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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 13:43 Titel: Gehälter der "Chefs" - verdient oder wahnsinnig ? |
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Peter Hartz gehört mit einem Jahresgehalt von 400.000 EUR ja fast schon zu den Ärmeren... Leute wie Schremp, Sommer, Wiedekind und Co. brauchen nach 3 bis 4 Dienstjahren im Prinzip nie wieder arbeiten.
Wie ist Eure Meinung dazu ? Sind die Manager ihre Gehälter wert ?
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 13:47 Titel: |
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Gute Frage. Aber niemand wird wissen welche Arbeit dahinter steckt und was die Leisten für ihr Geld. Im Vergleich zu manchen Fussballer ist das nur ein Taschengeld.
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 13:50 Titel: |
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Andererseits ist der Schaden, den zum Beispiel Ron Sommer oder Peter Hartz verursacht haben durchaus messbar.
Und was die Gehälter der Fussballer angeht, sehe ich das noch etwas anders... Die Jungs ziehen jede Woche mehrere Millionen Menschen in ihren Bann, für viele ist der persönliche Club Lebensinhalt. Das ist schon OK.
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 13:51 Titel: |
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Finde es verdient!
Diese Leute träumen von einer 50 Stunden Woche! Haben teilweise lock 80-100 Stunden/Woche und träumen nur von Strand und längerem Urlaub. Auch der Sonntag ist nicht frei.
Desweiteren erwirtschaften die Unternehmen dank diesen Topmanagern Gewinn. Das dann mehr Geld gezahlt wird ist auch logisch. Außerdem sind sie verantwortlich für viele, viele Leute!
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 13:56 Titel: |
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| $eanphilip hat folgendes geschrieben: |
a) Desweiteren erwirtschaften die Unternehmen dank diesen Topmanagern Gewinn.
b) Außerdem sind sie verantwortlich für viele, viele Leute! |
zu a) na ja... in fast jedem grossen Unternehmen werden durch die Topmanager Millionen vernichtet. Siehe Ron Sommer, Ferdinand Piech und auch Peter Hartz, um nur mal drei zu nennen.
zu b): und diese vielen vielen Leute werden dann reihenweise entlassen, um das eigene Gehalt um 400% anzupassen (siehe Deutsche Bank zum Beispiel)
Die erwähnenswerte Ausnahme ist z.B. der Chef von Porsche, der das Unternehmen echt saniert hat.
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 14:01 Titel: |
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Sicherlich leisten die Top- Manager viel, jedoch finde ich es fragwürdig, zu rationalisieren, Stellen abzubauen (siehe Deutsche Bank , Stellenabbau trotz Rekordgewinns; sollte es nicht die Deutsche Bank gewesen sein, bitte korrigieren, hatte da so etwas im Hinterkopf) und dann Millionenbeträge pro Jahr einzustreichen.... andererseits sind sie die besten ihres Fachs und verdienen zu Recht nen Haufen Geld. Ich bin da hin - und hergerissen.
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 14:02 Titel: |
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also ich halte die Gehälter für übermäßig hoch! Naürlich haben die Manager auch eine große verantwortung aber ich denke das rechtfertigt nicht diese Gehälter! Schaut euch doch mal das durchschnittsgehalt der Bürger in Deutschland an! Das liegt weit unter dem Gehalt von den Managern. Und wie Micha schon sagte die brauchen nur nen paar Jahre arbeiten und haben normalerweise ausgesorgt!!! Die normalen Arbeiter buckeln ihr gesamtes Leben und bekommen dann ne Rente mit der sie am Existenzminimum leben müssen. Ich finde das Verhältniss von Arbeit zu Ertrag sollte da überdacht werden!!!
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 14:13 Titel: |
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Also ich kann mir auch nicht vorstellen, was Gehälter in zum Teil 7-stelliger Höhe rechtfertigen soll. Klar haben die ne menge Arbeit (und dafür ist mehr Lohn auch absolut ok) aber was die Verantwortung angeht... da stehen die doch in den allerseltensten Fällen für ein. Wenn sie Mist bauen werden sie meistens einfach (mit ner dicken Abfindung !) vor die Tür gesetzt. Man sollte da finde ich stärker auf leistungsbezogene (bzw. halt eng an den Unternehmenserfolg gekoppelte) Verträge setzen.
Wobei es sichaber nicht zu vergessen um eine eher kleine Zahl solcher Toverdiener handelt. Da wirkt auch diese "Reichensteuer" eher lächerlich. Klar ist sowas sozial gerecht, aber da würden (so wie ich das mitbekommen habe) nur relativ wenig von betroffen sein. Also würde auch nicht soviel Geld dadurch zusammenkommen, als das es wirklich etwas bewegen würde.
Außerdem hätte ich gerne eine Art Controlling für Bundestagsabgeordnete (etc.). Da stehen Diäten und Pansionsansprüche auch oft weder im Verhältnis zur geleisteten Arbeit, noch zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage der Nation... aber das würde wohl eher in nen anderen Thread gehören
PS: Fußballprofis verdienen finde ich auch viel zu viel, wenn man sich anschaut wie die zum Teil lustlos über den Platz trotten...
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 14:23 Titel: |
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| drg.de hat folgendes geschrieben: |
Also ich kann mir auch nicht vorstellen, was Gehälter in zum Teil 7-stelliger Höhe rechtfertigen soll. Klar haben die ne menge Arbeit (und dafür ist mehr Lohn auch absolut ok) aber was die Verantwortung angeht... da stehen die doch in den allerseltensten Fällen für ein. Wenn sie Mist bauen werden sie meistens einfach (mit ner dicken Abfindung !) vor die Tür gesetzt. Man sollte da finde ich stärker auf leistungsbezogene (bzw. halt eng an den Unternehmenserfolg gekoppelte) Verträge setzen.
Wobei es sichaber nicht zu vergessen um eine eher kleine Zahl solcher Toverdiener handelt. Da wirkt auch diese "Reichensteuer" eher lächerlich. Klar ist sowas sozial gerecht, aber da würden (so wie ich das mitbekommen habe) nur relativ wenig von betroffen sein. Also würde auch nicht soviel Geld dadurch zusammenkommen, als das es wirklich etwas bewegen würde.
Außerdem hätte ich gerne eine Art Controlling für Bundestagsabgeordnete (etc.). Da stehen Diäten und Pansionsansprüche auch oft weder im Verhältnis zur geleisteten Arbeit, noch zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage der Nation... aber das würde wohl eher in nen anderen Thread gehören
PS: Fußballprofis verdienen finde ich auch viel zu viel, wenn man sich anschaut wie die zum Teil lustlos über den Platz trotten... |
Also ich finde beim vergleich Top-Manager - Bundestagsabgeordnete ich nehm mal das Bsp. Schröder, verdient ein Schröder viel zu wenig!!! Der wird von jedem auf der Straße erkannt, ein Ron Sommer kann ruhiger über die Straße laufen. Ein Schröder kriegt auch den Frust von viel mehr Leuten ab und ist ständig in der Öffentlichkeit. Er kann es nie allen Recht machen während, wenn ein Manager 500 neue Arbeitsplätze schafft ist er der Held für alle!!!
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Verfasst am: 14 Jul 2005 14:34 Titel: |
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| DangerDany hat folgendes geschrieben: |
Also ich finde beim vergleich Top-Manager - Bundestagsabgeordnete ich nehm mal das Bsp. Schröder, verdient ein Schröder viel zu wenig!!! Der wird von jedem auf der Straße erkannt, ein Ron Sommer kann ruhiger über die Straße laufen. Ein Schröder kriegt auch den Frust von viel mehr Leuten ab und ist ständig in der Öffentlichkeit. Er kann es nie allen Recht machen während, wenn ein Manager 500 neue Arbeitsplätze schafft ist er der Held für alle!!! |
Naja, Schröder ist aber auch dabei das extremste Beispiel. Aber ich hab bei den meisten Abgeordneten aller Parteien das Gefühl, daß die meistens nur noch Wahlkampfpolitik machen um ihre Macht zu festigen/sie zu erlangen. Das kann aber nicht der Sinn der Sache sein sondern es sollte (so abgedroschen es klingt) zum Wohle von Volk und Staat gehandelt werden. Und sowas sollte auch wenn es um die Bezüge geht hinterfragt werden finde ich... wenn Gesetze zum Beispiel eher dem Arbeitsmarkt schaden dann werden die entsprechenden Politiker auch nicht großartig belangt, sondern müssen im schlimmsten Fall zurücktreten... oder sie stellen nen Mistrauensvotum Wenn ein Politiker (egal welcher Richtung) seinen Job gut macht kann er von mir aus auch wirklich reichlich entlohnt werden, aber man sollte eben finde ich in irgendeiner Form auch versuchen seine geleistete Arbeit zu bewerten.
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Verfasst am: 14 Jul 2005 14:41 Titel: |
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Grundsätzlich passt wohl folgendes Fazit: "Je mehr desto unverdienter!"
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 14:45 Titel: |
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| Management hat folgendes geschrieben: |
| Grundsätzlich passt wohl folgendes Fazit: "Je mehr desto unverdienter!" |
man was für ein statement...so unglaublich differenziert!
chapeau!
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Verfasst am: 14 Jul 2005 14:48 Titel: |
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Ideologische Frage, auf die man sicher keine allgemeine Antwort geben kann.
Wiedeking (wie er übrigens heist) hat es m.E. durchaus verdient. Was der aus Porsche gemacht hat ist phänomenal.
Natürlich gibt es aber auch Flaschen ... is wie überall
Ich sehe auch kein Unterschied zwischen Fussballern und Managern was das betrifft. Was dem Fan sein Fussballer ist dem Aktionär sein Manager ... mehr oder weniger.
Außerdem könnten die nicht so viel verdienen, wenn nicht jmd. bereit wäre so viel zu bezahlen. Soviel dazu!!!
aber das Management der alte Gewerkschaftler das kagge findet überrascht mich mal so gar nicht
--> auf die 35- Stunden Woche ...
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 14:56 Titel: |
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| PeterSilie hat folgendes geschrieben: |
| jedoch finde ich es fragwürdig, zu rationalisieren, Stellen abzubauen (siehe Deutsche Bank , Stellenabbau trotz Rekordgewinns; sollte es nicht die Deutsche Bank gewesen sein, bitte korrigieren, hatte da so etwas im Hinterkopf) und dann Millionenbeträge pro Jahr einzustreichen.... |
Boah immer diese Medien- Hetze ... Das sit das einzig richtige wenn die DB international konkurrenzfähig bleiben will und nicht als nächstes Übernahmeobjekt gehandelt werden will (--> s. HypoVereinsBank). Wenn erstmal ein neuer Eigentümer da ist, geschieht das gleiche ... das können dir die Mitarbeiter der ehemaligen Handysparte von Siemens bestimmt in ca. einem Jahr bestätigen.
Aber dann kommt die SPD wieder mit den Heuschrecken
wie lächerlich
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Verfasst am: 14 Jul 2005 21:33 Titel: |
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| G$M hat folgendes geschrieben: |
Boah immer diese Medien- Hetze ... Das sit das einzig richtige wenn die DB international konkurrenzfähig bleiben will und nicht als nächstes Übernahmeobjekt gehandelt werden will (--> s. HypoVereinsBank). Wenn erstmal ein neuer Eigentümer da ist, geschieht das gleiche ... das können dir die Mitarbeiter der ehemaligen Handysparte von Siemens bestimmt in ca. einem Jahr bestätigen.
Aber dann kommt die SPD wieder mit den Heuschrecken
wie lächerlich |
Stimmt! Es geht um Wachstum, Wachstum, Wachstum! Und auch wenn da mal ein paar Leute bei auf der Strecke bleiben: Wir müssen weiterwachsen um selber nicht gefressen zu werden!
Tja, wenn alle so denken würden wie Du (und das tun zumindest die Manager), dann dreht sich der Teufelskreis und:
Tschüss Mittelstand - Willkommen Proletariat!
Aber nein, nurn Scherz: Die Leute in der Wirtschaft denken doch immer zuerst an das Menschenwohl...
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Gast
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Verfasst am: 14 Jul 2005 22:45 Titel: |
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Eigentlich ist dieses Thema in letzter zeit schon zu genüge ausgeschlachtet worden, aber es fällt eindeutig auf, dass die Anzahl der Neider hoch ist im Forum. Das neue Gesetz der Bundesregierung, dass per Gesetz die börsennotierten Unternehmen dazu verpflichtet die Gehälter aller Manager des Unternehmens aufzudecken wird das noch verstärken. Nicht nur das das Gesetz einzigartig ist auf der Welt es führt auch nicht wie gedacht dazu das die Aktionäre besser geschützt sind. Das ganze läuft nur auf Neid heraus, denn einige Personen in der Politik und der Gesellschaft erachten Summen von 10 Millionen pro Jahr für deutlich überzogen.
Ist es überzogen?
Ich finde es auf keinen Fall überzogen, da die Manager die leiter eines Unternehmens sind, die nicht nur die Gesamtverantwortung tragen, sondern auch für jeden kleinen Strategiefehler gekündigt werden. Die meisten Manager finden daraufhin nie wieder eine Anstellung es bleibt ihnen somit allerhöchstens noch die Möglichkeit selbstständig zu werden und als Wirtschaftsberater oder ähnliches tätig zu werden. Ansonsten kann man wenn man ein großen Namen hat auch noch wieder in den Aufsichtsrat berufen werden(Beispiel Ron Sommer).
Es gibt zwar auch Ausnahmen von Managern die es trotz Entlassung und schlechter Presse geschafft haben erneut eine Führungsposition einzunehmen(Beispiel Christoph Franz) dies sind aber wie gesagt Ausnahmen.
Kommen wir mal zum Leben dieser Menschen:
Das Leben der Manager ist geprägt von Anstrengungen geistiger Art die in Deutschland sonst niemand erreicht. Freizeit ist äußerst knapp bemessen. 70 Stunden sind schon extrem wenig, real sind 80-100 Stunden. Normale Arbeitnehmer arbeiten maximal 40 Stunden und haben die möglichkeit abends wer weiß was zu machen. Ich glaube kaum das sich eine Abends Herr Ackermann neben euch ins Kino setzt...
Herrausragende Leistungen werden eben herrausragend honoriert. Besonders Klaus Esser ist hier zu erwähnen, der es schaffte Mannesmann zu einem sehr hohen Verkaufspreis an Vodafone zu veräußern und so Aktionäre die Mannesmannaktien hatten auf einen Schlag deutlich wohlhabender zu machen. Zudem wurde die Belegschaft gerettet. Dies alles hat Herr esser erreicht und beklam dafür auch eine große Abfindung, die einigen jedoch wieder stark zu Kopf stieg, da sie es nicht verstehen wollten/konnten warum man nach nur 1 jahr arbeit so viel Geld erhalten konnte durch ein Erreignis. Man fragt sich doch ob dasselbe passiert wäre wenn Esser 6 Jahre dagewesen wäre und dann dieses Ereignis eingetreten wäre...
Im Vergleich zu den anderen Ländern wie z.B den USA, der Schweiz oder UK sind die Gehälter unserer Manager noch vergleichsweise gering und dort werden deshalb auch keine Gesetze erlassen oder Prozesse geführt...
Solange die Leistung stimmt sind also so hohe Bezüge durchaus zugelassen, jedoch sind sie nicht zugelassen wenn die Leistungen nicht stimmen.
Bei dem Feindbild der Deutschen Ackermann sind diese Zahlungen aber auf jeden fall berechtigt, da er nicht von 12 bis mittags denkt, sondern sein Unternehmen zukunftsfähig machen und im Hinblick auf die Weltwirtschaft konkurrenzfähig machen möchte. Daher sind die Entlassungen der richtige Schritt, da der bereich des Investmentbankings momentan tot ist und die Mitarbeiter nicht gebraucht werden.
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Verfasst am: 15 Jul 2005 09:02 Titel: |
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ach herr je. Diese Diskussion wird nie abebben. Sowohl bezogen auf den Bundestag als auch auf die Manager.
Ich persönlich denke, dass es gerechtfertigt ist, was die Topmanager unseres Landes verdienen. Zum einen tragen sie eine verdammt hohe Verantwortung, wobei jede Entscheidung x.000 Arbeitnehmer kippen kann. Sollte ein normaler gelernter Arbeiter bei VW mal einen Fehler machen, geht vll. höchstens mal ein Keilriemen kaputt oder eine Pleuelstange.
Allgemein sehe ich es so wie beim Fußball. Die Topmanager bescheren den Unternehmen immense Gewinne, daher ist es doch mehr als logisch, dass sie einen Teil davon abbekommen wollen. Ähnlich ist es beim Fußball. Wenn ich als Spieler beim FC Liverpool spielen würde, der mit mir die CL gewinnt und so knappe 60 Millionen Euro gewinnt, würde ich doch als Leistungsträger auch meinen Anteil davon haben wollen. Immerhin hätte ich maßgeblich zum Gewinn beigetragen. Daher rechtfertigen sich für mich die Gehälter, ohne Frage.
Zum Bundestag : Ihr müsstet mal einen Politiker aus der Nähe kennen. Ich habe den Wahlkampf von Peter-Harry Carstensen zum Bundestag im Jahre 2002 fast direkt mitbekommen (was nicht heißt, dass ich CDU wähle  ... er kommt halt von hier, aber ein sau symphatischer Mann, kann man auch gut mit einen trinken  Ist auch immer für einen Spaß zu haben, typisch friesisch halt). Und das, was er als Bundestagsabgeordnet bekommen würde ist schon fast garnix, wenn man bedenkt, was er alles an laufenden Kosten hat. Diese Menschen tragen ebefalls eine riesige Verantwortung, müssen sich bei schwierigen Lagen mit nörgelnden Menschen und wüsten Beschimpfungen auseinandersetzen. Da finde ich die Diät, die sie bekommen doch recht angepasst, hätte auch nichts gegen eine kleine Erhöhung. Natürlich ist es zur Zeit ein unglücklicher Zeitpunkt, da die Vorbildfunktion flöten geht. Aber wann passt es dem deutschen Volk schon?
Wären wir nicht so extrem ungeduldig und würde mal bereit sein, einen Schritt nach hinten zu gehen um dann 2 nach vorne zu kommen, wären wir heute in einer ganz anderen Lage. Aber wir haben die extreme Eigenschaft, dass wir alles immer gut meinen und zu allem bereit sind, so lange es nicht unseren Geldbeutel berührt. Und passiert es doch, ist das geheule groß, dass man keine Arbeit finden würde.
Dabei finden heute mit Sicherheit alle Leute die gut genug sind noch ihre Arbeitsstelle, da Wette ich drauf. Man muss halt danach streben, so gut zu sein, dass keiner an einem vorbeikommt, dass einen die Betriebe unbedingt brauchen. Aber das ist ein anderes Thema
Aber das rumgeheule ist auch z.T. Schuld der öffentlichen Stellen (zu denen ich auch gehöre), da sie oftmals Dinge vorschlagen und Dinge einführen wollen, von denen das Volk absolut keine Ahnung hat.
Vll. sollte man in Zukunft von öffentl. Seite eher eine bessere Kommunikation zum Souverän versuchen. Denn welcher normale Bürger kann schon groß was von den Volkswirtschaftlichen Effekten einer Mehrwertsteuer o. vom Widerspruch einer Pendlerpauschale zur eigenheimzulage verstehen?
Da ist es doch klar, dass die Leute, die es nicht verstehen, alles immer beklagen.
Bestes Beispiel war doch die abgelehnte EU-Verfassung. Welcher normale Bürger konnte schon was über die Inhalte der Verfassung sagen, trotz alltäglicher Berichterstattung darüber. Man hat schlichtweg nirgends in den Tagesblättern etwas über die Inhalte gefunden. Und genau das meine ich mit mangelnder Kommunikation ggüber dem Souverän. Hätte man dem Volk vermittelt, was das für Folgen hätte, wäre die allg. Meinung sicherlich positiver.
Das letzte war jetzt lediglich ein kleiner Exkurs zu meiner Begründung des allg. Pessimismus in Deutschland
Dass ich soviel Zeit habe, ist der beste Beweis dafür, dass ich ab 17.00 Uhr Urlaub habe. Wer macht denn schon was produktives vor dem Urlaub
Noch etwas zum Thema : Einfach mal hinter die Kulisse schauen und versuchen zu ergründen, warum die Leute so viel verdienen und was sie überhaupt alles erledigen. Nicht immer den einfachen weg gehen und alles so akzeptieren wies von den großen Medien projeziert wird, auch mal sich selber ne Meinung bilden.
In diesem Simme  (sieht man da eglt. raus, was ich ideologisch für einer bin?  )
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Verfasst am: 15 Jul 2005 09:05 Titel: |
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Ich finde es pervers von "gerecht" zu sprechen. Sie arbeiten mehr - gewiss; sie tragen große Verantwortung - stimmt; sie sind wohl die besten ihres Fachs - wahrscheinlich; Es ist OK, dass sie pro Stunde mehr verdienen als andere aber, gleich mehr als 100 Mal so viel wie die meisten anderen Menschen??? Das geht auf keine Kuhhaut wenn man überlegt, wie viele Menschen sich gerade mal ihr Leben finanzieren können. Wenn ein Manager auch nur 10 Mal so viel Gehalt bekommen würde, wäre das ein enormer Einkommensunterschied und völlig ausreichend.
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Verfasst am: 15 Jul 2005 09:10 Titel: |
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| Malte84 hat folgendes geschrieben: |
| Wenn ein Manager auch nur 10 Mal so viel Gehalt bekommen würde, wäre das ein enormer Einkommensunterschied und völlig ausreichend. |
Dann geht er halt ins Ausland, wo er das 100fache verdient. Irgendwie muss man ja unsere Elite hier halten und das geht halt am einfachsten über den Geldbeutel. So ist die Zeit heute nunmal.
Irgendwann wird die globale Marktwirtschaft auch mal sein Ende haben, wie jede Epoche, es wird auch irgendwann mal den großen Knall vom Volk geben ... aber bis dahin wird es noch einige Zeit dauern.
Und wo wir heute ohne unsere Visiönäre und kreativen Köpfe wären, daran mag ich garnich denken.
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Gast
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Verfasst am: 15 Jul 2005 09:23 Titel: |
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| Malte84 hat folgendes geschrieben: |
| Ich finde es pervers von "gerecht" zu sprechen. Sie arbeiten mehr - gewiss; sie tragen große Verantwortung - stimmt; sie sind wohl die besten ihres Fachs - wahrscheinlich; Es ist OK, dass sie pro Stunde mehr verdienen als andere aber, gleich mehr als 100 Mal so viel wie die meisten anderen Menschen??? Das geht auf keine Kuhhaut wenn man überlegt, wie viele Menschen sich gerade mal ihr Leben finanzieren können. Wenn ein Manager auch nur 10 Mal so viel Gehalt bekommen würde, wäre das ein enormer Einkommensunterschied und völlig ausreichend. |
Malte das siehst du imo völlig falsch! Denke Avilian hat das ganze mehr als gut begründet und deshalb habe ich mich nicht mehr dazu geäußert.
Nehme ich den einfachen Lagerarbeiter der für 1.700 €/Monat jede Woche 38,5 Stunden arbeitet: Da sieht es finanziell tatsächlich schlecht aus! Wenn er die Stunden eines Managers arbeiten würde hätte er schon 3.400 € monatlich zur Verfügung. Desweiteren hat der Lagerarbeiter in der Regel kein Studium hinter sich und keinesfalls promoviert => mehrere Jahre Einkommen als ein Manager. Daduch spart er Zeit und verdient schneller Geld...
Außerdem ist der Lagerarbeiter im Gegensatz zum Manager einfach austauschbar. Dies sieht man daran, dass der Job im Sommer von Schülern übernommen werden kann. Dies ist bei der Position eines Spitzenmanagers undenkbar. Sollte er mal Urlaub haben ist dies Urlaub auf Abruf...
Mein Vater ist leider kein Spitzenmanager, aber selbstständig und hat daher auch oft 80 Stunden/Woche die Woche zu arbeiten. Also in der Regel geht meine Mutter deshalb mit einer Freundin, etc. ins Kino und nur vereinzelt geht mein Vater zu Balletts, Theater, usw. Er gönnt sich zwar öfters einen Urlaub, aber länger als 2 Wochen ist i.d.R. nicht drin und selbst dann ist LapTop, Handy, etc. dabei, damit er zumindest verfolgen kann, was für Arbeit anfällt und ggf. wichtige Sachen sofort abarbeiten kann. Dadurch das er viel arbeitet haben wir imo aber auch einen besseren Lebensstand verdient, als der oben genannte Arbeiter, der 1700 € im Monat verdient...
Desweiteren hat man als selbstständiger keine Rente und muss sich seine Altersvorsorge selber einteilen (vielleicht sogar gut).
Die Spitzenmanager sind für diverse Leute verantwortlich. Lässt ein Manager 1-2 Autodeals platzen, weil er sich verpokert haben sollte werden tausende Arbeitslos. Macht 1 Mitarbeiter 1-2 Fehler besteht ein Schaden von max. ein paar tausend €...
Auch zahlen die Manager sehr hohe Steuern, die somit dem Staat zu gute kommen!
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Gast
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Verfasst am: 15 Jul 2005 09:44 Titel: |
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Klar, du hast recht, es fallen mehr Kosten an und sie müssen sich ihre Rente sozusagen selbst finanzieren. Wichtig ist mir auch nur was Netto übrig bleibt. Ich sagte selbst, dass ich es auch OK finde, wenn Manager mehr verdienen, aber es sollte ein bestimmtes Maß nicht überschreiten.
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Gast
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Verfasst am: 15 Jul 2005 10:00 Titel: |
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Wichtiger als die Mehrarbeit und der "nie im urlaub" Grund, auch wichtiger als der Studium/Ausbildungsgrund ist meines Erachtens noch ein weiterer Faktor, den Sean genannt hat.
Der normale Arbeiter ist relativ leicht austauschbar, auch wenn er eine Ausbildung hat, sogar die meisten Leute mit einem normalen Studium sind austauschbar.
Aber mal im Ernst, wieviele Leute in Deutschland wären in der Lage, ein Unternehmen wie Siemens, Daimler Chrysler oder die Deutsche Bank überhaupt halbwegs vernünftig zu leiten??
Allein diese Fähigkeiten sind nur mit viel viel Geld zu bezahlen.
Denn Einzigartigkeit oder zumindest Seltenheit hat seinen Preis.
Das ist, so pervers es klingen mag, bei Kunstobjekten nicht anders als bei Menschen im Bereich des Personalwesens.
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Gast
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Verfasst am: 15 Jul 2005 10:44 Titel: |
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| VgMdW hat folgendes geschrieben: |
| Aber mal im Ernst, wieviele Leute in Deutschland wären in der Lage, ein Unternehmen wie Siemens, Daimler Chrysler oder die Deutsche Bank überhaupt halbwegs vernünftig zu leiten?? |
Sicher sind das nur die wenigstens, das sehe zumindest ich ähnlich.
Aber Gehälter in 7-8-stelliger Höhe finde ich auch arg übertrieben. Das steht finde ich in keinem Verhältnis - zumal die meisten Manager (so vermute ich unwissend einfach mal) zwar ne ganze menge Verantwortung tragen, aber eher weniger ernstzunehmende Risiken. Natürlich, werden sie auf die Straße gesetzt, so finden sie nur schwer nen neuen Job, aber das sieht doch für die gemeine "Arbeitsameise" leider sehr ähnlich aus, ist somit in meinen Augen nicht wirklich ein besonders schweres Los welches in erster Linie Manager trifft. Zumal sicherlich mehr von ihnen wieder nen Job finden würden, wenn sie bereit wären 1-2 Stufen niedriger auf der Karriereleiter die nächste Stellung anzunehmen, was man ja als normaler Arbeitssuchender auch oft in Kauf nehmen muß.
Will aber auch jetzt nicht zu sehr auf der Höhe der Gehälter rumhacken, im Vergleich zu USA etc. sind das hierzulande wohl noch eher gemäßigte Verhältnisse, bzw ich will mir auch nicht herausnehmen zu sagen, was "gerecht" wäre. Aber trotzdem fände ich eine stärkere Verknüfung mit dem wirtschaftlichen (und vielleicht nicht nur dem) Erfolg des zu managen Unternehmens sinnvoll. War das nicht zum Beispiel bei der Bremer Vulkan werft so, daß da irrsinnig viele (auch Management-)Fehler gemacht wurden, und als der Konkurs in Sicht kam, die Manager mit sehr hohen Abfindung weggeschickt wurden ? Sowas find ich dann schon etwas kritisch...
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Gast
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Verfasst am: 15 Jul 2005 10:55 Titel: |
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| drg.de hat folgendes geschrieben: |
Aber trotzdem fände ich eine stärkere Verknüfung mit dem wirtschaftlichen (und vielleicht nicht nur dem) Erfolg des zu managen Unternehmens sinnvoll. |
Genau dann kommst du aber in den Problembereich wie bei der Deutschen Bank.... Leute entlassen --> Kosten senken --> Gewinne erhöhen --> Gehalt steigend --> Riesenprotest in der Öffentlichkeit....
Ist eín sehr diffiziles Thema, für das es mit Sicheherheit keine eindeutige Lösung gibt.... Ich bin allerdings auch grundsätzlich der Meinung das die Entgelte der TOP-Manager angemessen sind. Sicherlich gibt es auch einige Fälle, bei denen man sagen kann, warum bekommt der für so eine Schei*e dermaßen viel Kohle, aber der Großteil der TOP-Mamager wird meiner Meinung auch entsprechend der Leistung bezahlt.....
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