Moin Leutz,
hab gestern erfahren das in meiner Homebase en Nazi Aufmarsch stattfinden soll.
Ein "Heldengedenkmarsch" vom Bahnhof zum Kriegsdenkmal an unserem Schwimmbad sind geplant. Es kommen wohl ortsansässige und ne ganze Rotte aus MG.
Gestern kreiste den halben Tag ein Pozilei-Heli über der Stadt für Luftaufnahemn und so.
Wie krass, fucking Nazi in meiner Stadt, kenn die sonst nur aus'm TV.
Zum Glück ist schon ne Gegendemo geplant.
Die kommen vielleicht an meinem Haus (gegenüber ehemals eine Synagoge) vorbei, hoffentlich gibts keinen Terror, mir tun die Knochen noch vom letzten Spiel weh.
Wer kommen will hier ein paar Daten zur Gegendemo von [url]Antifa.de[/url] :
Samstag
6.11.2004
11.20 Uhr Naziaufmarsch Erkelenz - Treffpunkt Aachen
Es gibt einen Treffpunkt in Aachen zur gemeinsamen Fahrt zur Gegendemonstration:
11:20 Uhr, Aachen Hbf.
Samstag
6.11.2004
14.00 Uhr Naziaufmarsch Erkelenz
6. November in Erkelenz aufmarschieren. Unter dem Namen "Offensive Grenzland" rufen die Nazis (ViSdP: Mertens, Mönchengladbach) auf, sich um 14 Uhr am Hauptbahnhof in Erkelenz zu treffen.
oder hier :
Infos zum Naziaufmarsch in Erkelenz
von unsupported - 02.11.2004 19:22
Einige Infos rund um den Naziaufmarsch in Erkelenz und die Gegenaktivitäten
Für Samstag den 6.11.04 14.00 Uhr mobilisiert die rechtsextreme „Offensive Grenzland“ für einen „Heldengedenkmarsch“ nach Erkelenz.
Seit dem bekanntwerden des Heldengedenkmarsches wird zu Gegenaktivitäten aufgerufen, welche gesammelt um 13:00 Uhr am Treffpunkt der Nazis, Erkelenz Bahnhof, starten sollen.
Es ist dringend erforderlich, pünktlich um 13 Uhr (am besten noch vorher) einzutreffen, da damit zu rechnen ist, dass die Nazis den Treffpunkt intern schon um 13:30 aufsuchen werden.
Auf dem Marktplatz findet noch eine bürgerliche Gegenkundgebung, organisiert von SPD, den Grünen und der UWG, statt.
Hier noch einmal der Aufruf zur Gegendemonstration:
Für Samstag den 6.11.04 14.00 Uhr mobilisiert die rechtsextreme „Offensive Grenzland“ für einen „Heldengedenkmarsch“ nach Erkelenz. Sie wird dabei von der NPD-KV Mönchengladbach/Heinsberg unterstützt. Gedenken möchte sie den „deutschen Soldaten“ die in ihren Augen scheinbar heldenmütige deutsche Recken waren. Tatsächlich sind deutsche Soldaten im zweiten Weltkrieg an zahllosen Massakern und brutalen Morden beteiligt gewesen oder haben diese eigenständig durchgeführt. Diese Massaker
wurden nicht etwa „nur“ an feindlichen Soldaten (den Soldaten die uns 1945 vom Hitler-Faschismus befreiten) und Partisanen verübt, sondern auch an der Zivilbevölkerung, Frauen, Kindern und Männern. Dies geschah in dem Wissen auch gegen das - ohnehin unmenschliche - Kriegsrecht zu verstoßen, Fälle für einen sogenannten Befehlsnotstand (also eine Bestrafung für die Missachtung von gegen das kriegsrecht verstoßenden Befehlen) sind bis heute jedoch nicht bekannt. Die von den Rechtsextremen verehrten Helden schlachteten freiwillig zahllose Unschuldige ab und verloren ihr Leben für ein faschistisches Deutschland. Diese Männer waren keine Helden, sie waren Mörder und gaben ihr leben für eine ungerechte Sache. Den Rechtsextremen erscheint diese Sache jedoch damals wie heute als gerecht und die Verbrechen als gerechtfertigter Umgang mit angeblichen „Untermenschen“ und politischen Gegnern. Unsere Helden standen 1945 vor Berlin und im Ruhrgebiet, sie befreiten uns vom Geschwür des Hitlerfaschismus! Darum kann es nur heißen Widerstand organisieren, Naziaufmarsch verhindern!
Samstag, 06.11., 13:00 Uhr, Erkelenz BF