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Der Atomkern - Fluch oder Segen für die Menschheit?

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Der Atomkern - Fluch oder Segen für die Menschheit?
Fluch!
44%
 44%  [ 35 ]
Segen!
55%
 55%  [ 44 ]
Stimmen insgesamt : 79

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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 19:50   Titel: Der Atomkern - Fluch oder Segen für die Menschheit? Antworten mit Zitat

Es ist ja bald der 20 Jahrestag vom Tschernobyl-Unglück und in Deutschland soll ja auch bis 200x die Kraftwerke laufen.Ich wusste auch gar nicht das in Deutschland 20% der Gesamtenergie von Atomkraftwerken produziert wird.

Aber wenn man über Atomkerne spricht da fallem einen sofort die negativen Seiten auf wie zB. Atombombe und die positiven bleiben eher weiter weg.

Ich weiß nicht ob es nen Fluch oder ein Segen für uns ist das wir ihn haben deswegen will ich mal eure Meinungen lesen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 19:54   Titel: Antworten mit Zitat

Prinzipiell sollte man sagen, dass ohne den Atomkern nichts existieren würde. Das Problem ist die urananreicherung oder die Atomkraft. Wenn man diese sicherer machen könnte, wäre das auf jeden Fall ein großer Schritt für die Menschheit.
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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 19:57   Titel: Antworten mit Zitat

Der AtomKERN ist nun eindeutig ein Segen für die Menschheit, den ohne ihn würde nichts existieren.
So richtig verstehe ich Deine Frage auch nicht? Meinst Du jetzt die Stromgewinnung aus Atomkraftwerken, oder meinst Du allgemein das Atom?
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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 19:58   Titel: Antworten mit Zitat


#11 hat folgendes geschrieben:
Der AtomKERN ist nun eindeutig ein Segen für die Menschheit, den ohne ihn würde nichts existieren.
So richtig verstehe ich Deine Frage auch nicht? Meinst Du jetzt die Stromgewinnung aus Atomkraftwerken, oder meinst Du allgemein das Atom?


Er meint mit Sicherheit die Stromgewinnung, da er Tschernobyl anspricht.
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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 19:59   Titel: Antworten mit Zitat

Allgemein.Ja stimmt schon das ohne den AtomKERN nichts existieren würde aber man sieht ja was alles passieren kann wenn´s Unfälle oder Krieg gibt.
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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 20:01   Titel: Antworten mit Zitat

Hoffen wir einfach mal, dass der Fusionsreaktor bald kommt. Seit Sim City ein traum der Menschheit, wird ITER ja nu tatsächlich gebaut.
Das könnte ja die eierlegende Wollmilchsau der Kraftwerke sein, zumal er ja scheinbar nicht der Gefahrt eines GAUS hervorruft.
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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 20:02   Titel: Antworten mit Zitat

EIN FLUCH; GUCKT DOCH NACH Tschernobyl
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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 20:07   Titel: Antworten mit Zitat

Naja, ganz so einfach kann man eine solche Frage doch nicht beantworten.

Wasser ist ja nun auch kein Fluch, trotzdem sind schon Menschen aufgrund von Wassermassen gestorben.

Ohne Atomwaffen hätte es wohl eher einen Krieg in den 60iger und 70iger Jahren gegeben, als durch die Abschreckung der beiden Weltmächte durch Atomwaffen. Ist zwar nicht zu beweisen, sollte man aber in Betracht ziehen. Dazu kann durch Bestrahlung, die nun dort leider tragischerweise viele Menschenleben gekostet hat, auf der anderen Seite auch Menschenleben gerettet werden.
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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 20:14   Titel: Antworten mit Zitat

Übrigens wird in Deutschland weit mehr als 20 Prozent des Strombedarfs durch Atomkraftwerke gedeckt. Ich glaube der Wert liegt momentan bei 50-60 Prozent.
Auf jeden Fall ein Segen das ganze, denn die Wirtschaftlichkeit der Atomkraftwerke ist hervoragend. Der Strom ist günstig und die Anlagen in Deutschland unterliegen großen Sicherheitsbestimmungen, weshalb es keine größeren Zwischenfälle gibt. Problematischer sind da die Länder des ehemaligen Ostblocks, weshalb ich dort Atomkraft für eine gefährlichere Sache halte.
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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 20:22   Titel: Antworten mit Zitat

ich denke das kernkraft eine sinnvolle energiequelle ist wenn man sieht wie kohle und öl in ineffizienten kraftwerken geradezu verschleudert werden.das eigentliche problem sehe ich mehr in der entsorgung der brennstäbe als in der reaktorsicherheit
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Gast





BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 20:23   Titel: Antworten mit Zitat

Weder Fluch, noch Segen. Genau wie bei jeder Technologie kommt es drauf an, wie sie eingesetzt wird.

Wer jetzt so einfach sagt "Guckt doch nach Tschernobyl" sollte mir die Frage beantworten, was er überhaupt über die Katastrophe und Kernkraftwerke im Allgemeinen weiß... Sicherlich gibt es keine absolut sicheren Kernkraftwerke und man kann eine Katastrophe nie mit absoluter Sicherheit ausschliessen, aber das ist überall der Fall. Wenn man sich anschaut, was bei Tschernobyl alles schiefgelaufen ist (angefangen beim graphitmoderierten Reaktordesign bis hin zu den Verstößen gegen die Sicherheitsbestimmungen, Bedienungsfehler usw. wegen eines Experiments), dann kann man die Technologie sicherlich nicht pauschal verdammen (sonst müsste man nach einem Flugzeugabsturz auch die Luftfahrt verdammen). Verantwortungsvoll genutzt (was ich in Deutschland aufgrund der gesetzlichen Auflagen usw. als gegeben erachte) ist es eine der wirtschaflichsten und saubersten Energiequellen.

@efp53: Von ITER bis hin zum effizienten Einsatz zur Energiegewinnung ist es aber dann immer noch ein weiter weg. Inwiefern dort die Gefahr eines Gaus besteht weiss ich nicht (vermutlich kann so ein Teil auch explodieren), aber zumindest gibts bei der Fusion keine/kaum freiwerdende Radioaktive Strahlung.
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Gast





BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 01:05   Titel: Antworten mit Zitat


ibmeistr hat folgendes geschrieben:
ich denke das kernkraft eine sinnvolle energiequelle ist wenn man sieht wie kohle und öl in ineffizienten kraftwerken geradezu verschleudert werden.das eigentliche problem sehe ich mehr in der entsorgung der brennstäbe als in der reaktorsicherheit

Wunderbarer Beitrag.
Ich möchte noch ergänzen:
1. Außerdem ist öl zu schade, um es zu verbrennen.
2. Außerdem machen andere Kraftwerke Dreck (zB Kohle) und Atomkraftwerke sind sauber. (das nehme ich zumindest stark an, bin aber kein Experte auf dem Gebiet und lasse mich gerne verbessern)

Ich hoffe mal, die Diskussion schlägt eine vom Threadersteller gewünschte Richtung ein, falls dieser überhaupt irgendwelche Richtungsabsichten hatte...Atomkern
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Gast





BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 03:22   Titel: Antworten mit Zitat

Denke die Atomenergie ist ganz klar ein Fluch.Keines der deutschen AKWs würde einen direkten "Treffer" eines zB Airbusses überstehen, auch ein Jäger der Bundeswehr würde reichen und wir haben den Gau.
Und das Risiko für 30 Prozent (50-60 ist Blödsinn, bitte besser informieren) unseres Stroms ist ein bisschen hoch.
Dann doch lieber E-Geräte nicht in der Standby Funktion Strom verschleudern lassen.
Das Märchen mit den Ost AKWs:Klar sind diese am unsichersten, aber auch in den USA gabs ne Menge Zwischenfälle und sogar Tote.Was da noch alles vertuscht wurde will ich garnicht wissen.
Und die prozentual gefäuften Leukämie-Fälle in AKW Nähe sind auch nicht ganz geheuer.
Im allgemeinen:Wenn was passiert, ist es so dermassen heftig, das man dieses Risiko eigentlich nicht eingehen darf, auch wenn der Strom dann teurer wird und nicht mehr jeder 4 Fernseher und 2 Auquarien zu Hause hat.
........Wasser tötet auch Menschen..... Was ist das denn für ein Vergleich???? Das Wasser war irgendwie vor uns da und wir bekommen es auch nicht weg.
....zum Flugzeug Das Risiko kennt jeder und geht es bewusst ein, wenn in Frankreich ein AKW hochgeht sind auch die "Unbeteiligten" drann.
Ich bin kein AKW Hasser, aber ich finde es einfach zu gefährlich, da Menschen eben auch mal Fehler machen, die im Falle AKW einfach zu heftige Folgen haben.
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Gast





BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 07:06   Titel: Antworten mit Zitat


Manulette hat folgendes geschrieben:
Denke die Atomenergie ist ganz klar ein Fluch.Keines der deutschen AKWs würde einen direkten "Treffer" eines zB Airbusses überstehen, auch ein Jäger der Bundeswehr würde reichen und wir haben den Gau.
Und das Risiko für 30 Prozent (50-60 ist Blödsinn, bitte besser informieren) unseres Stroms ist ein bisschen hoch.
Dann doch lieber E-Geräte nicht in der Standby Funktion Strom verschleudern lassen.
Das Märchen mit den Ost AKWs:Klar sind diese am unsichersten, aber auch in den USA gabs ne Menge Zwischenfälle und sogar Tote.Was da noch alles vertuscht wurde will ich garnicht wissen.
Und die prozentual gefäuften Leukämie-Fälle in AKW Nähe sind auch nicht ganz geheuer.
Im allgemeinen:Wenn was passiert, ist es so dermassen heftig, das man dieses Risiko eigentlich nicht eingehen darf, auch wenn der Strom dann teurer wird und nicht mehr jeder 4 Fernseher und 2 Auquarien zu Hause hat.
........Wasser tötet auch Menschen..... Was ist das denn für ein Vergleich???? Das Wasser war irgendwie vor uns da und wir bekommen es auch nicht weg.
....zum Flugzeug Das Risiko kennt jeder und geht es bewusst ein, wenn in Frankreich ein AKW hochgeht sind auch die "Unbeteiligten" drann.
Ich bin kein AKW Hasser, aber ich finde es einfach zu gefährlich, da Menschen eben auch mal Fehler machen, die im Falle AKW einfach zu heftige Folgen haben.


Auch, wenn man uns das immer wieder erzählen will, halte ich doch die Gefahr, daß ein Airbus in ein Atomkraftwerk fliegt für nahezu nicht existent. Die Verknappung fossiler Rohstoffe, sowie die Tatsache, daß alternative Ernergiequellen bis jetzt nur begrenzt verfügbar sind lassen den "Atomaustieg" als relativ schwachsinnig erscheinen. Zumal Deutschland große Teile seines Energiebedarfs von Nachbarn hinzukauft, die ihren Strom in Atomkraftwerken herstellen.
Und selbst Atomwaffen dürften geschichtlich betrachtet ein Segen sein, so makaber es sich auch anhört. Ohne sie wäre ein Weltkrieg in den 70er wohl nicht zu vermeiden gewesen. Allerdings gehen die neuesten Entwicklungen bei diesem Thema in eine bedenkliche Richtung, da die USA immer wieder in der Öffentlichkeit verkünden, daß sie taktische Atomwaffen entwickeln wollen. Dieses wäre ein völlig neues Konzept, und schließt im Gegensatz zu strategischen Atomwaffen die Anwendung dieser Waffen nicht nahezu aus, sondern macht sie im Kriegsfall vielmehr zum Regel. Dies halte ich für sehr gefährlich.

Insgesamt halte ich die Nutzbarmachung der Atomkraft durch den Menschen eher für einen Segen. Ist eigentlich ein Physiker hier? Was genau ist eigentlich "Atomkraft"? Eigentlich gibt es doch nur 4 Kräfte, oder? Starke und schwache Wechselwirkung, Gravitation und Elektromagnetismus, wenn mich mein Schulkenntnisse noch nicht völlig verlassen haben . Was genau muß ich mir unter "Atomkraft" vorstellen? Die Energie, die man sich da nutzbar macht hat doch was mit einer der beiden Wechselwirkungen zu tun, oder? Bitte um Aufklärung
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Gast





BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 07:20   Titel: Antworten mit Zitat


Manulette hat folgendes geschrieben:

........Wasser tötet auch Menschen..... Was ist das denn für ein Vergleich???? Das Wasser war irgendwie vor uns da und wir bekommen es auch nicht weg.


Der Vergleich war nur zum Verdeutlichen, dass solche Aussagen wie die meines Vorposters nicht zur Diskussion beitragen. Dachte nicht, dass man das kenntlich machen muss.
Ok, zum Thema Atomernergie zurück
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Gast





BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 10:20   Titel: Antworten mit Zitat


rauuul hat folgendes geschrieben:
Insgesamt halte ich die Nutzbarmachung der Atomkraft durch den Menschen eher für einen Segen. Ist eigentlich ein Physiker hier? Was genau ist eigentlich "Atomkraft"? Eigentlich gibt es doch nur 4 Kräfte, oder? Starke und schwache Wechselwirkung, Gravitation und Elektromagnetismus, wenn mich mein Schulkenntnisse noch nicht völlig verlassen haben . Was genau muß ich mir unter "Atomkraft" vorstellen? Die Energie, die man sich da nutzbar macht hat doch was mit einer der beiden Wechselwirkungen zu tun, oder? Bitte um Aufklärung


Bin zwar kein Physiker, aber wenn du mit Atomkraft die Energiegewinnung meinst:

Bei den jetzigen Kraftwerken ist das die Kernspaltung. Die Kernbrennstoffe sind radioaktiv (und daher instabil). Wenn ein Neutron mit einer bestimmten Geschwindigkeit auf ein Atom des Brennstoffs (meistens Uran), dann wird es absorbiert, der Kern wird instabil und zerfällt in zwei Teile (Spaltprodukte) + 2-3 schnelle Neutronen. Durch den Massendefekt wird dabei Energie (Wärme) frei, die durch das Kühlmittel abtransportiert wird und die Generatoren zur Stromerzeugung antreibt.

Die oben angesprochene Fusion wäre das Gegenteil, Wasserstoff (bzw. Deuterium, Tritium) verschmelzen zu Helium, dabei wird ein vielfaches der Energie einer Kernspaltung frei...

@Manulette: Du bezeichnest es als Fluch, weil ein gewisses Risiko dabei ist - nennst aber mit keinem Wort, dass dadurch die Energie (Strom) für die heutige Gesellschaft geliefert wird (und auf die will komischerweise keiner verzichten, und effiziente andere Quellen gibts eben nicht viele). Ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht lieber ein (deutsches) Kernkraftwerk neben der Haustür hätte als ein Kohle- / Ölkraftwerk mit seinen Emissionen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 11:41   Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke es ist ein Fluch. Natürlich übernehmen Atomkraftwerke den Bärenanteil der Stromgewinnung. Auch preislich ist die Atomenergie die günstigste. Habe gestern auf Discovery Channel eine Reportage über Tschernobyl gesehen. Dort im Reaktor 4 schlummern immer noch 150 Kg Uran, deren Gefahr erst nach 250000 Jahren wieder gleich Null ist. Die Städte in der Umgebung des Reaktors brauchen ca. 100000 Jahre um wieder einen normalen Wert der Strahlung zu haben. Also ewig unbewohnte Flächen.

Das Atomwaffen zur Abschreckung im kalten Krieg dienten, ist wohl war, schaut man sich aber an, was passiert, wenn diese Waffe in den falschen Händen ist (Iran) birgt dies eine unheimliche Gefahrenquelle.

Ich hoffe darauf, dass bald jedes Haus seine Energie selbst produzieren kann, so wie wir es zu Hause bereits mit Solarplatten auf dem Dach machen. Und zum Glück wird dies auch noch subventioniert. Wobei, diesen Gewinn müssen wir auch wieder versteuern

Naja, trotzdem eine schöne Alternative!!!
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Gast





BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 12:49   Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man nur dran denkt das die Rotgrünen die AKW´s schließen wollten wie sollte man dann an Strom kommen?!Mit Wasserwerken?! Also da haben wir hier nicht viel von vielleicht die Leute oben anne Nordsee weil da das Wasser schneller fließt klar sind auch Solaranlagen eine Alternative aber hat heute jeder das Geld um sich sowas zu leisten?!
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Gast





BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 13:54   Titel: Antworten mit Zitat

Soviel ich weiß gibt es keine alternative Stromquelle, die auch nur annäherend diese Leistung bringen kann! Solarenergie ist teuer und wird von vielen Experten genau wie Wasserkraft als uneffizient angesehen! Die Kosten lohnen sich einfach nicht!
Desweiteren sind die deutschen Atomkraftwerke doch sehr sicher! Und außer Tschenobyl gab es doch meines Erachtens nach keine vergleichbare Katastrophe in der Geschichte der Atomkraft! Dieser Super Gau war wirklich tragisch, aber man hat Lehren draus ziehen können und die Sicherheitsstandards wurden verschärft! Um deutsche AKWs gibt es Sensoren, die bei zu hoher Strahlung Alarm schlagen und das Kraftwerk sofort still legen!
Und wenn man Flugzeugabstürze oder Attentate in AKWs als Kritik dieser Energiequelle aufzählt sollte man seine Argumentation doch nochmal gründlich überdenken! Nicht die Atomkraft ist dort gefährlich sondern der Terrorismus, der auch in anderen Bereichen verheerend zuschlagen kann!
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BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 21:12   Titel: Antworten mit Zitat

Also der Umfrage nach scheint es ganz schön ausgeglichen zu sein hät ich echt nicht gedacht aber noch ist ja nicht aller Tage Abend
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Gast





BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 07:02   Titel: Antworten mit Zitat


Nancysboi hat folgendes geschrieben:
Wenn man nur dran denkt das die Rotgrünen die AKW´s schließen wollten wie sollte man dann an Strom kommen?!Mit Wasserwerken?! Also da haben wir hier nicht viel von vielleicht die Leute oben anne Nordsee weil da das Wasser schneller fließt klar sind auch Solaranlagen eine Alternative aber hat heute jeder das Geld um sich sowas zu leisten?!


Ein Bekannter von mir schnackt genauso, er arbeitet ja auch in einem AKW......
Natürlich kann man nicht von heute auf morgen abschalten.
Die Alternative beinhaltet mehrere Kompnenten:
1.Strom sparen(zB Standby-Funktion, Strassenbeleuchtung reduzieren, moderne und sparsamere Elektrogeräte, bewusst den Lichtschalter betätigen usw.... weitere Ideen kommen bei höheren Preisen automatisch
2.Viele kleine regionale Kraftwerke(weniger Energieverlust durch kürzere Wege)
3.....dies sind Wind, Wasser, Solar und Biomasse-Kraftwerke
4.Verbesserung der Technik(Steht die Kernenergie vor dem Aus, wird automatisch mehr investiert um beschriebene Energie-Gewinnungsmethoden zur verbessern und günstiger(in Serie) zu produzieren.
5.Bis zur perfektionierung haben wir noch Kohle, Gas



Ausserdem reichen die weltweiten Uranvorräte nur noch ca. 50 Jahre, wir kommen also garnicht drum herum un´s was Anderes auszudenken

Hätten wir die Atomkraft von Anfang an nicht gehabt, wäre die Forschung im Bezug auf "Erneuerbare Energien" auch schon wesentlich weiter.

Und auch das Militär hätte ne andere "Tolle-Abschreckungswaffe"Ich sag nur HADES, is ebenso "effizient".
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Gast





BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 09:16   Titel: Antworten mit Zitat

Das die Zukunft nicht in den Atomkraftwerken und deren Energiegewinnung von heute liegt ist wohl jedem klar.
Und das die von dir beschriebenen Energierohstoffe in Zukunft eine größere Rolle spielen, sollte auch wohl so kommen. Nur Länder wie Deutschland sind halt auch nicht die perfekten Länder für regenerative Energien wie Sonne, Wind und Wasser. Solange die Wirkungsgrade nicht erheblich gesteigert werden in diesen Technologien wird Deutschland mit seiner großen Einwohnerdichte seinen Energiehunger nicht durch regenerative Energien akzeptabel stillen können. Wasserenergie erfordert ein bestimmtes mittlesres Profil, dass die deutsche Landschaft nur punktuell bietet. Windkraft ist im Moment ein Riesenaufwand für den Ertrag den sie bringen. Solarenergie hat noch einen zu kleinen Wirkungsgrad, als das sie in unserem Klima einen erheblichen Anteil an der Energiegewinnung haben kann. Diese Technologien sind Teil einer künftigen Energiepolitik sind aber heutzutage einfach zu unwirtschaftlich.
Die Konsequenzen einer unwirtsachaftlichen Energieversorgung können wir uns nicht erlauben. Den Bürger an sich mag es vielleicht noch egal sein, ob der Strom marginal teurer wird, allerdings werden durch höhere Strompreise auch in Deutschland produzierte Güter um einiges teurer und in unserer wirtschaftichen Lage, in der Arbeit eh schon teuer ist, sollte mn sich nicht noch freiwillig einen weiteren negativfaktor erlauben.

Wir wollen unsere Stromkraftwerke abschalten und im Gegenzug kaufen wir mehr Strom aus dem Ausland, der wiederrum aus AKWs gewonnen werden könnte. Aber wir stellen unsere "sicheren" Werke ab, da ist doch ein Fehler in der Logik, oder? ich sage nicht, dass wir nicht in neue Energieträger invesiteren sollen, sondern, dass wir neben der Investition unsere früheren Investitionen nicht verschwenden sollten.
Dein 5 Punkte Plan hört sich toll an, ist aber eine reine Wunschvorstellung, es gibt neben ökologischen Interessen auch ökonomische und die werden in unserer Zeit wohl einfach höher bewertet.
Hier ein interessantes Memorandum deutscher Wissenschaftler von 1999 zum Atomausstieg und seinen Folgen und Möglichkeiten. Es gibt natürlich auch eine andere Meinung, wie zu jedem Thema

Zu Deiner Behauptung die Uranvorräte reichen nur noch für 50 Jahre. Bitte gib ne Quelle an, sonst sage ich, dass sie für wesentlich länger reichen. Siehe Hier und hier, wonach die Vorräte noch eine Zeit halten werden, die mehrere 100 Jahre umfasst. Wie man hier sieht: Statistiken sind dazu da, jedem das zu zeigen was er möchte

"Hätten wir die Atomkraft nicht von Anfang an gehabt"
1. Siehe meine Signatur
2. Ist jawohl kaum ein Argument mit dem man diskutieren kann, oder?

Militär:
Eigentlich ist der Punkt meiner Meinung nach nicht so eminent wichtig, da die Physik nichts dafür kann, was Menschne aus ihren Möglichkeiten machen.
Aber: Was ist Deiner Meinung nach "HADES"?
Die griechische Unterwelt meinst Du wohl nicht? Und das einzige wo ich HADES gefunden habe, ist, dass es eine Kurzstreckenrakete der Franzosen ist, allerdings eine konventionelle und daher wüsste ich nicht, was dies für Abschreckungswirkungen haben sollte. Und wenn sie Abschreckung besitzt, dann wohl doch keine Vergleichbare wie die Atomwaffen.
Sosnt finde ich nur noch die Plutonium Affäre des BND 1994 mit HADES.



Gruß 11
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Gast





BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 09:16   Titel: Antworten mit Zitat


Manulette hat folgendes geschrieben:

Nancysboi hat folgendes geschrieben:


Ausserdem reichen die weltweiten Uranvorräte nur noch ca. 50 Jahre, wir kommen also garnicht drum herum un´s was Anderes auszudenken

Is das so?
Ich dachte immer, dass weil alle Welt immer von "Uran anreichern" spricht, dass man das herstellen kann!
Also wenn das Zeug nur noch 50 jahre reicht müsste man das doch wissen..

Aberhey, man könnte ja auch Schuhsohlen spalten und daraus Energie gewinnen (sind ja auch Atomkerne drin), nur Uran ist eben am effektivsten!
Also werden sie dann einfach das zweitefffektivste nehmen!
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Gast





BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 17:21   Titel: Antworten mit Zitat

Soweit ich hier aus der Region erfahren habe will Polen auch ein AKW bauen.Entweder in der Nähe von FFO oder von Schwedt/Oder.Fangen jetzt die kleinen Staaten an sich zu rüsten oder wieso versucht Polen dem Iran nach zu eifern?!Wisst ihr da vielleicht mehr über Polen und den Plan ihres AKW´s an der Oder?!
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Gast





BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 17:32   Titel: Antworten mit Zitat


Nancysboi hat folgendes geschrieben:
Soweit ich hier aus der Region erfahren habe will Polen auch ein AKW bauen.Entweder in der Nähe von FFO oder von Schwedt/Oder.Fangen jetzt die kleinen Staaten an sich zu rüsten oder wieso versucht Polen dem Iran nach zu eifern?!Wisst ihr da vielleicht mehr über Polen und den Plan ihres AKW´s an der Oder?!


Es halten sich seit Tagen/ Wochen Gerüchte um einen Neubau eines Atomkraftwerkes in Polen. Zb. hier

Aber was hat das mit Rüsten zu tun und mit dem Iran. Ich glaube Du solltest nicht den Iran und seine Urananreicherung und ein Bau eines AKWs in Polen gleichsetzen. Das ist beileibe kein Rüsten und ich glaube auch nicht, dass Polen der Atomenergiebehörde verbieten würde ihre Anlagen zu überprüfen. Wie aus einem anderen Artikel hervorgeht, produziert Polen annähernd 100% seiner Energie aus fossilene Brennstoffen, hauptsächlich Kohle (meist Braunkohle, Klimakiller No.1). Daher sollte man auch für diese Staaten Energiekonzepte entwerfen. Unter dem Eindruck der Gaspipeline für Westeuropa werden solche AKW-Pläne in Polen mit Sicherheit Nährboden finden.


Tortzdem, in diesem Zusammenhang von "Rüsten" zu sprechen, finde ich fahrlässig.


Gruß 11
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