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Siedlungsräumung im Westjordanland

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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 11:10   Titel: Siedlungsräumung im Westjordanland Antworten mit Zitat

Hallo. Kann mir vielleicht jemand kurz und knackig erklären warum die Siedlungen im Westjordanland von der ?Israelischen?-Polizei geräumt werden?
Ich sehe da nur die armen Menschen auf den Dächern IHRER Häuser, wie sie von Poliziesten mit Knüppeln und Schilden krankhausreif geschlagen werden.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 12:08   Titel: Antworten mit Zitat

Tja, das ist nicht so einfach. Im Prinzip musst du davon ausgehen, dass diese ganzen Siedlungen schwarz gebaut wurden. Die Siedler hatten gar nicht das Recht da zu bauen, und die israelische Regierung hat schon sehr oft darauf einwirken wollen, dass sie freiwillig geräumt werden etc. Jetzt sind da aber natürlich einige Fundis unter den Siedlern und die sind der festen Überzeugung, dass Gott ihnen das Land gegeben hat und dass sie in ihrem Land natürlich tun und lassen dürfen was sie wollen.

So unschuldig sind die Kaschper also nicht.

Wahrscheinlich wäre es einfach mal ein gutes Zeichen für den Friedensprozess, wenn die Siedler freiwillig räumen würden, aber da sehen die wohl niemals ein.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 14:57   Titel: Antworten mit Zitat


Murphy23 hat folgendes geschrieben:
Tja, das ist nicht so einfach. Im Prinzip musst du davon ausgehen, dass diese ganzen Siedlungen schwarz gebaut wurden. Die Siedler hatten gar nicht das Recht da zu bauen, und die israelische Regierung hat schon sehr oft darauf einwirken wollen, dass sie freiwillig geräumt werden etc. Jetzt sind da aber natürlich einige Fundis unter den Siedlern und die sind der festen Überzeugung, dass Gott ihnen das Land gegeben hat und dass sie in ihrem Land natürlich tun und lassen dürfen was sie wollen.

So unschuldig sind die Kaschper also nicht.

Wahrscheinlich wäre es einfach mal ein gutes Zeichen für den Friedensprozess, wenn die Siedler freiwillig räumen würden, aber da sehen die wohl niemals ein.


Achso, ok, dann haben die Israelis Recht und ich finde es gut, dass sie die Leute da vertreiben, da es keinen Beweiß für Gott gibt und man somit nicht behaupten kann das Land wurde ihnen von Gott gegeben.

Ich kann auch nicht sagen mein Gott Mr.Spisuminsputnik the fifth hat mir den und den Ort gegeben. Die ganzen Religösen haben ehe einen an der Knispel.

Ich bin auf jedenfall froh ein antitheistischer Heide zu sein.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 15:17   Titel: Antworten mit Zitat


davio hat folgendes geschrieben:
Die ganzen Religösen haben ehe einen an der Knispel.


Und wenn man erst an die ganzen Deppen denkt, die zu blöd zum differenzieren sind und alle über einen Kamm scheren.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 15:38   Titel: Antworten mit Zitat


alSultan hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:
Die ganzen Religösen haben ehe einen an der Knispel.


Und wenn man erst an die ganzen Deppen denkt, die zu blöd zum differenzieren sind und alle über einen Kamm scheren.


Wieso differenzieren, ich meine jeden Gläubigen. Denn durch Religion entsteht so ein Quatsch überhaupt erst. Jeder ist gegen Krieg, aber keiner gegen Religion und das obwohl durch Religion mehr Menschen sinnlos und grausamer gestorben sind als du Krieg.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:20   Titel: Antworten mit Zitat


davio hat folgendes geschrieben:

alSultan hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:
Die ganzen Religösen haben ehe einen an der Knispel.


Und wenn man erst an die ganzen Deppen denkt, die zu blöd zum differenzieren sind und alle über einen Kamm scheren.


Wieso differenzieren, ich meine jeden Gläubigen. Denn durch Religion entsteht so ein Quatsch überhaupt erst. Jeder ist gegen Krieg, aber keiner gegen Religion und das obwohl durch Religion mehr Menschen sinnlos und grausamer gestorben sind als du Krieg.


Also, erste Behauptung von dir: Durch Religion entsteht so etwas(Krieg). Totaler Schwachsinn, denn
1. Jedenfalls die christl. Religion ist strikt gegen Krieg. Wenn im Krieg mit Gott argumentiert wird, ist das auf Menschen zurückzuführen, die seinen Namen für ihre Zwecke mißbrauchen. Wenn du das nicht glaubst, schau mal in die Bibel, neues Testament und zeige mir, wo steht, dass Krieg gut ist. Da es nicht drin steht, ist Krieg im Namen Gottes (im Christentum jedenfalls) eine "Erfindung" der Menschen.
2. Das würde heißen, dass ohne Religion es keine Kriege gäbe. Die grausamsten Kriege wurden aber nicht im Namen der Reigion geschlagen, sondern "im Namen Deutschlands."

2. behauptung:
Durch Religion sind mehr Menschen umgekommen als durch Krieg. Auch Blödsinn, Inquisition, religiöse Verfolgung etc sind zwar grausam, schwachsinnig und nicht im Sinne Gottes m.E., haben aber "nur" einen Bruchteil der Opfer eines der beiden WK´s gefordert.

So, fanatismus, der zu Gewalt im Namen Gottes aufruft regt mich auch auf, aber deswegen Gott zu verdammen ist mind. halb so schwachsinnig.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:39   Titel: Antworten mit Zitat


alSultan hat folgendes geschrieben:


Also, erste Behauptung von dir: Durch Religion entsteht so etwas(Krieg). Totaler Schwachsinn, denn
1. Jedenfalls die christl. Religion ist strikt gegen Krieg. Wenn im Krieg mit Gott argumentiert wird, ist das auf Menschen zurückzuführen, die seinen Namen für ihre Zwecke mißbrauchen. Wenn du das nicht glaubst, schau mal in die Bibel, neues Testament und zeige mir, wo steht, dass Krieg gut ist. Da es nicht drin steht, ist Krieg im Namen Gottes (im Christentum jedenfalls) eine "Erfindung" der Menschen.



Ich verweise mal kurz auf die Kreuzzüge... Da wurden im namen der kirche tausende Menschen umgebracht, siedlungen niedergebrannt, geplündert, unschuldige umgebracht...
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:48   Titel: Antworten mit Zitat

[quote="alSultan"]
davio hat folgendes geschrieben:

alSultan hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:
Die ganzen Religösen haben ehe einen an der Knispel.


Und wenn man erst an die ganzen Deppen denkt, die zu blöd zum differenzieren sind und alle über einen Kamm scheren.


Wieso differenzieren, ich meine jeden Gläubigen. Denn durch Religion entsteht so ein Quatsch überhaupt erst. Jeder ist gegen Krieg, aber keiner gegen Religion und das obwohl durch Religion mehr Menschen sinnlos und grausamer gestorben sind als du Krieg.


Also, erste Behauptung von dir: Durch Religion entsteht so etwas(Krieg). Totaler Schwachsinn, denn
1. Jedenfalls die christl. Religion ist strikt gegen Krieg. Wenn im Krieg mit Gott argumentiert wird, ist das auf Menschen zurückzuführen, die seinen Namen für ihre Zwecke mißbrauchen. Wenn du das nicht glaubst, schau mal in die Bibel, neues Testament und zeige mir, wo steht, dass Krieg gut ist. Da es nicht drin steht, ist Krieg im Namen Gottes (im Christentum jedenfalls) eine "Erfindung" der Menschen.

Ich rede nicht vom Christentum heute, sondern damals. Deswegen auch: "Das Christentum hat solche Zeiten auch schon durchgemacht". Und obs nun mehr oder nen bisschen weniger waren die durch Kreuzüge, Hexenverbrennung etc pp gestorben sind als in den WW's, tut nichts zur Sache. Es waren aufjedenfall ähnlich viele, aber das wird verschwiegen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:48   Titel: Antworten mit Zitat

[quote="davio"]
alSultan hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:

alSultan hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:
Die ganzen Religösen haben ehe einen an der Knispel.


Und wenn man erst an die ganzen Deppen denkt, die zu blöd zum differenzieren sind und alle über einen Kamm scheren.


Wieso differenzieren, ich meine jeden Gläubigen. Denn durch Religion entsteht so ein Quatsch überhaupt erst. Jeder ist gegen Krieg, aber keiner gegen Religion und das obwohl durch Religion mehr Menschen sinnlos und grausamer gestorben sind als du Krieg.


Also, erste Behauptung von dir: Durch Religion entsteht so etwas(Krieg). Totaler Schwachsinn, denn
1. Jedenfalls die christl. Religion ist strikt gegen Krieg. Wenn im Krieg mit Gott argumentiert wird, ist das auf Menschen zurückzuführen, die seinen Namen für ihre Zwecke mißbrauchen. Wenn du das nicht glaubst, schau mal in die Bibel, neues Testament und zeige mir, wo steht, dass Krieg gut ist. Da es nicht drin steht, ist Krieg im Namen Gottes (im Christentum jedenfalls) eine "Erfindung" der Menschen.


Ich rede nicht vom Christentum heute, sondern damals. Deswegen auch: "Das Christentum hat solche Zeiten auch schon durchgemacht". Und obs nun mehr oder nen bisschen weniger waren die durch Kreuzüge, Hexenverbrennung etc pp gestorben sind als in den WW's, tut nichts zur Sache. Es waren aufjedenfall ähnlich viele, aber das wird verschwiegen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:48   Titel: Antworten mit Zitat


Hubi-s04 hat folgendes geschrieben:

alSultan hat folgendes geschrieben:


Also, erste Behauptung von dir: Durch Religion entsteht so etwas(Krieg). Totaler Schwachsinn, denn
1. Jedenfalls die christl. Religion ist strikt gegen Krieg. Wenn im Krieg mit Gott argumentiert wird, ist das auf Menschen zurückzuführen, die seinen Namen für ihre Zwecke mißbrauchen. Wenn du das nicht glaubst, schau mal in die Bibel, neues Testament und zeige mir, wo steht, dass Krieg gut ist. Da es nicht drin steht, ist Krieg im Namen Gottes (im Christentum jedenfalls) eine "Erfindung" der Menschen.



Ich verweise mal kurz auf die Kreuzzüge... Da wurden im namen der kirche tausende Menschen umgebracht, siedlungen niedergebrannt, geplündert, unschuldige umgebracht...


Genau, aber das war
1.ein Krieg, wenn man sich ihn genauer betrachtet ein recht "normaler", sprich aus rein machtpolitschem Kalkül
2. sagst du selbst, "im Namen der Kirche". Genau, im Namen der chr. Religion, also Gottes ist so ein Krieg nämlich unmöglich, die Kirche dagegen ist ein Verein von (fehlerhaften, wie alle)Menschen, die damals gegen Gottes Willen Menschen hat umbringen lassen.
Also nicht Gott (Religion) ist schuld, sondern die Menschen, die aus machtpolitischem Kalkül die Religion umgedeutet haben.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:50   Titel: Antworten mit Zitat


Hubi-s04 hat folgendes geschrieben:

alSultan hat folgendes geschrieben:


Also, erste Behauptung von dir: Durch Religion entsteht so etwas(Krieg). Totaler Schwachsinn, denn
1. Jedenfalls die christl. Religion ist strikt gegen Krieg. Wenn im Krieg mit Gott argumentiert wird, ist das auf Menschen zurückzuführen, die seinen Namen für ihre Zwecke mißbrauchen. Wenn du das nicht glaubst, schau mal in die Bibel, neues Testament und zeige mir, wo steht, dass Krieg gut ist. Da es nicht drin steht, ist Krieg im Namen Gottes (im Christentum jedenfalls) eine "Erfindung" der Menschen.



Ich verweise mal kurz auf die Kreuzzüge... Da wurden im namen der kirche tausende Menschen umgebracht, siedlungen niedergebrannt, geplündert, unschuldige umgebracht...



Namen werden oft missbraucht--- So ist das auch heute ---
Das heißt aber nicht das die Bibel zum Töten anders denkender auffordert.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:50   Titel: Antworten mit Zitat


alSultan hat folgendes geschrieben:

Hubi-s04 hat folgendes geschrieben:

alSultan hat folgendes geschrieben:


Also, erste Behauptung von dir: Durch Religion entsteht so etwas(Krieg). Totaler Schwachsinn, denn
1. Jedenfalls die christl. Religion ist strikt gegen Krieg. Wenn im Krieg mit Gott argumentiert wird, ist das auf Menschen zurückzuführen, die seinen Namen für ihre Zwecke mißbrauchen. Wenn du das nicht glaubst, schau mal in die Bibel, neues Testament und zeige mir, wo steht, dass Krieg gut ist. Da es nicht drin steht, ist Krieg im Namen Gottes (im Christentum jedenfalls) eine "Erfindung" der Menschen.



Ich verweise mal kurz auf die Kreuzzüge... Da wurden im namen der kirche tausende Menschen umgebracht, siedlungen niedergebrannt, geplündert, unschuldige umgebracht...


Genau, aber das war
1.ein Krieg, wenn man sich ihn genauer betrachtet ein recht "normaler", sprich aus rein machtpolitschem Kalkül
2. sagst du selbst, "im Namen der Kirche". Genau, im Namen der chr. Religion, also Gottes ist so ein Krieg nämlich unmöglich, die Kirche dagegen ist ein Verein von (fehlerhaften, wie alle)Menschen, die damals gegen Gottes Willen Menschen hat umbringen lassen.
Also nicht Gott (Religion) ist schuld, sondern die Menschen, die aus machtpolitischem Kalkül die Religion umgedeutet haben.


Ich mache auch nicht Gott verantworlich, sondern die Menschen die sich Gott ausgedacht haben (Einschub: Grundsatzdiskussion ) und die Menschen die diesen Unsinn weiter verbreiten.
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:51   Titel: Antworten mit Zitat


moeMoemoe hat folgendes geschrieben:

Hubi-s04 hat folgendes geschrieben:

alSultan hat folgendes geschrieben:


Also, erste Behauptung von dir: Durch Religion entsteht so etwas(Krieg). Totaler Schwachsinn, denn
1. Jedenfalls die christl. Religion ist strikt gegen Krieg. Wenn im Krieg mit Gott argumentiert wird, ist das auf Menschen zurückzuführen, die seinen Namen für ihre Zwecke mißbrauchen. Wenn du das nicht glaubst, schau mal in die Bibel, neues Testament und zeige mir, wo steht, dass Krieg gut ist. Da es nicht drin steht, ist Krieg im Namen Gottes (im Christentum jedenfalls) eine "Erfindung" der Menschen.



Ich verweise mal kurz auf die Kreuzzüge... Da wurden im namen der kirche tausende Menschen umgebracht, siedlungen niedergebrannt, geplündert, unschuldige umgebracht...



Namen werden oft missbraucht--- So ist das auch heute ---
Das heißt aber nicht das die Bibel zum Töten anders denkender auffordert.


Warum tun viele Moslems es dann?

Zuletzt bearbeitet von Gast am 1 Feb 2006 16:52, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:51   Titel: Antworten mit Zitat


davio hat folgendes geschrieben:


Ich mache auch nicht Gott verantworlich, sondern die Menschen die sich Gott ausgedacht haben (Einschub: Grundsatzdiskussion ) und die Menschen die diesen Unsinn weiter verbreiten.


Meinst du mit Unsinn generell den glauben an Gott???
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:52   Titel: Antworten mit Zitat


moeMoemoe hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:


Ich mache auch nicht Gott verantworlich, sondern die Menschen die sich Gott ausgedacht haben (Einschub: Grundsatzdiskussion ) und die Menschen die diesen Unsinn weiter verbreiten.


Meinst du mit Unsinn generell den glauben an Gott???


Ja
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:54   Titel: Antworten mit Zitat


davio hat folgendes geschrieben:

moeMoemoe hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:


Ich mache auch nicht Gott verantworlich, sondern die Menschen die sich Gott ausgedacht haben (Einschub: Grundsatzdiskussion ) und die Menschen die diesen Unsinn weiter verbreiten.


Meinst du mit Unsinn generell den glauben an Gott???


Ja


sehr tolerant...
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 16:57   Titel: Antworten mit Zitat


davio hat folgendes geschrieben:


Ich bin auf jedenfall froh ein antitheistischer Heide zu sein.


ich wäre froh, wenn ich wüsste, was das sein sollte
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 17:01   Titel: Antworten mit Zitat


moeMoemoe hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:

moeMoemoe hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:


Ich mache auch nicht Gott verantworlich, sondern die Menschen die sich Gott ausgedacht haben (Einschub: Grundsatzdiskussion ) und die Menschen die diesen Unsinn weiter verbreiten.


Meinst du mit Unsinn generell den glauben an Gott???


Ja


sehr tolerant...


Ich habe es leider sehr lange toleriert, aber irgendwann stellt man einfach fest, wenn man täglich Nachrichten ließt und sich mit der Vergangeneheit auskennt, wie viel geballte Scheiße die Religion bringt.


ujan hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:


Ich bin auf jedenfall froh ein antitheistischer Heide zu sein.


ich wäre froh, wenn ich wüsste, was das sein sollte


Das ist jemand der an keine Religion glaubt und aus verschiedenen Gründen (Welche wurden schon nen paar aufgezählt) nicht toleriert, dass andere an Religionen glauben. Ich tu das allerdings nur auf friedlichen wege.....
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 22:47   Titel: Antworten mit Zitat


ujan hat folgendes geschrieben:

davio hat folgendes geschrieben:


Ich bin auf jedenfall froh ein antitheistischer Heide zu sein.


ich wäre froh, wenn ich wüsste, was das sein sollte


Das ist jemand der an keine Religion glaubt und aus verschiedenen Gründen (Welche wurden schon nen paar aufgezählt) nicht toleriert, dass andere an Religionen glauben. Ich tu das allerdings nur auf friedlichen wege..... [/quote]

Sorry, da muss ich doch lachen
also erstmal glaube ich nicht an eine Religion, sondern an Gott- Unterschied!!
Aber wo ist die Logik: Du sagst, du machst die Menschen verantwortlich, die sich Gott ausgedacht haben, aber was sich die Menschen für einen Gott "ausgedacht haben", ist doch ein Gott, der gegen Krieg ist, also ist die Religion auch nach deinem Weltbild etwas gutes. Und du schüttest das Kind mit dem Bade aus, wenn du meinst, dass der Mißbrauch der Religion ein Grund zur Nicht-Tolerierung der Religion ist.
Was dazu führt, dass Religion manchmal mit Krieg verbunden wird ist doch, dass einige meinen, andere Gedanken nicht tolerieren zu können(Kreuzzüge aus Sicht der "gutgläubigen" Kreuzfahrer etc) - und genau das machen auch die antithe..äh, so Leute wie du.

PS: Bist du auch gegen die Demokratie? Immerhin hat sie uns ja den Irak-Krieg beschert, um deine Gedanken mal zu übertragen.
PPS: Könntest du bitte auch den Begriff "friedliches Nicht-Tolerieren" konkretisieren?
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Gast





BeitragVerfasst am: 1 Feb 2006 22:55   Titel: Antworten mit Zitat


alSultan hat folgendes geschrieben:

PS: Bist du auch gegen die Demokratie? Immerhin hat sie uns ja den Irak-Krieg beschert, um deine Gedanken mal zu übertragen.


kann man nich vergleichen die demokratie haben wir freiwillig "erfunden" und können sie verändern und sind nich fest ideologisch an irgendnen kram der irgendwann mal ausn wolken gefallen is (bibel etc) gebunden.
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Gast





BeitragVerfasst am: 2 Feb 2006 00:36   Titel: Antworten mit Zitat

kurzer ablauf: (es sind nicht alle abläufe verzeichnet, weil es zu viele gab)

1947 UN beschließt Teilungsplan, wodurch Westpalästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat geteilt werden soll. Ziel: autonomer Staat Israel
1948 formelle gründung des staates israel
Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien erklären israel den krieg. es folgt ein israelischer unabhängigkeitskrieg. israel bringt das nochmal erheblich gebietsgewinne.
1949 Waffenstillstandsabkommen zwischen israel und Ägypten, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien
1967 bis hierher war der gazastreifen von ägypten besetzt. nach dem sechstagekrieg von israel

westjordanland gehört zu den palästinensischen autonomiegebieten, wird aber von israel seit dem sechstagekrieg kontrolliert und besiedelt. bis heute existiert kein Staat Palästina mit vollständiger Souveränität; höchstens die sogenannte Palästinensische Autonomiebehörde

überspringen wir in die heutige zeit:
Plan von Scharon:
Im Gazastreifen sollen nach Scharons Plänen alle 21 Siedlungen abgebaut werden. Im nördlichen Westjordanland sollen vier Gemeinden abgebaut werden. Sechs Gemeinden im Westjordanland, die von über 90.000 Siedlern bewohnt werden und im Herzen des Gebiets liegen, sollen beibehalten und befestigt werden. Dabei handelt es sich im Einzelnen um die Städte. Arafats Antwort: Der Plan diene dazu, die Sicherheit Israels zu gewährleisten. Die Palästinenser sind hingegen der Ansicht, der Plan müsse durch internationale Vereinbarungen legitimiert werden und verlangen einen kompletten Abzug aus den umstrittenen Gebieten.

Am 22. März 2004 wurde der geistliche Führer und Gründer der militanten Hamas-Bewegung, Scheich Ahmed Jassin in gazastadt getötet

2005 jetzt erfolgte ein abzug aus den strittigen gebieten.

2006 in palästina gab es wahlen. hamas, welche eine palästinensische islamistische Organisation ist, die gewaltsam für die Beendigung der israelischen Besatzung der palästinesischen Gebiete kämpft, haben die wahl gewonnen.

fortsetzung folgt.......
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Gast





BeitragVerfasst am: 2 Feb 2006 00:43   Titel: Antworten mit Zitat

Meiner Meinung nach haben die Juden völlig zu unecht einen Staat bekommen. Warum bitte sollten sie einen Anspruch auf einen Staat haben, nur weil sie das gleiche glauben und meinen, vor xtausend jahren hat Jesus oder Moses oder wer auch immer ihnen das Land geschenkt?

Wie kann es denn bitte sein, dass den Palästinensern ihr Land weggenommen wird, mit der Begründung, es sei rechtens, weil das in einem uralten Buch drinsteht?

Es ist noch nichtmal bewiesen, ob es Jesus gegeben hat. Und wenn, was hatte er schon zu melden? Der Sohn Gottes... also irgendwo hörts mal auf mit der Engstirnigkeit... oder Moses... da kann ja heutzutage jeder daherkommen und sagen er ist Gottgesandter weil er ne Heuschreckenplage voraussagt...

Ehrlich...
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Gast





BeitragVerfasst am: 2 Feb 2006 03:38   Titel: Antworten mit Zitat

also ich kenne mich mit der thematik nicht so gut aus, aber ich frage mich immer wieder, wie man damals auf die idee kommen konnte den juden ausgerechnet in dieser hochbrisanten region land "zuzuweisen".oder war diese region damals noch nicht hochbrisant?haben sich juden und muslime vorher super verstanden?natürlich sagen die juden, daß das ihr "land" sei und die voraussetzungen damals waren natürlich auch andere (holocaust)!
aber hätte es denn ausgerechnet dort sein müssen?woanders wäre es natürlich auch schwer gewesen, aber musste es unbedingt dort sein?
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Gast





BeitragVerfasst am: 2 Feb 2006 13:22   Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, dass war so, dass schon seit etwa 1880 Juden aus Ländern, von denen sie unterdrückt wurden nach Palästina einwanderten. Zunächst haben sie sich dort wohl auch nicht so schlecht mit den Arabern verstanden.
Ich denke, dass die Juden zunächst ein Volk ohne Staat waren, was auch so schlcht lange nicht geklappt hat, spätestens mit dem Holocaust gab es dann aber eine notwendigkeit zu einem Staat. nachvollziehbar, dass der in Palästina entstehen sollte, damals ein politisch weniger "interessantes" Land.
Den Juden wurde dieses Land also nicht zugewiesen, sondern sie wanderten von sich aus ein.
Über die israelische Siedlungspolitik kann man sich natürlich streiten, aber der Hass ist auch dadurch nicht zu rechtfertigen.
@O Donald: Sorry, aber Jesus hat den Juden mit Sicherheit nicht das Land geschenkt, du scheinst darüber seeehr wenig zu wissen.
Und Jesu Existenz ist besser bewiesen als die JEDES anderen antiken Menschen!
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Gast





BeitragVerfasst am: 2 Feb 2006 13:50   Titel: Antworten mit Zitat


alSultan hat folgendes geschrieben:
Ich glaube, dass war so, dass schon seit etwa 1880 Juden aus Ländern, von denen sie unterdrückt wurden nach Palästina einwanderten. Zunächst haben sie sich dort wohl auch nicht so schlecht mit den Arabern verstanden.
Ich denke, dass die Juden zunächst ein Volk ohne Staat waren, was auch so schlcht lange nicht geklappt hat, spätestens mit dem Holocaust gab es dann aber eine notwendigkeit zu einem Staat. nachvollziehbar, dass der in Palästina entstehen sollte, damals ein politisch weniger "interessantes" Land.
Den Juden wurde dieses Land also nicht zugewiesen, sondern sie wanderten von sich aus ein.
Über die israelische Siedlungspolitik kann man sich natürlich streiten, aber der Hass ist auch dadurch nicht zu rechtfertigen.
@O Donald: Sorry, aber Jesus hat den Juden mit Sicherheit nicht das Land geschenkt, du scheinst darüber seeehr wenig zu wissen.
Und Jesu Existenz ist besser bewiesen als die JEDES anderen antiken Menschen!


Das kann man anzweifeln - was aber auch nicht schlimm ist. Denn meiner Meinung nach fängt Glauben doch genau da an, wo Wissen aufhört. Selbst wenn die Existenz Jesu bewiesen wäre - was im Kern hieße, dass die Existenz eines außergewöhnlichen Menschen bewiesen wäre, dem im Laufe der Jahrhunderte bestimmte andere Eigenschaften zugeschrieben wurden - bliebe das Problem, dass es die Existenz Gottes NICHT ist und auch nicht sein kann. Demzufolge sollte jeder selber entscheiden, ob er an seine Religion glaubt - auf der anderen Seite sollte aber auch jedem dafür genügend Toleranz gegenüber gebracht werden.

Jedenfalls gibt dieser Thread ja bereits einen Vorgeschmack auf das, was passieren kann, wenn Menschen den Glauben anderer Menschen nicht respektieren, beziehungsweise wenn sie ihren Glauben mit aller Macht anderen aufzwingen wollen.

Im Übrigen wirft der Nahostkonflikt ein beeindruckendes Schlaglicht auf die Durchsetzungsfähigkeit der Vereinten Nationen, die damals wie heute kaum über die Macht verfügen, ihre Sanktionen, Beschlüsse etc. eindeutig zu regeln. Aber das ist ein anderes Thema. Ich halte nichts davon - ähnlich wie bei der Religion -, die ganze Geschichte einseitig zu beurteilen. Natürlich ist es nicht toll, wenn in einem Landstrich auf einmal Menschen auftauchen, die da eigentlich nicht hingehören. Nur tauchten sie dort unter anderem auch deshalb auf, weil sie ab Ende des 19. Jahrhunderts in Osteuropa und später vom Nazi-Regime gnadenlos gejagt wurden. In der Verfolgung durch Polen und Russland liegt die zentrale Motivation, die von den Briten dann auch unterstützt wurde.

Ach ja, die Welt ist schon sch***...
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