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Gast
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Verfasst am: 9 Nov 2005 10:01 Titel: Steven Spielberg's Munich |
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Steven Spielberg hat ja die Verfilmung vom Attentat von 1972 inszeniert.
Er kommt am 26.01. raus, hier ist schon mal der trailer: http://www.apple.com/trailers/universal/munich/
Glaubt ihr, der wird gut, oder versaut er wieder das ende wie bei Krieg der Welten?
Ich denk mal ich werd als Münchner auf jeden Fall reingehen...
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Gast
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Verfasst am: 9 Nov 2005 12:16 Titel: |
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Hmm...vom Trailer her schwierig zu beurteilen.
Prinzipiell schade, dass schon wie bei "Brothers Grimm" nicht gute deutsche Filmemacher nen guten Film aus dem Stoff gemacht haben.
Ich find's allein schon peinlich, dass der Film nicht "Gebrüder Grimm" in Deutschland hiess, aber ok das ist ein anderes Thema...
An sich find ich's problematisch, dass Steven Spielberg den Film macht.
Es geht ja grundlegend um den Nah-Ost-Konflikt und da sprech ich Spielberg einfach ne objekte Haltung zu ab.
Ich möcht hier nicht die Anschläge rechtfertigen, aber jede Medaille hat zwei Seiten und ich fürchte, dass wird zu kurz kommen bei dem Film.
Ich lass mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
Kann es sein, dass der Film sowieso mehr um das Attentat herum aufgebaut ist, als sich damit als Hauptthema zu beschäftigen oder habt ihr da ein anderes Gefühl beim Trailer gucken
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Gast
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Gast
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Gast
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Verfasst am: 9 Nov 2005 13:30 Titel: |
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Nach dem supergrottigen Krieg der Welten,hoffe ich das Spielberg das Ding realitätsnah verfilmt.Ansonsten hat er das Ziel eigentlich verfehlt.Werde ich mir auf jeden Fall anschauen.
Bin schon gespannt wie er wird,der Streifen.
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Gast
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Verfasst am: 9 Nov 2005 14:40 Titel: |
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so wie ich das aus dem trailer beurteilen kann, geht es darum, dass ein israeli (eric bana) damit beauftragt wird, die drahtzieher des attentats in München zu töten, und er selbst zweifel daran hat, ob er das richtige tut.
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 02:19 Titel: |
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So, bald kommt der Film auch in Deutschland in die Kinos und was muss ich da lesen: Spielberg verzichtet auf Fakten, um es mal drastisch auszudrücken. Wenn ich jetzt mal diesem Artikel Glauben schenke (und das kann man bei der FAZ ja im Allgemeinen), dann frage ich mich doch, ob ich mir diesen Film wirklich ansehen soll...
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 02:54 Titel: |
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Finde das Fazit des Artikels echt brutal:
"Wir meinen, die Antwort lautet ja. Der Regisseur, der so historische Werke wie „Schindlers Liste” geschaffen hat, verhält sich wie ein junger Journalist, der auf eine großartige Story stößt und beschließt, sie um jeden Preis auszuschlachten, statt uns mit Wahrheit und Fakten zu verwirren."
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Molli710
Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 04:37 Titel: |
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Also ich werd auf jeden Fall rein gehen, alleine schon weil Eric Bana einer meiner Lieblingsschauspieler ist. Werd dann aber meine Erwartungen etwas runterschrauben.
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 07:59 Titel: |
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| PSP-Fan hat folgendes geschrieben: |
| so wie ich das aus dem trailer beurteilen kann, geht es darum, dass ein israeli (eric bana) damit beauftragt wird, die drahtzieher des attentats in München zu töten, und er selbst zweifel daran hat, ob er das richtige tut. |
Genauso ist es, mit der Geiselnahme von den olympischen Spielen hat es nur periphär was zu tun (also die Bilder im Film).
Denke mal, es wird ein ganz guter Film den ich mir mit Sicherheit anschauen werde.
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 11:12 Titel: |
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Na super, da scheinen sich meine Befürchtungen von vor 2 Monaten ja zu erfüllen
Man kann doch nicht, wenn man ein reales Ereignis als Basis für einen Film nimmt auf Fakten verzichten!!!
Das ist eindeutig Geschichtspfuscherei.
Schaut euch lieber Jarhead oder Factotum im Kino an
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 11:18 Titel: |
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junge, du solltest dich besser informieren, es wird keinesfalls auf reale fakten verzichtet. Der Film basiert auf einem Buch mit dem Titel "Vengeance", in dem ein israelischer mossad-agent berichtet, wie er damals, die aufträge ausgeführt hat, die mitglieder der grupper schwarzer september zu ermorden. Die israelische regierung bestreitet bis heute, dass sie den befehl für die ermordungen gegeben haben, dennoch sind sie tot. Spielberg wird Heutzutage von den Israelis verurteilt, dass er diesen Film gemacht hat, also müsste schon irgendwas dran sein.
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 12:00 Titel: |
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| PSP-Fan hat folgendes geschrieben: |
| junge, du solltest dich besser informieren, es wird keinesfalls auf reale fakten verzichtet. Der Film basiert auf einem Buch mit dem Titel "Vengeance", in dem ein israelischer mossad-agent berichtet, wie er damals, die aufträge ausgeführt hat, die mitglieder der grupper schwarzer september zu ermorden. Die israelische regierung bestreitet bis heute, dass sie den befehl für die ermordungen gegeben haben, dennoch sind sie tot. Spielberg wird Heutzutage von den Israelis verurteilt, dass er diesen Film gemacht hat, also müsste schon irgendwas dran sein. |
Doppelt falsch: Erstens ist es inzwischen erwiesen, dass das Buch von einem Hochstapler stammt, der nie für einen israelischen Geheimdienst gearbeitet hat und zweitens leugnen die Verantwortlichen von damals nicht, dass die Attentäter ermordet wurden. Steht alles im vom mir oben verlinkten Artikel, ist also die Frage, wer sich besser informieren sollte...
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 12:36 Titel: |
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Mensch Leute, das ist ein Film und somit Fiktion...
Wenn man mal imdb befragt, dann sieht man schnell, dass der Film bei den Zuschauern ganz gut angekommen ist(7,8/10). Ist doch völig wurscht, ob der Film realitätsnah ist, er scheint eine nette Geschichte zu erzählen und darum gehts wenn man ins Kino geht. Unterhaltung eben.
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 13:10 Titel: |
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| avilian hat folgendes geschrieben: |
Mensch Leute, das ist ein Film und somit Fiktion...
Wenn man mal imdb befragt, dann sieht man schnell, dass der Film bei den Zuschauern ganz gut angekommen ist(7,8/10). Ist doch völig wurscht, ob der Film realitätsnah ist, er scheint eine nette Geschichte zu erzählen und darum gehts wenn man ins Kino geht. Unterhaltung eben. |
Ein Film mag Fiktion sein, aber wenn du dir so ein Event als Thema aussuchst, dann sollte da auch mit Wahrheit gearbeitet werden, weil du sonst nicht explizit auf dieses Ereignis hinweisen musst. Ich hätt's auch besser gefunden, wenn sich das ganze an der Realität orientiert hätte, aber ich schaue mir den Film sowieso nicht an
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 13:13 Titel: |
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| R!go hat folgendes geschrieben: |
| avilian hat folgendes geschrieben: |
Mensch Leute, das ist ein Film und somit Fiktion...
Wenn man mal imdb befragt, dann sieht man schnell, dass der Film bei den Zuschauern ganz gut angekommen ist(7,8/10). Ist doch völig wurscht, ob der Film realitätsnah ist, er scheint eine nette Geschichte zu erzählen und darum gehts wenn man ins Kino geht. Unterhaltung eben. |
Ein Film mag Fiktion sein, aber wenn du dir so ein Event als Thema aussuchst, dann sollte da auch mit Wahrheit gearbeitet werden, weil du sonst nicht explizit auf dieses Ereignis hinweisen musst. |
seh ich ähnlich.
stell dir nur einen film über hitler vor, indem hitler als eigentich guter mensch dargestellt wird und ihn die dumme masse durch diesen film nicht mehr so schlimm findet.
ein film sollte, wenn er denn auf historischen begebenheiten basiert, auch diese richtig wiedergeben.
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 13:20 Titel: |
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Kein Film wird historisch immer komplett richtig sein und bei der Thematik sehe ich schon wie sie alle aufspringen, wenn eine Seite besser dargestellt wird als die andere
Sicher sollte der historische Hintergrund nicht komplett verfälscht werden, aber man sollte nicht die Erwartung haben, dass der Film dazu ausreichen muss, einem Wissen beizubringen.
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 13:55 Titel: |
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Ich erwarte nicht, dass der Film mir Wissen beibringt.
Ich erwarte aber, dass er für Leute die eventuell nicht gut über die damaligen Eregnisse bescheid wissen, kein verzehrtes Bild projeziert.
Aber ok,
warten wir doch einfach mal ab, wie die offiziellen Reaktionen aussehen.
Oft entlarven Kritiken etc. ja solche Umstände.
Schade nur, dass das wiederum von viel zu wenig Leuten wahrgenommen wird.
Zuletzt bearbeitet von Gast am 6 Jan 2006 14:08, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 14:04 Titel: |
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Man sollte sich den Film "neutral gepolt"anschauen und gut.Was damals genau passiert ist,wissen die meisten.Wenn Spielberg da was geändert hst,nun gut soll er es tun.Wird die Geschichte von damals trotzdem nicht umkrempeln.
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 17:19 Titel: |
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| Hatstick hat folgendes geschrieben: |
| Man sollte sich den Film "neutral gepolt"anschauen und gut.Was damals genau passiert ist,wissen die meisten.Wenn Spielberg da was geändert hst,nun gut soll er es tun.Wird die Geschichte von damals trotzdem nicht umkrempeln. |
Aber genau das ist doch das Problem! Die wenigsten Leute wissen, was damals wie warum passiert ist. Wenn jemand wie Spielberg jetzt kommt und einen Film dazu macht, dann wird das ganz schnell von der Mehrheit als die Wahrheit angesehen werden. Es wäre fatal, die Wirkung eines Hollywood-Films auf die Geschichtsschreibung zu unterschätzen. Spielberg hat sich schon bei Schindler's List auf einem schmalen Grat bewegt, hat es da aber geschafft, die Realität recht gut abzubilden. Wenn er diese jetzt völlig ignoriert, wird er seinem Ruf zwar etwas schaden und einige Informierte werden sich trotzdem auf den wirklichen Hergang der Ereignisse besinnen, aber die breite Masse wird den Film als Wahrheit nehmen. Und das darf eigentlich nicht sein.
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Gast
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Verfasst am: 6 Jan 2006 17:26 Titel: |
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Hast du Recht Once,nur wirst du das nie verhindern können,das Leute diese "Teilfiktion"1:1 übernehmen.Will nicht von gebildet und ungebildet sprechen aber wer sich mit der jüngeren Geschichte auseinandersetzt,sich für interessiert kann sich seine Schlüsse draus ziehen und das natürlich unterscheiden.Wer nicht...ist schade aber wird man leider nicht jedem recht machen können.
Bin sehr gespannt auf den Filn,finde Spielberg aber eher fehl am Platze für so ein Thema,weil er mit Sicherheit ne Menge geändert hat.
Trotzdem keine Vorurteile hegen.Ich schau ihn mir mal an und dann schaun wir mal.
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Gast
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Verfasst am: 5 Feb 2006 14:46 Titel: |
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Ich hab den Film am Freitag im Kino gesehen und ich muss sagen:
Ich hatte mehr erwartet.
Natürlich sind Musik, Kamera und Schnitt ausgezeichnet und auch sonst hätte ich den Film wahrscheinlich für ebenso ausgezeichnet gehalten, aber es fehlt einfach was.
Es kommen keine Emotionen rüber, die Schauspieler wirken manchmal als hätten sie die Szene einfach lustlos abgedreht. In manchen Szenen laufen sie ausdruckslos herum wie ein Duracel-Hase. Auch beim Zuschauer bleiben Emotionen aus: Wo man in "Schindlers Liste" mit Tränen in den Augen zugeschaut hat, sitzt man bei "München" einfach da...und das obwohl viele Szenen genau so erschreckend sind wie in "Schindlers Liste".
Das andere was fehlt ist so etwas wie ein Höhepunkt. Der Film läuft die ganze Zeit nach dem selben Schema ab: Zielperson ausfindig machen, Mord planen, Mord durchführen. Und das ganz bestimmt 4-5 Mal. Spannung kommt kaum auf.
Zudem ist das Ende recht dürftig.
Trotzdem finde ich, dass es ein Film ist den man auf alle Fälle mal gesehen haben sollte. Der Soundtrack ist genial (ist ja auch von John Williams) und die Art, wie Spielberg die Szenen zeigt ist auch nicht zu verachten.
Note: 2-
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Gast
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Verfasst am: 5 Feb 2006 15:10 Titel: |
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gestern war ein sehr interessanter bericht von der Rache Israels in einem Spiegel tv spezial auf vox, da wurde sehr ausführlich berichtet, wie die Palästinenser von den Israelis umgebracht wurden. Da haben auch ehemalige Mossad-Agenten über ihre Taten berichtet. Nach dem Bericht zu urteilen, ist der einzige Unterschied im Film, dass die ausgeführten Morde lediglich von mehreren Mossad-Gruppen begangen wurden.
Ich fand den Film sehr gut, von Spielberg wird immer mehr erwartet, das ist halt nun mal so. Wenn jetzt ein anderer unbekannter Regisseur den Film gemacht hätte, dann hätte jeder gesagt: WAS FÜR EIN FILM!
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Gast
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Verfasst am: 5 Feb 2006 15:12 Titel: |
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Natürlich war es ein sehr guter Film.
Ich meinte nur, dass er mich nicht so sehr berührt hat wie beispielsweise "Schindlers Liste". Ob das nun an der Thematik liegt, keine Ahnung.
Man hätte einfach mehr draus machen können.
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Gast
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