Dark Wave
Musikrichtung, die sich aus Elementen der elektronischen Musik der 80er Jahre entwickelt hat, verbunden mit Anleihen aus der Gothic-Musik und dem Punk. Die Texte einzelner Protagonisten beinhalten Satanismus, Heidentum und Verherrlichung des Nationalsozialismus. Einige Gruppen treten offen für Gewalt gegen Andersdenkende auf, die Opfer des Nationalsozialismus werden verhöhnt. Die Bands nehmen in ihren Texten Anleihen etwa bei Ernst Jünger, bei dem ideologischen Wegbereiter des italienischen Faschismus, Julius Evola, aber auch bei dem Gründer der "Eisernen Garde" in Rumänien, Corneliu Codreanu.
Auch der inhaltliche Bezug auf Friedrich Nietzsche ist recht gängig. Die JN versucht bereits seit mehreren Jahren die Dark-Wave- bzw. Gothic-Szene zu unterwandern und für Rekrutierungszwecke zu nutzen. Als Vertreter der rechtsextremen Szene sind zu nennen: Kadmon (=Gerhard Petak, Österreich), Forthcoming Fire (Sänger und Kopf: Josef Klumb alias Jay Kay, Bundesrepublik), Sol Invictus (England). Als entscheidender Propagandist erwies sich der Redakteur der Jungen Freiheit, Roland Bubik, unter dessen Regie eine regelmäßige Berichterstattung über Dark Wave zustandekam. Peter Boßdorf, Stammautor der Jungen Freiheit, war zugleich ständiger Mitarbeiter des Dark-Wave-Szeneblattes "Zillo". In den Fanzines der Dark Wave-Bewegung mit Namen wie "Darkness", "Leichenkuß", "Germanenmacht" wird für die "Allgermanische Heidnische Front" von Varg Vikernes geworben, wie auch schon mal für die rassistische Sekte "World Church of the Creator" (WCOC) in den Vereinigten Staaten. Eine der populärsten Gruppen, "Death in June" hatte das Horst-Wessel-Lied vertont und nennt als ihre Vorbilder neben dem Okkultisten Aleister Crowley den Literaten Jean Genet, sowie den rechtsextremen japanischen Autoren Yukio Mishima. "Death in June" bekennt sich zudem zur Nordischen Mythologie und heidnischen Runenlehre. Aufgeschreckt durch die aufmerksame Berichterstattung über rechtsextreme Verbindungen und Gewalttaten, versucht sich inzwischen ein Teil der Szene hiervon abzugrenzen.
vielleicht hilfts!
hört sich ja nich toller Musik an...