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Gast
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Verfasst am: 13 März 2005 13:44 Titel: Most Criminal City Of The USA! |
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Weiß jemand zufällig wo ich eine Statistik finde, die mir sagt welches die Stadt mit der größten Kriminalitätsrate der Vereinigten Staaten ist? Find bei google leider nichts was mich weiterbringt so richtig!
Wär super wenn jemand was wüsste...
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2005 13:57 Titel: |
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Kann dir leider keine Statistik sagen. Als ich in Amerika war, haben wir allerdings in der Schule einige Sachen besprochen. Ganz vorne mit dabei waren:
Chicago
Philadelphia
Generell die Großstädte.
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2005 13:58 Titel: |
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Danke, das ist ja schon mal n Ansatz! Werd ich mal gucken was ich zu den beiden noch so finde!
edit: bin inzwischen auf der FBI Seite gelandet und schau mir die 10 Most Wanted Criminals an. Die eine Beschreibung ist gut:
[...]Dorantes has a pierced left ear. He may be involved in the transportation of illegal aliens from Mexico into the United States.[...]
Wenn ich nicht wüsste, dass Aliens auch Ausländer heißen kann wäre das doch eine sehr komische Straftat!
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Gast
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2005 14:21 Titel: |
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| Beckz7 hat folgendes geschrieben: |
So hat sich erledigt! Durch die Crime Statistic von Philladelphia bin ich zum Uniform Crime Report des FBI von Januar bis Juni 2004 gekommen! Und dort steht New York bei den Violent Crimes mit über 26.000 Einträgen deutlich in Front for LA mit 21.000 oder so!  |
Bist du sicher, dass es damit erledigt ist? Weiss ja nicht was du willst, aber du musst es doch noch durch die Einwohner teilen!
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Gast
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2005 14:30 Titel: |
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Wobei anxumerken ist, dass NY noch um einiges groesser als die anderen Staedt ist. Ich habe mal vor einiger Zeit gelesen, dass Washington die kriminellste Stadt Amerikas ist, auf die Einwohnerzahl hochgerechnet. Ausserhalb des Regierungsbezirks gehts einem da wohl ziemlich schnell an den Kragen.
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2005 14:37 Titel: |
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Mir fällt grad auf das Washington in der Statistik gar nicht vertreten ist! Vielleicht stehen die ja auch unter District of Columbia oder einfach nru Columbia! Aber dann wären die Zahlen sehr tief!
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Gast
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H.Stamper
Champions-League
Anmeldungsdatum: 23.06.2003 Beiträge: 1505
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Verfasst am: 13 März 2005 15:25 Titel: |
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Du musst ja auch die bsolute Zahl durch die Zahl der Einwohner teilen. Sonst sagt die Zahl herzlich wenig aus. Als Beispiel: in einem Dorf mit 200 Einwohnern wäre es schon sehr erschreckend, wenn pro Jahr 20 Morde passieren würden. In New York würde man wohl eher drüber lachen. Im Ergebnis wäre das Dorf krimineller als NY. Deshalb taucht wohl auch Washington in der Statistik nicht auf. Weil die absolute Zahl zu klein ist. Auf die Einwohner gerechnet dürfte sie aber viel heftiger sein!
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Gast
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Verfasst am: 13 März 2005 15:47 Titel: |
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Das stimmt schon! Aber ich denke es reicht als Aussage, dass New York zu einer der kriminellsten Großstädte der USA gehört! Und das ist eigentlich alles was ich brauch!
Es soll nur eine Unterstützung für meine Begründung meiner Wahl, New York als Spielort meiner Short Story über Korruption genommen zu haben!
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2005 00:41 Titel: |
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Wo wir bei Korruption in New York waeren...
Aus dem Spiegel
SKANDAL IN NEW YORK
Die Polizei, dein Freund und Killer
Von Marc Pitzke, New York
Schock bei der New Yorker Polizei: Zwei verdiente Ex-Cops sollen nebenher als Informanten und Killer für die Mafia gearbeitet haben. Die Geschichte ist spannender als ein Krimi. Einer der beiden spielte sogar im Gangsterfilm "Goodfellas" mit - als Mafioso.
AP
Ex-Polizisten Eppolito (M.) und Caracappa (r.) werden abgeführt: Szenen wie in "Der Pate"
New York - Lou Eppolito war, was sie hier einen Helden nennen: ein mit Tapferkeitsorden behängter Cop des New York Police Departments (NYPD), der gegen die Mafia focht, sich in der Unterwelt so gut auskannte wie sonst keiner und als Legende in Pension ging. Danach vergoldete er seine Laufbahn in Hollywood: Spielte in elf Gangsterfilmen mit, darunter "Goodfellas" mit Robert de Niro, schrieb eine Autobiografie und das Drehbuch zu einem B-Movie über einen sympathischen Mafia-Killer und dessen korrupten Mentor.
Fiktion ist oft nur eine fade Kopie der Realität: Am Mittwoch wurden Eppolito, 56, und sein alter NYPD-Partner Stephen Caracappa, 63, verhaftet. Die Staatsanwaltschaft in Brooklyn, wo das Duo einst Streife fuhr, hat Anklage erhoben.
Die liest sich wie eine Fortsetzung des Mobster-Dramas "Goodfellas": Die Italo-Amerikaner - der eine ein Ex-Bodybuilder, der andere schmal und still - hätten ein Doppelleben als Mafia-Schergen geführt und bei "acht Morden, zwei Mordversuchen, einer Mordverschwörung, Behinderung der Justiz, Drogenhandel und Geldwäsche" mitgemacht. Einmal habe Caracappa sogar persönlich den Abzug gedrückt. "Das waren keine Polizisten, die zu Gangstern wurden", sagt FBI-Ermittler Pasquale D'Amuro. "Das waren Gangster, die zu Polizisten wurden." Die Beschuldigten streiten die Anschuldigungen allerdings ab.
Schießerei beim Papstbesuch
Zwei Cops, acht Leichen und ein Ensemble aus Mafiosi, Auftragsmördern und Halbwelt-Typen mit klangvollen Namen wie "Fat the Gangster": Die Geschichte, deren Details sich die Fahnder in elfjähriger Kleinarbeit zusammengepuzzelt haben, ist mehr als ein filmreifer Krimi. Sie ist - auch wenn sie sich erst noch bestätigen muss - der größte Skandal in der Geschichte des NYPD, wo sie zwar einiges gewohnt sind, sich aber an peinlichere Schlagzeilen nicht erinnern können. "Schockierend und schändlich", schaudert selbst Polizeichef Ray Kelly, der die Seinen sonst immer zuerst in Schutz nimmt, nur diesmal nicht. Allein das will was heißen.
Filmplakat zu "Goodfellas": "In drei Minuten war alles vorbei"
Eppolito und Caracappa kamen 1969 zum NYPD. Eppolito war 21, Caracappa 27. Es waren schwere Jahre für die größte Polizeitruppe der Welt: Die Millionenstadt versank im Chaos, allein von 1965 bis 1971 stieg die Kriminalitätsrate um fast 100 Prozent. Um dem Herr zu werden, stellte das NYPD immer mehr Cops im Schnellverfahren ein. Background-Checks auf ihre Vergangenheit wurden dabei zur Nebensache. Viele der Rekruten aus jener Zeit mussten später unehrenhaft wieder entlassen werden.
Nicht Eppolito und Caracappa. Dabei hatte vor allem Eppolito ein pikantes Handicap: Sowohl Vater Ralph ("Fat the Gangster") wie Onkel James ("Muschel-Jimmy") standen in Diensten des Mobs. Jimmy war sogar ein "Captain" des gefürchteten Gambino-Clans. Davon ahnte das NYPD freilich nichts. Auch nicht, als Jimmy und sein Sohn "Jim-Jim Junior" 1979 bei einem Mafia-Zwist in Brooklyn erschossen wurden, in einer Szene wie aus dem "Paten". Es war der Tag, da der Papst New York besuchte.
"Ratten" an die Henker ausgeliefert
Im selben Jahr lernten sich Eppolito und Caracappa kennen, bei der Raub-Einsatztruppe in Brooklyns 63. Revier. Die beiden wirkten wie Pat und Patachon: "Der eine war dieser riesige Kerl, ein Bodybuilder mit einer schlechten Überkämmfrisur, der andere sah aus wie ein Bestattungsunternehmer", erinnert sich ein Ex-Kollege. Ihre Partnerschaft endete nicht, als Caracappa in die Mafia-Spezialeinheit befördert wurde. Im Gegenteil: Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft ging sie da erst richtig los.
Denn hier begann, zumindest für Staatsanwalt Charles Hynes, "eines der schockierendsten Beispiele krimineller Tätigkeit, das ich je erlebt habe". Von 1985 bis 1993, auf dem Höhepunkt des blutigen New Yorker "Mafia-Kriegs", so die Anklage, seien Eppolito und Caracappa die Top-Connection der Mafia beim NYPD gewesen.
AP
Staatsanwältin Mauskopf: "Die Ideale der Polizei verraten"
Caracappa war dazu jedenfalls gut geeignet. In seiner Spezialeinheit profilierte er sich schnell als Experte für den Luchese-Clan, den in New York damals mächtigsten Mafia-Arm der Cosa Nostra. Für ein Monatsgehalt von 4000 Dollar sollen Eppolito und Caracappa den Lucheses Interna über die Mafia-Ermittlungen der Polizei und des FBI verkauft haben: die Identität von Informanten, die Existenz von Abhör-Wanzen, geplante NYPD-Razzien. Etliche "Verräter", im Mob-Jargon "Ratten" genannt, hätten sie den Mafia-Henkern höchstpersönlich ausgeliefert.
Der falschen Mann erschossen
Zum Beispiel im Fall des legendären Luchese-"Unterbosses" Anthony Casso alias "Gasrohr" (da er als Kind gerne Heizgas gestohlen hatte). Auf den hatte die verfeindete Gambino-Sippe 1986 einen erfolglosen Mordanschlag verübt. Casso - 1998 selbst wegen 36 Morden zu Lebenslang verurteilt - schwor Rache und soll die Cops auf die Attentäter angesetzt haben.
Erstes Opfer war der Gambino-"Soldat" James Hydell. Eppolito und Caracappa, so die Anklage, hätten ihn gekidnappt, in den Kofferraum eines Autos gestopft und an Casso übergeben. Hydells Leiche wurde nie gefunden.
Das zweite Opfer hieß Nicholas Guido - ein harmloser Arbeiter, dem es zum Verhängnis wurde, dass er den gleichen Namen hatte wie ein Gambino-Mann. Eppolito und Caracappa sollen Casso die Addresse des falschen Guidos beschafft haben, zumindest hat die Staatsanwaltschaft einen Ausdruck aus dem damaligen Computer Eppolitos entdeckt, der diese ausweist. Am ersten Weihnachtstag 1986 saß Guido vor seinem Haus im Auto, als Cassos Häscher anrückten und ihn erschossen.
65.000 Dollar für einen Mord
Opfer Nr. 3 war der Bobby Boriello, der Chauffeur des berüchtigten Mafia-Bosses John Gotti. Boriello wurde von Cassos Leuten umgebracht. Auch hier sollen die Angeklagten die Logistik arrangiert haben. Eppolito hatte das NYPD kurz zuvor als Frührentner verlassen, aus "gesundheitlichen Gründen".
Derweil machte er jedoch schnell sein Glück in Hollywood. Er bekam eine Nebenrolle in Martin Scorseses Mafia-Epos "Goodfellas" (1990) und gab Robert de Niro Nachhilfe im Gang-Jargon. Eppolito spielte "Fat Andy" - einen Mafioso, für den ein Gambino-"Capitain" das Vorbild war.
Caracappa ließ sich am 4. November 1992 pensionieren. Zwei Tage später hätten die zwei Ex-Cops, offenbar nun mit genug Freizeit, die Mafia-Drecksarbeit selbst erledigt, heißt es in der Anklage. Für 65.000 Dollar hätten sie den heroinsüchtigen Gambino-"Captain" Eddie Lino, der in den Casso-Anschlag verwickelt war, mitten auf dem Belt Parkway, einer Autobahn in Brooklyn, angehalten und erschossen.
Der Mafiosi als Zeuge der Anklage
Im selben Jahr veröffentliche Eppolito seine Memoiren. "Mafia Cop" betitelte er die und enthüllte darin seine Jugend als Mafia-Sprössling, der sich aber auf die Seite des Gesetzes geschlagen habe. Untertitel des Buches: "Die Geschichte eines ehrlichen Cops, dessen Familie die Mafia war." Eppolito beschwerte sich auch über ein kurzes NYPD-Disziplinarverfahren gegen ihn von 1984. Der Vorwurf: Zusammenarbeit mit der Mafia. (Die Ermittlungen waren im Sande verlaufen.)
Eppolito tauchte in den folgenden Jahren in fast einem Dutzend Filmen auf, darunter "Bullets Over Broadway". Er spielte Mafiosi, Drogendealer, Auftragskiller - oder auch sich selbst. Im Jahr 2001 schrieb er das Drehbuch für den zweitklassigen Mafia-Thriller "Turn of Faith". Dessen Protagonist: ein Cop zwischen Ehre und Mafia.
Die Justiz war Eppolito und seinem Kumpel da aber längst auf der Spur. 1994 schon hatte das FBI "Gasrohr" Casso geschnappt, der sich sofort als Informant andiente, zwecks milderer Strafe. Als erstes schwärzte er Eppolito und Caracappa an - nicht nur im Zusammenhang mit den besagten Fällen, sondern auch in mehreren weiteren Mafia-Morden. Indizien fehlten aber lange. Erst ein zweiter, bis heute anonymer Zeuge und detektivische Kleinarbeit führten zur Anklage.
Ende beim Nobel-Italiener
Das Finale dieser Geschichte spielte sich jetzt ausgerechnet in jenem Ort ab, in dem Hollywood und die Mafia immer schon suspekte Allianzen eingingen: in der Spieleroase Las Vegas. Dort wohnen Eppolito und Caracappa inzwischen, als Nachbarn in der selben idyllischen Straße im Südwesten der Stadt. Am Mittwoch abend betraten sie das italienische Nobelrestaurant "Piero's", Eppolito sichtlich dick und schwerfällig, Caracappa blass und ergraut. Fünf Beamte des FBI und der Drogenpolizei DEA warteten schon auf sie.
AP
Anwalt Chesnoff: Mandant Caracappa bestreitet die Vorwürfe
"In drei Minuten war alles vorbei", berichtete Harvey Kushner, der Maitre d', der Zeitung "Las Vegas Review-Journal". Auch Eppolitos Sohn Anthony, 24, wurde festgenommen, wegen Handels mit der Modedroge Crystal Meth. Tags darauf trat in Brooklyn die leitende Staatsanwältin Roslynn Mauskopf vor die Kameras. "Diese korrupten, ehemaligen Detektive haben die Ideale der Polizei verraten, ihre Kollegen und die Bürger betrogen, deren Schutz sie geschworen haben", sagte sie.
Der Prozess kann Monate, wenn nicht Jahre dauern. Das Rennen auf die Filmrechte hat derweil bestimmt schon begonnen. Ein Arbeitstitel böte sich schon an: "Mafia Cop."
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Gast
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Verfasst am: 14 März 2005 00:45 Titel: |
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Ich habe die Bestaetigung gefunden: Washington ist die Hoelle!
Die Hauptstadt des Verbrechens
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In Washington wird mehr gemordet als in anderen Städten der USA/ Von Edith Grünwald
Während sich die Weltöffentlichkeit nun, ein Jahr nach der unheimlichen Sniper-Mordserie, auf den Prozess gegen die beiden mutmaßlichen Scharfschützen konzentriert, haben die Einwohner von Washington DC längst wieder andere Sorgen. Schnell vergessen waren jene beängstigenden Wochen im Herbst 2002, als jeder Gang auf die Straße zur Mutprobe wurde und die Autofahrer beim Tanken hinter ihren Autos Deckung suchten - aus Angst, vom "Sniper" aus dem Hinterhalt erschossen zu werden. Die beiden Schützen suchten sich ihre Opfer ohnehin vornehmlich in den angrenzenden Bundesstaaten Virginia und Maryland aus; nach drei Wochen wurden sie gefasst.
Die Furcht vor den unheimlichen Scharfschützen ist wieder von der Alltags-Angst vor der ganz gewöhnlichen Kriminalität abgelöst worden - nicht zu Unrecht.
Washington DC, die Hauptstadt der USA, hat die höchste Mord-Rate aller amerikanischen Städte. "Capital of Crime" - Hauptstadt des Verbrechens - wird die Stadt daher auch oft genannt. 264-mal wurden im Jahr 2002 Mord und Totschlag in Washington DC begangen - bei nur 570.
Washington DC, die Hauptstadt der USA, hat die höchste Mord-Rate aller amerikanischen Städte. "Capital of Crime" - Hauptstadt des Verbrechens - wird die Stadt daher auch oft genannt. 264-mal wurden im Jahr 2002 Mord und Totschlag in Washington DC begangen - bei nur 570.000 Einwohnern ergibt dies 46,2 Bluttaten pro 100.000 Einwohnern. Damit ist die Bundeshauptstadt einsame Spitze unter allen US-Bundesstaaten - zum Vergleich: Im Bundesstaat New York lag die Mord-Quote im Jahr 2002 bei 4,7 pro 100.000 Bewohner. In Wien waren es laut Kriminalstatistik ganze 25 Morde - bei geschätzten zwei Millionen Einwohnern ergibt sich rechnerisch eine Mord-Quote von 1,25 pro 100.000 Wienern.
"Murder Capital"
Sicher ist es etwas unfair, die Stadt Washington mit großflächigen Bundesstaaten zu vergleichen - ist doch in den USA die Kriminalität großteils in den Innenstädten angesiedelt. Doch selbst wenn man das Stadtgebiet von Washington DC mit anderen Städten vergleicht, liegt die US-Hauptstadt hinsichtlich der Mordrate an der Spitze. In DC ist die Mordquote pro Kopf mehr als doppelt so hoch wie in Los Angeles und sechs Mal so hoch wie in New York. Der Beiname "Murder Capital" - "Mordhauptstadt" - gebührt der Stadt leider zu Recht, wie die Verbrechensstatistik des FBI beweist. Lediglich bei einem Vergleich aller Gewaltverbrechen - Morde, Vergewaltigungen, Raubüberfälle - rangiert Washington DC "erst" an dritter Stelle aller US-Städte: Die Spitze hält hier Detroit, eine Industriestadt im Bundesstaat Michigan, gefolgt von Baltimore im an Washington nördlich angrenzenden Bundesstaat Maryland.
Die berühmten Bilder aus Washington, vom Weißen Haus und vom Kongress, von der weitläufigen Mall mit den großen Museen, von Gala-Dinners und Botschafts-Empfängen, von Bällen und Konzerten, zeigen nicht die ganze Wahrheit. Ins Fernsehen kommen nur die schönen Seiten der Stadt, über die Schattenseiten wird kaum berichtet. Doch jeder, der mehr als ein paar Stunden hier verbringt wird schnell aufgeklärt: Washington ist eine geteilte Stadt, eine scharfe Trennlinie verläuft zwischen Arm und Reich und oft auch zwischen Schwarz und Weiß.
In geographische Viertel ist der "District" aufgeteilt - Northwest gilt als teure Wohngegend und relativ sicher, der Südosten als "nicht empfehlenswert" für nächtliche Besuche.
Eine senkrechte Linie auf der Höhe des US-Kongresses markiert die Trennung zwischen West und Ost - wenige Blocks vom repräsentativen Machtzentrum der USA entfernt beginnt eine andere Welt.
In geographische Viertel ist der "District" aufgeteilt - Northwest gilt als teure Wohngegend und relativ sicher, der Südosten als "nicht empfehlenswert" für nächtliche Besuche.
Eine senkrechte Linie auf der Höhe des US-Kongresses markiert die Trennung zwischen West und Ost - wenige Blocks vom repräsentativen Machtzentrum der USA entfernt beginnt eine andere Welt. Besucher sind oft schockiert, wenn sie Straßenzüge in der Hauptstadt des reichsten Landes entdecken, die nur mehr als Slums bezeichnet werden können - halbleere Häuser mit eingeschlagenen und notdürftig verklebten Fensterscheiben, auf Stufen herumlungernde Jugendliche, daneben Schutt und Müll, aus Häuserlücken hervorquellend, mitten am Gehsteig angehäuft.
Soziale Probleme
Wieder einige Blöcke weiter: Beton-Bürohäuser mit Protz-Architektur, Zentren der machtvollen Lobbyisten, Anwaltsfirmen und Think-Tanks, in denen hochbezahlte Experten die Modelle für die Weltpolitik der Supermacht ersinnen, während daneben einige ihrer meist schwarzen Mitbürger in Armut verkommen. "Es scheint, dass die Leute entweder auf der einen Seite leben, oder auf der anderen - dazwischen gibt es nichts", konstatiert der Polizeichef der Stadt, "Chief" Charles Ramsey. Um die Kriminalität wirklich zu bekämpfen, müssten auch die sozialen Probleme angegangen werden: Analphabetismus, Teenager-Schwangerschaften und Drogenmissbrauch. "Wenn sich die Kriminalitätsstatistik verbessern soll, dann muss man auch auf die Faktoren schauen, die Kriminalität hervorbringen", mahnt er.
Street-Gangs und Joy-Rides Street-Gangs, also Straßen-Banden bewaffneter Jugendlicher, gehören zu den immer stärker bemerkbar werdenden Erscheinungsformen der Kriminalität in Washington. Am helllichten Tag lieferten sich vor kurzem verfeindete Jugendgruppen ein Schussgefecht in einer Wohngegend - zum Entsetzen der Anrainer. Vor einer High School in Anacostia im Südosten der Stadt wurde vor wenigen Tagen ein 16-Jähriger von einem 15-Jährigen erschossen, als er gerade aus der Schule kam. Der Täter wollte eigentlich jemand ganz anderen treffen, meinte er später beim Polizei-Verhör. Hintergrund des Schussattentats dürfte ebenfalls eine Gang-Streiterei gewesen sein. Der 15-jährige Schütze soll nun, geht es nach dem Willen der Ankläger, nach Erwachsenen-Strafrecht abgeurteilt werden. Das könnte ihn lebenslang hinter Gitter bringen, denn die Todesstrafe wird in Washington DC nicht verhängt.
Bewaffnete Überfälle
Ein anderes Problem sind Autodiebstähle mit anschließenden Spritztouren ("Joy Rides"), bei denen die meist jugendlichen Täter nicht nur oft Unfälle verursachen, sondern auch Gewalttaten begehen, so wurden etwa vergangenen Sommer zwei Menschen erschossen. Bewaffnete Überfälle sind eine weitere "Spezialität" - wobei den potenziellen Opfern ständig eingebleut wird, sich ja nicht zu wehren, denn das könnte schlecht ausgehen: Die Geschichte von dem Mann, der seine Brieftasche nicht hergeben wollte und auf offener Straße erstochen wurde, hat sich in Washington schon mehrmals wiederholt.
Natürlich gibt es viele Theorien und Erklärungsversuche, warum gerade in Washington die Gewalt so häufig ausbricht. Kriminologin Joanne Savage von der American University kann den erschreckenden Zahlen sogar etwas Gutes abgewinnen. Langfristig gesehen sei die Stadt ganz gut unterwegs, obwohl der jüngste Anstieg von 14 Prozent bei der Mord-Quote eindeutig dagegen spreche. Als Ursache für die hohe Kriminalität in Washington sieht Savage die große Armut, die in Washington DC verbreiteter sei als in anderen großen US-Städten. Beobachter machen vor allem den illegalen Waffenbesitz für die hohe Zahl an Verbrechen verantwortlich.
Die Waffengesetze
Die laxen Waffengesetze können an der Kriminalität in Washington jedoch nicht ausschließlich schuld sein, denn sie gelten landesweit. In den USA gibt es schätzungsweise 192 Millionen Waffen in den Händen von Privatpersonen. 40 Prozent aller Haushalte besitzen mindestens eine Schusswaffe. Waffen müssen nicht registriert werden, und wer älter ist als 18 Jahre, darf in fast jedem Bundesstaat eine Waffe kaufen. Gegen landesweite Datenbanken oder verpflichtende Systeme zur Rückverfolgung von Waffen - etwa den "ballistischen Fingerabdruck"- spricht sich neben der machtvollen Waffenbesitzer-Vereinigung National Rifle Association (NRA) auch US-Präsident George W. Bush aus.
Andere sehen in den Budgetkürzungen der Gemeinden eine Ursache dafür, dass die Kriminalität landesweit gestiegen ist. Durch die knappen Haushalte müsse überall gespart werden - auch bei der Sicherheit. Und da die Exekutive durch die neuen Aufgaben zur Terrorprävention doppelt belastet werde, sänken die Kapazitäten für die Kriminalitätsbekämpfung.
Schließlich sei, laut einem FBI-Bericht, die Kriminalität in den USA im Jahr 2002 gestiegen - Morde um 1 Prozent auf 16.204, Vergewaltigungen um 4,7 Prozent und Diebstähle um 1,7 Prozent. Auch wurden mehr Autodiebstähle begangen, während die Zahl der Raubüberfälle zurückging.
Insgesamt war das Jahr 2002 jedoch weitgehend sicherer als das Jahr 1993 - vor zehn Jahren lag die Verbrechensrate um 16 Prozent höher als heute. Die städtische Polizei hat jedenfalls heuer bereits reagiert: Seit August 2003 läuft ein Programm, mit dem auf Kriminalfälle intensiver reagiert werden kann. Polizisten können flexibler eingesetzt werden - unabhängig vom Dienstplan. Als weitere Maßnahme, mit der die Öffentlichkeit beruhigt werden soll, werden die so genannten "Outreach"-Busse der Polizei eingesetzt: Nach spektakulären Verbrechen parken sie als Anlaufstelle für besorgte Bürger in der Nachbarschaft. Polizisten geben Tipps, wie man sich vor Verbrechen schützen kann, und wirken durch ihre Präsenz vermutlich einige Zeit abschreckend.
Schwarze Schafe
Doch auch bei der Polizei gibt es schwarze Schafe - und leider gerade in Washington laut Statistik mehr als anderswo. Heuer wurden schon 22 Mitglieder der 3.600 Mann starken Polizei der Bundeshauptstadt verhaftet - von ihren eigenen Kollegen. Die Gründe reichen von Fahrerflucht nach Verkehrsunfällen in betrunkenem Zustand über Diebstahl bis zu sexuellen Übergriffen und zu Schießereien. Ein Polizist wurde etwa im Vorjahr bei einer tätlichen Auseinandersetzung eines Paares zu Hilfe gerufen. Er brachte die Frau in ein Polizei-Quartier, doch statt einen Bericht aufzunehmen, begann er sie zu begrapschen und wollte sie zum Sex nötigen. Erst ein Anruf auf seinem Polizeifunk-Gerät stoppte den Übergriff. Die meisten Vergehen wurden allerdings nicht im Dienst, sondern in der Freizeit begangen.
Auch in diesem Problembereich schaut die Lage in anderen Bundesstaaten wesentlich besser aus: In New York wurden von 37.000 Polizisten nur 75 verhaftet - rund zwei "kriminelle" Polizisten pro 1.000 Ordnungshütern.
In Washington liegt die Quote drei Mal so hoch - 6,6 pro 1.000 Polizisten folgten nicht dem Gesetz. Eine "Kriegszone" nennt der Kolumnist der "Washington Post", Courtland Milloy, seine Stadt und vergleicht den "District" mit dem Irak. Doch während sich die Politiker über die Gewalt im Irak die Köpfe zerbrechen, wird die Gewalt vor der Haustür einfach hingenommen.
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H.Stamper
Champions-League
Anmeldungsdatum: 23.06.2003 Beiträge: 1505
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Verfasst am: 14 März 2005 08:39 Titel: |
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| mnoto4 hat folgendes geschrieben: |
Ich habe die Bestaetigung gefunden: Washington ist die Hoelle!
Die Hauptstadt des Verbrechens
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In Washington wird mehr gemordet als in anderen Städten der USA... |
Es müsste heißen: "AUS Washington...". Schon ungerecht, wie eine große weiße Villa eine ganze Stadt in Verruf bringen kann!
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Gast
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Verfasst am: 4 Jun 2005 07:23 Titel: |
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die most criminal city ist definitiv gary im nordwesten von indiana, nicht weit von chicago, geburtsort von michael jackson. die southside von chicago ist auch ziemlich kriminell.
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Gast
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Gast
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Verfasst am: 4 Jun 2005 10:37 Titel: |
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Nein, eindeutig MIAMI. Sieht man ihr zwar nich an, steht aber in der Statistik
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Gast
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Verfasst am: 4 Jun 2005 10:38 Titel: |
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Hast du ne Quelle irgendwo?
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Gast
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Verfasst am: 4 Jun 2005 10:39 Titel: |
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| VgMdW hat folgendes geschrieben: |
| Hast du ne Quelle irgendwo? |
nee, aber geh ma unter Google/Miami. Mein Freund hat mir ma n ausgedrucktes Blatt gezeigt.
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Gast
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Verfasst am: 4 Jun 2005 10:42 Titel: |
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| Headrush$ hat folgendes geschrieben: |
| Nein, eindeutig MIAMI. Sieht man ihr zwar nich an, steht aber in der Statistik |
| Zitat: |
| Oder wars Florida als Staat??? Tut mir Story, wenns nich gestimmt hat! |
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Gast
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Verfasst am: 4 Jun 2005 12:42 Titel: |
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Auf die Einwohnerzahl gerechnet war es auf jeden Fall mal Wash DC. Habe 5 Jahre in einem Vorort gewohnt und es hieß extra, dass man sich nicht in der Dunkelheit außerhalb des Regierungsbezirkes aufhalten soll.
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Gast
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Verfasst am: 4 Jun 2005 19:30 Titel: |
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Was ist eigentlich mit Harlem?
Soweit ich weiß, is das der gefährlichste Viertel NY's!
Aber ich weiß nich so genau.....
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