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Studieren in Köln - BWL - Sommersemester - Versicherungen

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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 11:18   Titel: Studieren in Köln - BWL - Sommersemester - Versicherungen Antworten mit Zitat

Moin Jungens,
gestern morgen habe ich die positive Nachricht bekommen, dass ich doch zum Sommersemester (3. April 2006) mein Studium beginnen kann. Ursprünglich hat mich die ZVS abgelehnt gehabt und jetzt habe ich es im Nachrückverfahren doch noch gepackt
Ursprünglich wollte ich Ende August in Venlo anfangen, aber jetzt mache ich erst mal das Sommersemester und entscheide mich dann im Juli ob ich nach Köln ziehe (wahrscheinlich) oder nach Venlo gehe.

Dadurch das ich erst gestern davon erfahren habe und die Einschreibung Montag - Freitag nächster Woche erfolgen muss, bin ich natürlich im relativen Zeitstress und habe gestern Nacht auch schon mit PEZ über einige Dinge (Versicherung/Krankenkasse) gesprochen. Jedoch einen wichtigen Punkt vergessen

1. mein Vater ist selbstständig -> privatversichert
2. meine Mutter ist Lehrerin -> privatversichert
3. Ich bin privatversichert über meine Mutter (Central in Köln) und an die Beihilfe gekoppelt.

Sollte ich jetzt zur AOK gehen und die Entlassung aus den gesetzlichen Krankenkassen beantragen gilt das ja fürs komplette Studium. Wäre ich dann weiterhin auch über die Beihilfe versichert? In dem Punkt bitte nur antworten wenn ihr Ahnung habt

Bafög - gibt es iwelche zuverlässigen Quellen wieviel und ob ich überhaupt Bafög bekomme? Eine Art Rechner im Internet oder so? Problem ist halt das mein Vater kein festes Einkommen hat - meine Mutter als Lehrerin schon und sie zusammen eigentlich ganz gut verdienen!

Studiert einer von euch in Köln? Vielleicht sogar BWL? Danke
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 11:25   Titel: Antworten mit Zitat

Hi Sean,

kann dir nicht garantieren das ich 100%tig richig liege. Daich Versicherungskaufmann bin habe ich solche GEschichten ind erAusbildung gelernt. Ich bin mir ziemlich sicher das du die Möglichkeit hast, die private KV weiter bestehen zu lassen. Normalerweise musst du dich erst wieder gezwungenermaßen gesetzlich versichern (Pflichtversicherung über z.B. AOK) wenn du selber als Angestellter oder Arbeiter arbeitest und NICHT über die Beitragsbemessungsgrenze kommst ( wie hoch diese Momentan ist weiß ich nicht genau).

Hoffe es hilft dir etwas weiter.. Ausbildung ist schon nen paar Jahre her! Deshalb wie gesagt nicht 100%tig sicher aber müsste so passen...

Gruß Chris

PS: Glückwunsch zum Studienplatz!


EDIT: Ach falls du dich aus irgendeinem Grund doch über die Kasse versichern musst, gibt es die Möglichleit der "studentenversicherung". Das ist günstiger als die normale Kassenmitgliedschaft. (Meine Freundin zahlt als Jurastudentin ca. 50,- pro Monat)
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 11:50   Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Studiere in Köln BWL und bin ebenfalls über meine Mutter privatversichert (+Beihilfe). Würde dir das gleiche auch raten, und zwar aus 2 Gründen:

1. Wenn du zur AOK gehst, kommst du später, nach Ende des Studiums schwer (bzw. sehr teuer) wieder in eine Privatversicherung rein. Da du jetzt (seit der Geburt wahrscheinl.) schon über deine Mutter privatversichert bist, kannst du diese später mal zu weitaus günstigeren Konditionen üernehmen. Und wenn du in Köln BWL abschliesst, wirst du dir eine Privatvers. wohl einmal leisten können.

2. Willst du ernsthaft auf Privatversicherung während deines Studiums verzichten? Man hat wie ich finde schon einige gravierende Vorteile wie kürzere Wartezeiten, bessere Behandlung, Anspruch auf Chefarzt bei OP usw.

Zu Bafög: Vergiss es!!!! Glaube Lehrergehalt würde alleine schon ausreichen, dass du kein Bafög mehr bekommst!

Viel Spass bei deinem Studium, ist ne gute Wahl! Zumal jetzt die Studienordnung geändert wurde, was das Gundstudium erheblich erleichtert hat.

Gruss
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 12:02   Titel: Antworten mit Zitat


zetti hat folgendes geschrieben:
Hi!

Willst du ernsthaft auf Privatversicherung während deines Studiums verzichten? Man hat wie ich finde schon einige gravierende Vorteile wie kürzere Wartezeiten, bessere Behandlung, Anspruch auf Chefarzt bei OP usw.

Zu Bafög: Vergiss es!!!! Glaube Lehrergehalt würde alleine schon ausreichen, dass du kein Bafög mehr bekommst!

Viel Spass bei deinem Studium, ist ne gute Wahl! Zumal jetzt die Studienordnung geändert wurde, was das Gundstudium erheblich erleichtert hat.

Gruss


also ob es eine gute wahl ist, weiß ich nicht. da sich fast jede uni mit einem hohen bwl-er anteil von auszeichnet, kann man sich vorstellen, wie überschwemmt der arbeitsmarkt an diesen absolventen ist.
das liegt zum einen daran, dass viele nicht wissen was sie tun und sich denken: na dann mach ich halt bwl. oder die, die sich vorstellen, nach dem studium manager von bmw zu werden...
um aus dieser wahl eine gute wahl zu machen sind topp-leistungen sowieso erforderlich und zwei oder mehr fremdsprachen und praktika am besten im ausland.

ich würde nie an deiner stelle auf die privatversicherung verzichten, da kassenpatienten oft als menschen zweiter klasse behanelt werden und warum auf diesen vorteil verzichten.

bafög: versuch es! ich kenne leute, deren eltern selbständig sind und ewig verdienen und trotzdem 100€ und mehr bafög bekommen. v a selbständige können doch da so einiges tricksen, um die bafög anforderungen zu erfüllen. v a wenn du eine wohnung hast, ist es leicht, bafög zu bekommen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 12:06   Titel: Antworten mit Zitat

@cofriga: Schonmal daran gedacht, dass man sich auch für BWL interessieren könnte? Und das nicht jeder direkt davon ausgeht nach dem Studium ein 1000 Mann Unternehmen zu führen?!
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 12:26   Titel: Antworten mit Zitat


RealPy hat folgendes geschrieben:
@cofriga: Schonmal daran gedacht, dass man sich auch für BWL interessieren könnte? Und das nicht jeder direkt davon ausgeht nach dem Studium ein 1000 Mann Unternehmen zu führen?!


ja natürlich. sorry wenn ich mich falsch ausgedrückt habe.
es gibt so viele bwler, da zu denen, die sich wirklich dafür interessieren, noch eine hohe anzahl der leute kommt, die es aus verlegenheit nehmen und somit sind die hörsäle und seminare durch diese leute überfüllt.
da wird mir jeder zustimmen. ich allein kenne ca. 20 bwl-studenten nur aus meiner ehemaligen kollegstufe und mindestens acht haben sich nie für wirtschaft interessiert und sagen auch ganz offen: ich weiß nicht was ich sonst machen sollte und arbeiten will ich auch nicht.
und natürlich denkt nicht jeder, dass er ein 1000mann unternehmen führen wird, aber viele denken es, weil sie sich einfach nicht genug informiert haben.
das ist aber kein spiezielles bwl-problem, sondern das gibts in fast allen fächern.
warum werde ich immer so falsch verstanden oder warum werden mir die worte im mund umgedreht

ach ja, dass du siehst dass ich keinen scheiß rede und dieses studium alles andere als ein jobgarant ist:
http://www.pallas.iab.de/bisds/Data/seite_881_BO_a.htm
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chefe82
1. Bundesliga
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Anmeldungsdatum: 14.05.2003
Beiträge: 907
BeitragVerfasst am: 12 März 2006 12:34   Titel: Antworten mit Zitat


RealPy hat folgendes geschrieben:
@cofriga: Schonmal daran gedacht, dass man sich auch für BWL interessieren könnte? Und das nicht jeder direkt davon ausgeht nach dem Studium ein 1000 Mann Unternehmen zu führen?!


Was bringt es dir wenn du dich dafür intressierst, aber nacher keinen Arbeitesplatz kriegst?!?
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 12:43   Titel: Antworten mit Zitat

Mir ist schon klar, dass es sauviele BWL-Studenten gibt. Natürlich gibt es lukrativere Studiengänge, ich z.B. fänd es viel geiler, wenn mir Naturwissenschaften liegen würde, da ich denke, dass diese eine größere Zukunft haben (Biotechnologie etc.), aber sie interessieren mich einfach nicht und habe auch kein besonderes talent dafür. Sprachen sind auch nicht der Bringer und das handwerkliche Geschick lässt auch zu wünschen über. Klar könnte man jetzt sagen "Der studiert nur BWL, weil er nix anderes kann". Abgesehen davon, dass ich nicht BWL studiere, interessieren mich BWL, VWL und Co. Und lieber studiere ich etwas, was mir Spaß macht und suche 1 Jahr länger nen Job, als irgendein Mist zu studieren, der extrem langweilig ist. Dann habe ich zwar direkt nen Job, aber ich kotze jeden morgen, 40 Jahre lang, weil ich kein Bock auf diesen Beruf habe,
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 13:05   Titel: Antworten mit Zitat


RealPy hat folgendes geschrieben:
Mir ist schon klar, dass es sauviele BWL-Studenten gibt. Natürlich gibt es lukrativere Studiengänge, ich z.B. fänd es viel geiler, wenn mir Naturwissenschaften liegen würde, da ich denke, dass diese eine größere Zukunft haben (Biotechnologie etc.), aber sie interessieren mich einfach nicht und habe auch kein besonderes talent dafür. Sprachen sind auch nicht der Bringer und das handwerkliche Geschick lässt auch zu wünschen über. Klar könnte man jetzt sagen "Der studiert nur BWL, weil er nix anderes kann". Abgesehen davon, dass ich nicht BWL studiere, interessieren mich BWL, VWL und Co. Und lieber studiere ich etwas, was mir Spaß macht und suche 1 Jahr länger nen Job, als irgendein Mist zu studieren, der extrem langweilig ist. Dann habe ich zwar direkt nen Job, aber ich kotze jeden morgen, 40 Jahre lang, weil ich kein Bock auf diesen Beruf habe,


natürlich da hast du vollkommen recht!
und wenn sich das der ein oder andere bwl student mal als motto genommen hätte, dann würde es auch weniger arbeitslose geben bei den bwlern, weil dann nur die dieses fach studieren, was ihnen auch spaß macht. ich muss aber sagen, man sollte abwägen. natürlich muss es spaß machen, aber man muss auch prioritäten setzen: ich hatte deutsch und mathe lk und mir gefiel beides wahnsinnig. deutsch ein wenig mehr und da war ich auch etwas besser. aber nachdem ich mich erkundigt habe, welche arbeitslosenzahlen germanisten aufweisen (lehramt kam für mich nicht in frage, will nicht für pisa verantwortlich sein, bin pädagogisch eine null ) habe ich mich trotzdem für mathematik entschieden, was mir auch jetzt besser gefällt als deutsch bzw. germanistik.

würde mir aber mathe nicht gefallen, obwohl ich gut war, müßte ich doch bescheuert sein, es zu studieren. da stimm ich dir vollkommen zu
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 13:29   Titel: Antworten mit Zitat

deine mutter ist lehrerin (also beamtin) und dein vater selbstständig und ihr seid privat krankenversichert? wofür willst du denn dann bafög haben? klingt doch so, dass deine eltern einigermassen kohle haben. bafög is für leute, die das geld wirklich brauchen und nich für leute, die gerne noch etwas mehr hätten, und ich finds auch nich ok sich da irgendwie was zu erschleichen.

sorry aber da muss ich mal den moralapostel raushängen lassen, weils mich selbst betrifft und ich aufs bafög angewiesen bin und die leute die versuchen sich da was zu ergaunern die "normalen"empfänger in verruf bringen, so dass die Sachbearbeiter immer erst 5mal die anträge prüfen müssen bevor man sein geld bekommt.
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 13:35   Titel: Antworten mit Zitat


pope hat folgendes geschrieben:
deine mutter ist lehrerin (also beamtin) und dein vater selbstständig und ihr seid privat krankenversichert? wofür willst du denn dann bafög haben? klingt doch so, dass deine eltern einigermassen kohle haben. bafög is für leute, die das geld wirklich brauchen und nich für leute, die gerne noch etwas mehr hätten, und ich finds auch nich ok sich da irgendwie was zu erschleichen.

sorry aber da muss ich mal den moralapostel raushängen lassen, weils mich selbst betrifft und ich aufs bafög angewiesen bin und die leute die versuchen sich da was zu ergaunern die "normalen"empfänger in verruf bringen, so dass die Sachbearbeiter immer erst 5mal die anträge prüfen müssen bevor man sein geld bekommt.


die schiene wollte ich auch fahren, aber dann habe ich mich dazu entschlossen, es einem andren zu überlassen, da ich mir sicher war, dass so ein post kommen würde.
aber leider ist der staat noch so dumm, dass man genug schlupflöcher hat, um steuern zu sparen bzw. förderung zu erhalten und man wäre doch dumm, das nicht auszunutzen. ob man das moralisch vertreten kann, muss jeder selbst entscheiden
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 13:38   Titel: Antworten mit Zitat

ich find da gibts nix zu entscheiden.
das is moralisch nich vertretbar, gelder, die für sozial schwächere gedacht sind sollte man sich nicht erschleichen.
abgesehen davon versteh ichs auch nich. wieso soll ich mir denn geld vom staat leihen, wenn ichs selber hab? es is ja nich so, dass man das geld geschenkt bekommt.

Zuletzt bearbeitet von Gast am 12 März 2006 13:54, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 13:54   Titel: Antworten mit Zitat


pope hat folgendes geschrieben:
ich find das muss nich jeder selbst entscheiden.
das is moralisch nich vertretbar......
abgesehen davon versteh ichs auch nich. wieso soll ich mir denn geld vom staat leihen, wenn ichs selber hab? es is ja nich so, dass man das geld geschenkt bekommt.


doch man bekommt es geschenkt!
nur 50% des bafögs sind ein darlehen, der rest ist ein geschenk
deine unwissenheit ist alarmierend
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 13:58   Titel: Antworten mit Zitat

doch man bekommt es geschenkt!
nur 50% des bafögs sind ein darlehen, der rest ist ein geschenk
deine unwissenheit ist alarmierend [/quote]

hehe,is mir schon klar, trotzdem hast du nach dem studium erst mal schulden...
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 14:21   Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Du clver bist und nicht auf das Bafög Geld angewiesen bist, dann nicht. bei Abzahlung des Betrags auf einem mal gibt es noch einmal Rabatt. So kommt, es das leute die Bafög gar nicht brauchen, Geld bekommen, davon gut 40% aufs Konto monatlich legen, oder uinters Kopfkissen und dann am Ende es Studiums das Geld sofort abbezrhslen von dem Geld das sie vom Bafög bekommen haben.

Dies gilt nur für leute die auf das Bafög nicht angewiesen sind, bei den anderen ist die Lage natürlich anders.
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 15:02   Titel: Antworten mit Zitat

@seanphilip:
Das mit der Versicherung hatte ich auch. Ich war privat über meinen Vater versichert und musste mich am Anfang des Studiums entscheiden, ob weiter privat oder gesetzlich.
Habe mich für weiter privat entschieden, ganz einfach, weil die Beiträge nur halb soviel sind (ca.25 privat, ca. 50 gesetzlich). Falls ich aber mit 27 immernoch studieren sollte, erhöht sich der Beitrag von 25 auf 150(?), irgendwas weit über 100.
Naja, wenn ich mit 27 noch studieren sollte, wäre ich dann im 13.Semester. Aber kein vernünftiger Mensch studiert 13 Semester..!?


Pimmel82 hat folgendes geschrieben:
Was bringt es dir wenn du dich dafür intressierst, aber nacher keinen Arbeitesplatz kriegst?!?

Was bringt es dir, wenn du damit zwar gute Arbeitschancen hast, aber inhaltlich kein Bock auf ein Studium/Ausbildung/...? Wer will schon sein Leben lang etwas machen, worauf er keinen Bock hat..!?
Dann lieber höheres Arbeitslosigkeitsrisiko.



cofriga hat folgendes geschrieben:
um aus dieser wahl eine gute wahl zu machen sind topp-leistungen sowieso erforderlich und zwei oder mehr fremdsprachen und praktika am besten im ausland.

Ich will dir jetzt nicht widersprechen oder so, cofriga! Du hast schon recht. Das weckt nur das Verlangen in mir, Folgendes loszuwerden.
Ich kann diesen Mist nicht mehr hören: Praktika, Fremdsprache, Praktika, Fremdsprache,...
Irgendwann denke ich vielleicht auch noch, es wäre komplett egal, wie gut man in seinem Fach ist, hauptsache man könne viele Fremdsprachen und könne viele Praktika (..am besten noch im Ausland) vorweisen.
Und was ist mit den Leuten, die einfach keinen Bock auf Fremdsprachen oder Ausland haben...!?
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BeitragVerfasst am: 12 März 2006 15:20   Titel: Antworten mit Zitat


KanalRatte hat folgendes geschrieben:


Pimmel82 hat folgendes geschrieben:
Was bringt es dir wenn du dich dafür intressierst, aber nacher keinen Arbeitesplatz kriegst?!?

Was bringt es dir, wenn du damit zwar gute Arbeitschancen hast, aber inhaltlich kein Bock auf ein Studium/Ausbildung/...? Wer will schon sein Leben lang etwas machen, worauf er keinen Bock hat..!?
Dann lieber höheres Arbeitslosigkeitsrisiko.



cofriga hat folgendes geschrieben:
um aus dieser wahl eine gute wahl zu machen sind topp-leistungen sowieso erforderlich und zwei oder mehr fremdsprachen und praktika am besten im ausland.

Ich will dir jetzt nicht widersprechen oder so, cofriga! Du hast schon recht. Das weckt nur das Verlangen in mir, Folgendes loszuwerden.
Ich kann diesen Mist nicht mehr hören: Praktika, Fremdsprache, Praktika, Fremdsprache,...
Irgendwann denke ich vielleicht auch noch, es wäre komplett egal, wie gut man in seinem Fach ist, hauptsache man könne viele Fremdsprachen und könne viele Praktika (..am besten noch im Ausland) vorweisen.
Und was ist mit den Leuten, die einfach keinen Bock auf Fremdsprachen oder Ausland haben...!?


da hast du recht, es ist wichtiger, zusatzqualifikationen zu haben - leider, weil es natürlich wieder die besserverdienenden bevorzugt.
ich hab das geschrieben weil es wahr ist - nicht weil ich dafür bin.
ich finde diese entwicklung auch zum kotzen, wobei es verständlich ist, da durch die globalisierung die ganze welt kleiner wird und man sich ja verständigen können muss.

dass mit spaß und arbeitsplatz muss man aber auch abwägen, was ich oben vergessen habe:
wenn du frau und kinder hast ist es scheißegal, wie sehr du den job hast.
das wichtigste ist da dein kind zu versorgen, nicht spaß zu haben.
sag das mal nem mauerer, der hat sicher auch nicht immer spaß aber tut halt seine arbeit weil die familie leben muss.
aber man kann ja durch geeignete wahl dem vorbeugen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 15:31   Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich würd dir raten, weiterhin über die Mutter privatversichert zu bleiben. Gerade heutzutage ist es schon sehr von Vorteil privatversichert zu sein. Das ist auch gar kein Problem. Meine Mutter ist auch privatversichert mit Beihilfe. Zu Schulzeiten war ich bei ihr mitversichert, bei meinem erstem Studium war ich selbst privatversichert und jetzt, bei meinem zweiten Studium bin ich wieder bei meiner Mutter mitversichert. Das geht aber glaub ich nur bis zum 27 Lebensjahr + die Zeit, die du beim Bund warst. Danach gibt es aber glaub ich bei der DEBEKA ermäßigte Tarife, für die Restzeit des Studiums, da bin ich mir aber nicht so sicher.

Das mit dem BAfÖG kannst du glaub ich knicken, es sei denn, dein Vater schreibt nur rote Zahlen .

Und @ Cofriga

Wenn ich jetzt nen Fred aufmache "Lauth verkaufen ja/nein", schreibst du dann auch darein, Lauth hätte lieber Mathe studieren sollen? Nix für ungut, aber die Profilneurose nervt ein wenig, siehe Ohrringefred
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 15:39   Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

cool, dass noch jemand in Köln studiert. Studiere da jetzt auch im 3. Semester und bin rundum zufrieden - die Uni, die Leute und die Stadt sind einfach hammergenial. Feiern bis zum Abwinken mit den Kölnern muss man mal erlebt haben. Vor allem Karneval war schon wirklich legendär Ich kann dir mal ein paar Tipps zu den Scheinen, die belegen musst, geben. Habe ja schon etwas Erfahrung mit den Profs und in etwa einen Überblick, was und wen man da meiden sollte. Also, zu den Scheinen, die für dich im 1. Semester interessant sein könnten:

VWL A bei Sutter: kann man sehr gut belegen, ist vom Lehrstuhl von Prof. Ockenfels, der einfach nur genial ist. Der ist wirklich so gut wie er in den ganzen Rankings und Zeitungsartikeln wegkommt. Hats einfach nur drauf!

Statistik A bei Mosler: Mosler ist meiner Meinung nach grausam, aber da muss man durch. Macht ne langweilige und sehr theoretische Vorlesung, stellt schwere Klausuren (vor allem weil die von diesem Semester so gut ausgefallen ist). Das einzig Gute sind die Übungen, die können einiges die Übungsleiter. Es reicht auch, nur zur Übung zu gehen!

Operations Management bei Thonemann: Geniale Vorlesung, weil der Prof hammer ist und die Präsentation des Stoffes auch. Sehr praxisbezogen, unbedingt belegen!

BWL A bei Schradin und Koppelmann: Schradin ist der absolute Hammer (macht Investition & Finanzierung), bringt geniale Anekdoten, stellt superfaire Klausuren und bringt den Stoff genial rüber. Koppelmann (macht Marketing) macht ne nette Vorlesung, ist n bisschen wie ne Märchenstunde. Die Übung kann man sich gut schenken, ist genau das gleiche wie die Vorlesung, bloß langweiliger. Schlimm an dem Schein ist, dass man einfach nur "die gelben Seiten" (du wirst sehen, wieso sein Buch so heißt ) auswendig lernen muss. Etwas stupide!

Naja, insgesamt unbedingt zu empfehlen folgendes:

1. Orientierungsphase (melde dich da an, lohnt sich!)
2. Ersti-Abend im Hellers Brauhaus sowie Ersti-Feiern im Nachtflug, in der Wolkenburg
3. Größte Studentenparty Europas in der Uni-Mensa, mit über 4000 Leuten (Le Debut)
3. Stadtrallye mit Besäufnis und anschließendem Abfeiern in nem Club
4. Ersti-Fahrt in die Eiffel mit 350l Kölsch, ner menge cooler Leute und ner Menge Spaß

So, das war mal die kleine Einführung. Vielleicht sieht man sich ja mal in Kölle!

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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 16:13   Titel: Antworten mit Zitat


rauuul hat folgendes geschrieben:

Und @ Cofriga
Wenn ich jetzt nen Fred aufmache "Lauth verkaufen ja/nein", schreibst du dann auch darein, Lauth hätte lieber Mathe studieren sollen? Nix für ungut, aber die Profilneurose nervt ein wenig, siehe Ohrringefred



ne da würd ich schreiben. halte ihn, weiter sinken kann er nicht
mensch bist du anstrengend, ich weiß, ich auch...
ich hab das hier EINMAL erwähnt, um ein beispiel aus eigener erfahrung zu geben. sonst nix.
ansonsten hab ich nur gesagt, dass man viel tun muss, um aus der masse positiv herauszustechen.
ja das ist mein problem ich bin von meiner studienwahl sehr überzeugt - du anscheinend nicht, oder warum studierst du nochmal? doch nicht aus interesse?
also zicken wir lieber bei den ohrringen rum oder?

ps:schau mal, da kannst dich wieder austoben und sag nocheinmal ich hätte vorurteile
http://www.comunio.de/external/phpBB2/viewtopic.php?t=150215&postdays=0&postorder=asc&start=50
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 16:50   Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem ist aber, daß deine Studienplatzwahl weder was mit Bafög und Privatversicherungen, noch was mit Ohrringen zu tun hat .
Verstehst du mein Problem?
Und nein, ich bin von meinen beiden Studiengängen sehr überzeugt.

Edit: Zu dem ps: Die schreiben aber wenigstens was zu Ohrringen .
Mach doch einfach nen Fred auf "was ist das beste
Studienfach?", dann bin ich glücklich .
Und nu is auch gut
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Gast





BeitragVerfasst am: 12 März 2006 16:55   Titel: Antworten mit Zitat


rauuul hat folgendes geschrieben:
Das Problem ist aber, daß deine Studienplatzwahl weder was mit Bafög und Privatversicherungen, noch was mit Ohrringen zu tun hat .
Verstehst du mein Problem?
Und nein, ich bin von meinen beiden Studiengängen sehr überzeugt.


naja mit ohrringen schon
da wurde ich angesprochen, was ich mache. ich habe nur die rosa-hemden-träger mit vorurteilen versehen, was absolut in den fred passte

und hier bin ich leider auf die anmerkung eines andren posts eingestiegen...
wayne.
ich mach mal selber nen fred auf: "ich bin von meiner wahl überzeugt! ihr auch?"
aber check mal den link, da sind imo viel schlimmere als ich!
stürz dich auf die
wir können wieder schmusen
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 März 2006 00:13   Titel: Antworten mit Zitat

Ich bedanke mich bei allen für die Antworten. Werde mich morgen mal ausführlich dazu äußern!
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 März 2006 21:14   Titel: Antworten mit Zitat

So möchte mich noch mal bei allen für ihre Hilfe bedanken!

Habe heute einige Dinge erledigt und geregelt bekommen Die AOK hat mich "ausgewiesen" und ich bin somit weiter über meine Mutter versichert. Hat glücklicherweise alles problemlos geklappt.

Zweite Sache ist das Bafög. Leider bekomme ich tatsächlich keines und darf daher gucken wie ich das ganze finanziere. Hier wurde ja auch schon darüber diskutiert ob es mir zusteht, ob und in welchem Rahmen es moralisch vertretbar ist.
Stehe der ganzen Sachen mit gemischten Gefühlen gegenüber. Sicherlich habt ihr (v.a. pope) recht, wenn ihr sagt das das Geld für sozial schwächere und Bedürftige gedacht ist und es ist auch so das meine Eltern mir das Studium finanzieren könnten; jedoch finanzieren sie meine Großeltern mit und Köln ist auch nicht die billigste Stadt zum leben. Desweiteren wird der Staat von so vielen - an so vielen verschiedenen Stellen ausgenutzt (ist zwar kein stichhaltiges Argument, aber eine Entschuldigung) und ich verstehe nicht warum ich nicht auch so lange wie möglich davon profitieren sollte. Naja wahrscheinlich ist es besser das ich es nicht bekomme denn normalerweise rege ich mich über Sozialschmarotzer auf und ich wäre in diesem Fall kein bisschen besser.

@der-michi2: Danke für die vielen individuellen Tipps und Einschätzungen. Werde am Mittwoch nach Köln fahren um mich Einzuschreiben. Vielleicht gehe ich noch zur Fachschaft und dann geht es ja auch schon fast los. Werde dir meinen Stundenplan mal mitteilen und vielleicht trifft man sich ja mal auf ein

Leider wohne ich zu Beginn noch nicht in Köln. Das ich dort jetzt BWL studiere ist ein glücklicher Zufall - sonst hätte ich in Venlo (Niederlande) Business Management Studies studiert. Das holländische System mit kleinen Kursen (fast Klassen) gefällt mir recht gut und auch Englisch als Fremdsprache ist ganz nett Werde jedoch spätestens nach dem Sommersemester nach Köln ziehen (sofern ich da bleibe und davon gehe ich aus) um das lästige pendeln nicht zu haben. Um richtig im Studentenleben involviert zu sein und auch um mal zu Hause raus zu kommen.

@cofriga: Problem ist das mich Wirtschaft reizt War schon in der Schule und seit dem 10. Schuljahr spitz darauf was mit Wirtschaft zu studieren. Habe in der 11 (war dort in Amerika) schon von 2 Colleges Stipendiate für Business Major bekommen, aber konnte mich leider nicht durchringen dort zu studieren (manchmal bereuhe ich die Entscheidung) und dannach in der 12 war ich mit der Schul-AG Business@school sehr erfolgreich. Regionaler Gewinner und überregionaler zweiter [dafür auch meine Schulnoten vernachlässigt...] Wollte immer was in die Richtung studieren und der Fachbereich muss mir auch Spass machen. Jede Berufsgruppe ist mittlerweile überproportional stark abgedeckt. Man muss gut sein oder ein Quentchen Glück haben um was zu erreichen. Manchmal reicht auch hart an sich arbeiten... Desweiteren kann man in Bereichen wo man Spass dran hat bessere Leistungen abrufen.

Zuletzt bearbeitet von Gast am 13 März 2006 21:30, insgesamt einmal bearbeitet
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Gast





BeitragVerfasst am: 13 März 2006 21:19   Titel: Antworten mit Zitat

anscheinend hast du ja optimale voraussetzungen.
wollte dich ja nie von der wahl abbringen, wie käme ich dazu.
man muss halt eben - wie du selbst gesagt hast - etwas mehr tun, um herauszustechen.
wünsche dir auf jeden fall viel spaß und bring ne ordentliche leber mit - weil
die brauchst du trotz des lernstresses
also
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