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Johanna von Orleans

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SHOREY
Ehrencomunist
Ehrencomunist 

Anmeldungsdatum: 17.02.2003
Beiträge: 5850
Wohnort: Nottuln
BeitragVerfasst am: 19 Apr 2005 18:42   Titel: Johanna von Orleans Antworten mit Zitat

moin!
Hat einer mal eben ne gaaaanz kurze Inhaltsangabe dieses Buches/Films parat?Sollte wirklich nicht zu lang sein,am Besten nur in groben Zügen den Inhalt und was das beirkt hat/Interpretationsansatz oder so!?

Danke!
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Apr 2005 18:44   Titel: Antworten mit Zitat

Von Amazon:


DVD & Video Report
Aufwendiges historisches Kostümspektakel, das sich überraschend genau an die Schulgeschichtsschreibung hält, die Wirkung der Fakten aber gekonnt zuspitzt und durch die dramatische Darstellung Ingrid Bergmanns nochmals verstärkt. Regisseur Victor Fleming balanciert auf dem schmalen Pfad zwischen überzeugendem Drama und Effekthascherei.

VideoWoche
Von göttlichen Stimmen geführt, verlässt Johanna 1429 ihr Heimatdorf Domremy, um Charles VII in Chinon zu treffen. Sie kann ihn überreden. eine Armee zu rekrutieren, und führt Frankreich zum Sieg gegen England. Es wird ihr nicht gedankt: Johanna wird Zielscheibe einer politischen Intrige und eingekerkert. Die Kirche macht ihr den Prozess und lässt sie als Hexe verbrennen. Traumprojekt von Ingrid Bergman, die die Rolle bereits in dem Zugrunde liegenden Stück 'Joan of Lorraine' gespielt hatte und jahrelang darum kämpfte, dass der Stoff verfilmt wird. Obwohl als 'Greatest of all spectacles' angekündigt, nimmt das Spektakel in Victor Flemings Film eine untergeordnete Rolle ein. Ursprünglich mit 145 Minuten Laufzeit im Kino, später auf 100 Minuten heruntergekürzt.

Kurzbeschreibung
Johanna von Orleans - einer der größten Erfolge Ingrid Bergmans zählt zweifellos zu den bedeutendsten Klassikern der Filmgeschichte. Die brillante Inszenierung über das Leben der Heiligen Johanna wurde mit drei Oscars ausgezeichnet und war für fünf weitere nominiert. Die Verfilmung des Theaterstücks von Maxwell Anderson hält sich sehr eng an die historischen Vorgänge. Das Werk schildert die wesentliche Zeitspanne aus dem Leben der Heiligen Johanna: Von der Jugend als einfaches Bauernmädchen in Domremy über ihr Auftreten am Hof des späteren Königs, Charles VII. Ferner wird die entscheidende Teilnahme am Kampf gegen die englischen Invasoren bis hin zu ihrer Verurteilung als Hexe und ihrem Tod auf dem Scheiterhaufen (Rouen 1431) gezeigt.
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Indi_
Gast




BeitragVerfasst am: 19 Apr 2005 18:45   Titel: Antworten mit Zitat

Friedrich Schiller - Die Jungfrau von Orleans. Inhaltsangabe mit Interpretationsansätzen

Schiller waren vermutlich drei literarische Texte zur historischen Figur der Johanna von Orleans bekannt: Shakespeares Heinrich VII.; Pitavals Berühmte und interessante Rechtsfälle mit den dazugehörigen Urteilen; Voltaires Epos la pucelle d´Orleans. Schiller selbst hatte schon ein Gedicht mit Namen "Das Mädchen von Orleans" geschrieben. Diese Gedicht richtete sich gegen Voltaires Abhandlung, die die Ereignisse um Johanna von Orleans sehr satirisch betrachtet. Für Schiller schien die Jungfrau von Orleans eine Art Heilige, eine Lichtfigur, dessen Glanz man erhalten musste. Schiller übernimmt in seinem Drama die historischen Daten nicht vollständig. Er übernimmt die grobe Situation, den zeitlichen Ablauf und die Hauptpersonen. Er fußt sein Drama auf die christliche Vorstellung vom Erhalt der Gunst Gottes, dem Verlust dieser und der Wiedererlangung (siehe Paradiesvorstellung).

Darstellung des Inhalts

Johanna von Orleans ist ein Drama in einem Prolog und fünf Aufzügen. Äußerlich wendet sich Schiller jedoch vom streng klassischen Stil eines Dramas ab. Dazu später mehr.

Johanna wird zur Lichtfigur ihres Landes

Die Situation der Franzosen im Krieg gegen die Engländer scheint aussichtslos. Der englische Feldherr Talbot hat bereits Paris erobert und steht kurz davor sich zum neuen König Frankreichs krönen zu lassen. Königin Isabeau von Frankreich und der Herzog von Burgund jubeln schon dem neuen englischen Thronanwärter zu und haben sich von Frankreich abgewandt. Der französische Thronanwärter König Karl VI. steht kurz vor der Kapitulation und ist bereit auf den Thron Frankreichs zu verzichten. Seine Gefolgsleute sind seit Monaten ohne Lohn, ohne Hoffnung und ohne Glaube. Die britische Truppen stehen bereits vor Orleans. In dieser ausweglosen Situation erscheint dem jungen Bauernmädchen Johanna die Mutter Gottes. Johanna erhält die göttliche Botschaft die Engländer in der Schlacht zu besiegen, König Karl VI. nach Reims zur Krönung zu führen und so Frankreich zu befreien. Der Himmel wird ihr bei der Erfüllung dieser Aufgabe beistehen. Einzige Bedingung ist, dass sie sich ganz in den Dienst der Sache stellt. Sie muss zu einem Instrument Gottes werden und darf sich durch das menschliche Fleisch nicht verführen lassen. Unter keinen Umständen darf sie sich verlieben.

Die Wende im Krieg durch Johannas gewonnen Schlacht

In der Stunde größter Hoffnungslosigkeit berichtet ein lothringischer Ritter dem König Karl von einer Jungfrau, die seine Truppen zu einem großen Sieg geführt hat. Sie hinterließ zweitausend verletzte oder getötete Soldaten bei den Engländern, während dessen kein einziger Franzose verletzt sei. Das Mädchen sei eine wunderschöne Jungfrau, dessen Zielstrebigkeit und Erbarmungslosigkeit auf dem Schlachtfeld aber auch Angst einflößend sei. Sie schien von einem göttlichen Licht umgeben. Wenig später tritt Johanna persönlich vor den König. Sie erzählt von der Erscheinung der Mutter Gottes. Sie verspricht dem König Frankreich zu retten und ihn in Reims zu krönen. Dadurch, dass sie von den geheimen Gebeten des Königs weiß und ihr die Mutter Gottes erscheinen ist, bekommt sie den Segen des Erzbischofs für ihr Unternehmen. Von nun an folgt Sieg um Sieg auf dem Schlachtfeld. Erbarmungslos drängt sie die Gegner zurück. Und obwohl sich viele Ritter in die schöne Jungfrau verlieben, weist sie alle Anwärter zurück und konzentriert sich einzig auf die Rettung Frankreichs. Schnell ist Orleans befreit und es kommt zu einer wichtigen Schlacht, an der auch der englische Heerführer Lionel teilnimmt. Johanna besiegt Lionel im Kampf, bringt es aber nicht über ihr Herz ihn zu töten. Sie ver-schont ihn aus Mitleid und weil sie sich sofort in ihn verliebt hat. Johanna fällt von ihrem Sockel, als Werkzeug Gottes, und erliegt den menschlichen Bedürfnissen. Gott kann ihr den Bruch ihres Eides aber nicht verzeihen und zieht sich von seiner Auserwählten zurück.



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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Apr 2005 18:46   Titel: Antworten mit Zitat

vielleicht ist hier was für dich dabei.
http://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_von_Orleans
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Gast





BeitragVerfasst am: 19 Apr 2005 18:46   Titel: Antworten mit Zitat

ebenfalls nach 30 sek. googlen:

Luc Besson: Johanna von Orleans

Inhalt:

Seit das französische Königshaus der Kapetinger 1328 ausstarb, machten die englischen Könige der Dynastie Valois das Erbe streitig und versuchten, ihren eigenen Anspruch auf die französische Krone mit militärischen Mitteln durchzusetzen (Hundertjähriger Krieg).

Karl der Weise, der Frankreich von 1364 bis 1380 regierte, eroberte die meisten der bis dahin an die Engländer verlorenen Gebiete zurück. Aber als sich nach seinem Tod herausstellte, daß sein Sohn Charles VI. geisteskrank war, entzündete sich an der Frage, wer die Regentschaft führen sollte, ein neuer Machtkampf -- dieses Mal zwischen dem Herzog von Orléans, der dem Haus Valois treu blieb, und dem Herzog von Burgund, der sich mit den Engländern verbündete.

Die Könige von England und Frankreich starben 1422 innerhalb weniger Wochen. Während die Anhänger der Valois den Dauphin Charles VII. als französischen König ausriefen, übernahm für den erst neun Monate alten englischen Thronfolger dessen Onkel Herzog Johann von Bedford die Regentschaft.

Mit vereinten Kräften schoben England und Burgund den Herrschaftsbereich von Charles VII. auf das Territorium südwestlich der Loire zusammen.

Johanna wird um 1412 als jüngste Tochter eines Bauern in Domrémy geboren. Als Achtjährige (Jane Valentine) muss sie wehrlos zusehen, wie ihre ältere Schwester Catherine (Joanne Greenwood) von plündernden Soldaten vergewaltigt und umgebracht wird. Um Johanna über den Schock hinwegzuhelfen, redet ein Priester ihr ein, Gott habe sie vor dem Tod bewahrt, weil sie auserwählt sei, etwas Besonderes zu leisten.

1429 reitet das analphabetische Bauernmädchen (Milla Jovovich) zu Charles VII. (John Malkovich) nach Chinon. Dort warnen die Berater den zaudernden Dauphin vor einer möglichen Attentäterin im Auftrag der Burgunder; Bücher von Dieter Wunderlich nur Yolande d'Aragon (Faye Dunaway), die Schwiegermutter des Dauphins, setzt sich dafür ein, Johanna zu prüfen. Als sie vorgelassen wird, gibt Jean d'Aulon (Desmond Harrington) sich als Dauphin aus, aber Johanna durchschaut die Lüge und wendet sich an den richtigen Dauphin, der unauffällig zwischen La Hire (Richard Ridings), Alençon (Pascal Gregory) und Gilles de Rais (Vincent Cassel) steht. Unter vier Augen berichtet sie von ihrem göttlichen Auftrag, ihm zur Krönung in Reims zu verhelfen. Charles lässt sich von ihr überzeugen.

Da man überzeugt ist, dass nur eine Jungfrau von Gott auserwählt sein kann, muss Johanna die Überprüfung ihres Hymens über sich ergehen lassen.

Sie wird mit Rüstung, Schwert und Schlachtross ausgerüstet und erhält ein eigenes Banner. Jean d'Aulon diktiert sie einen Brief, in dem sie den englischen König zum Rückzug auffordert.

Orléans kommt im Hundertjährigen Krieg eine strategische Bedeutung zu, weil es sich um das Zentrum eines politisch besonders engagierten Herzogtums, eine Stadt mit 30 000 Einwohnern, einen wichtigen Binnenhafen und entscheidenden Loire-Übergang handelt: Gelänge es den Engländern, den Ort zu erobern, könnte sich Charles VII. auch in seinem Rückzuggebiet südlich der Loire nicht mehr halten.

Seit Oktober 1428 wird Orléans von einem englischen Heer belagert. Auch hier fordert Johanna die Engländer durch einen Kurier zum Abzug auf, aber sie lachen nur darüber. Beim Angriff auf die englischen Stellungen schwenkt Johanna an vorderster Front unerschrocken ihr Banner und reißt ihre Landsleute durch ihre Siegeszuversicht mit -- bis sie von einem Pfeil getroffen wird. Sie kommt rasch wieder zu sich, reißt sich das Geschoss selbst aus der Brust und will sich erneut auf die Feinde stürzen. Erst als die Männer des Königs ihr versichern, dass sie mit aller Kraft weiterkämpfen werden, beruhigt sie sich und bleibt zurück. Die Franzosen siegen, aber Johanna weint, denn sie versteht jetzt, wie grausam der Krieg ist. Zum ersten Mal zweifelt sie an ihrer Mission.

Nach der Befreiung von Orléans reiten die Franzosen nach Reims, wo Charles VII. im Beisein Johannas feierlich zum König gekrönt wird.

Mit ihrer Hilfe hat Charles VII. sein Ziel erreicht. Yolande d'Aragon rät ihm, sich nicht länger von Johanna beinflussen zu lassen, die überzeugt ist, dass der Krieg weitergeführt werden muss.

In der Schlacht vor Compiègne wird Johanna von burgundischen Truppen gefangen genommen.

Der Herzog von Burgund (Michael Jenn) droht, sie den Engländern zu verkaufen. Während der französische König nichts zu ihrer Rettung unternimmt, sammelt Jean d'Aulon Geld, um Johanna auszulösen. Aber bevor es dazu kommt, erreichen die Engländer, dass Johanna wegen Ketzerei angeklagt wird. Den Vorsitz des kirchlichen Gerichts übernimmt Pierre Cauchon (Timothy West), der von den Engländern abhängige Bischof von Beauvais.

Das Gewissen (Dustin Hoffman) plagt Johanna. Wollte Gott, dass so viele Menschen starben? War es für eine gerechte Sache?

Johanna wird der Ketzerei und Hexerei für schuldig befunden und den Engländern übergeben. Am 30. Mai 1431 versammelt sich das Volk auf dem Marktplatz von Rouen, wo die Neunzehnjährige auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird.
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SHOREY
Ehrencomunist
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2005 18:47   Titel: Antworten mit Zitat


NDiaye hat folgendes geschrieben:
30 Sekunden GOOGLEN...

keine Zeit!

Das ging ja schnell.Man man man,vielen Dank!
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