am Übergang von Stirmhöhle zur Nase ist, denn dann hakt es und will nicht weiter.
Der arzt zieht dann halt etwas kräftiger, so das dein Kopf auf mitgezogen wird, bis es dann irgendwann Plopp macht und das Ding durch ist.
Dieses Gefühl war das ekligste der Ganzen Aktion, das ist als wenn sie dir ein Stück Hirn mit rausziehen
Naja und dann wars das eigentlich auch schon mit der Dramatik, hinterher blutets noch ein paar Tage nach, dann muss man Salben, Tropfen und Inhalationsbäder nehmen und nach einer weiteren Woche kamen diese Plastikeinsätze raus.
Wenn man die dann sieht und die Tamponade noch im Hinterkopf hat, dann will man ehrlich gesagt gar nicht wissen, wie die Ärzte das da alles so reingestopft haben, die müssen einem die Nasenlöcher so weit aufgerissen haben das da ein Güterzug durchfahren kann, ich war froh das ich unter Narkose war
Und nun muss die Schleimhaut halt noch regenerieren, bluten tuts nicht mehr so, ist nur noch teilweise etwas wund, jeden Tag halt Tropfen, Salben Öle etc.
Aber so langsam wirds wieder
Also nochmal würd ich glaubs nicht machen, aber ich muss sagen es hat echt geholfen.
Ich kriege nun einwandfrei Luft durch beide Nasenlöcher, bzw. halt generell durch die Nase und es ist herrlich, als wenn man neu geboren wäre