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La Vuelta 2018 - der Forenmanager zum Rennen

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Zizkov
Weltmeister
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PostPosted: 15 Sep 2018 15:50   Post subject: Reply with quote

Sekt oder Selters.

edit:

Wurde dann doch die alkoholfreie Weinschorle.
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Rotauge
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PostPosted: 15 Sep 2018 16:16   Post subject: Reply with quote

Nächster Versuch.
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Zizkov
Weltmeister
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PostPosted: 15 Sep 2018 16:17   Post subject: Reply with quote

Da haben sich ja zwei gefunden. Schnarch und Schleich auf Ausritt.
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PostPosted: 15 Sep 2018 16:39   Post subject: Reply with quote

Yates jetzt mit dem Wattzähler ins gelobte Land.
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Zizkov
Weltmeister
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PostPosted: 15 Sep 2018 16:43   Post subject: Reply with quote

Podium zusammen jünger als Valverde

Edit:

Auswertung frühestens heute Nacht.
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Zizkov
Weltmeister
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PostPosted: 15 Sep 2018 23:12   Post subject: Reply with quote

1. 35 Punkte - Enric Mas
2. 28 Punkte - Miguel Ángel López
3. 23 Punkte - Simon Yates
4. 18 Punkte - Thibaut Pinot
5. 15 Punkte - Rigoberto Urán
6. 14 Punkte - Wilco Kelderman
7. 13 Punkte - Steven Kruijswijk
8. 12 Punkte - David de la Cruz
9. 11 Punkte - Nairo Quintana
10. 10 Punkte - Alejandro Valverde
11. 8 Punkte - Bauke Mollema
12. 6 Punkte - Pello Bilbao
13. 4 Punkte - Richard Carapaz
14. 2 Punkte - Igor Antón
15. 1 Punkt - Ion Izagirre

Maillot rojo, 3 Punkte - Simon Yates
Maillot verde, 3 Punkte - Alejandro Valverde
Maillot de puntos azules, 3 Punkte - Thomas de Gendt
Maillot blanco, 3 Punkte - Simon Yates

Tageswertung:

1. Zizkov 84 Punkte
2. Dynaball 79 Punkte
2. Weylin 79 Punkte
4. kilino 77 Punkte
5. Spanish 67 Punkte
6. WaVe_ 54 Punkte
7. Alo Atog 41 Punkte
7. Kehl05 41 Punkte
7. Rotauge 41 Punkte
7. Wolf_1990 41 Punkte
11. marci 1995 35 Punkte
12. fcbleos 33 Punkte
13. Pepe1985 32 Punkte
14. Dr.Exel 17 Punkte

Gesamtwertung nach der 20. Etappe:

1. kilino 603 Punkte
2. Zizkov 593 Punkte
3. Alo Atog 568 Punkte
4. Dynaball 566 Punkte
5. Kehl05 561 Punkte
5. Wolf_1990 561 Punkte
7. Weylin 546 Punkte
8. Rotauge 489 Punkte
9. Dr.Exel 424 Punkte
10. Pepe1985 377 Punkte
11. fcbleos 331 Punkte
12. Spanish 297 Punkte
13. WaVe_ 292 Punkte
14. marci 1995 290 Punkte
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marci1995
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PostPosted: 16 Sep 2018 12:58   Post subject: Reply with quote

Erst gestern Nacht dazu gekommen die letzten 20 km anzuschauen. Während ich ja bei der Tour von der Kurzetappe nicht so ganz überzeugt war, war das gestern schon ziemlich cool! Auch wenn man natürlich beachten muss, dass gestern auch mehr passieren "musste", da es die letzte Chance war.

Endlich wurde vorne mal zusammengearbeitet und es wurde auch gleich etwas daraus. Haben Mas und Lopez wirklich sehr stark gemacht und wurden dann auch beide mit dem Podium belohnt. Haben sie sich in meinen Augen auch beide verdient, vor allem bei Mas hat man gesehen, dass der Formhöhepunkt perfekt in der dritten Woche kam, da war er mit Yates auch wirklich der Stärkste. Yates natürlich sehr souverän und wusste genau, was er zu tun hat. Schon beeindruckend, in welcher Manier er über diese drei Wochen nie in Bredouille gekommen ist.

Allgemein werden uns die vielen jungen Fahrer noch viel Freude machen, sodass ich in den nächsten Jahren auf etwas mehr Abwechslung als unter Froome erhoffe. Auch wenn das durch das brutale Sky-Team natürlich auch anders kommen könnte.

Für Valverde hat es mir aber schon leid getan, er hat gestern ordentlich gelitten und hat wohl seine letzte Chance auf ein Grand-Tour-Podium verpasst. Auch wenn man ihn nicht zu früh abschreiben sollte, kommt da momentan so viel nach und er wird eben auch nicht jünger, mit knapp 40 nächstes Jahr kann ich mir das einfach nicht mehr vorstellen.

Buchmann am Ende auf Platz 12 im GC mit 14 min Rückstand. Leider doch etwas mehr als ich erhofft habe, er hat eben schon deutlich gemerkt, was es heißt 3 Wochen auf Klassement zu fahren. Da wird man sehen müssen, ob er sich mit 26 nochmal so entwickeln kann, dass er zwei Schritte in seiner Entwicklung machen kann oder "nur" ein Fahrer wie van Garderen wird, was auch schon sehr gut ist!

Für heute erwarte ich nicht mehr viel. Wahrscheinlich gewinnt Viviani oder Sagan, werde aber leider nichts mehr sehen können. Von Trentin dürfte nichts mehr kommen. Hoffentlich holt Nizzolo nicht mehr allzu viel, dann könnte ich dank de Gendts Kämpferherz zumindest noch Pepe überholen. Ein endgültiges Fazit kommt dann morgen oder übermorgen.
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Dynaball
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PostPosted: 16 Sep 2018 13:53   Post subject: Reply with quote

Valverde bräuchte wohl eine perfekt auf ihn zugeschnittene GT. Wenige lange Anstiege, dazu viele TT-Kilometer.
Aber kann natürlich auch sein, dass er damit jetzt endgültig keine GT mehr als (Co)Kapitän fährt, sondern sich nächste Saison wirklich komplett aufs die Frühjahrsklassiker konzentriert.

Bei Buchmann hatte ich mir auch mehr erhofft, aber irgendwie war wohl einfach die Form nicht gut in der zweiten Rennhälfte. Tendenziell sollte ihm die Tour aber auch besser liegen mit den langen gleichmäßigen Anstiegen, die nicht zu steil sind. Und etwas bessere Fähigkeiten im Zeitfahren wären wohl auch nicht schädlich.
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Kehl05
Weltmeister
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PostPosted: 16 Sep 2018 14:59   Post subject: Reply with quote

Die letzten Tage leider wenig gesehen, da ich übers Wochenende im Urlaub war. Werd heute denk ich nix mehr schauen und dann nach der Endauswertung nochmal meinen Senf dazu geben. Nur kurz zu Valverde, da es mir auch Leid tut für ihn:
Valverde hat leider auch schon eine lange Saison mit Tour und Klassikern in den Beinen und ist nun wahrlich nicht mehr der jüngste. Es war für ihn nochmal DIE Chance auf GK einer Grand Tour zu gehen, am Ende war er dann aber auf. Schade. Ich hätte im Vorfeld aber nicht damit gerechnet, dass er sich so lange so gut halten kann. Ich kenn den schweren WM Kurs leider nicht so gut, denke aber es ist nach den letzten 2 Bergetappen durchaus fraglich, ob Valverde dort zu den Favoriten gehört.

So, genießt die letzten Stunden Vuelta, ich meld mich später denk ich nochmal.
_________________
Alles Gute Kehli!
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Zizkov
Weltmeister
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Location: Bonn
PostPosted: 16 Sep 2018 19:22   Post subject: Reply with quote

1. 25 Punkte - Elia Viviani
2. 18 Punkte - Peter Sagan
3. 12 Punkte - Giacomo Nizzolo
4. 8 Punkte - Danny van Poppel
5. 3 Punkte - Marc Sarreau

Tageswertung:

1. Pepe1985 12 Punkte
1. Weylin 12 Punkte
3. Alle anderen 0 Punkte

Gesamtwertung nach der 21. Etappe:

1. kilino 603 Punkte
2. Zizkov 593 Punkte
3. Alo Atog 568 Punkte
4. Dynaball 566 Punkte
5. Kehl05 561 Punkte
5. Wolf_1990 561 Punkte
7. Weylin 558 Punkte
8. Rotauge 489 Punkte
9. Dr.Exel 424 Punkte
10. Pepe1985 389 Punkte
11. fcbleos 331 Punkte
12. Spanish 297 Punkte
13. WaVe_ 292 Punkte
14. marci 1995 290 Punkte

Gesamtwertung:

1. 200 Punkte - Simon Yates
2. 150 Punkte - Enric Mas
3. 120 Punkte - Miguel Ángel López
4. 100 Punkte - Steven Kruijswijk
5. 90 Punkte - Alejandro Valverde
6. 80 Punkte - Thibaut Pinot
7. 70 Punkte - Rigoberto Urán
8. 60 Punkte - Nairo Quintana
9. 50 Punkte - Ion Izagirre
10. 40 Punkte - Wilco Kelderman
11. 35 Punkte - Tony Gallopin
12. 30 Punkte - Emanuel Buchmann
13. 25 Punkte - Rafał Majka
14. 20 Punkte - Rudy Molard
15. 15 Punkte - David de la Cruz

Punktewertung:

1. 100 Punkte - Alejandro Valverde
2. 60 Punkte - Peter Sagan
3. 30 Punkte - Elia Viviani

Bergwertung:

1. 100 Punkte - Thomas de Gendt
2. 60 Punkte - Bauke Mollema
3. 30 Punkte - Luis Ángel Maté

Kombinationswertung:

1. 75 Punkte - Simon Yates
2. 35 Punkte - Miguel Ángel López
3. 15 Punkte - Alejandro Valverde

Gesamtsumme der Bonuswertungen:

1. Zizkov 710 Punkte
2. kilino 660 Punkte
3. Dynaball 640 Punkte
3. Weylin 640 Punkte
5. Kehl05 390 Punkte
5. Rotauge 390 Punkte
5. Wolf_1990 390 Punkte
8. Alo Atog 385 Punkte
9. Spanish 305 Punkte
10. Dr.Exel 285 Punkte
10. marci 1995 285 Punkte
12. WaVe_ 265 Punkte
13. fcbleos 235 Punkte
14. Pepe1985 185 Punkte

Endstand des Forenmanagers zur Vuelta:

1. Zizkov 1303 Punkte
2. kilino 1263 Punkte
3. Dynaball 1206 Punkte
4. Weylin 1198 Punkte
5. Alo Atog 953 Punkte
6. Kehl05 951 Punkte
6. Wolf_1990 951 Punkte
8. Rotauge 879 Punkte
9. Dr.Exel 709 Punkte
10. Spanish 602 Punkte
11. marci 1995 575 Punkte
12. Pepe1985 574 Punkte
13. fcbleos 566 Punkte
14. WaVe_ 557 Punkte

Endstand in der Jahreswertung 2018:

1. Zizkov 3643 Punkte
2. Kehl05 3381 Punkte
3. kilino 3007 Punkte
4. Dynaball 2976 Punkte
5. Rotauge 2827 Punkte
6. Alo Atog 2701 Punkte
7. Pepe1985 2647 Punkte
8. Weylin 2590 Punkte
9. Marci 1995 2555 Punkte
10. Wolf_1990 2474 Punkte
11. Spanish 2326 Punkte
12. WaVe 2137 Punkte
13. fcbleos 2105 Punkte

14. Dr.Exel 2099 Punkte (nur Tour und Vuelta)
15. Körsch 1820 Punkte (nur Giro und Tour)

Der ewige Medaillenspiegel (Gold, Silber, Bronze):

1. Kehl05 5, 2, 1
2. Alo Atog 3, 3, 3
3. FEG 10-11 3, 2, 3
4. thojacko 3, 1, 1
4. Zizkov 3, 1, 1
6. drive_in 3, 1, 0
7. Rotauge 2, 5, 0
8. Bärlin 2, 0, 0
9. Wolf_1990 1, 4, 2
10. Spanish 1, 1, 2
11. shirb 1, 1, 1
11. WaVe 1, 1, 1
13. Thomas166 1, 1, 0
14. Hummelz 1, 0, 0
14. Redthreat 1, 0, 0
14. Zauberli 1, 0, 0
17. BVBperfekt 0, 3, 2
18. Körsch 0, 2, 0
19. fcbleos 0, 1, 2
20. den007 0, 1, 0
20. Dr.Exel 0, 1, 0
20. kilino 0, 1, 0
20. luc_bvb 0, 1, 0
20. RajonR9 0, 1, 0
25. Weylin 0, 0, 2
26. Dynaball 0, 0, 1
26. HSarpei 0, 0, 1
26. Kickers 0, 0, 1
26. marci 1995 0, 0, 1
26. Pepe1985 0, 0, 1
26. ThomasL-P 0, 0, 1
26. zoccinho 0, 0, 1

_________

Ich gratuliere mir selbst doppelt, megageil. Sieben Jahre nix und dann zwei Titel plus die Jahreswertung.

Auch Glückwunsch an kilino, Dynaball (beide zum ersten mal!) und Kehl05 für die Podiumsplätze!

Ich mache morgen noch ein paar Sachen wie immer, aber fürs erste schonmal danke fürs Mitmachen diese Saison!
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Kehl05
Weltmeister
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PostPosted: 16 Sep 2018 21:30   Post subject: Reply with quote

Glückwunsch zum verdienten Sieg und auch zur Krone für die Jahreswertung Danke auch, dass du erneut (und das trotz hoher Arbeitslast) einen Manager auf die Beine gestellt hast.

Glückwunsch natürlich auch an kilino und Dynaball zum Podium, sowie Platz 3 und 4 in der Jahreswertung.

Zur Vuelta: Joar, der Sieg im Vorjahr bleibt also ein Ausreißer und erneut krieg ich es hin, neben zwei guten Rundfahrten die Jahreswertung mit einer Rundfahrt zu versauen.
Zur Jahreswertung: Vor der Vuelta hatte ich 70 Punkte Vorsprung, jetzt lieg ich fast 300 hinten^^ nun gut. Ich weiß nicht ob ich schon mal zweiter war, ist auf jeden Fall auch schön.

Muss das Morgen mal (mit Zahlen) etwas genauer analysieren, aber ich war doch weit weg von einer guten Vuelta.
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Alles Gute Kehli!
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Kehl05
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PostPosted: 17 Sep 2018 08:15   Post subject: Reply with quote

ok, Bewertung des eigenen Teams kommt doch schon mal was früher. ich weiß, das ist meckern auf hohem Niveau, aber so viel Abstand zum Podium alleine entspricht nicht meiner Erwartungshaltung.

Lopez: solider Kapitän, sollte an die 300 Punkte rankommen. Einziger Haken an der Sache: Yates kommt alleine durch die Bonifikationen auf 275 Punkte, hinzu kommen die Trikotpunkte während der Etappen - er war ja doch recht lange in Rot und am Ende eben auch noch in Weiß.

Valverde: sehr zufrieden, konnte sich lange auf Podiumskurs halten, schade für ihn, dass er am Ende dann doch noch verliert.

Dennis: Teuns war scheinbar besser, dennoch zufrieden mit der Wahl. 2 Siege in den Zeitfahren, Trikotpunkte zu Beginn.

Kwiatkowski: schade, hier kam leider nach dem guten Auftakt nur noch das zweite Zeitfahren, wo er leider auch ein paar Punkte zu wenig holt. Vermute dennoch dass er auf Kurs bestes Team ist.

Buchmann: ebenfalls guter Start, für drei Wochen reicht es aber weiterhin nicht. Bin hier gespannt, ob er sich letzten Ende vor Majka halten konnte, dürfte recht eng ausgehen.

Soweit, so gut. Klar, alleine durch Lopez verliere ich wohl um die 100 - 150 Punkte auf Yates, aber auch Lopez war gut unterwegs. 5 aus 8 klingt normal noch nicht so schlecht. Kommen wir zum Rest.

Trentin: Ups, das war leider garnix. Ich glaub er war sogar einmal in den Punkten, sonst hing er weit zurück. Nizzolo wäre sinnig gewesen, aber auch er hatte gegen Viviani und Sagan keine Chance, die die Flachetappen bestimmt haben. Waren aber auch einfach zu wenig Chancen um einen Sprinter zu nehmen.

Bennett und Martin: kann man abhaken, fallen aber nicht größer ins Gewicht, da sie nahezu jeder hatte.

Die Alternativen:

Quote:
- Quintana (Movistar ist aber zu stark und Valverde war frei...)
- Pinot (hm, immer fraglich wie er mit hohen Temperaturen klar kommt, dazu nach seiner Krankheit lange raus)
- Yates (hab bei ihm leider den Einbruch beim Giro im Hinterkopf)
- Porte (vom Krankenstand direkt in ne dreiwöchige)
- Aru (D. Martin, lange raus und eher verhaltene Polen Rundfahrt)
- Lopez (ebenfalls starkes Team, mit Fraile, Bilbao und Hirt standen gleich drei weitere Fahrer auf meiner Liste)

Immerhin, bei Quintana, Porte und Aru lag ich richtig. Pinot könnte auf nem ähnlichen Level wie Lopez liegen, vielleicht etwas drunter. Yates hab ich unterschätzt, nun gut, passiert. Wie gesagt tut mir die Kapitänswahl nicht leid.


Quote:
Um es zu komplettieren: neben bereits genannten Fahrern (Anmerkung: gemeint ist hier vor allem Woods, andere finde ich gerade nicht) spielten Izagirre, Majka (beide nur kurz) und Brambilla eine Rolle in meinen Überlegungen.

Brambilla wäre denk ich als erster im Team gelandet, hätte sich also auch nicht gelohnt. Izagirre dürfte im besten Team sein, hier ärgert es mich etwas dass ich den offensichtlichen Klassementfahrer unterschätzt habe. Majka tut sich im Vergleich mit Buchmann nicht viel, bin hier auf die Zahlen gespannt. (wobei ich gerade sehe, dass die zwei im Klassement am Ende ein Platz trennt, gefühlt hatte Majka bessere Tagesergebnisse). Woods mit einem guten Tagesergebnis... hm, nicht der Rede wert würde ich mal behaupten.

Im Endeffekt hätte es viele Möglichkeiten gegeben mehr Punkte zu holen. Mas allen voran, wow! Wahnsinns Vuelta, denke damit konnte keiner rechnen. Auf Klassementkurs hätte ich ihn aber auch sehen müssen.
Aber auch Etappenjäger wie Gallopin (+ Rang 11 im GK) oder de Gendt (wenn ich es richtig sehe nur Trikotpunkte + Bonus) hätten wichtige Punkte gebracht.

Abschließend mein Tipp aufs beste Team (basierend auf meiner Zusammenfassung und Anmerkungen die Zizkov während der Vuelta gestreut hat): Yates, Mas, Valverde, Izagirre, Gallopin, Majka, Kwiatkowski, De Gendt
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Zizkov
Weltmeister
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PostPosted: 17 Sep 2018 11:40   Post subject: Reply with quote

Fahrerwertung (Kapitäne):

1. Yates, S. 448 Punkte
2. Valverde 433 Punkte
3. López, M.Á. 282 Punkte
4. Mas, E. 235 Punkte
5. Pinot 196 Punkte
6. Kruijswijk 183 Punkte
7. Sagan 164 Punkte
8. Urán 144 Punkte
9. Quintana 129 Punkte
10. Viviani 125 Punkte
11. Mollema 119 Punkte
12. de Gendt 112 Punkte
13. Izagirre, I. 98 Punkte
14. Kelderman 96 Punkte
15. Gallopin 93 Punkte
15. Maté 93 Punkte
17. Teuns 90 Punkte
18. Kwiatkowski 89 Punkte
19. Majka 84 Punkte
20. King 80 Punkte
21. de Marchi 67 Punkte
22. Buchmann 65 Punkte
23. Dennis 61 Punkte
24. de la Cruz 50 Punkte
24. Nizzolo 50 Punkte
26. Wallays 44 Punkte
27. van Poppel, D. 43 Punkte
28. Molard 38 Punkte
29. de Plus 36 Punkte
30. Rodriguez, Ó. 35 Punkte
30. Woods 35 Punkte
32. Bouhanni 33 Punkte
33. Zakarin 32 Punkte
34. Clarke 30 Punkte
35. Stalnov 28 Punkte
36. Rosskopf 27 Punkte
37. Geniez 25 Punkte
38. Herrada, J. 24 Punkte
39. Restrepo 23 Punkte
39. Rolland 23 Punkte
41. Kudus 22 Punkte
41. Lambrecht 22 Punkte
43. Castroviejo 21 Punkte
43. van Baarle 21 Punkte
45. Pellizotti 20 Punkte
46. Bennett 18 Punkte
46. Bystrøm 18 Punkte
48. Campenaerts 15 Punkte
48. Gastauer 15 Punkte
50. Cabedo 13 Punkte
50. Gebreigzabhier 13 Punkte
50. Monfort 13 Punkte
50. Oliveira 13 Punkte
54. Padun 12 Punkte
54. Peters 12 Punkte
54. Serri 12 Punkte
54. Villella 12 Punkte
58. Consonni 11 Punkte
58. Hindley 11 Punkte
58. Ravasi 11 Punkte
61. Aru 10 Punkte
61. Nibali 10 Punkte
63. Henao, S.L. 9 Punkte
63. Prades 9 Punkte
65. Bagües 8 Punkte
65. Brambilla 8 Punkte
65. de Tier 8 Punkte
65. Rossetto 8 Punkte
65. Soto 8 Punkte
70. Benoot 6 Punkte
70. Bilbao 6 Punkte
70. Carapaz 6 Punkte
70. García Cortina 6 Punkte
70. Sarreau 6 Punkte
75. Haig 5 Punkte
76. Lastra 4 Punkte
76. Roche 4 Punkte
76. Yates, A. 4 Punkte
79. Fraile 3 Punkte
79. Geschke 3 Punkte
79. Trentin 3 Punkte
82. Antón 2 Punkte
82. Armee 2 Punkte
82. Asgreen 2 Punkte

Gewählte Fahrer und Kapitäne ohne Punkte:

85. Formolo 0 Punkte
85. Geoghegan Hart 0 Punkte
85. Kuss 0 Punkte
85. Martin, D. 0 Punkte
85. Meintjes 0 Punkte
85. Moreno 0 Punkte
85. Pardilla 0 Punkte
85. Porte 0 Punkte
85. Rubio 0 Punkte

Daraus ergibt sich als perfektes Team:

1. Yates, S. 448 Punkte
2. Valverde 433 Punkte
4. Mas, E. 235 Punkte
12. de Gendt 112 Punkte
13. Izagirre, I. 98 Punkte
15. Gallopin 93 Punkte
15. Maté 93 Punkte
17. Teuns 90 Punkte
____________________
Summe: 1602 Punkte

Der Sieger hat somit 81,3 Prozent der möglichen Punkte geholt.

In der Jahreswertung wären 4566 Punkte möglich gewesen. Da hat der Sieger knapp unter 80 Prozent aller Punkte geholt. Da ich die Tour ab der 10. Etappe mit Ersatzkapitän (der nur 16 Punkte geholt hat, glaube ich) gefahren bin, ist das sicher ein noch immer sehr guter Wert.
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PostPosted: 17 Sep 2018 12:23   Post subject: Reply with quote

Ein längeres Fazit kommt morgen, aber danke schon mal für die Glückwünsche. Platz zwei ist richtig toll und das es damit für den dritten Rang in der Jahresrangliste gereicht hat, soweit habe ich überhaupt nicht gedacht.
Glückwunsch natürlich auch an zizkov (verbunden mit einem riesen Dankeschön) und Dynaball.
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Rotauge
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PostPosted: 17 Sep 2018 12:30   Post subject: Reply with quote

Von mir auch schon einmal ein riesiges Dankeschön an Zizkov, dass du den Manager trotz viel Arbeit wieder auf die Beine gestellt hast.

Dann Gratulation zum 2. Sieg dieses Jahr und damit verbunden der Jahreswertung, starke Performance dieses Jahr von dir! Achja, und zu Platz 3 im Tippspiel bei live-radsport. Lief ganz gut bei dir. Zum Schluss noch Glückwünsche an kilino und Dynaball zum Podium.

Ausührlicheres zu Team, Vuelta etc kommt dann später.
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marci 1995
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PostPosted: 17 Sep 2018 14:11   Post subject: Reply with quote

Na dann mal auf in die Analyse!

Erstmal aber nochmals vielen herzlichen Dank an Ziz für die Mühe und vor allem herzlichen Glückwunsch zu einem überaus starken Managerjahr! Giro, Vuelta und die Jahreswertung zu gewinnen ist schon sehr dominant Hut ab natürlich auch vor kilino, Dyna und Kehl, die die letzten Podestplätze des Jahres abgeräumt haben.

Allgemein zur Vuelta: Ohne mich zu sehr wiederholen zu wollen, es hat mal wieder viel Spaß gemacht, da die Route abwechslungsreich und schwer war, sodass Unterschiede zwischen den Fahrern sichtbar wurden. Yates hat aus den Fehlern des Giros gelernt und hat völlig souverän und verdient gewonnen. Mas habe ich Platz 2 auch sehr gegönnt, da seine Renneinteilung und sein Formaufbau sehr gut gepasst haben und er einfach ein neues, junges und frisches Gesicht ist, das dieses Jahr einen großen Entwicklungssprung gemacht hat. Für Valverde war es schade, aber was er insgesamt in diesem Jahr in seinem Alter alles erreicht hat, ist schon beachtlich.

Movistar wird sich hingegen langsam echt hinterfragen müssen. Valverde ist im Spätherbst seiner Karriere, Quintana hat zum wiederholten Male gezeigt, dass es für ganz vorne nicht reicht und auch Landa scheint nicht ganz an sein Fabeljahr 2017 anknüpfen zu können. Zwar kommt Carapaz nach, aber auch er ist noch keine absolut sichere Bank, auch wenn sein Potenzial äußerst vielversprechend ist und er beim Giro fast das Podium erreicht hätte. Viel mehr Sorge macht mir aber die Taktik, die Movistar nicht so ganz im Griff zu haben scheint. Weder stimmt der Formaufbau noch die Priorisierung einzelner Fahrer, zu oft wurden lange an zu vielen Optionen festgehalten, um dann am Ende des Jahres komplett ohne Podium bei einer Grand Tour dazustehen. Das ist für den mMn zweitstärksten Kader hinter Sky, was GC-Ambitionen angeht, eindeutig zu wenig! Wo wir schon beim enttäuschendsten Team der Saison sind, komme ich auch gleich zum Überraschungsteam. MMn eindeutig LottoNL: Beim Giro noch eher zurückhaltend, aber zumindest nem souveränen Top-10-Platz für Bennett, hat Groenewegen bei der Tour gezeigt, dass er endgültig zu einem Weltklassesprinter geworden ist. Aber vor allem Roglic mit seiner offensiven Fahrweise und Kruijswijk, der problemlos bei Tour und Vuelta ganz vorne dabei war, was keinem anderem Klassementfahrer gelang, haben richtig Spaß gemacht. Zudem dann noch mit Kuss ein aufstrebendes Talent in der Hinterhand!

Jetzt aber mal zum Manager: Tja ohne die zwei besten Fahrer, die über 150 Punkte vor dem drittbesten waren und dann noch ohne Mas, der fast allen anderen Nicht-Kapitänen knapp 150 Punkte abnahm, ist Platz 11 von 14 die logische Konsequenz. Meine erste Rundfahrt, die tatsächlich zum Vergessen war. Es waren nicht zwangsläufig viele Fehler, die aber umso folgenschwerer waren. Noch mehr als die Vueltaschlappe ärgert mich aber die Jahreswertung. Statt Angriff aufs Podium wurde es jetzt ein hinterer Mittelfeldplatz, damit kann ich in meinem ersten Jahr mit allen drei Rundfahrten überhaupt nicht zufrieden sein. Wenigstens hat es mich etwas beruhigt, dass mich die 50/50-Entscheidung Carapaz/Valverde weder das Podium bei der Vuelta (potenziell Platz 5) noch bei der Jahreswertung (Platz 4) gekostet hat.

Zur Erheiterung aller jetzt noch der Kommentar zu meiner Teampräsentation:


marci 1995 wrote:
Bzgl. meiner Kapitänswahl war es für mich klar, dass es ein GC-Kandidat sein muss, da die Vuelta klassisch nicht sprinterfreundlich ist (Viviani fiel raus) und auch für Sagan nicht optimal passt (Strecke, Sturzfolgen von der Tour, Rennkilometer im Jahr und Vorbereitung auf WM). Habe dann lange über Porte nachgedacht, aber großes Ausscheidungsrisiko + fragliche Rehabilitation war dann doch etwas viel in der Kombination. Deshalb auch Nibali und Kelderman raus.

Na das hat wenigstens gestimmt. Die Sprinter waren punktetechnisch keine Option. Nibali ist gar nicht aufs Klassement gefahren und Kelderman hatte wohl auch noch mit seinen Sturzfolgen zu kämpfen.


marci 1995 wrote:

Sehe Lopez, Yates und Quintana als Favoriten. Pinot und Uran nicht, da sowohl Potential als auch Team etwas schwach. Kruijswijk aufgrund der harten Tour und Bennett als Alternative nicht, Aru gehört für mich auch nicht ins alleroberste Regal und auch hier wollte ich unbedingt Dan Martin. Aufgrund der Alternativen Carapaz und Valverde fiel auch Quintana schnell raus.

Bei Lopez vs. Yates spielten sicherlich auch die Sympathien eine Rolle. Habe mich bei er letzten Vuelta einfach in Lopez offensive Fahrweise verliebt. Zudem kam Lopez zumindest ohne Einbruch durch den Giro und hat seine Form bei der Burgos-Rundfahrt, die auch sehr berglastig ist, unter Beweis gestellt. Da ist die Polen-Rundfahrt von der Topografie einfach anders, die Yates auf 4 abgeschlossen hat. Auch die Teamkameraden haben natürlich eine Rolle gespielt. Bilbao war beim Giro sehr stark und hat gut gepunktet, das ist ihm aber zum ersten Mal gelungen. Fraile als Bergwertung-Spezialist war verlockend, aber dann doch zu unsicher. Bei Mitchelton gab es dafür den für mich einzig wählbaren Sprinter, der trotz durchwachsener Saison hoffentlich an seine letzte Vuelta anknüpfen kann. Viviani sollte vor Trentin sein, vor dem Rest braucht er sich aber nicht verstecken. Deshalb fiel für mich auch Adam Yates raus, so ganz ohne Sprinter hätte auch was gefehlt.

Lange Rede, kurzer Sinn. Lopez soll für mich die Vuelta gewinnen.


2 von 3 haben gestimmt, nach dieser Saison ist Quintana für mich echt erstmal raus, was die allerersten Favoriten angeht. Danach wirds ambivalent, LottoNL völlig falsch eingeschätzt, den Rest hingegen ganz gut. Bei der Wahl Lopez vs Yates war Lopez deutlich weniger angriffslustig im Vergleich zu Yates, sodass er schon bei den Etappenpunkten dahinter liegen dürfte. Die Teameinschätzung von Astana war in Ordnung, Trentins Wahl hingegen ein schlechter Witz. Die Sprinter und ich werden glaube ich nicht mehr so schnell Freunde.
Aber unterm Strich war Lopez als Kapitän absolut in Ordnung. Er hat mir nicht das Genick gebrochen...



marci 1995 wrote:

Sehr schnell standen dann für mich Carapaz/Valverde, Bennett, Trentin und Dan Martin fest. Danach kamen einige Fahrer, bei denen ich mich letztendlich schwer getan habe zu streichen. Bei 10 oder 11 Fahrern hätte ich kein großes Bauchgrummeln gehabt.


3,5 von den 4 absolut daneben, wobei ich Bennett und Dan Martin immer wieder wählen würde, da haben die Umstände eig soweit gepasst (Bennett) bzw. ist zu viel Potenzial vorhanden, um ihn draußen zu lassen (Martin).


marci 1995 wrote:

Carapaz oder Valverde war extrem knapp. Habe aber bei Valverde langsam das Gefühl, dass das Alter verständlicherweise etwas nagt. Die Tour in den Beinen und die WM im Sinn, da könnte es trotz Heimatland schwer werden mit Topergebnissen. Auch wenn natürlich die Vuelta grundsätzlich immer sehr gut zu einem Valverde passt. Carapaz mit seinem Durchbruch beim Giro, seitdem nur die Polenrundfahrt. Die Frische sollte also da sein. Muss möglicherweise stärker für Quintana arbeiten als Valverde, aber das muss ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass er komplett ausgequetscht wird. Richtung GC kann Top 10 drin sein und hoffentlich Etappenpunkte. Schade, dass es kein Nachwuchstrikot gibt bei der Vuelta.


Dickster Fehler in der Teamzusammenstellung. Weder war Valverdes Tour Fingerzeig für die Vuelta noch die WM gegenüber der Vuelta priorisiert. Zudem auch Valverdes Position im Kampf ums grüne Trikot unterschätzt. Carapaz hingegen stand komplett im Dienst der Mannschaft, sodass weder im GC noch auf Etappen was drin war. Dass ich mit der Entscheidung über 400 Punkte versenkt habe, ist schon heftig!


marci 1995 wrote:

Buchmann (und damit indirekt auch Trentin, da sonst kein Sprinter) stand für mich in dem Moment fest, als Sagan zum Kapitän bestimmt wurde. War darüber etwas verwundert aufgrund der allgemeinen Konstellation. Nach der Tour ist er nicht mehr der Frischeste, zudem die Sturzfolgen, mit denen er zu kämpfen hat. Zuletzt sieht er die Vuelta nach eigenen Angaben auch eher als Vorbereitung für die WM und Buchmann wurde für mich überraschend deutlich als Kapitän benannt, wenn man sich die Alternativen Majka und Formolo anschaut. Soll jetzt aber keine Kritik sein, auch wenn sich das möglicherweise so liest.



Leider leicht hinter den Erwartungen, aber noch im Rahmen. Gerade die letzte Woche hat ihm zugesetzt und verhindert, dass er bester Nicht-Kapitän von Bora wurde. Hoffe er bekommt nächstes Jahr beim Giro oder der Tour nochmal eine Chance als GC-Fahrer, die müssten ihm etwas besser liegen (vor allem die Tour). Majka hingegen scheint als etwas freierer Fahrer (musste ja am Ende auch etwas für Buchmann arbeiten) besser aufgehoben.

marci 1995 wrote:

De Gendt für seine Verhältnisse schon fast unauffällig bei der Tour. Hoffe, dass er dafür jetzt frischer ist und wieder mehr geht. Für Fluchtgruppen verschiedener Terrains geeignet, die bei dem schweren Programm vllt auch öfter mal durchkommen. Zudem mit viel Glück mit Chancen aufs Bergtrikot. Mein Kandidat für die Ausreißer.


De Gendt war richtig, auch wenn etwas anders gedacht. Auf Etappen hatte er eig nie eine realistische Chance auf ordentlich Punkte, sodass er nach der ersten Woche aufs Bergtrikot umgesattelt hat. Auch wenn er etwas Glück mit Matés Bronchitis hatte, alles richtig gemacht und die Wertung gewonnen! Allein aus Spannungs- und Aktivitätsgründen immer ein Fahrer, den man wählen kann. Zudem klar im besten Team, alles richtig gemacht.


marci 1995 wrote:
Last but not least Kwiatkowski, der ein sehr stabiles Jahr fährt. Zweifellos für ne dreiwöchige Tour, die er auf eigene Rechnung fahren darf (ist ja ne Doppelspitze mit de la Cruz), eine absolute Wundertüte, aber alleine bei Prolog und EZF sollte er punkten. Ansonsten trau ich ihm Top 15 GC zu oder wahlweise Ausreißversuche. Sollte auf jeden Fall genug Chancen haben zu punkten. Der bisherige Formaufbau passt und er wäre nicht der erste Edelhelfer Froomes, der zu überraschen weiß, wenn er dann mal zeigen darf, was in ihm steckt.


Minimal am besten Team vorbeigerutscht, aber immer noch ein sehr guter Pick. Was GC anging, tatsächlich die negative Wundertüte, aber bei den Zeitfahren ne Bank. Auch später noch auf Etappen aktiv, aber da hat es leider nicht mehr zum großen Wurf gereicht. Aber grundsätzlich im Soll.


marci 1995 wrote:

Ganz nah dran am Team waren Mas, Woods und Felline, direkt dahinter beide Izagirres, Dennis sowie Majka, Formolo und A. Yates bei Buchmann als Kapitän.


Mit Mas der zweite dicke Fehler neben Valverde, wobei ich zugeben muss, dass für ihn de Gendt oder Kwiatkowski rausgeflogen wären und nicht einer meiner 0er. Trotzdem schade, dass ich ihn nicht genommen habe, wäre zumindest noch etwas Schadensbegrenzung gewesen. Woods, Ion, Dennis und Majka wären ganz nett gewesen, mehr aber auch nicht. Den Rest kann man vernachlässigen.

Tja im Endeffekt waren es 2,5 größere Fehler, die ich gemacht habe. Die waren dafür umso schlimmer. Ich freu mich jetzt erstmal noch auf die WM und dann klingt das Radsportjahr leider schon wieder langsam aus. Kann das nächste Frühjahr schon kaum erwarten, bin richtig angefixt. Euch noch ein schönes Jahr und machts gut bis dahin!
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Kehl05
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PostPosted: 17 Sep 2018 16:11   Post subject: Reply with quote


marci 1995 wrote:

Movistar wird sich hingegen langsam echt hinterfragen müssen...war kommt Carapaz nach, aber auch er ist noch keine absolut sichere Bank, auch wenn sein Potenzial äußerst vielversprechend ist und er beim Giro fast das Podium erreicht hätte. Viel mehr Sorge macht mir aber die Taktik, die Movistar nicht so ganz im Griff zu haben scheint. Weder stimmt der Formaufbau noch die Priorisierung einzelner Fahrer, zu oft wurden lange an zu vielen Optionen festgehalten, um dann am Ende des Jahres komplett ohne Podium bei einer Grand Tour dazustehen.
Wo wir schon beim enttäuschendsten Team der Saison sind, komme ich auch gleich zum Überraschungsteam. MMn eindeutig LottoNL: Beim Giro noch eher zurückhaltend, aber zumindest nem souveränen Top-10-Platz für Bennett, hat Groenewegen bei der Tour gezeigt, dass er endgültig zu einem Weltklassesprinter geworden ist. Aber vor allem Roglic mit seiner offensiven Fahrweise und Kruijswijk, der problemlos bei Tour und Vuelta ganz vorne dabei war, was keinem anderem Klassementfahrer gelang, haben richtig Spaß gemacht. Zudem dann noch mit Kuss ein aufstrebendes Talent in der Hinterhand!


Und Movistar hatte ursprünglich sogar erneut mit Landa, Valverde, Quintana geplant
Bei der Tour war es eindeutig ein Problem des Fokuses, bei der Vuelta hat man eigentlich bis Etappe 19 zumindest den Eindruck gehabt, Valverde könnte mithalten. Und beim Giro fand ich das Team verhältnis mässig wirklich schwach. Was die Zukunft angeht: neben Carapaz hat man immerhin auch noch Roson und Soler. An Fahrern fürs Klassement mangelt es nicht, könnte mir zudem auch gut vorstellen, dass man sich ab 2020 die Dienste von Mas sichert. Als Klassementfahrer wird er meiner Meinung nach auf Sicht nicht glücklich bei Quickstep.
Was Lotto NL angeht: die rasante Entwicklung von Roglic war sicher eine Überraschung, Kruijswijk hingegen war keine große Überraschung mehr, der hat doch schon mehrfach Top 10 Ergebnisse geliefert. Keinem anderen Klassementfahrer bei Tour und Vuelta ja, aber bei Tour und Giro haben das sowohl Dumoulin als auch Froome abrufen können, Lopez bei Giro und Vuelta.

Insgesamt bleibt noch zu erwähnen, dass Yates zwar souverän und abgeklärt gewonnen hat, er aber auch mit dem Kampf gegen die Uhr nix zu tun hatte. Die starken Zeitfahrer mit Klassement Ambitionen waren bei der Tour und beim Giro. Das Rennen besser einteilen war der erste Schritt, im zweiten muss er an seinem Zeitfahren arbeiten. Es sei denn die 3 wöchigen kommen ohne größere Zeitfahren aus, oder die Talente der Klassementfahrer verschieben sich weiter ins bergige.

mit Straßen WM und Lombardei stehen noch zwei große Highlights vor der Tür. Bin gespannt, ob Sagan auf dem bergigen Kurs bestehen kann, sehe aber Alaphilippe als Favoriten fürs Straßenrennen (guter Formaufbau abseits der Vuelta und Abfahrerqualitäten wie kaum ein anderer). Die Strecke ist aber durchaus interessant, da können ne ganze Reihe von Fahrertypen vermutlich mitmischen. Von Nibalis Form bin ich nicht überzeugt, Moscon könnte aber eine Option für die Italiener sein.
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Rotauge
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PostPosted: 17 Sep 2018 16:38   Post subject: Reply with quote

Yates ist nicht so ein schlechter Zeitfahrer. Beim Giro hat er auf 34 KM nur knapp über ne Minute auf Froome und Dumoulin verloren (Lopez hatte da über 2 Minuten kassiert). Das ist nichts, was man in den Bergen nicht aufholen könnte. Er wird auf Dumoulin, Thomas oder Froome im Zeitfahren immer verlieren aufgrund der körperlichen Voraussetzungen, aber im Vergleich zu den anderen Bergziegen wie Bardet oder Lopez (ob ich Quintana da aktuell noch dazu zählen soll?) ist das schon echt ordentlich, was er im Zeitfahren abliefert.
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Zizkov
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PostPosted: 17 Sep 2018 20:07   Post subject: Reply with quote

Danke für die Glückwünsche!

Ich spare mir die Einzel-Manöver-Kritik, es ist nahezu alles wie geplant oder besser aufgegangen. Bilbao noch raus für Woods oder Kwiatkowski, die waren glaube ich am nähsten dran, und es wäre noch ein bisschen entspannter geworden.

Zwei Etappensiege, zwei weitere Podiumsplätze auch im Tippspiel, weniger Vorbereitung und Nachdenken hilft wohl.

Mit zwei Siegen und der Jahreswertung glaube ich sagen zu können, dass mir die Achter-Regel entgegen kommt, weil ich mich sozusagen auf die Hände setze, um keine Geheimtipps zu nehmen.

Aus Fan-Sicht war blöd, dass ich ungefähr 15 Renntage quasi komplett verpasst habe und nur mal einen Sprint oder so gesehen habe. Was ich gesehen habe war eigentlich ziemlich cool, auch vom Design der Etappen. Da bleibt ja beim Giro und gerade der Tour sehr viel liegen heuer.

Yates war klar der beste, ohne aber zu sehr zu dominieren, das tut dem Rennen immer gut. Mas der Opportunist mit megaguten Beinen zum Ende hin, López der vermutlich stärkste neben Yates aber mit taktischen Fehlern - Tolles Stockerl.

Aus Spielleiter-Sicht freut mich, dass Sagan vor Buchmann liegt Spaß beiseite, alle haben die gleiche Chance und deswegen mache ich mir keinen Kopf über Nibali, Geniez, Viviani oder wen auch immer. Etappeneinteilung dürfte gepasst haben, das kann ich nicht so genau einschätzen. Ersatzkapitäne brauchte es nicht, haben sich aber im Jahresverlauf nicht negativ ausgezeichnet, weswegen ich die wohl behalten werde.

Damit einher geht die Ankündigung, dass wir auf jeden Fall nächstes Jahr spielen. Ob sich irgendwas ändern muss wird sich zeigen.

Weltmeister wird übrigens Bardet, habe ich im Urin. Sollte aber ein geiles Rennen werden mit Kwiatek, Alaphilippe, Valverde, Moscon, Roglic, Yates, Uran, Poels als meinen weiteren Favoriten.
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marci 1995
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PostPosted: 17 Sep 2018 20:24   Post subject: Reply with quote


Kehl05 wrote:


Was die Zukunft angeht: neben Carapaz hat man immerhin auch noch Roson und Soler. An Fahrern fürs Klassement mangelt es nicht, könnte mir zudem auch gut vorstellen, dass man sich ab 2020 die Dienste von Mas sichert. Als Klassementfahrer wird er meiner Meinung nach auf Sicht nicht glücklich bei Quickstep.
Was Lotto NL angeht: die rasante Entwicklung von Roglic war sicher eine Überraschung, Kruijswijk hingegen war keine große Überraschung mehr, der hat doch schon mehrfach Top 10 Ergebnisse geliefert. Keinem anderen Klassementfahrer bei Tour und Vuelta ja, aber bei Tour und Giro haben das sowohl Dumoulin als auch Froome abrufen können, Lopez bei Giro und Vuelta.


Stimmt Soler hab ich vergessen, wobei er auch erstmal beweisen muss, dass er ne Dreiwöchige durchfahren kann aufs GC. Bei Roson bin ich da noch skeptischer... Mas hingegen würde tatsächlich sehr gut passen, er wird definitiv irgendwann wechseln, wenn Quickstep nicht seine Ausrichtung ändern möchte. Bei Kruijswijk war es bisher in seiner Karriere eben nur einmal ein vierter Platz, wo er auch wirklich relativ nah an 1 dran war, da finde das bei zwei Grand Tours (und zwar diejenigen mit dem geringsten Abstand!) in einem Jahr schon überraschend.
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pepe1985
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PostPosted: 18 Sep 2018 08:05   Post subject: Reply with quote

Es tut mir leid so gar nichts mehr geschrieben zu haben, aber meine Marathonvorbereitung in Verbindung mit dem geplanten Heiratsantrag haben mir weder Ruhe noch Zeit gegeben überhaupt was zu sehen oder zu lesen. Immeehin fühl ich mich dadurch trotzdem als Gewinner

Erstmal Glückwunsch an Zizkov. Das war deine Vuelta und dein Jahr. Mit Yates natürlich den perfekten Pick gemacht.

Bei mir mal wieder wie bei der Tour der Fehlpick schlechthin. Statt Alaphilippe bei der Tour diesmal Valverde. Ohne ihn gong nicht viel. Mas hatte ich gar nicht auf dem Schirm leider. Der Rest war zumindest nicht ganz verkehrt auch wenn Trentin enttäuscht hat.

Freue mich aufs nächste Jahr und vllt geht ja etwas mehr als P7 in der Gesamtwertung
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Läuft.....
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Rotauge
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PostPosted: 18 Sep 2018 12:20   Post subject: Reply with quote

So, dann von mir auch noch mal ein kurzes Fazit.

Die Vuelta hat mir - wie eigentlich jedes Jahr - von allen Grand Tours am meisten Spaß gemacht, und ich konnte endlich mal wieder ziemlich viel live sehen. Die Profile der Etappen und des gesamten Kurses sind sowieso Jahr für Jahr super und zumindest um Längen besser als bei der Tour (der Giro ist häufig auch ziemlich cool). Und die Fahrer haben es dieses Jahr auch gut genutzt, es wurde aktiv gefahren, es war eigentlich bis zum Ende Spannung da, und am Ende hat mit Yates der stärkste gewonnen, ohne die brutale Dominanz auszustrahlen, wie man sie von Sky kennt. Einziger Wermutstropfen für mich ist, dass Valverde am letzten Tag noch so deutlich vom Podium gefallen ist, hätte ihm ein Stockerl nochmal gegönnt. Wobei das nicht gegen die Lopez und Mas gerichtet ist, das Podium, so wie es ist, ist die logische Konsequenz der Leistungen der Fahrer über die 3 Wochen. Mas ist sowieso (wie schn mehrfach erwähnt) die Entdeckung der Vuelta. Einen soliden Top15 Platz hätte ich ihm zugetraut (in etwa das, was Buchmann am Ende erreicht hat), aber so souverän ganz vorne rein zu fahren, chapeau! Und Lopez war über die 3 Wochen sicher der 2. stärkste Fahrer, eventuell hätte er sogar Yates knacken können, wenn es sich taktisch etwas besser angestellt hätte, und früher als auf der letzten Bergetappe mit anderen Fahrern *hust*Quintana*hust* zusammen gearbeitet hätte. Womit wir beim Nächsten wären. Nairo ist wirklich nur noch ein Schatten seiner selbst, keine Ahnung was mit ihm nach seinem Vuelta Sieg 2016 passiert ist, aber so ist er defintiv kein Anwärter mehr für einen Grand Tour Sieg.

Kommen wir zu meinem Team.

Rotauge wrote:

021, López, Miguel Ángel, Astana Pro Team
Hier habe ich eigentlich nur zwischen Lopez und Porte überlegt. Yates wäre evtl auch eine Option gewesen, aber sein Giro Einbruch war mir dann doch zu präsent und außerdem war Trentin als bester freier Sprinter, der bei der EM auch gerade seine Form nachgewiesen hat, zu interessant. Porte ist bei der Tour gestürzt und jetzt kurz vor der Vuelta krank geworden, dass war mir bei einem ohnehin unsicheren Bruchpiloten wie ihm dann doch zu viel. Also Lopez, der nen starken Giro und nach langer Pause eine zumindest vernünftige Burgos Rundfahrt gefahren ist. Netter Nebeneffekt: Ich konnte mir stundenlanges Überlegen zwischen Bilbao (kann er sein Giroresultat bestätigen?) und Fraile (kanonischer Kandidat für die Bergwertung) ersparen.

Zum Glück habe ich Porte nicht genommen, sonst wäre die Vuelta ein komplettes Desaster geworden. Trentin war leider ein Totalausfall. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich vllt intensiver über Yates nachgedacht. Grundsätzlich bin ich aber mit meiner Kapitänswahl (trotz des gigantischen Abstandes zwischen Yates und Lopez) nicht komplett unzufrieden. Lopez hat ne solide Rundfahrt gezeigt, und wie oben geschrieben, hätte er sie mit etwas Glück und besserem Geschick auch gewinnen können. Bei der Vuelta werden die Abstände zwischen den Kapitänen durch die Kombinationswertung am Ende häufig größer, als sie es auf der Straße waren.


Quote:

034, Dennis, Rohan, BMC Racing Team
Er sollte heute gewinnen, rot holen und dann möglichst lange halten. Teil 1 hat schon mal gut geklappt. Ein Zeitfahren hat er noch, außerdem sind vllt sonst auch noch Punkte drin, zusätzlich ist er vermutlich der Backupplan, falls Porte schwächelt. War mir am Ende zu viel Potenzial, um ihn nicht zu nehmen.

Soll mit den 2 Zeitfahrsiegen erfüllt. Leider hatte er sonst überhaupt keine Ambitionen Richtung Etappen oder Klassement. Aber kein komplett falscher Pick.


Quote:

042, Buchmann, Emanuel, BORA - hansgrohe
Klar kommunizierter Kapitän von BORA, war bei allen Rundfahrten dieses Jahr sehr solide, hat als so ziemlich einziger Klassementfahrer sein komplettes Jahr auf diese Vuelta ausgerichtet. Top10 erwarte ich mir in jedem Fall, eigentlich sogar noch mehr.

Stark angefangen, leider dann zu stark nachgelassen. Hier hatte ich mir sowohl für den Manager als auch aus Zuschauersicht deutlich mehr versprochen. Dass Majka am Ende sogar mehr Punkte gesammelt hat, spricht Bände.


Quote:

077, Trentin, Matteo, Mitchelton-Scott
Bester freier Sprinter, und einer rechnet sich eigentlich auch bei der Vuelta immer. Alternative wäre wohl Felline gewesen, der mir aber dieses Jahr leider etwas unkonstant erschien.

Joa, das war nix von Trentin.


Quote:

088, Valverde, Alejandro, Movistar Team
Vuelta, freier Valverde, Pflichtpick. Auch wenn Carapaz mich trotzdem kurz hat zweifeln lassen.

Wow. Erwartungen übertroffen. das war nochmal ne richtig starke Rundfahrt von Valverde. Auch wenn er Samstag eingebrochen ist.


Quote:

118, Woods, Michael, Team EF Education First-Drapac p/b Cannondale
Etappenjäger mit Klassementpotenzial. Auch wenn ich nicht glaube, dass er seine Performance von letztem Jahr wiederholen kann. Beinahe wäre er am Ende für Kwiatkowski rausgeflogen, der mit Sicherheit auch einiges an Punkten holen wird und in Polen gerade nachgewiesen hat, dass seine Form noch passt. War mir hier echt unsicher und bin auch nicht so richtig glücklich mit der Entscheidung. Am Ende haben die Belastung der Tour bei Kwiatkowski und höheres Klassementpotenzial bei Woods den Ausschlag gegeben...

Das mit dem höheren Klassementpotenzial hatte sich ja leider ziemlich schnell erledigt. Immerhin eine Etappe hat er noch geschossen. Kwiatkowski wäre natürlich die bessere wahl gewesen, hätte mich aber auch nicht Richtung Podium gebracht.


Quote:

135, Kuss, Sepp, LottoNL-Jumbo
Mein Joker, für den mich Zizkov schon als Hipster tituliert hat. Natürlich stand hier lange George Bennett, dem ich natürlich auch die Top10 zutraue und der schon nachgewiesen hat, was er kann. Kuss hat ne bockstarke Tour of Utah gefahren und irgendwie hatte ich Lust auf was exotisches. Könnte DIE Überraschung der Vuelta werden.

Zu viel Risiko. In der ersten Woche als Helfer noch überragend, ging ihm gegen Ende deutlich früher die Luft aus. Da Bennett aber auch hinter dne Erwartungen blieb, muss ich mir da keinen großen Kopf machen. Es ist insgesamt aber shcon krass, was für nen unfassbar guten Kader LottoNL (Roglic, Kruijswijk, Bennett, Gesink, Kuss, Gronewegen, für 2020 schon van Aert in der Pipeline) mittlerweile hat. Dazu haben sie ne coole, aggressive Fahrweise. Damit sind sie wohl das Team, auf das ich mich im nächsten Jahr am meisten freue


Quote:

176, Martin, Daniel, UAE Team Emirates
Freier Dan Martin bei der Vuelta? Ab ins Team, selbst wenn im Klassement nichts geht, wird er auf den Etappen genug Punkte holen.

Jo, das war nichts. Das Risiko in nicht zu nehmen war aber sowieos zu groß.


Quote:

Ersatzkapitän:
2. 051, Pinot, Thibaut, Groupama - FDJ
Auf 1 stand bei mir Kelderman. Der mir auch deutlich lieber gewesen wäre. Leider blockiert...

Gute Wahl, früh Zeit durch Defekt verloren, aber mit 2 Etappensiegen und Platz 6 trotzdem ne richtig gute Rundfahrt von ihm.


Quote:

Knapp nicht im Team:
Kwiatkowski (statt Woods), Bennett (statt Kuss), Fraile, Bilbao (bei anderem Kapitän), Ion Izaguirre, Mas, Felline (die 3 waren aber nicht so wirklich knapp), Geoghegan Hart (Alternative als Joker zu Kuss).

Izaguirre und insbesondere Mas nicht zu nehmen hat mir das Genick gebrochen, unabhängig von der Kapitänswahl. Gerade Mas habe ich leider total unterschätzt.


Es war mir wieder eine Freude mit euch zu spielen und zu diskutieren, ich freue mich schon auf den Giro!


Vorher steht aber noch eine WM an, auf die ich mich auch richtig freue. Topfavorit dürfte wohl Alaphilippe sein, Valverde ist natürlich auch ein heißer Kandidat. Ansonsten kann man Zizkovs Favoriten wohl so stehen lassen, das waren auch die Namen, die mir als erste in den Sinn kamen.
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PostPosted: 19 Sep 2018 13:16   Post subject: Reply with quote

Dann noch mein Fazit.

kilino wrote:

Kapitän: Simon Yates

Auf meiner Liste waren Porte,Lopez, Yates und Quintana. Porte war mir aber zu unsicher nach der Aufgabe bei der Tour, wünsche ihm aber nur das beste. Die Daumen sind gedrückt, dass er die Vuelta gewinnt. Quintana hat die Tour in den Beinen und lebt schon länger von seinem Ruf. Blieben Lopez und Yates, und da ging es dann ein wenig nach Sympathie, da beide in Polen bzw. bei der Burgosrundfahrt geliefert haben. Lopez nehme ich sein Tête-à-tête mit Carapaz beim Giro leider immer noch ein wenig übel Yates ist voll auf Sieg gefahren und gescheitert, das passiert und er wird daraus lernen. Mein Herz für tragische Helden hat er jedenfalls erobert. Grundsätzlich hat er aber bewiesen, dass er Grand Tours gewinnen kann und da ich auf schnulzige Sportgeschichten stehe fände ich es geil wenn er die Vuelta gewinnt und damit eine Schleife um die Radsportsaison macht.
Kelderman hatte ich auch überlegt, aber ob er wirklich gewinnen kann? Fände ich aber auch ganz cool, aber hab ich nicht daran geglaubt.
Mit Yates konnte ich dann außerdem noch einen anderen Fahrer von Astana picken.

Viel sagen muss man denke ich dazu nicht. Ausnahmsweise mal Recht gehabt. Übersehen hatte ich bei der Kapitänswahl auch keinen.


kilino wrote:

Schnell im Team waren Valverde, Buchmann, Martin und Bennett. Da sie ja viele im Team haben, müssen die Gründe denke ich nicht zum x.mal erläutert werden.
Über Dennis habe ich auch nicht so lange nachgedacht. Sehe ihn als Favorit für die beiden Zeitfahren, das wären dann schon mal 64 Punkte. Das reicht noch nicht fürs perfekte Team, aber unter die Top 20 fährt er damit. Und wenn noch irgendwo was dazu kommt oder er Rot heute sogar verteidigt, kommt noch was obendrauf. Grund genug ihn als ganz biederen Sicherheitspick zu nehmen.

Passt denke ich auch. Bei Dennis hatte ich mich verrechnet, es waren nur 61 Punkte. Aber die hat er auch relativ locker geholt. Kein Bust, aber den Vergleich mit Izagirre verliert er. Da Fraile aber auch drei Punkte weniger als Bilbao geholt hat, hätte es auch dann knapp nicht gereicht.
Bennett war wie Martin ein Fehlgriff, Valverde ein Treffer und Buchmann hat ein bisschen weniger erreicht als erwartet, aber im Grunde auch in Ordnung.


kilino wrote:

Bei Mas hatte ich gehofft das ihn weniger nehmen. Erwarte von ihm eine gute Platzierung im Klassment oder alternativ eine gute Etappenergebnisse. Denke sein Stern kann bei der Vuelta endgültig aufgehen, und im richtigen Team dafür fährt er auch.
Musste mich dann noch zwischen Bilbao und Fraile entscheiden. Bilbao ist keine gute Burgos gefahren, deswegen habe ich mich dann für Fraile entschieden. War aber irgendwo ein Coinflip, Bilbao traue ich auch einiges zu.

Mas war natürlich Bombe, hatte nicht erwartet das er so explodiert. Aber etwas zugetraut hatte ich ihm schon. Bilbao und Fraile hätte ich beide lieber mal steckenlassen, aber das sind Dinge die kann man im Vorhinein echt schlecht abschätzen.

kilino wrote:

Hintenüber fielen dann Ion Izaguirre, Kwiatkowski, de Gendt, Carapaz (wegen Valverde), Trentin (wegen Yates), Geoghegan Hart (verdammt starke Dauphine, wenn er auf eigene Faust fährt, warum nicht?) und Kuss (Hipsterpick, hatte gehofft ihn nimmt jemand ). Aber bei nur noch 8 Fahrern fallen etwas gewagtere Picks einfach hinten über.

Die ersten drei hätte ich lieber nicht hintenüberfallen lassen, aber immerhin hatte ich sie auf dem Zettel. Bei 8 Fahrern ist de Gendt aber einer, der bei mir relativ häufig hinten weg fallen wird. Da geht es mir vermutlich wie zizkov, bei 8 Fahrern sitze ich auf meinen Händen was diese Picks angeht. Genau wie die beiden Hipsterpicks, die nehme ich bei 8 Fahrern höchstwahrscheinlich echt nicht.

Keinen Sprinter genommen zu haben war auch eine goldrichtige Entscheidung.
Unterm Strich habe ich so ziemlich das erste mal hier viel mehr richtig als falsch gemacht und lande damit das erste mal auf dem Podium, was mich auch in der Jahreswertung auf Platz 3 spült. Sehr cool. Vielleicht kann ich das ja noch toppen indem ich nächstes Jahr dann auch mal eine Rundfahrt gewinne.

Die Etappeneinteilung passte übrigens an sich sehr gut, lediglich Etappe 7 (einfach) und Etappe 8 (mittel) hätte man vertauschen oder mindestens gleichstellen können. War aber im Profil nicht einsehbar, dass der 3er Kategorie auf einer Straße liegt die offenbar von den Römern stammte und die darauffolgende Abfahrt sehr kritisch war, bevor es im Finale noch mal eine kleinere Rampe von über 10% gab, eher es Richtung Ziel ging. Das war deutlich mehr Klassiker als die 8.Etappe, wo es einfach einen Zielsprint gab der Valverde / Sagan entgegen kam. Allerdings kein Vorwurf, das war nicht einsehbar und zizkov hatte bei den Etappen ja sogar noch n Fragezeichen hinter seine Einteilung gemacht.

Freue mich jetzt auf die Lombardei und die WM, die glaube ich auch richtig spannend wird.

Nächstes Jahr bin ich übrigens sehr gespannt auf Lotto NL Jumbo, die ja angeblich versuchen werden Team Sky zu kopieren. Ich denke das Team haben sie und bei der Tour haben sie ja auch das geschafft, was man sich von Movistar immer erhofft. Und die Spanier, naja. Im Fussball würde man wohl sagen, sie brauchen einen Trainerwechsel. Quintana bringt es nicht mehr, für ihn wird 2019 ein entscheidendes Jahr. Valverde wird nicht jünger und Landa zieht es ja eventuell wieder weg. Und ob Carapaz hält was er verspricht steht in den Sternen. Da bin ich wirklich mal gespannt.
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Dynaball
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PostPosted: 19 Sep 2018 23:33   Post subject: Reply with quote

erstmal glückwunsch an zizkov zu siegen bei der vuelta und der jahreswertung und an kilino zum zweiten platz der rundfahrt

zu den fahrern wurde jeweils denke ich alles gesagt


im Nachhinein ärgere ich mich gerade richtig, wie knapp das ganze war, denn hab mal nachgerechnet.....am ende hat mich genau ein duell um den sieg gebracht: als mas auf der vorletzten etappe im schlusssprint lopez die tür zuschlägt und gewinnt....

das trübt meine freude über den dritten platz aktuell richtig (zumal ich dann auch in der jahreswertung das podest gestanden wäre :/)
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Kehl05
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PostPosted: 20 Sep 2018 12:03   Post subject: Reply with quote

hm, mit dem Sieg hättest du ein paar Etappenpunkte mehr und Punkte in der Punktewertung geholt. Den Rückstand hätte Lopez alleine durch einen Sieg aber nicht gutgemacht, da wäre mehr nötig gewesen.
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