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Hooligans gegen Salafisten

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Megget
Fanwear
Fanwear 

Joined: 23 Jul 2006
Posts: 13135
Location: Hannover
PostPosted: 28 Oct 2014 19:52   Post subject: Hooligans gegen Salafisten Reply with quote

Ich eröffne hier mal nen neues Topic. Ich lass es erst einmal hier, weil ein gewisser Fußballbezug vorhanden ist.

Vorweg gerne noch einmal die Warnung, dass hier rechtsradikale Äußerungen nicht geduldet werden und auch ohne Vorwarnung sanktioniert werden.

Los gehts mit nem klasse Hintergrundbeitrag von Vice


Quote:
Ich hab nichts gegen die Judenvernichtung

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PostPosted: 28 Oct 2014 20:06   Post subject: Reply with quote

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PostPosted: 28 Oct 2014 20:34   Post subject: Reply with quote

Wobei die Komentare unter den Artikeln nochmal für eine Reaktion des Postillons gesorgt haben.


Das wirkliche und große Problem was ich mit der ganzen Sache habe, ist das es viele Demos gegen ISIS und den Terror von radikalen Islamisten in den Hintergrund drängt.

Ein User wurde ja im anderen Thread angegangen, weil er die Gegendemonstrationen als falsch darstellte (so interpretiere ich das mal).

Naja falsch sind sie sicher nicht, aber sie werden wieder Propaganda liefern für die Salafisten, für die Radikalen. Wobei es dabei eigentlich egal ist ob man gegen sie demonstriert (Propaganda alle sind gegen uns wir brauchen euch für den gerechten Kampf, lasst euch für unseren großen Kalifen in die Luft sprengen) oder gegen die die auf diese Art und Weise (mit den Rechten Sprüchen Bannern etc.) demonstrieren (Motto seht her, selbst viele sehen in uns die gerechte Sache, kommt alle und lasst euch für unseren großen Kalifen in die Luft sprengen).

Ergebnis: Die Salafisten lachen sich tot.

Problem:
Man kann diese Hooligans vs. Salafisten Ding nicht so laufen lassen, weil eben das neben Hooligans (die die unpolitisch sind) auch Rechte nutzen.

Ergebnis
Wie man es macht, macht man es falsch.
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PostPosted: 28 Oct 2014 22:00   Post subject: Reply with quote

Ein Problem ist - und das hat Dieter Nuhr gut zusammengefasst - dass Linke und Mitte der Gesellschaft aus übertriebener politischer Korrektheit zu gutmütig und sanft gegenüber den Islamisten sind und somit den Rechtsextremen, Hools, rechtsextremen Hools und anderen Spinnern diese Plattform erst geschaffen haben! Ein riesiger Fehler...
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PostPosted: 29 Oct 2014 06:41   Post subject: Reply with quote


Dr.Exel wrote:
Ein Problem ist - und das hat Dieter Nuhr gut zusammengefasst - dass Linke und Mitte der Gesellschaft aus übertriebener politischer Korrektheit zu gutmütig und sanft gegenüber den Islamisten sind und somit den Rechtsextremen, Hools, rechtsextremen Hools und anderen Spinnern diese Plattform erst geschaffen haben! Ein riesiger Fehler...


Wie sieht die Alternative aus? Mal abgesehen davon das bei der nächsten Demo vermutlich die Hools/Rechten/Dummköpfe für Ihre Sache demonstrieren und sich neben den salarierten noch eine linke Gegendemonstration auf den Weg macht?

Das mit Abstand größte Problem ist das die vierte Gewalt im staate ihren Einfluss nicht dazu nutzt verantwortungsvoll zu berichten sondern völlig unverblümt lager bildet.
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PostPosted: 29 Oct 2014 07:15   Post subject: Reply with quote


Dr.Exel wrote:
Ein Problem ist - und das hat Dieter Nuhr gut zusammengefasst - dass Linke und Mitte der Gesellschaft aus übertriebener politischer Korrektheit zu gutmütig und sanft gegenüber den Islamisten sind und somit den Rechtsextremen, Hools, rechtsextremen Hools und anderen Spinnern diese Plattform erst geschaffen haben! Ein riesiger Fehler...


Klasse!

Ein von der Politik verschuldetes Machtvakuum, weil jahrelang die Ängste der Bürger vor straffälligen Ausländern oder wie hier hauptsächlich Salafisten o.ä. mit einer übertriebenen politischen Korrektheit arrogant und selbstherrlich abgetan wurden.
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PostPosted: 29 Oct 2014 08:56   Post subject: Reply with quote


feTe87 wrote:

Dr.Exel wrote:
Ein Problem ist - und das hat Dieter Nuhr gut zusammengefasst - dass Linke und Mitte der Gesellschaft aus übertriebener politischer Korrektheit zu gutmütig und sanft gegenüber den Islamisten sind und somit den Rechtsextremen, Hools, rechtsextremen Hools und anderen Spinnern diese Plattform erst geschaffen haben! Ein riesiger Fehler...


Klasse!

Ein von der Politik verschuldetes Machtvakuum, weil jahrelang die Ängste der Bürger vor straffälligen Ausländern oder wie hier hauptsächlich Salafisten o.ä. mit einer übertriebenen politischen Korrektheit arrogant und selbstherrlich abgetan wurden.


Ist das widerlich....
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zimbowskyy
Verbandsliga
Verbandsliga 

Joined: 15 Aug 2014
Posts: 91
PostPosted: 29 Oct 2014 09:10   Post subject: Reply with quote

Ganz unrecht haben Exel und fete aber nicht. Wenn ich mich bei mir im Freundeskreis umhöre, so sind alle der Meinung dass die deutsche Politik viel zu lasch reagiert, insbesondere bei den Themen Strafverfolgung (sowohl bei Migranten als auch deutschen Staatsbürgern) und Einwanderung.

Die Salafisten setzen dem ganzen halt die Krone auf. Eine Gruppierung mit einer derart extremen Einstellung hat in einem demokratischen Deutschland nichts zu suchen.
Das Problem was ich hier sehe ist: Bürgerliche, konservative und gemäßigte rechte trauen sich nicht das Problem öffentlich anzusprechen, weil sie sofort von links mit der Nazi-Keule erschlagen werden. Und genau hier liegt die Gefahr, dass die rechtsextremen auch Unterstützung aus dem bürgerlichen Lager bekommen.
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PostPosted: 29 Oct 2014 09:16   Post subject: Reply with quote

Du sagst es zimbowskyy. Und da setzt die AfD an und holt sich aus jedem politischem Lager ihrer Wählerstimmen (auch von ganz links drüben). Weil die Altparteien es verschlafen / verbockt haben.


Und F360 bekommt von mir die Auszeichnung für den sachlichsten Post des Monats


btw: Ich finde das Forum unpassend. Hat doch nichts mit der 1. Bundesliga zu tun? Da mehr Politik hinter der HoGeSa-Sache steckt, ist es eigentlich eher Offtopic als BuLi oder?
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PostPosted: 29 Oct 2014 09:23   Post subject: Reply with quote


zimbowskyy wrote:
Ganz unrecht haben Exel und fete aber nicht. Wenn ich mich bei mir im Freundeskreis umhöre, so sind alle der Meinung dass die deutsche Politik viel zu lasch reagiert, insbesondere bei den Themen Strafverfolgung (sowohl bei Migranten als auch deutschen Staatsbürgern) und Einwanderung.

Die Salafisten setzen dem ganzen halt die Krone auf. Eine Gruppierung mit einer derart extremen Einstellung hat in einem demokratischen Deutschland nichts zu suchen.
Das Problem was ich hier sehe ist: Bürgerliche, konservative und gemäßigte rechte trauen sich nicht das Problem öffentlich anzusprechen, weil sie sofort von links mit der Nazi-Keule erschlagen werden. Und genau hier liegt die Gefahr, dass die rechtsextremen auch Unterstützung aus dem bürgerlichen Lager bekommen.


Genau das ist der Punkt!
Man muss - aus der bürgerlichen Mitte heraus - gegen Islamismus so vorgehen, dass für das rechtsextreme Pack kein Vakuum bleibt, das sie füllen können um sich zu inszenieren und gleich gegen Islam und Ausländer allgemein mitzuhetzen.

Wer das widerlich findet hat wohl nichts verstanden und als Horizont nen Kreis mit ähnlich kleinem Radius wie diejenigen, die da die Tage in Köln demonstriert haben...

Wir - die Mitte, die Konservativen, die gemäßigten Linken, die Moslems, Christen, Juden, die Politik und die Presse - sind gefragt dort ein klares Zeichen und Grenzen zu setzen.
Für Religions- und Meinungsfreiheit, gegen Extremisten und Terroristen.
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PostPosted: 29 Oct 2014 09:31   Post subject: Reply with quote


zimbowskyy wrote:
Ganz unrecht haben Exel und fete aber nicht. Wenn ich mich bei mir im Freundeskreis umhöre, so sind alle der Meinung dass die deutsche Politik viel zu lasch reagiert, insbesondere bei den Themen Strafverfolgung (sowohl bei Migranten als auch deutschen Staatsbürgern) und Einwanderung.

Die Salafisten setzen dem ganzen halt die Krone auf. Eine Gruppierung mit einer derart extremen Einstellung hat in einem demokratischen Deutschland nichts zu suchen.
Das Problem was ich hier sehe ist: Bürgerliche, konservative und gemäßigte rechte trauen sich nicht das Problem öffentlich anzusprechen, weil sie sofort von links mit der Nazi-Keule erschlagen werden. Und genau hier liegt die Gefahr, dass die rechtsextremen auch Unterstützung aus dem bürgerlichen Lager bekommen.


Das Problem kann man ansprechen, keine Frage. Allerdings bedient sich Fete hier, mal wieder, so deutlich rechter Rhetorik das man sich über die Zustimmung zu so einem geistigen Müll absolut überlegen muss.
Salafisten, Rechtsradikale, Linksradikale der gesamte Abschaum der sich in dem Thema tummelt hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Und jede Handlung die gegen diese Gruppen geht wird direkt von den jeweils anderen Gruppen unterwandert, instrumentalisiert und ad absurdum geführt. Eine friedliche Demo gegen Rechts? Keine Chance, damit ziehst du auch Linksradikale mit den bekannten Problemen an und hast am Ende Randale. Gleiches gilt bei Demos gegen Links und aktuell eben bei den Salafisten.

Wir sprechen hier noch immer von Randgruppen die ohne den Medienzirkus quasi keine Bühne hätten. Salafisten? IS? Die hießen vor Jahren noch Taliban. Solche Gruppen wird es immer geben, völlig egal was wir unternehmen. Es gibt kein Machtvakuum, nicht wenn man der Sache mit rechtstaatlichen Mitteln und mit Fingerspitzengefühl der Medien begegnet.
Deutschland ist nicht gefährlicher geworden, die öffentliche Sicherheit ist nicht gefährdeter als sonst. Wenn man sich dessen bewusst ist, bleibt keine Bühne für Dummköpfe aller Art.



Quote:
Wer das widerlich findet hat wohl nichts verstanden und als Horizont nen Kreis mit ähnlich kleinem Radius wie diejenigen, die da die Tage in Köln demonstriert haben...


Vielen Dank für die Blumen, wenn sich die gemäßigte Mitte - zu der du dich zählen möchtest - der rechten Rhetorik von Fete bedient haben wir noch weit aus größere Probleme als die Salafisten.

Last edited by Guest on 29 Oct 2014 09:38; edited 1 time in total
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PostPosted: 29 Oct 2014 09:38   Post subject: Reply with quote

Ich wüsste ja mal gerne wo denn (von "links") mit der Nazi-Keule geschwungen wurde wenn es um Kritik an Salafisten oder dem IS ging... Soweit ich weiss war die Gegendemo in Köln im übrigen unter anderem von den Grünen organisiert - das hinkt doch gewaltig.

Meiner Meinung nach ist das ein Strohargument, um die Schuld irgendwo hinschieben zu können. Das ist aber der falsche Ansatz! Es ist auch der falsche Ansatz Menschen mit Migrationshintergrund zu verurteilen oder pauschal als potentielle Salafisten zu kategorisieren. Um das Problem anzugehen müssen wir doch vielmehr schauen warum diese Menschen eine solche Form der Religion in Deutschland (aber auch weltweit) ausüben. Das hat unter anderm mit Existenzängsten zu tun, aber auch mit diskriminierenden Strukturen, die die Menschen in eine Situation bringen, in der sie sich zu solchen Ideen hingezogen fühlen. das bedeutet nicht, dass man sie nicht deswegen beschuldigen kann - es ist und bleibt ein falscher Ansatz.

Dennoch löst ein einfaches Mit-dem-Finger-auf-Menschen-mit-Migrationshintergrund-zeigen gar nichts, sondern treibt im Gegenteil noch mehr Menschen in eine Richtung, in der sie sich potentiell für eine Radikalisierung entscheiden könnten.
Ein ähnlicher Ansatz muss übrigens auch für den IS gelten. Klar ist, dass das was in der Region passiert absolut nicht zu akzeptieren ist - aber man muss sich auch fragen, ob die Politik Europas und Nordamerikas der letzten ca. 300 Jahre nicht eben die Rahmenbedingungen für die heutigen Entwicklungen geschaffen hat (Kolonialismus, Ausbeutung, Weltkriege, Stellvertreterkriege während des Kalten Krieges, Kampf gegen den "Terror"...you name it). Das rechtfertigt natürlich nicht das Treiben der IS - aber wenn wir diese Analyse voranstellen, dann finden wir auch andere, passgenauere und damit bessere Lösungen für die Region, aber auch die Menschen in Deutschland.
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PostPosted: 29 Oct 2014 09:46   Post subject: Reply with quote


F360 wrote:
der rechten Rhetorik von Fete




Wo ist eigentlich das Problem rechts zu sein? Rechts-Konservativ z.B.?





F360 wrote:

Deutschland ist nicht gefährlicher geworden, die öffentliche Sicherheit ist nicht gefährdeter als sonst.


Aber damit hast du deine "Unkenntnis" bestens kundgetan, welche von von Statistiken / Warnungen der Behörden zerschellt wird.
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PostPosted: 29 Oct 2014 09:48   Post subject: Reply with quote


F360 wrote:


Quote:
Wer das widerlich findet hat wohl nichts verstanden und als Horizont nen Kreis mit ähnlich kleinem Radius wie diejenigen, die da die Tage in Köln demonstriert haben...


Vielen Dank für die Blumen, wenn sich die gemäßigte Mitte - zu der du dich zählen möchtest - der rechten Rhetorik von Fete bedient haben wir noch weit aus größere Probleme als die Salafisten.


Spar dir deinen Beißreflex und lies noch mal nach was er da genau geschrieben hat.
Ich bin auch kein Freund seiner Beiträge im Allgemeinen aber was du da betreibst bzw. beschreibst ist ne Mischung aus Unterstellung und Phantasterei.
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PostPosted: 29 Oct 2014 09:57   Post subject: Reply with quote


potschek wrote:
....


Der sozialen und globalen Ansätze sind relativ komplex, aber sicherlich auch einer der Schlüssel um der Thematik nachhaltig zu begegnen.

Schaut man sich die islamische Welt an herrscht vor allem eines: absolute Perspektivlosigkeit. Fast alle islamisch geprägten Staaten leiden unter min. ähnlichen Problemen:

- Wenn es den Staaten gut geht, dann aufgrund der Ölvorkommen. Diese sind allerdings nur begrenzt. Wenige extrem reiche Menschen kontrollieren von Armut gebeutelte Länder ohne eigene nachhaltige Wirtschaft.

- Andere Staaten leiden noch heute unter den historischen Untaten die der Westen dort fabriziert hat. Auch hier gibt's es noch protegierte oder schlicht nachgerückte Staatsführer die ihr Land und ihr Volk ähnlich ausbeuten wie die Ölmultis. Entweder wirst du richtig geboren oder bekommst vermittelt nichts wert zu sein.

Selbst die wenigen islamisch geprägten Staaten die eigentlich über eine relativ gute Perspektive verfügen scheinen derzeit einen schleichenden Rückfall zu erleben, die Türkei beispielsweise.

Am Ende ist doch eines völlig klar: Perspektivlosigkeit macht wütend.
Und das ist an keiner Stelle ein Problem der Religion selbst, sie dient nur als Deckmantel.
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PostPosted: 29 Oct 2014 10:02   Post subject: Reply with quote


Dr.Exel wrote:

F360 wrote:


Quote:
Wer das widerlich findet hat wohl nichts verstanden und als Horizont nen Kreis mit ähnlich kleinem Radius wie diejenigen, die da die Tage in Köln demonstriert haben...


Vielen Dank für die Blumen, wenn sich die gemäßigte Mitte - zu der du dich zählen möchtest - der rechten Rhetorik von Fete bedient haben wir noch weit aus größere Probleme als die Salafisten.


Spar dir deinen Beißreflex und lies noch mal nach was er da genau geschrieben hat.
Ich bin auch kein Freund seiner Beiträge im Allgemeinen aber was du da betreibst bzw. beschreibst ist ne Mischung aus Unterstellung und Phantasterei.


Hab ich, du scheinbar nicht.


Quote:
... weil jahrelang die Ängste der Bürger vor straffälligen Ausländern oder wie hier hauptsächlich Salafisten o.ä.


Er nimmt deine Aussage, der man folgen kann, und beschränkt sie auf die Minderheit der Ausländer. Das rechte Rhetorik wie du sie auf jedem NPD Parteitag hören kannst. Es ist völlig unerheblich wer die Straftat begeht und welche Nationalität er hat. Fange ich an einen deutschen Straftäter von einem ausländischen Straftäter zu unterscheiden habe ich genau den Nährboden den keiner will. Oder willst du mir erzählen du hast vor einen Mörder mitm deutschen Pass weniger Angst als vor einem Mörder mit dem US-Pass?

Last edited by Guest on 29 Oct 2014 10:05; edited 2 times in total
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PostPosted: 29 Oct 2014 10:02   Post subject: Reply with quote

Offensichtlich hat unser Ferrari auch noch nicht verstanden, welch drastischer Unterschied durch die Wortendung "ismus" zwischen Islam und Islamismus vorliegt.
Aber wie sagte ein guter Freund von mir: Er mag das Wort Islamismus auch nicht. Salafisten (auch wenn die mit Salafismus im eigentlichen Sinne nicht zu tun haben), Extremismus, Fundalmentalismus/Fanatismus oder Terrorismus wären ihm als Moslem lieber... um abzugrenzen.

Und solche fatalen Irrtümer wie dem Gedanken, dass Islamismus etwas mit dem Islam oder Religion zu tun hätte, vorzubeugen.

Auch deshalb müssen die bürgerliche Mitte etc. zusammen mit islamischen Gruppierungen Zeichen setzen: Für den friedlichen Islam, für Religionsfreiheit und für Meinungsfreiheit.

Und um gegen die ganzen Fanatiker klare Kante zu zeigen.
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callsaul
1. Bundesliga
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Joined: 22 Jul 2014
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PostPosted: 29 Oct 2014 10:09   Post subject: Reply with quote

in einem land, in dem sich das zdf genötigt sieht, sich zu entschuldigen, weil ein moderator ein "braunes" (in echt wohl olivgrün, im tv sahs braun aus) hemd getragen hat, ist der zug doch schon fast aus dem bahnhof raus.
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PostPosted: 29 Oct 2014 10:15   Post subject: Reply with quote


callsaul wrote:
in einem land, in dem sich das zdf genötigt sieht, sich zu entschuldigen, weil ein moderator ein "braunes" (in echt wohl olivgrün, im tv sahs braun aus) hemd getragen hat, ist der zug doch schon fast aus dem bahnhof raus.


Bei Meldungen wie dieser warte ich nur noch darauf, dass endlich dieser widerliche Naziclub Sankt Pauli verboten wird.
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PostPosted: 29 Oct 2014 10:38   Post subject: Reply with quote

Kann der Thread bitte wieder geschlossen werden? Die Rhetorik ist hier ja schon ziemlich grenzwertig (die Geschichte mit dem braunen Hemd findet sich z.B. ausschließlich auf einschlägigen rechten Homepages - einfach mal "zdf braunes hemd entschuldigung" bei google eingeben und Ergebnisse wirken lassen) und an einer sachlichen Diskussion scheint anscheinend keiner interessiert zu sein. Auf jeden Fall wird solchen Argumenten ausgewichen und stattdessen auf persönlicher Ebene angegriffen. Das geht ja auf keine Kuhhaut mehr.
Also bitte entweder anfangen sachbezogen zu diskutieren oder den Thread bitte wieder schließen...
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PostPosted: 29 Oct 2014 10:41   Post subject: Reply with quote

Um mal einen Fußballbezug herzustellen mein Post aus dem anderen Thread:

SteffenSP wrote:

Die Ursprünge liegen aber definitiv mit im Fußball, dazu mal folgender Interview-Ausschnitt aus der taz:

Quote:
Was kann man denn gegen diese neuen rechtsextremen Aufmärsche machen? Diskutiert wird ja schon, am 9. November, dem Jahrestag der Novemberpogrome, nach Berlin vors Brandenburger Tor zu ziehen. Helfen da noch bisherige Ansätze wie Fanprojektarbeit?

Auf jeden Fall ist es keine neue Qualität, sondern wir beobachten bei den rechten Exzessen in der Hooliganszene eine Kontinuität. Dass die rechte Hoolszene so anwachsen konnte, hat vor allem damit zu tun, dass antirassistische Initiativen aus den Stadien und aus den Fanszenen hinausgedrängt wurden, teils mit Unterstützung der Vereine. Das ist in Aachen geschehen, wo antirassistische Ultras rausgedrängt wurden. Das gab es in Braunschweig. Das hat bei Hooligans zu einem Erfolgserlebnis geführt. Von der rechten Band „Kategorie C“, die auch in Köln aufgetreten ist, stammt die Einschätzung, dass Hooliganauftritte ein gutes Beispiel seien, um die Ultras aus den Stadien zu drängen.

Aufmärsche wie der in Köln sind also möglich geworden durch Versagen der Vereine?

In gewisser Weise ja. Das Selbstbewusstsein der Hooligans konnte sich entwickeln, wenn ihnen kein Kontra gegeben wird und die Vereine sogar diejenigen, die Kontra geben, fallen lassen. In Dortmund oder Bremen wird denen noch widersprochen, aber in anderen Städten dominieren die mittlerweile.


Den unterstrichenen Teil sehe ich genauso. Konnte man auch gut hier im Forum ablesen, wenn die entsprechenden Konflikte thematisiert wurden. Das wurde dann gerne als unpolitischer Konflikt unter Fangruppen abgetan. Die Quittung für diesen Umgang damit hat man jetzt.


Ich mein man kann hier ja gerne so tun als seien diese Hooligans aufmarschiert, weil die bösen, bösen "Gutmenschen" jedem das Wort verbieten und die noch böseren Linken "immer" (wirklich belegen kann das ja nie jemand) mit der Nazi-Keule schwingen. Aber vor diesen Entwicklungen wurde schon lange gewarnt, u.a. hat die Antifa in einem Infoblatt vor einigen Monaten darauf hingewiesen.
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PostPosted: 29 Oct 2014 10:45   Post subject: Reply with quote


potschek wrote:
Kann der Thread bitte wieder geschlossen werden? Die Rhetorik ist hier ja schon ziemlich grenzwertig (die Geschichte mit dem braunen Hemd findet sich z.B. ausschließlich auf einschlägigen rechten Homepages - einfach mal "zdf braunes hemd entschuldigung" bei google eingeben und Ergebnisse wirken lassen) und an einer sachlichen Diskussion scheint anscheinend keiner interessiert zu sein. Auf jeden Fall wird solchen Argumenten ausgewichen und stattdessen auf persönlicher Ebene angegriffen. Das geht ja auf keine Kuhhaut mehr.
Also bitte entweder anfangen sachbezogen zu diskutieren oder den Thread bitte wieder schließen...


extra3 ist eine genau so rechte Seite wie der ZDF-Moderator das braune Hemd aus politischen Gründen trägt oder Sankt Pauli ein rechtsoffener Fußballverein ist: http://extra3.blog.ndr.de/2014/10/29/aufschrei/

Daher habe ich das. Ganz im Ernst, die Versuche hier normale Wortmeldungen zu diskredittieren und mundtot zu machen sind schon ziemlich übel!
Geradezu widerlich!
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shirb
Nationalspieler
Nationalspieler 

Joined: 02 Jul 2007
Posts: 2700
Location: Karlsruhe
PostPosted: 29 Oct 2014 10:52   Post subject: Reply with quote

Exel, ernst gemeinte Frage:
Woran machst du fest, dass man hier zu gutmütig und sanft zu Islamisten ist? Also inwiefern drückt sich das hier aus? Was hätte man anders machen müssen?

fetes Lösung kann ich mir denken: 'einfach keine Ausländer reinlassen'

aber deine Antwort würde mich interessieren.
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PostPosted: 29 Oct 2014 10:58   Post subject: Reply with quote

Also ich sehe zwar den Fußballbezug, aber die Schlußfolgerung erachte ich für weit hergeholt.

Der Umkehrschluß wäre ja: Hätten in Aachen und Braunschweig die Vereine anders reagiert, wäre uns Köln erspart geblieben. Ich denke hier wird sowohl der Einfluß der Vereine, als auch der Ultras weit, weit übertrieben.

Auch ist es sicher nicht so, dass Salafisten sich großer Aufmerksamkeit erfreuen, weil sich niemand traut etwas zu sagen. Allerdings ein paar Kommentare die ich in den letzten TAgen/Wochen aufgeschnappt habe, gehen schon ein Tick weit in diese Richtung. Oftmals habe ich das Gefühl, dass viele sich nicht trauen etwas anzusprechen, weil sie dabei zweifelhafte Unterstützer befürchten.

Irgendwo ist es schon ein gesellschaftliches Armutszeugnis, wenn es eine Nazidemonstartion gegen Salafisten gibt, während sich Verantwortliche aus Politik weitestgehend bei dem Thema raushalten. Ebenso Arm ist es, dass man von Medienseite gerne der Vereinen den schwarzen Peter gibt, bei der Bekämpfung von braunem Pack, während alle die etwas zu verlieren haben, die Angelegenheiten lieber aussitzen.

Es ist schlicht und ergreifend eine ganz beschissene Situation, wenn Arschlöcher gegen andere Arschlöcher protestieren und ggf. dritte Arschlöcher noch gegen eines der anderen Arschlöcher eine Gegendemonstration aufziehen.

Anscheinend gibt es einfach zu viele Arschlöcher auf der Welt....
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PostPosted: 29 Oct 2014 11:00   Post subject: Reply with quote


-M2- wrote:
Exel, ernst gemeinte Frage:
Woran machst du fest, dass man hier zu gutmütig und sanft zu Islamisten ist? Also inwiefern drückt sich das hier aus? Was hätte man anders machen müssen?

fetes Lösung kann ich mir denken: 'einfach keine Ausländer reinlassen'

aber deine Antwort würde mich interessieren.


Es wird in der Öffentlichkeit viel zu wenig zwischen Islam und Islamismus differenziert und aus der Furcht, die Gefühle normaler und friedlicher Moslems zu verletzen wird der Irrsinn der Salafisten und Fundamentalisten oft verharmlost. Sei es in der Presse, sei es durch die Politik, sei es im Tagesgespräch in der Öffentlichkeit.

Ich würde mir gemeinsame Statements der (demokratischen) Parteien und der Muslimenverbände wünschen, gemeinsame Kundgebungen und Demonstrationen:

Gegen religiösen Fundamentalismus, Extremismus und Terrorismus.

Das unter der Fahne demokratischer Kräfte und aller religiösen und ehtnischen Ausprägungen unserer Gesellschaft.

Das findet viel zu wenig statt. Durch die fehlende Abgrenzung zwischen Spinnern und friedliebender Religion - die der Islam nun mal ist - werden normale Äußerungen gegenüber ersteren gerne mal in die rechte Ecke gedrängt oder aus Furcht davor unterlassen.

Auch ein Grund, warum Islamismus vielleicht wirklich ein sehr unglückliches Wort ist und in dem Kontext nicht benutzt werden sollte. Ein Vorschlag, der im Übrigen aus einer muslimischen Gemeinde kommt mit der ich über meinen Freundeskreis in Kontakt stehe.
Unter diesen Vorzeichen würde ich auch selbst auf die Straße gehen und für die Ideale der Aufklärung demonstieren.

Aber mit Extremisten irgendeiner Couleur - die das vielleicht sogar organisieren - demonstriere ich mal grundsätzlich überhaupt für und gegen gar nichts.
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