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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:01 Titel: ostalgieboom.... |
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http://www.comunio.de/external/phpBB2/viewtopic.php?p=1761823#1761823
aufgrund dieses links dachte ich mir, dass es wert sei, einen fred aufzumachen.
was haltet ihr von den verharmlosenden DDR, che guevara, lenin, mao, etc -shirts und spreewaldgurkenfans?
und bitte: stellt mich nicht bitte wieder in die rechte ecke, denn das dürfte doch wohl geklärt sein...
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:03 Titel: |
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Ich finde dass alles sinnlosen Dreck, dafür ist mir mein Geld zu schade!
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:05 Titel: |
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| Vkompany12 hat folgendes geschrieben: |
| Ich finde dass alles sinnlosen Dreck, dafür ist mir mein Geld zu schade! |
danke für deine kurz meinung, jedoch ist deine signatur eine SPUR zu groß...
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:08 Titel: |
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Denke viele Leute begreifen einfach nicht wieviele Opfer es damals in China oder in der Sowjetunion gegeben hat.
Unter Stalin war es nichts anderes als Linksfaschismus.
Die Ideologie mag ja auf dem Papier gut aussehen, aber sie kann nicht in die Praxis umgesetzt werden. (zumindest nicht zufriedenstellend)
Halte ehrlich gesagt auch von Guevara nicht so viel. War meiner Meinung nach ein Träumer. Seine Vorstellung von der weltweiten Revolution war einfach utopisch.
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:15 Titel: |
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man sollte hier vielleicht mal nen bisschen differenzieren und nich wieder alles in einen topf werfen.es gibt unterschiede zwischen einer idee und bastarden wie mao,stalin usw die diese ideen missbrauchen.halte den kommunismus und den ganzen anderen kram auch für illusorische weltverbesserei aba man kann zb marxs ideen in keinster weise mit stalins "kommunismus" oder maos china vegleichen.
zu che gueavara:es gibt viele leute die sich so nen t-shirt anziehen ohne überhaupt zu wissen warum oder was sie da tragen.und die andere sagen direkt "kommunistenscheisse" ohne ne fundierte ahnung über ihn oder sein tun zu haben
@redripper
gug dir die situation an in der guevara zum volksheld wurde und du weißt warum er einer wurde
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:19 Titel: |
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| ibmeistr hat folgendes geschrieben: |
man sollte hier vielleicht mal nen bisschen differenzieren und nich wieder alles in einen topf werfen.es gibt unterschiede zwischen einer idee und bastarden wie mao,stalin usw die diese ideen missbrauchen.halte den kommunismus und den ganzen anderen kram auch für illusorische weltverbesserei aba man kann zb marxs ideen in keinster weise mit stalins "kommunismus" oder maos china vegleichen.
zu che gueavara:es gibt viele leute die sich so nen t-shirt anziehen ohne überhaupt zu wissen warum oder was sie da tragen.und die andere sagen direkt "kommunistenscheisse" ohne ne fundierte ahnung über ihn oder sein tun zu haben
@redripper
gug dir die situation an in der guevara zum volksheld wurde und du weißt warum er einer wurde |
du hast sicher recht, aber kann man als "mensch aus dem westen" einer verstehen, dass ihm gehuldigt wird?
natülich ist das, was die diktatoren in osteuropa und asien vollbracht haben, kein kommunismus, aber auch der marxismus in seiner reinform ist eine zutiefst menschenverachtende ideologie ähnlich dem nationalsozialismus. er legitimiert mord und sonstige verbrechen, deshalb finde ich hat beides nichts zu suchen in einer zivilisierten welt.
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:20 Titel: |
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Also ich finde das man das alles bis zu nem gewissen Punkt mit ner Portion Humor sehen kann. Für mich ist das noch lange keine Verherrlichung der Verhältnisse da wenn man "über die gute, alte Spreewaldgurke" so seine Witze macht.
Bei mir fängt die Schmerzgrenze ungefähr da an wo Leute aus Spaß die Nationalhymne der DDR singen. Das ist für mich zwar noch kein Verbrechen sondern zeigt vielmehr, dass manche Leute net gerade allzu bewusst mit dem Thema umgehen. Ungefähr da fängt´s dann bei mir an unangenehm zu werden bis hin zu purer Ablehnung.
Dass Leute wie Mao oder Honecker dabei keine Personen sind die man in irgendeiner Weise verharmlosen sollte ist glaub ich jedem Menschen klar, der zumindest halbwegs ein ich nenn´s mal politisches Bewusstsein hat. Ich glaube auch nicht, dass es Menschen darum geht, diese ernsthaft zu verharmlosen. Das ist für mich vielmehr ein Zeichen von Unwissenheit.
Hab mich auch lange genug darüber aufgeregt, dass Leute mit Shirts "vom Che" durch die Gegend laufen und anscheinend überhaupt nicht wissen, dass mit ihm auch negative Seiten verbunden sind. Der wird vielmehr wie eine art Popstar behandelt der en ach so tolles Lebensgefühl hatte und deshalb nacheifernswert ist. Dass so ne Betrachtung total oberflächlich bis sau dumm ist steht für mich fest.
Ich kann mich darüber aber mittlerweile nicht mehr wirklich aufregen. Vielmehr sag ich mir, dass manche Menschen halt einfach nur zu bequem sind, sich mit der gesamten Geschichte auseinanderzusetzen, man daran aber auch nie was ändern wird. Leute mit ihren Shirts vom Revoluzzer Che rumrennen demonstrieren in meinen Augen nichts mehr als ihre Unwissenheit.
Das ist halt genau die Sache. Personen oder Staaten der Vergangenheit werden dabei ausschließlich auf das Lebensgefühl, auf ein gewisses Flair reduziert. Dass dabei ein wirklich haarsträubendes Bild von der Vergangenheit entsteht welches vor Beschönigungen und Halbwahrheiten nur so strotzt ist dabei nichts anderes als die logische Folge.
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:23 Titel: |
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ich bewundere ihn in dem punkt das er sich gegen eine instalierte verbrecherdiktatur gestellt hat und dafür sein leben riskiert hat.sicherlich war sein traum von der wetrevolution illusorischer irrglaube und seine person ist geschichtlich nicht unstreitbar aba man muss auch zwischen kommunismus,sozialismus und anderen zwischenformen differenzieren.
und die stelle wo marx gewalt gegen andersdenkende legitimiert must du mir auch mal zeigen.marx war ein vordenker doch seine thesen sind nicht eingetreten bzw wurden sie missbraucht.
Zuletzt bearbeitet von Gast am 2 Aug 2006 18:27, insgesamt einmal bearbeitet
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:26 Titel: |
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| Heier84 hat folgendes geschrieben: |
Also ich finde das man das alles bis zu nem gewissen Punkt mit ner Portion Humor sehen kann. Für mich ist das noch lange keine Verherrlichung der Verhältnisse da wenn man "über die gute, alte Spreewaldgurke" so seine Witze macht.
Bei mir fängt die Schmerzgrenze ungefähr da an wo Leute aus Spaß die Nationalhymne der DDR singen. Das ist für mich zwar noch kein Verbrechen sondern zeigt vielmehr, dass manche Leute net gerade allzu bewusst mit dem Thema umgehen. Ungefähr da fängt´s dann bei mir an unangenehm zu werden bis hin zu purer Ablehnung.
Dass Leute wie Mao oder Honecker dabei keine Personen sind die man in irgendeiner Weise verharmlosen sollte ist glaub ich jedem Menschen klar, der zumindest halbwegs ein ich nenn´s mal politisches Bewusstsein hat. Ich glaube auch nicht, dass es Menschen darum geht, diese ernsthaft zu verharmlosen. Das ist für mich vielmehr ein Zeichen von Unwissenheit.
Hab mich auch lange genug darüber aufgeregt, dass Leute mit Shirts "vom Che" durch die Gegend laufen und anscheinend überhaupt nicht wissen, dass mit ihm auch negative Seiten verbunden sind. Der wird vielmehr wie eine art Popstar behandelt der en ach so tolles Lebensgefühl hatte und deshalb nacheifernswert ist. Dass so ne Betrachtung total oberflächlich bis sau dumm ist steht für mich fest.
Ich kann mich darüber aber mittlerweile nicht mehr wirklich aufregen. Vielmehr sag ich mir, dass manche Menschen halt einfach nur zu bequem sind, sich mit der gesamten Geschichte auseinanderzusetzen, man daran aber auch nie was ändern wird. Leute mit ihren Shirts vom Revoluzzer Che rumrennen demonstrieren in meinen Augen nichts mehr als ihre Unwissenheit.
Das ist halt genau die Sache. Personen oder Staaten der Vergangenheit werden dabei ausschließlich auf das Lebensgefühl, auf ein gewisses Flair reduziert. Dass dabei ein wirklich haarsträubendes Bild von der Vergangenheit entsteht welches vor Beschönigungen und Halbwahrheiten nur so strotzt ist dabei nichts anderes als die logische Folge. |
oh ein brillanter beitrag
ja viele pubertäre kinder rennen aus coolness mit dem che rumm obwohl sie gar nicht wissen, was sie da eigentlich verherrlichen.
eigentlich ist das alles zu belächeln...
aber gleichzustellen mit der huldigung eines volksempfängers und der "guten alten zeit", falls einer sie erlebt hat.k
wahrscheinlich ist das problem auch darauf zurückzuführen, dass früher in der ddr ja alle arbeit hatten und fast nix tun mussten und überleben konnten und jetzt von Hartz IV leben müssen. da rutscht einem ein "früher war alles besser " leicht von den lippen
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:28 Titel: |
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Das Problem ist/war sicher, dass Leute wie Stalin nicht wirklich an der kommunistischen Ideologie interessiert waren, sondern diese als Mittel verwendet haben um an die Macht zu kommen bzw. diese zu erhalten.
Bei Stalin wird es mehr als deutlich: Er hat ja sogar reihenweise überzeugte Kommunisten hinrichten lassen.
Guevara hat uneigennützig und für das Volk gehandelt. Dem kann man auch Respekt zollen. Sogar Castro war damals überrascht, dass ein Außenstehender sich an der Revolution beteiligt.
Castro hat sich aber nach der Revolution mit dem Erreichten begnügt, während Guevara gleich weiter nach Südamerika ist.
Das wurde ihm dann eben zum Verhängnis.
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:28 Titel: |
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| ibmeistr hat folgendes geschrieben: |
ich bewundere ihn in dem punkt das er sich gegen eine instalierte verbrecherdiktatur gestellt hat und dafür sein leben riskiert hat.sicherlich war sein traum von der wetrevolution illusorischer irrglaube und seine person ist geschichtlich nicht unstreitbar aba man muss auch zwischen kommunismus,sozialismus und anderen zwischenformen differenzieren.
und die stelle wo marx gewalt gegen andersdenkende legitimiert must du mir auch mal zeigen.marx war ein vordenker doch seine thesen sind nicht eingetreten bzw wurden sie missbraucht. |
natürlich, aber man muss auch sagen, dass (für mich) der zweck nicht die mittel heiligt.
und eine rechte diktatur durch eine linke ersetzt ist ja auch nicht das wahre, oder?
auch wenn er als held gilt, streng nach marx folgt nach der revolution die diktatur des proletariats....
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:32 Titel: |
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| ibmeistr hat folgendes geschrieben: |
| ich bewundere ihn in dem punkt das er sich gegen eine instalierte verbrecherdiktatur gestellt hat und dafür sein leben riskiert hat.sicherlich war sein traum von der wetrevolution illusorischer irrglaube und seine person ist geschichtlich nicht unstreitbar aba man muss auch zwischen kommunismus,sozialismus und anderen zwischenformen differenzieren. |
Ich glaube, dass man es bei Che Guevara recht kruz auf den Punkt bringen kann.
Mit dem was er getan hat hat er tragischer Weise genau das Gegenteil von dem erreicht was er eigentlich beabsichtigt und herbeigesehnt hat. Das kann man ihm meiner Meinung nach nur schwer zum Vorwurf machen. Er war zwar dabei offensichtlich zu naiv aber doch immerhin so konsequent und hat das gelebt was er für richtig gehalten hat. An seinen eigenen Vorstellungen war ganz bestimmt nichts menschenverachtendes dran.
Von daher kann man aus meiner Sicht diesen Menschen schon als Vorbild sehen. Die Sache ist nur, dass die negativen Folgen seines Handelns völlig außen vor gelassen werden. Jeder findet es toll wie er sich für Menschen eingesetzt hat aber unglaublich viele sehen nicht was auf Kuba wirklich los war, nämlich, dass es den Menschen dort erbärmlich geht. Das ist doch einfach nur extrem inkonsequent und zeugt davon, dass man sich aus Che Guevara nen anderen Menschen zusammenbastelt, den es so auch nicht gegeben hat.
Man will sich halt nur die positiven Seiten rauspicken aber bloß nicht mit Grausamkeiten konfrontiert werden. Und genau das ist doch gerade bei nem Mann wie Che Guevara genau das falscheste was man tun kann.
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:36 Titel: |
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| cafriga hat folgendes geschrieben: |
natürlich, aber man muss auch sagen, dass (für mich) der zweck nicht die mittel heiligt.
und eine rechte diktatur durch eine linke ersetzt ist ja auch nicht das wahre, oder?
auch wenn er als held gilt, streng nach marx folgt nach der revolution die diktatur des proletariats.... |
ich sags mal so bei der beseitigung einer person wie stalin oder hitler heiligt der zweck die mittel.das problem ist einfach, das der kommunismus im zuge eines politischen umsturzes ja ganz schön sein mag aba auf dauer einfach keine lösung ist da der mensch nicht für die gleichmacherei geschaffen ist.von der theorie her hört sich alles wunderbar an und besonders wenns einem im eigenen land scheisse geht und man alte strukturen aufbrechen will aba irgendwann kommt die ernüchterung und die alten machthaber versuchen nur noch ihre macht zu sichern um jeden preis.es fehlt einfach an den politischen kontrollinstanzen zwischen politik und volk
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:41 Titel: |
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| ibmeistr hat folgendes geschrieben: |
ich sags mal so bei der beseitigung einer person wie stalin oder hitler heiligt der zweck die mittel.
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ganz heikles thema....
ab wann ist es erlaubt, einen mord zu begehen?
dieses thema würde ich nicht mal mit der kneifzange anfassen
wirklich ein ganz heikles thema, obwohl emotional gesehen jeder massenmörder den tod verdient hätte
| ibmeistr hat folgendes geschrieben: |
das problem ist einfach, das der kommunismus im zuge eines politischen umsturzes ja ganz schön sein mag aba auf dauer einfach keine lösung ist da der mensch nicht für die gleichmacherei geschaffen ist.von der theorie her hört sich alles wunderbar an und besonders wenns einem im eigenen land scheisse geht und man alte strukturen aufbrechen will aba irgendwann kommt die ernüchterung und die alten machthaber versuchen nur noch ihre macht zu sichern um jeden preis.es fehlt einfach an den politischen kontrollinstanzen zwischen politik und volk |
es geht nicht immer um die alte garde, die sich ihren reichtum, ihre macht sichern will, sondern auch um die leute, die - endlich in der macht - auch nicht mehr von der macht weg können und somit die selben werden, die sie abzulösen versuchten
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:41 Titel: |
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| Heier84 hat folgendes geschrieben: |
Ich glaube, dass man es bei Che Guevara recht kruz auf den Punkt bringen kann.
Mit dem was er getan hat hat er tragischer Weise genau das Gegenteil von dem erreicht was er eigentlich beabsichtigt und herbeigesehnt hat. Das kann man ihm meiner Meinung nach nur schwer zum Vorwurf machen. Er war zwar dabei offensichtlich zu naiv aber doch immerhin so konsequent und hat das gelebt was er für richtig gehalten hat. An seinen eigenen Vorstellungen war ganz bestimmt nichts menschenverachtendes dran.
Von daher kann man aus meiner Sicht diesen Menschen schon als Vorbild sehen. Die Sache ist nur, dass die negativen Folgen seines Handelns völlig außen vor gelassen werden. Jeder findet es toll wie er sich für Menschen eingesetzt hat aber unglaublich viele sehen nicht was auf Kuba wirklich los war, nämlich, dass es den Menschen dort erbärmlich geht. Das ist doch einfach nur extrem inkonsequent und zeugt davon, dass man sich aus Che Guevara nen anderen Menschen zusammenbastelt, den es so auch nicht gegeben hat.
Man will sich halt nur die positiven Seiten rauspicken aber bloß nicht mit Grausamkeiten konfrontiert werden. Und genau das ist doch gerade bei nem Mann wie Che Guevara genau das falscheste was man tun kann. |
kann ich mal so unterschreiben.gerade nach der revolution auf cuba ist sein werdegang doch recht kritisch zu sehen
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:45 Titel: |
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| cafriga hat folgendes geschrieben: |
ganz heikles thema....
ab wann ist es erlaubt, einen mord zu begehen?
dieses thema würde ich nicht mal mit der kneifzange anfassen
wirklich ein ganz heikles thema, obwohl emotional gesehen jeder massenmörder den tod verdient hätte |
ja ich glaube das artet in ner forendiskussion nur aus
| cafriga hat folgendes geschrieben: |
es geht nicht immer um die alte garde, die sich ihren reichtum, ihre macht sichern will, sondern auch um die leute, die - endlich in der macht - auch nicht mehr von der macht weg können und somit die selben werden, die sie abzulösen versuchten |
das ist ja gerade die tragik an der ganzen geschichte.im endeffekt hat sich nichts geändert nur die leute sind andere und das ausnahmlos in jedem land wo es eine kommunistische bzw sozialistische revolution gegeben hat
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 18:56 Titel: |
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| ibmeistr hat folgendes geschrieben: |
| cafriga hat folgendes geschrieben: |
ganz heikles thema....
ab wann ist es erlaubt, einen mord zu begehen?
dieses thema würde ich nicht mal mit der kneifzange anfassen
wirklich ein ganz heikles thema, obwohl emotional gesehen jeder massenmörder den tod verdient hätte |
ja ich glaube das artet in ner forendiskussion nur aus
| cafriga hat folgendes geschrieben: |
es geht nicht immer um die alte garde, die sich ihren reichtum, ihre macht sichern will, sondern auch um die leute, die - endlich in der macht - auch nicht mehr von der macht weg können und somit die selben werden, die sie abzulösen versuchten |
das ist ja gerade die tragik an der ganzen geschichte.im endeffekt hat sich nichts geändert nur die leute sind andere und das ausnahmlos in jedem land wo es eine kommunistische bzw sozialistische revolution gegeben hat |
Jep, genau so kann man das wirklich stehen lassen. Und leider lassen sich solche Entwicklungen nicht nur in der ganz großen Politik (in diesem Fall schreib ich mal vorsichtshalber in der Geschichte ) sondern in sehr sehr vielen Lebensbereichen feststellen wo es Hierarchien unter Menschen gibt.
Das muss nichts weltbewegendes sein. Das kann bei nem einzelnen Politiker der Fall sein, der wirklich mit Idealismus an seine Arbeit geht, aufsteigt und irgendwann feststellen muss, dass man ohne fragwürdige Unterstützung anderer Interessensgruppen seine Ziele vergessen kann was zur Folge hat, dass sich eine ich nenn´s mal Müdigkeit zu kämPfen breit macht. So was gibt´s meiner Meinung nach zigfach im kleinen in jeder Gesellschaft.
Die Personen, die anfangs was verändern wollten wurden auf diese Weise "umgepolt".
Aber um mal zum Thema zurückzukommen, ne etwas banale Frage: Meint ihr, dass diese Ostalgiewelle überhaupt noch so aktuell ist? Mein Eindruck ist, dass sie in diversen sehr bekannten Filmen ihren Höhepunkt hatte, allmählich aber abgeflaut ist. Irgendwie tue ich mich schwer das einzuschätzen, meine aber, dass diese Welle schon als abgelöst betrachtet werden kann. (Beispielsweise durch die WM-Begeisterung)
Zuletzt bearbeitet von Gast am 2 Aug 2006 19:13, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 19:00 Titel: |
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Ist heute der große Poltikfredtag  ?
Ich kann dazu nur sagen, daß ich ein T-Shirt mit dem berühmten Foto Ches besitze, eben weil ich genau weiß wer er war.
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 19:03 Titel: |
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Ich muss sagen, dass ich die DDR Hymne sehr cool finde und sie so vom klanglichen gerne höre. Hat irgendwie sowas heroisches
Che T-Shirts usw. trage ich nicht. Wäre mir irgendwie zu skurill diesen Mann mit mir rumzutragen.
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Gast
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Verfasst am: 2 Aug 2006 19:08 Titel: |
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| rauuul hat folgendes geschrieben: |
Ist heute der große Poltikfredtag ?
Ich kann dazu nur sagen, daß ich ein T-Shirt mit dem berühmten Foto Ches besitze, eben weil ich genau weiß wer er war. |
Ich glaub es geht bei der Kritik auch weniger um die Leute, die was von dem Menschen verstehen und deshalb en Shirt von ihm tragen. Wie ich bereits gesagt habe: Meine Meinung ist die, dass man ihn durchaus zum Vorbild haben kann. Ich sehe ihn selber auch als eines. Nur was fragwürdig ist ist die Sache wenn 19jährige Leute mit so nem Teil rumlaufen und nicht wissen wer er war, bzw. dass es auch negative Seiten in seinem Zusammenhang gegeben hat. Sowas finde ich dann einfach nur noch traurig.
Es ist halt die Unwissenheit dabei, die der Sache so nen Beigeschmack gibt.
Edit: Klar, von der Melodie her ist die Nationalhymne der DDR ja auch herrlich. Nur, die is halt für meinen Geschmack viel zu negativ behaftet um mich durch singen mit ihr zu identifizieren.
Mal ganz davon abgesehn, dass man auf dei Melodie ja auch den Text der deutschen Nationalhymne singen kann
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