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Mit negativem Denken zu einem weniger beschissenen Leben

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BeitragVerfasst am: 1 Dez 2005 01:42   Titel: Mit negativem Denken zu einem weniger beschissenen Leben Antworten mit Zitat

Hab ich aus einem anderen Forum, der Text ist das beste was es gibt!

Mit negativem Denken zu einem weniger beschissenen Leben

Hi! Mein Name ist Rafta McLure. Sie kennen mich vielleicht noch aus so bekannten Threads wie „Warum ist Selbstgerechtigkeit ein so typisch weiblicher Zug?“, „ Ich hasse alles“, „ Das Leben ist scheiße“.
Der nun folgende, bescheidene Leitfaden richtet sich an diejenigen Menschen, die in einer frustrierenden Lebenssituation feststecken und sich eine bessere herbeisehnen- also alle. Sollte sich bereits nach diesen Worten der hoffnungsvolle Glanz in ihren Augen auftun, der sich erfahrungsgemäß nach der ausladenden Lektüre diverser Feel-Good-Selbstsuggestions-New-Age-Schinken völlig verliert: Hören Sie endlich auf, sich selbst zu bescheißen.
Ja, Sie hören richtig. Auch wenn Sie alle hier aufgeführten Gedanken noch so pflichtgetreu in die Tat umsetzen, auch wenn Sie sich selbst kasteien und ihren Alltag völlig umkrempeln, ja selbst wenn Sie einer Kirche beitreten, die sich auf diese kleine Denkschrift beruft und mir bis an Ihr Lebensende Ihr sauer Erspartes in den Rachen werfen (1): Schminken Sie sich alle Hoffnungen auf eine bessere Zukunft ab. Sie werden der gleiche verschrobene Sonderling sein, den keine halbwegs attraktive Frau mit der Kneifzange anfasst. Haben Ihnen andere Ratgeber bisher einzuschärfen versucht, dass Ihr Misserfolg nicht mit Ihrem sonderbaren Wesen zusammenhängt, sondern einige Teile ihrer Persönlichkeit lediglich noch nicht optimal herausgebildet sind (nett formuliert, nicht wahr?): Nun, selbst wenn dies vorrangig stimmen sollte- Sie haben sicherlich noch reichlich latent nervtötende Charakterzüge, die Sie in jeder geselligen Runde zur unmöglichen Figur machen.
Sie sind fett? Sie werden fett bleiben, außer Sie essen bedeutend weniger und treiben Sport (und selbst da gibt es noch haufenweise Fallstricke, aber wem erzähl ich das).
Beschleicht Sie in sozialen Situationen häufiger das unbestimmte Gefühl, ein peinliches Verhalten an den Tag zu legen oder dummes Zeug zu brabbeln? Nun, so diffus dieses Gefühl auch sein mag, es ist keine Einbildung. Und ja, die Leute zerreißen sich tatsächlich das Maul über Sie, und zwar exakt genauso oder schlimmer als Sie es sich in Ihren schwärzesten Phantasien je ausmalen. Oft sind Dinge, die Sie einmal gesagt oder getan haben, noch Jahre später Anlass böser Späße in feucht-frivoler Runde- ob Ihnen bewusst ist, dass Sie sich gerade mit diesem Verhalten die Blöße gegeben haben, oder nicht. Es hat keinen Sinn, sich da etwas vorzumachen. Sie sind zwar nicht der Mittelpunkt des Universums, aber immerhin noch wichtig genug, dass das Gros gemeiner Scherze auf Ihre Kosten geht.
Ihr ganzes Umfeld tanzt Ihnen auf der Nase herum? Da hilft nur noch rohe Gewalt. Höchstwahrscheinlich haben Sie es nämlich schon so weit kommen lassen, dass Sie sich durch jeden verbalen Aufbegehrungsversuch und alle einstudiert dominante Gesten im besten Fall zum Gespött der Leute machen.
Ihre Familie ist zerrüttet, ihre Beziehungen sind instabil, hoffnungsvolle Neubekanntschaften entpuppen sich nach kurzer Zeit als Enttäuschungen? Auch das wird sich nach der Lektüre nicht ändern, lieber Leser, liebe Leserin. Die Menschen, die von nun an Ihren Lebensweg kreuzen, werden genauso egozentrische, ignorante, geschwätzige und auf Dauer unerträgliche Kreaturen sein, wie in den all den Jahren zuvor.
Übrigens werden die selben Personen das Gleiche- zurecht! – auch von Ihnen sagen (außer Sie sind außerordentlich attraktiv und/oder wohlhabend, dann wird man es nur denken.), nur um Ihnen einmal den letzten Rest Erwählten-, Märtyrer- oder Sonderbewusstseins auszutreiben, Sie selbstgerechter Jammerlappen.

(1)Wie können Sie Teil der riesigen Church of Negative Thinking werden und mit großzügigen Spenden ihr Überleben sichern?- Informationen im Anhang!

Sie sehen: Ziel dieser Schrift ist es nicht, Ihnen mit wohlfeinen Phrasen und abgeschmackten Durchhalteparolen zur Illusion eines neuen, besseren Lebensgefühls zu verhelfen, das ohnehin nach der kleinsten Schikane aus Ihrer Umwelt wieder dem alten Defätismus weichen muss. Das ist auch nicht der Versuch, Ihnen die positiven Seiten Ihres Daseins aufzuzeigen- das wäre Erbsenzählerei. Und ich spreche Ihnen wohl aus der Seele, wenn ich sage, dass SIE ja wohl immer noch am besten wissen, wie heillos beschissen Ihr Leben ist!
Ich versuche Ihnen auch nicht einzureden, Sie seien Schöpfer Ihrer eigenen Realität und die Umwelt der Spiegel Ihrer Seele. Ein Spiegel in Scheiße kann nur Scheiße spiegeln, also vergessen Sie diesen Spiegelschmu. Ja, wenn Ihnen das hilft: Sie befinden sich in einem sich selbst reproduzierenden Haufen Scheiße und wenn überhaupt jemand etwas dafür kann, dann Ihre Eltern, die es besser hätten wissen müssen, aber bei Gott nicht Sie selbst! Auch wenn alle Psychologen Aasgeier und Dummschwätzer sind, mit dieser universellen Erkenntnis haben sie ausnahmsweise mal voll ins Schwarze getroffen.
Die universelle Erkenntnis, die Ihnen dieser Ratgeber nahe bringen möchte, ist die folgende: Ganz egal, auf welchen Flecken Erde Ihre Mutter Sie vaginal gekotzt hat, es ist summa summarum immer und überall gleich beschissen und hoffnungslos. Haben Sie dies erst einmal verinnerlicht, wird es Ihnen nicht bedeutend besser gehen. Aber die allumfassende Resignation, die nun von jeder Faser Ihres Seins Besitz ergreift, wird das Leben anderer Menschen nicht einmal mehr marginal besser erscheinen lassen als das Ihre!
In der Praxis bedeutet das: Konzentrieren Sie sich nicht darauf, was an Ihrem Leben unter Umständen positiv sein könnte- Sie werden nur frustrierter sein als zuvor. Legen Sie den Fokus auf das Negative im Leben Anderer! Bei den Menschen, denen es „objektiv“ „wirklich“ „schlecht“ geht, ist das nicht schwer (aber auch hier kann man noch eine Menge rausholen, wie Sie sehen werden!)
Doch mit ein bisschen Phantasie, Empathie und Übung finden Sie schon bald ganze Haarknäuel in den Suppen derer, für die sie bisher nur bewundernde oder neiderfüllte Blicke übrig hatten- versprochen! Nur keine Scheu. Buddeln Sie so lange im Unrat fremder Seelen, bis Sie sich selbst nur ein klitzekleines bisschen weniger peinlich sind. Wenn Sie bei der Erkenntnis, dass die von Ihnen so hochgeschätzten Personen noch 10 mal kaputter sind als Sie selbst, ein kleines Hochgefühl überkommt- Glückwunsch. Das ist das schönste, was ich Ihnen mit auf den Weg geben kann.

Nun aber ein paar praktische, problem- und an der Realität orientierte Denkanstöße und Beispiele, wie Sie sich das, was sie nicht haben, gründlichst madig machen können und aus dem, was sie froh sind, nicht zu haben, ein negatives Gegenstück machen können, das ihr Leben ein bisschen weniger beschissen aussehen lässt (Negativ-Formel: wichtig!).
Mögen hier und da ein paar positive Implikationen auftauchen, geschieht dies nur der Anschaulichkeit halber. Alles Positive wird- bei absolut jedem- in einer riesigen Negativgleichung untergehen.


„Schau doch mal, was Du alles hast! Eigentlich sollte es Dir sehr gut gehen“.
Die Keule haben Sie bestimmt schon mehr als einmal über die Rübe gezogen bekommen. Und es hat nur dazu geführt, dass sich zu Ihrer Depression ein schlechtes Gewissen gesellte, denn Sie wussten, dass Sie beim Leidenswettbewerb mit so einigen Menschen den Kürzeren ziehen würden.
Häufig wird obiger Satz aber noch durch die eher verstohlen hinten angefügte Wendung „Es gibt Menschen, denen geht es RICHTIG schlecht“ ergänzt. Gemeint sind hungernde Kinder in Afrika. Und genau die sollten Sie zur Triebfeder Ihrer ganz individuellen Überlebensstrategie machen! Keine falsche Moral. Fühlen Sie sich gut, wenn Sie daran denken, dass es anderen schlecht geht. Stellen Sie sich für Minuten vor, Sie seien ein hungerndes Äthiopierkind und fallen Sie dann über das Festmahl her. Wenn Sie´s nicht so dicke haben, süßen Sie Ihren Haferschleim mit soviel Zucker, dass jedes Negerkind vor Neid erblassen würde ob dieser fürstlichen Schlemmerei. Wenn Sie weiß sind, freuen Sie sich, nicht schwarz zu sein.
Hungerleider und Drittweltländler sind ein Wellness-Paradies für alle, die Negativvergleiche nicht scheuen und kein Problem damit haben, sich am Elend anderer hochzuziehen.

Und nun mal zur Gegenseite:

Lieber Mohr! Falls Du das seltene (und für Deine Verhältnisse unwahrscheinliche) Glück hattest, eine Schulbildung zu genießen und jetzt diesen Text in den Händen hältst: Ich weiß genau, was in Dir vor geht. Ja, ich kenne Deine Nöte genau. Du willst Dir auch mal den Magen mit etwas anderem als Luft voll schlagen. Auf einem Luxusdampfer zu feinem Dinet gemächlich über den Ozean schaukeln, danach in einem teuren Hotel einchecken und nicht mit dem Schalk im Nacken Baumwolle pflücken. Du willst auch einfach mal eine Woche verstreichen sehen, ohne dass ein Viertel Deiner Sippschaft den Hungertod stirbt oder von lackschnüffelnden Drogenverrückten um die Ecke gebracht wird. Kurzum- auch wenn Du für die Charityschlampen, die Deinem Dorf gelegentlich einen Besuch abstatten, immer Dein zahnweißestes Lächeln aufsetzt, bist Du mächtig angepisst, wie die Dinge so laufen.
Aber als Bewohner einer Industrienation kann ich´s ja sagen: So toll ist das alles gar nicht! Ja, ehrlich nicht. Essen z.B. hat hier überhaupt keinen nennenswerten Stellenwert. Es ist halt immer da. Man muss nicht mal arbeiten dafür gehen! Das einzige, was man tun muss, ist zum nächsten Supermarkt zu gehen, und der ist meist nur einen Fußmarsch entfernt. Da ist überhaupt kein Reiz bei. Völlig abenteuerfrei.
Wir kennen nicht das erhabende Gefühl, wenn nach langer Hungerperiode plötzlich Essen vom Himmel geworfen wird und ein ganzes Dorf sich vor Freude in den Armen liegt, noch mal ein paar Tage länger leben zu können.
Du könntest mir wahrscheinlich Geschichten erzählen! Ja, hier ist alles so öde, dass wir Dein Leben sogar gespannt in der Tagesschau verfolgen und von Safari, Action und Abenteuer träumen. Ich erinnere mich noch gut an meine Kindheit. Da fand im Sommer in unserem kleinen Dorf immer eine Kirmes statt, da konnte man neben köstlichen Süßigkeiten auch noch Spielzeugwaffen kaufen. Den ganzen Sommer haben wir damit gespielt. Aber wie gerne hätte ich mit Dir getauscht! Dir hat man, ohne dass Du danach fragen musstest, einfach ein Gewehr in die Hand gedrückt- ein echtes! - und dann ging´s auf ins Gefecht. Dass muss doch irre spannend gewesen sein. Und überhaupt: Sonst bist Du doch auch so darauf bedacht, es Dir nicht mit dem lieben Gott zu verscherzen. Schmeißt immer artig alle Präservative in den Restmüll, die man Dir verstohlen zusteckt, so wie der Papst das befiehlt. Aber wenn´s um Essen und ein bisschen Komfort geht, da überfallen Dich Neid und Missgunst! Die Sieben Todsünden, Du erinnerst Dich? Dein Freifahrtschein in den Himmel, so leicht verspielt!
Denke einfach dran, dass Dir, hättest Du all das, was Du begeherst, bald ganz langweilig werden würde. Ich weiß, wovon ich spreche. Tauschen würde ich zwar nicht mehr mit Dir, aber das auch nur der Gewohnheit wegen.
Kopf hoch! Das nächste Flugzeug kommt bestimmt.

Oha! Sie sind also hässlich. Das wissen Sie nicht nur, weil Ihnen keiner widerspricht, wenn sie öffentlich ihr Schicksal beweinen, sondern auch, weil man Sie in der Schule deswegen andauernd geschnitten hat und Ihr Psychodoc ganz unverwandt von „Therapiefortschritten“ zu faseln beginnt, sobald das Thema auf den Tisch kommt.
Ihren Eltern war sicherlich bewusst, dass bei der Liaison von soviel unvorteilhaftem Genmaterial kein Adonis unter ihren Fittichen heranwachsen würde. Was die gemeinen Schurken aber komplett übergangen haben: Die Möglichkeit, dass Sie eventuell nicht bereit sein würden, bei der Wahl (Ha-Ha) Ihres Partners faule Kompromisse einzugehen und Ihre Ansprüche bis zum Gefrierpunkt herunterzuschrauben- wie Ihre Eltern, als sie sich zusammentaten.
Und nun sind Sie also einsam. Haben keinen zum Drücken, Liebhaben, Sex machen und Sorgen teilen. Ich werde Ihnen jetzt nicht erzählen, dass Beziehungen gar nicht so toll sind, wie Sie sich das vorstellen. Damit liegen Ihnen Ihre taktvollen und sensiblen Freunde und Freundinnen ja eh dauernd in den Ohren. Und dass Sie ja froh sein können, mit dem nervenzehrenden und frustrierenden Beziehungsgeplänkel nichts weiter am Hut zu haben.
Und Recht haben sie! Aber auch Sie müssen auf das bisschen Nähe und Zärtlichkeit nicht verzichten. Mit ein paar Scheinen mehr gibt´s in jedem gutsortierten Bordell das volle Liebesprogramm. Da werden Sie in gegenseitigem Einvernehmen verarscht,bleiben Alleinverwalter Ihres Bankkontos und können sich in Sicherheit wähnen, dass Ihre „Herzdame“ nicht mit so vielen Leuten rumbumst, weil Sie so ein unglaublicher Versager sind, sondern weil sie sich das Geld eigenständig verdienen möchte.
Um Ihr scheußliches Aussehen vor sich selbst ein bisschen zu relativieren, flanieren Sie doch einfach mal ein Stündchen durch die Unfallstation des örtlichen Krankenhauses und vergleichen Sie sich mit, na sagen wir, Brandopfern. Sie werden sehen, schlimmer geht´s immer!

Die dunkle Ahnung, dass es einen Gegenpol zu der alltäglichen Quälerei gibt, hatten Sie bereits als kleiner Steppke bei irgendeiner Provinzfeier, auf der Sie zu später Stunde verstohlen halbvolle Sekt- und Biergläser leergesoffen haben. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Sie haben das weite Feld psychotroper Substanzen in der Praxis zu erforschen versucht oder sich von den entweder fingierten Medienberichte über Schwerstabhängige oder Ereignissen in Schichten, in denen Sie niemals verkehren würden, von eigenen Experimenten abschrecken lassen. Dabei wartet dort das Paradies auf Sie! Nun, nicht ganz, weil DIE es unterlassen, Ihnen davon Bericht zu erstattet, weil DIE es überhaupt nicht gerne sehen, wenn ständig alle Leute druff sind. Deswegen hat man sich allerlei Tricks ausgedacht, um Ihnen Ihre genetisch eingegebene Polytoxikomanie madig zu machen. Der Grund: Wären alle Leute andauernd glücklich, würde kein Mensch arbeiten. Das gilt es aber zu verhindern. Ohne willfährige Lohnsklaven gäbe es nämlich auch keine Pharmaindustrie (davon gibt´s auch ne spezielle für DIE). Besagte Pharmaindustrie entwickelt nämlich pausenlos neue Substanzen, mit denen DIE sich einen faulen Lenz machen und das Leben genießen. Aber sei´s drum. Sind Sie bereits abhängig oder im Begriff es zu werden, denken Sie dran, was so ein blöder Spießer seinen Lebtag verpasst. Sich 24/7 mit totalen Psychopathen und dubiosen Halbweltlern abgeben zu müssen, ist nicht nur spannend, sondern schult Verschlagenheit, Menschenkenntnis und psychologische Raffinesse. Während der Arbeiter abends dumpf vor dem Fernsehgerät brütet, belohnen Sie sich mit einer kleinen Injektion für ein weiteren überstandenen Tag im Dunstkreis unberechenbaren Abschaums, sind sich der Ups and Downs des Lebens in vollster Intensität bewusst und können nur bittersüß lachen über all die Spießbürger, die langsam ihrem Lebensabend entgegendämmern und nicht die geringste Ahnung davon haben, wie es ist, für sein Geld auch mal im wortwörtlichen Sinne in den Arsch gefickt zu werden.
Sie haben eine Psychose/Schozophrenie davon getragen? Auch nicht schlimmer, als psychisch „gesund“ zu sein. Einsamkeit ist ab jetzt passe, und die imaginären Gestalten, die Ihnen von jetzt an dauernd auf´s Dach steigen, können kaum größere Arschlöcher sein, als die, welche Ihnen bisher tagtäglich das Leben schwer gemacht haben.


Und ja, bevor ich´s vergesse: Selbstmord. Sicherlich haben Sie die Möglichkeit in Gedanken schon das ein oder andere Mal durchexerziert. Die coolen Smith & Wesson Typen, die ohne pathetischen Abschiedsbrief und ausgelutschter + schon tausend Mal gehörter Anklageschrift gegen die Welt und das Leben an sich aus dem Dasein scheiden würden, sind hiermit ausdrücklich nicht angesprochen.
Gemeint sind all die Pussys, für die „Selbstmord(versuch!!!)“ Synonym ist für „Hilfeschrei“. OMFG, get some balls! Da ich Ihnen mit diebischer Freude die Illusionen raube:
1.Die Masse der Ihren Tod betrauernden Menschen, die Sie sich da in Ihren larmoyanten Selbstmordphantasien zusammenfabuliert haben- ziehen Sie erst einmal etwa Neun Zehntel ab.
2. Ja, ich weiß, die Vorstellung hat was, aber auch von den Menschen, die Ihr Dahinscheiden nicht völlig kalt lässt, wird niemand auf die Knie fallen, die Fäuste gegen den Allmächtigen richten und sein und Ihr trauriges Los beklagen. Auch wird sich niemand in endlosen Selbstvorwürfen zergehen , was er alles hätte tun können, um Sie vor dem Freitod zu bewahren. Kein „Ich habe ihm/ihr nie wirklich zugehört“, „Ich hätte es ahnen müssen“ „Ich hätte ihm/ihr viel öfter sagen sollen, dass ich ihn/sie liebe“.
Eher schon (davon ausgehend, dass Sie nicht sowieso völlig vereinsamt+ arbeitslos sind)

„Traurigerweise ist heute unser hochgeschätzter und pflichtbewusster Mitarbeiter (...) aus dem Leben geschieden. Damit ist die begehrte Stelle als (....) für potentielle Anwärter in unserer Firma wieder frei geworden!“

Und wenn Ihre Alte nicht ohnehin schon lange vorher auf Tuchfühlung mit wem anders gegangen ist, werden ehemalige Nebenbuhler es Ihnen herzlich danken, jetzt die Tröstermasche abziehen zu können, um Ihre Frau zu ficken, während Ihre Frau Trauer und Einsamkeit vorschieben kann, um sich ficken zu lassen. Das passiert alle Tage und Sie glauben immer noch, was eine Frau in solchen Zeiten eben manchmal braucht, ist einen Penis in den Bauch gerammt zu bekommen? Verdammter Narr!
Sollte es da noch etwas geben nach dem Tod- Sie werden sich schwarz ärgern, wenn Sie aus dem Jenseits zuschauen dürfen, wie alle ganz selbstverständlich zur Tagesordnung übergehen.
Wenn Sie es denen, die Ihnen soviel Leid zugefügt haben, wirklich heimzahlen wollen, beglücken Sie sie noch möglichst lange mit Ihrer Anwesenheit, ernähren Sie sich gesund, treiben Sie Sport und werden Sie 100 Jahre alt.
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