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Witzige Gedichte

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Gast





BeitragVerfasst am: 22 März 2006 13:02   Titel: Witzige Gedichte Antworten mit Zitat

Wer kennt ein witziges Gedicht

z.B.:

Die moderne Frau
Ich bin eine Frau, die aus Fehlern besteht,
eine Frau, die nichts von der Wirtschaft versteht,
ich kann nicht kochen und nicht flicken,
ich kann nicht nähen und nicht stricken. Doch eins ist es was ich sehr gut kann,
das schätzt an mir auch jeder Mann,
und darin werde ich vielleicht
von keiner andren Frau erreicht.
Ich kann es von vorne und von hinten,
ich kann es langsam und geschwind,
ich kann es seitlich und am Rücken;
ich kenne darin jeden Brauch,
am Bauch kann ich es natürlich auch.

Ich fing damit schon zeitig an,
gelernt hat es mir ein netter Mann,
der noch sehr jung war und recht kräftig,
das zeigt sich damit ziemlich heftig
Am Anfang war mir oft recht bange,
denn ich misstraute seiner Stange,
ich hörte alle Engel singen;
der Sprung wollt mir nicht recht gelingen.

Doch mit der Zeit kommt die Routine,
so dass ich heut schon Geld verdiene,
und wie gesagt, ich werd vielleicht
von keiner anderen Frau erreicht.

Ich lieb es morgens, es ist gut,
man ist da so schön ausgeruht;
auch finde ich, dass es sehr schön ist,
wenn die Sonn im Untergehen ist.

Ich mach es im Dunkeln und bei Licht,
auch Sturm und Regen fürcht ich nicht;
und wenn mich mal die Laune packt,
dann leist ich es mir ganz splitternackt.

Sie werden es vielleicht nicht glauben,
ich bin ein Feind der Gummihauben;
nur für Natur hab ich Interesse,
mein Element, das ist die Nässe.

Doch liebe Leute nicht erschreckt,
hier ist kein Doppelsinn versteckt;
ich sprach vom Guten - nicht vom Schlimmen,
denn was ich kann ist

SCHWIMMEN
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Gast





BeitragVerfasst am: 22 März 2006 14:00   Titel: Antworten mit Zitat

also die lustigsten fand ich waren immernoch die hier
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Gast





BeitragVerfasst am: 22 März 2006 14:20   Titel: Antworten mit Zitat

Das Osterfest steht vor der Tür,
oh lass es fröhlich ein,
für manches altes Mütterlein
wird es das letzte sein.
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Gast





BeitragVerfasst am: 22 März 2006 14:33   Titel: Antworten mit Zitat

ich bin eugen-roth fan:

ein mensch, ein liebesselig-süßer,
erfährt, dass er nur lückenbüßer.
und die geliebte ihn nur nahm,
weil sie den andren nicht bekam.

er läßt sichs trotzdem nicht verdrießen,
das weiß aufs vollste zu genießen.
es nehmen, die auf erden wandern,
ja alle einen für den andern

so ungefähr gehts habs ausm kopf geschrieben
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Gast





BeitragVerfasst am: 22 März 2006 14:48   Titel: Antworten mit Zitat

Hier noch etwas vom Meister des feinen Mehrzeilers, Heinz Erhardt:

Es scheint so, daß auf dem Planeten, den wir so gern mit Füßen treten und ihn dadurch total verderben
- daß also hier nur Gute sterben! Denn: las man je im Inserat,
daß ein Verblichner Böses tat,
daß er voll Neid war und verdorben, und daß er nun mit Recht gestorben? Es kann hier keinen Zweifel geben: die Schlechten bleiben alle leben!

_____________________________________________________________

und noch ´n Gedicht:

Ich häng oft den
Gedanken nach,
die teilweis stürmisch,
teils gemach
die Gänge meines
Hirns erfüllen.
Doch denken kann ich
nur im stillen.
Im Wald zu Beispiel!
Zwischen Bäumen,
dort kann ich dichten,
kann ich träumen.
In Gegenwart von
Baum und Tier,
da kommen die
Gedanken mir. Allein,
inmitten jener Wesen,
die schreiben können
und auch lesen,
die lieben könnten,
doch nur hassen,
fällt mir nichts ein,
da muß ich passen!


oder auch mal etwas weniger tiefgründig:


Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.

Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.

Eines Morgens sprach die Made:
"Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol. So leb denn wohl!

Halt, noch eins! Denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa!"

Also sprach sie und entwich. -
Made junior aber schlich hinterdrein;
doch das war schlecht!
Denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine fade
Made ohne Gnade. Schade!

Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde ....
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Gast





BeitragVerfasst am: 22 März 2006 14:52   Titel: Antworten mit Zitat

sind zwar keine so tollen gedichte aber naja:

Denke nie
Gedacht zu haben
denn das Denken
der Gedanken
ist Gedankenloses Denken



und

Haust du mich
hau ich dich!
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Gast





BeitragVerfasst am: 22 März 2006 15:19   Titel: Antworten mit Zitat

Zu kurz

Kaum daß auf diese Welt du kamst,
zur Schule gingst, die Gattin nahmst,
Dir Kinder, Gut und Geld erwarbst,
schon liegst du unten, weil du starbst.

Heinz Erhardt
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