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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 11:21 Titel: Abschied nehmen |
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Muss hier mal ein trauriges Thema anfangen. Mein Onkel liegt gerade im Sterben. Letzte Woche hatte er eine 5 Stunden Not-Operation wegen einer gerissenen Bauchschlagader. Nach der OP schien es ihm erst gut zu gehen, doch dann ging es jeden Tag bergab. Nun hieß es, er wird wohl den heutigen Tag nicht überleben.
Es ist zum Glück schon über 20 Jahre her dass jemanden aus der engeren Verwandtschaft (Oma) gestorben ist, und da war ich auch noch ein kleines Kind.
Auch wenn ich es um Gottes Willen niemanden von euch wünsche, aber wie geht ihr mit so einer Situation um? Oder wie seit ihr damit umgegangen?
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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 11:35 Titel: |
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Also, ich hab vor 10 Jahren meinen Bruder (er war damals 19 ich 14) verloren. Das war eine heftiger Einschnitt in unserer Familie. Es gibt kein Allerheilmittel. Ich denke, dass du einfach einen starken Glauben haben musst, so abgedroschen dass auch klingt. Du machst Dir natürlich gedanken, was danach passiert und da hat mir damals viel das Lesen von Büchern geholfen. Es gibt Literatur, die von Erlebnissen klinisch toter Menschen berichtet. Ich habe mir das durchgelesen und es hat mir sehr geholfen!!! Meine Eltern haben an einer Selbsthilfegruppe teilgenommen, das hat denen sehr geholfen. Ansonsten kann ich dir nur raten, viel über Ihn sprechen, so bleibt er in Erinnerung. Und ich weiß, das es ihm da wo er jetzt ist besser geht!!! Das freut mich jedesmal wieder, wenn ich an ihn denke. Und ich weiß auch, dass ich ihn irgendwann wieder sehen werde und du deinen Onkel auch!!!
Die Zeit halt alle Wunden, auch wenn Narben zurück bleiben!!!
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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 11:52 Titel: |
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Danke
Ich glaub am meisten Angst hab ich davor, meine Tante weinen und leiden zu sehen. Sie war immer eine starke Frau und stand fest im Leben. Für mich war sie wie eine Mutter.
Und plötzlich merk ich dass diese starke Frau verletzlich ist. Ja davor hab ich Angst.
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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 12:13 Titel: |
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Wie alt bist du denn?
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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 12:29 Titel: |
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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 12:34 Titel: |
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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 12:57 Titel: |
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Wohn in München. Die Nachbarn wissen es und fragen auch jeden Tag.
Danke für die Tipps.
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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 13:15 Titel: |
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Halt mich mal auf dem Laufenden!!!
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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 14:00 Titel: |
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Ich war (glücklicherweise) noch nie in meinem Leben in der Situation jemanden verloren zu haben! Ich kann dir daher keine Tip sdazu geben. Denke nur das es sicherlich schwer ist Verwandte oder auch gute Bekannte zu verlieren. Ich wünsche dir auf jeden Fall die Kraft, dass du gut damit klar kommst. Wenn wirklich keine Hoffnung mehr besteht würde ich glaube ich versuchen noch möglihcst lange Abschied zu nehmen...
Alles Gute!!!
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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 14:07 Titel: |
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Genau, hatte ich vergessen. Lass Dir Zeit mit deiner Trauer und gib deiner Tante auch die entsprechende Zeit. Setz Dich oder Sie nicht unter Druck, denn das ist bei jedem Menschen unterschiedlich!!!
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Gast
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Verfasst am: 30 Sep 2005 16:38 Titel: |
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Jeder trauert auf seine eigene art und weise.
Mein opa is vor 3 Jahren gestorben und mein kumpel februar diesen jahres. Irgendwie war die trauer bei mein kumpel groesser obwohl ich lange zeit garnet mehr so dicke war.Liegt wohl daran das er noch jung war (19), er hat auch ein zwillingsbruder der war beim tod mit dabei.Fuer ihn brach natuerlich die welt zusammen.Man muss dann genau drauf achten was man sagt , noch dazu starb er bei ein autounfall.
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