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Özil, Gündogan - Erdogan?

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PostPosted: 26 Jul 2018 17:00   Post subject: Reply with quote


joopie wrote:

War Özil der handlungsbestimmende Aktuer? Nein! Mathäus hätte genauso wie Özil "nein" sagen können, haben beide nicht gemacht, also ist die Vergleichbarkeit durchaus gegeben. Beide waren auf Einladung bei der jeweiligen Veranstaltung.


ten@cious wrote:
Özil hätte sich in jedem Fall mit Erdogan getroffen


Das behauptest du einfach. Die Spieler waren aufgrund einer Einladung bei der Stiftung. Ob Özil sich ohne die Einladung mit Erdogan getroffen hätte, wissen wir nicht.
Ich behaupte ja auch nicht, dass Mathäus sich ohne den Anlass mit Putin getroffen hätte.
Die Einladung einer Stiftung ist im übrigen sehr wohl ein gesellschaftlicher Anlass.

kilino hat vollkommen Recht. Erdogan wird zu Recht kritisiert, da bestehen keine zwei Meinungen. Aber all die Leute, die jetzt aus Ihren Löchern kommen und unter Verweis auf die Menschenrechte usw auf Özil, die Türkei, Muslime eindreschen, machen es komischerweise nur hier. Putins Verbrechen sind doch ebenso bekannt, bei ihm kommt sogar noch Wahlbeeinflussung anderer Staaten dazu, aber dort fehlt der #Aufschrei. Und das mein Lieber, ist einfach verlogen und bei vielen auch rassistisch motiviert. Genau das kritisiert Özil.


ten@cious wrote:
Und ich sags nochmal: Redet gerne über Rassismus, wenn er auftrifft, aber ich werde weiter nur darüber reden, dass ein deutscher Fußballer mit türkischen Wurzeln sich nicht für die politischen Interessen der BRD interessiert


Die "politischen Interessen der BRD" in Zusammenhang mit der Türkei und dem "manipulativen und machtbesessenen Politiker" sind aktuell gute Geschäfte für unsere Waffenschmieden und die Drecksarbeit mit den Flüchtlingen.


Özil war nicht aus Gründen beim Treffen mit Erdogan, die etwas mit Sport zu tun hatten. Das lief abseits von Premier League oder WM. Und damit war Özil der handlungsbestimmende Akteur, es gab keinen Grund dort zu sein, außer einer persönlichen Motivation. Matthäus war für die FIFA dort, nicht bloß aus persönlichen Gründen. Das macht das Erdogan-Treffen ja gerade so ärgerlich, da dem Treffen eine selbstbestimmte Entscheidung Özils zugrundelag. Das war bei Matthäus anders, der Verband war für das Treffen verantwortlich. Ich wiederhole es gerne immer und immer wieder. Die Sachverhalte sind nicht vergleichbar. Es kommt auf die Motivation an. Bei Özil war sie ohne Bezug zum Fußball und intrinsisch, bei Matthäus mit Bezug zum Fußball und extrinisisch. Und das ist auch nicht widerlegt worden.

Özil hat übrigens selbst gesagt, dass er sich wieder so entscheiden würde, was mir sagt, dass er sich in jedem Fall mit Erdogan getroffen hätte. Das ist eigentlich ziemlich eindeutig. Und da kommt es auf die Einladung nur insoweit an: Eine Einladung kann man ausschlagen (siehe Can), eine Aufforderung der FIFA (s. o. Matthäus) wohl nur schwer.

Und dass bei Putin weniger Aufschrei stattfindet, trifft nicht zu. Er agiert aber völlig anders als Erdogan. Erdogan schimpft und motzt und erhebt abstruse Anschuldigungen und das fortlaufend. Putin ist viel gefährlicher und arbeitet mittels strategischer und verdeckter Maßnahmen, siehe das Beispiel Hackerangriffe von russischen Bots, dass durch die Presse ging. Dementsprechend sind die Reaktionen auch andere. Bei Putin ist eher Angst. Bei Erdogan ist man nur genervt.

Und bei allem Respekt: Du kennst dich nicht so gut mit den Verpflichtungen der Bundesregierung aus, wie Du meinst. Deine Beispiele sind m. E. nicht geeignet, um eine Doppelmoral zu belegen. Der Waffendeal mit Erdogan ist schon viel früher geschlossen worden und zwar deutlich bevor er sich in einen Verrückten wandelte. Es wäre deutlich schlimmer gekommen, wenn die BReg ihren Teil der damals geschlossenen Vereinbarung nicht eingehalten und die nächst Lieferung bewilligt hätte. So ist jedenfalls mein Sachstand. Weißt Du da mehr?

Auch der "Flüchtlingsdeal" ist nicht das, was Du glaubst. Die Wahrheit ist, dass der Flüchtlingsdeal dem Grunde nach eine Erpressung war. Denn Erdogan hätte die Flüchtlinge alle durchgelassen, wenn nicht entsprechend gehandelt worden wäre und das hätten die anliegenden Staaten nicht geschafft. Die BRD übrigens auch nicht. Oder was ist dir dazu bekannt?
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PostPosted: 26 Jul 2018 17:32   Post subject: Reply with quote

Wenn man "Matthäus, Putin, Fifa" googelt, findet man nur Artikel, die von einer Einladung in den Kreml sprechen, nirgends wird geschrieben, er sei aufgefordert worden, in den Kreml zu kommen. Weder von der Fifa, noch von Putin höchstpersönlich.
Ich zitiere dich: "Eine Einladung kann man ausschlagen."

Ende 2017 hat die Bundesregierung der Modernisierung der türkischen Panzer zugestimmt. Die lag wegen Deniz Yücel auf Eis, im Zusammenhang mit der Freilassung wurden aber dann 31 Rüstungsausfuhren genehmigt. Es wurde auch von Seiten der Bundesregierung behauptet, keine Rüstungsgeschäfte mehr mit der Türkei zu machen, aber die Türkei will bis zu 1000 neue Kampfpanzer haben/bauen. Welcher Partner hat schon ein Joint Venture gegründet und geht fest von der Zustimmung der Regierung aus? Rheinmetall. Das ist übrigens ganz aktuell aus diesem Jahr. Zudem übernimmt der Bund jetzt wieder Hermes-Bürgschaften, die Sanktionen wurden da beendet. Das ist mein aktueller Sachstand zum Thema Rüstungsgeschäfte mit einem Despoten.

Das mit den Flüchtlingen ist mir klar, das war/ist Erpressung. Aber man muss schauen, warum sich die Regierung erpressbar macht, warum Erdogan einen Hebel hat: Die Regierung möchte unschöne Zustände an deutschen Grenzen vermeiden, dafür bezahlt man dann dem Despoten Mrd. Oder wie ich es im vorherigen Beitrag genannt habe: die Drecksarbeit mit den Flüchtlingen.
Das ist das Interesse der deutschen Politik, das Fernhalten von Flüchtlingen.

(Bitte jetzt keine Flüchtlingsdebatte. Wir sind eh schon weit abgeschweift)
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PostPosted: 26 Jul 2018 19:49   Post subject: Reply with quote

https://www.tz.de/sport/fussball/kommentar-zum-foto-von-lothar-matthaeus-mit-russlands-praesident-wladimir-putin-10017787.html

Daraus: Der 57-Jährige ist von der ­Fifa nach Russland eingeladen worden, hat an mehreren öffentlichen Events teilgenommen. Der negative Höhepunkt: ein Besuch im Kreml. Zu Gast bei Putin schüttelte Matthäus nicht nur artig die Hand des Machthabers, er verkündete auch: „Dies ist eine der besten Weltmeisterschaften, die ich in den vergangenen 40 Jahren gesehen habe. Vielen Dank für diese Weltmeisterschaft, Herr Präsident.“

Es ist und bleibt die FIFA, die das Zustandekommen avisiert hat. Das Matthäus auch noch die Hofschranze gibt, ist natürlich unterirdisch, aber das passierte alles auf Rechnung der FIFA. Wenn es die WM nicht gegeben hätte, wäre es nicht zu diesem Treffen gekommen. Und ich sage es gerne wieder: Özil - Erdogan ist nicht mit Matthäus - Putin vergleichbar. Es ist aber beides zum Haare raufen.

Die Modernisierung der Panzer, sowie jüngere Lieferungen gehen nach meinem Wissen auf die Altverträge zurück. Dass Rheinmetall ggfs. schon aktiv in weitere Produktionsstätten oder Zusammenarbeit investiert ist aber etwas, dass der BReg nicht angelastet werden kann. Für die Produktion von Waffen oder Kriegsmaschine im Ausland besteht insoweit keine Wettbewerbsbeschränkung. Wenn eine deutsche Firma im Ausland Waffen produzieren lässt, dann ist das verwerflich, aber nicht die Schuld der BReg.

Und was das Thema Rassismus betrifft, meldet sich endlich jemand zu Wort, dessen Worte man sehr ernst nehmen sollte:

https://www.focus.de/sport/fussball/nach-ruecktritt-ehemaliger-st-pauli-profi-naki-schreibt-offenen-brief-an-oezil_id_9320442.html

Das sollte Özil sich genauestens durchlesen und sich mal bewusst machen, welchen Hampelmann er da unterstützt hat.
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Maranzano
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PostPosted: 26 Jul 2018 21:58   Post subject: Reply with quote

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PostPosted: 27 Jul 2018 09:22   Post subject: Reply with quote

Ok, und ich schreibe jetzt wieder, ohne die Veranstaltung einer türkischen Stiftung in London, die türkische Studenten unterstützt, wäre es auch nicht zu diesem Treffen gekommen. Dann wendest du wieder ein, dass das etwas vollkommen anderes ist weil Mathäus auf Einladung eines Fussballverbandes da war. Da kommen wir glaube ich auf keinen gemeinsamen Nenner.

Jede Ausfuhr von Rüstungsgütern und Teilen und jede Beteiligung eines deutschen Unternehmens am Panzerbau, hier in der Türkei, ist genehmigungspflichtig. Sonst könnte Rheinmetall einfach komplett in z.B. der Türkei fertigen und die Panzer in alle Welt verkaufen, oder Heckler & Koch in Mexiko und dort direkt an die Kartelle verkaufen. Geht nicht.
Die Regierung ist also aktiv eingebunden in diese Geschäfte, da diese genehmigt werden müssen, indirekt durch Übernahme der Bürgschaften.

Das mit Naki ist sicherlich eine Sache, über die Özil auch nachdenken sollte. Da stimme ich dir vollkommen zu.
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PostPosted: 27 Jul 2018 12:02   Post subject: Reply with quote

Ich lese immer unauffällig mit und finde die Diskussionen hier sehr gut aber in dieser hier da gibt es so viele Komponenten und jeder hat eine Perspektive. Um die Perspektiven, um eine Sicht zu erweitern (Ich hoffe ich wiederhole niemanden indem ich einen Post übersehen habe) aber wo fängt Doppelmoral an? Ab wann sollte ich wissen dass ich im Glashaus sitze und ab wann kann ich mich beschweren? Sollte ich lieber keine Kritik ausführen wenn ich selbst auch die Hände von Erdogan geschüttelt habe oder reicht es auch schon wenn ich durch meine Arbeit -> Steuerabgaben -> Investitionen in Waffen -> Verkauf an Erdogan den Mann unterstütze?
Um ein Beispiel aufzuführen ohne vom Thema zu kommen: Hat Matthäus nicht recht, wenn er auf das Poltern des Bild-Mogulen ein Foto postet mit ihm und Putin Hände schüttelnd? Oder darf man das nicht gleich setzen?
Falls nein, ist es dann richtig wenn man diese Anführer (Erdogan zb etc..), die nicht in unsere Demokratievorstellung passen zwar unterstützt aber nicht darüber reden sollte? d.H. so lange wir nicht darüber reden und seine Hand schütteln können wir an ihm verdienen? Wo seht ihr euch würde mich mal interessieren
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PostPosted: 27 Jul 2018 12:25   Post subject: Reply with quote


ten@cious wrote:
Und was das Thema Rassismus betrifft, meldet sich endlich jemand zu Wort, dessen Worte man sehr ernst nehmen sollte:

https://www.focus.de/sport/fussball/nach-ruecktritt-ehemaliger-st-pauli-profi-naki-schreibt-offenen-brief-an-oezil_id_9320442.html

Das sollte Özil sich genauestens durchlesen und sich mal bewusst machen, welchen Hampelmann er da unterstützt hat.


Naki sagt, dass die Rassismus-Vorwürfe von Özil berechtigt sind. Also siehst du quasi ein, dass du falsch gelegen hast, oder? Oder sollte man (und Özil) sich Nakis Worte genau durchlesen und diese verinnerlichen, mit Ausnahme der entsprechenden Stelle wo er Özils Vorwürfe bekräftigt?!


"-In deiner Erklärung, gehst du berechtigt auf den dir begegneten Rassismus und deine diesbezüglichen Gründe die Nationalmannschaft zu verlassen, ein."
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PostPosted: 27 Jul 2018 12:29   Post subject: Reply with quote


ten@cious wrote:
21.07.2018 - Nach Russland folgt Katar: Vier Jahre hat der Golfstaat noch Zeit, neue Stadien und ganze Städte für die WM 2022 in die Wüste zu bauen. Die Bedingungen für die tausenden Wanderarbeiter aus Afrika und Asien sind katastrophal, auch wenn Gewerkschafter leichte Verbesserungen vermelden - das Emirat reagiert offenbar auf den Druck der Weltöffentlichkeit.

http://www.spiegel.de/video/wm-katar-2022-arbeitsbedingungen-auf-wm-baustellen-video-99019317.html

Minimale Verbesserungen ja, Beteiligung des FC Bayern nein. Der FCB bleibt Amateur hinsichtlich der Einhaltung seiner Versprechen.


Und wieso glaubst du, dass der FC Bayern sich wie ein "Amateur" hinsichtlich ihrer Versprechen verhalten kann? Richtig, weil die Menschenrechte und somit auch das Versprechen des FC Bayern den durschnitts-deutschen am allerwertesten vorbeigehen. Es seidenn, man heißt Mesut mit Vornamen.
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PostPosted: 27 Jul 2018 16:22   Post subject: Reply with quote


joopie wrote:
Ok, und ich schreibe jetzt wieder, ohne die Veranstaltung einer türkischen Stiftung in London, die türkische Studenten unterstützt, wäre es auch nicht zu diesem Treffen gekommen. Dann wendest du wieder ein, dass das etwas vollkommen anderes ist weil Matthäus auf Einladung eines Fussballverbandes da war. Da kommen wir glaube ich auf keinen gemeinsamen Nenner.

Jede Ausfuhr von Rüstungsgütern und Teilen und jede Beteiligung eines deutschen Unternehmens am Panzerbau, hier in der Türkei, ist genehmigungspflichtig. Sonst könnte Rheinmetall einfach komplett in z.B. der Türkei fertigen und die Panzer in alle Welt verkaufen, oder Heckler & Koch in Mexiko und dort direkt an die Kartelle verkaufen. Geht nicht.
Die Regierung ist also aktiv eingebunden in diese Geschäfte, da diese genehmigt werden müssen, indirekt durch Übernahme der Bürgschaften.

Das mit Naki ist sicherlich eine Sache, über die Özil auch nachdenken sollte. Da stimme ich dir vollkommen zu.


Özils Treffen war nicht schwerpunktmäßig dem Fußball zuzurechnen, sondern dem privaten freiwilligen Engagement. Matthäus`Treffen fand für die FIFA statt und im Zusammenhang mit einer Verpflichtung aus dem Sport. Und so lange da der größere Rahmen die Fußball WM ist, ist das nicht vergleichbar. Das mit der Stiftung zeigt es doch eben, es lag außerhalb der Profession Özils, außerhalb seines Auftrags als Spieler der N11 und abseits der WM. Und es war auch nicht mit dem DFB abgestimmt, soviel wir wissen.

Die jüngeren Statements von Löws Manager und Cacau treffen es sehr genau. Endlich, endlich, endlich, reden mal Leute, die wirklich was zu sagen haben.

https://www.focus.de/sport/fussball/wm-2018/oezil-ruecktritt-im-news-ticker-schaeuble-sieht-im-fall-oezil-die-hauptschuld-beim-dfb_id_9318491.html

Özil lag bei seinem Treffen mit Erdogan daneben. Und hinsichtlich seines Statements (I - III) ist es ebenso zutreffend, dass er einen Frontalangriff fährt, bei dem es ihm nichts ausmacht, Pauschalisierungen einzusetzen, die völlig am Ziel vorbeigehen. Ob Özils Vorwürfe berechtigt sind, kann ich nicht beurteilen, aber wenn sie es sind, darf und soll er für seine Rechte eintreten. Der DFB ist m. E. auch in ganz erheblicher Weise verantwortlich. Warum man aber nach zwei Monaten immer noch mit Kanonen auf Spatzen schießen muss, obwohl man die "Täter" doch genau benennen kann, das will sich mir nicht erschließen.

Was die Kriegswaffen betrifft: Nur solange deutsches Recht anwendbar ist, kann auch die BReg entscheiden. Ist Rheinmetall nur an einer Produktion im Ausland beteiligt, dürften die Vorschriften nicht mehr ohne Weiteres greifen, vgl. §§ 2 u. 4a KWG.

https://www.gesetze-im-internet.de/krwaffkontrg/BJNR004440961.html

Und zu Kickbase10 äußere ich mich ab sofort nicht mehr inhaltlich. Du trägst nichts, aber gar nichts zu dieser Diskussion bei und arbeitest mit unzutreffenden Unterstellungen und Schlussfolgerungen. Und was der FCB und Katar damit zu haben sollen, verstehe ich erst recht nicht. Und es ist offtopic.

Hier würde ich auch einen (ehemaligen) Kollegen des Modteams bitten, mal den Thread anzuschauen.
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MysterylK
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PostPosted: 27 Jul 2018 17:25   Post subject: Reply with quote

Mal kurz in die Runde:

Gibt's hier jemanden der glaubt, das Özil dieses 3er Statement überhaupt selber so verfasst hat? Ich denke er hat lediglich eine Meinung rüberbringen wollen, und jemand anderes hat es dann so verfasst.

Mal zu dem Matthäus - Özil Vergleich:

"Auch wenn die deutschen Medien etwas anderes dargestellt haben, ist die Wahrheit, dass die Ablehnung eines Treffens mit dem Präsidenten respektlos gegenüber den Wurzeln meiner Vorfahren gewesen wäre, die mit Sicherheit stolz darüber gewesen wären, wo ich heute bin. Für mich hat es keine Rolle gespielt, wer der Präsident war, sondern dass es der Präsident war."

"Was auch immer das Ergebnis der letzten Wahlen gewesen wäre, oder der Wahlen davor, ich hätte das Bild trotzdem gemacht."

Worüber diskutieren wir hier eigentlich gerade? Özil hat doch in seiner Rücktrittserklärung klar gemacht, dass er das Treffen weder bedauert noch es anders machen würde. Er befürwortet doch das ganze.

Wenn Özil die Möglichkeit hätte noch für die Türkei zu spielen, ich würde ihm keine Steine in den Weg legen. Ich wäre vielmehr interessiert wie seine Körpersprache dann wäre.
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Rastabooze
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PostPosted: 27 Jul 2018 20:05   Post subject: Reply with quote


MysterylK wrote:
Mal kurz in die Runde:

Gibt's hier jemanden der glaubt, das Özil dieses 3er Statement überhaupt selber so verfasst hat? Ich denke er hat lediglich eine Meinung rüberbringen wollen, und jemand anderes hat es dann so verfasst.


Ich kann mir das nicht vorstellen. Es kann mMn gut sein, dass hier sein Berater die Hände im Spiel hatte. Es erscheint mir wahrscheinlicher.

Ich habe mir auch gleich nachdem das Foto gepostet wurde gedacht: Man, wie schlecht muss dieser Berater sein!?"
Außer er möchte halt eigene Themen/Verletzungen mit einbringen und das kann mMn bei der ganzen Geschichte gut sein.

Ich traue dieses Schreiben Özil, bei allem Respekt, auch nur bedingt sprachlich so zu, wie es erschienen ist. Sein Berater ist ein sehr kluger studierter Mann, der es weit bringen möchte und wie es heißt starken Einfluss auf Özil hat:
https://www.welt.de/sport/fussball/article179811066/DFB-Erkut-Soeguet-das-ist-der-Strippenzieher-hinter-Mesut-Oezil.html

Als Fußballer fand ich Özil entgegen der Meinung der meisten eigentlich fast immer ansprechend bis stark (bis auf ein paar Spiele ausgenommen)! Auch bei der WM war er im Vergleich zu dem meisten ok. Ich habe auch seine Art Fußball zu spielen immer geschätzt.

Ich denke wenn Özil ein wenig reflektierter gewesen wäre (und vllt nicht blind seinem Berater vertraut hätte), hätte er es wie Can machen können, nämlich klug!
Unklug haben sich dann auch Teile des DFB verhalten...

Und ganz kurz zum Thema Rassismus:
Es hat nichts rassistisches Özils Aktion megascheiße zu finden, genau wie man es scheiße finden darf, dass viele Ausländer in Deutschland Frauen als Menschen zweiter Klasse behandeln.
Und genauso darf ich es auch scheiße finden, was der DFB in der Sache veranstaltet hat und was Grindel mal im Bundestag von sich gelassen hat.
Gerade in Deutschland mit unserer unrühmlichen Vergangenheit ist es oft so einfach und bequem das Totschlagargument des Rassismus zu bringen, nur weil Menschen nicht in der Lage sind mit Kritik umzugehen oder ihre Verhaltensweisen zu hinterfragen.

Grindel hat scheiße gebaut und sollte dafür gerade stehen und zurücktreten (ich denke da auch an die Rede im Bundestag). Ich mag Grindel nicht.
Und auch Özil hat scheiße gebaut. Die darauffolgende Kritik muss man dann aushalten, sich ihr stellen und sich gegebenenfalls hinterfragen.

Ist das bei beiden passiert?
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PostPosted: 27 Jul 2018 21:08   Post subject: Reply with quote

https://www.n-tv.de/sport/fussball/Cacau-widerspricht-Ozil-und-sieht-DFB-Fehler-article20548357.html

Der Integrationsbeauftragte des Deutschen Fußball-Bundes, der ehemalige Nationalspieler Cacau, hat die Rassismus-Vorwürfe durch den zurückgetretenen Weltmeister Mesut Özil gegen die Führungsspitze des DFB zurückgewiesen. "Kritik ist nicht gleich Diskriminierung oder Rassismus. Wenn ich kritisiert werde und sage dann, das passiert nur, weil ich Brasilianer und dunkelhäutig bin, dann ist das nicht korrekt und nicht erwachsen", sagte er der "Bild"-Zeitung. Özil sei hochtalentiert, da seien die Erwartungen hoch. Cacau geht davon aus, dass der Spielmacher des FC Arsenal "das mit dem Foto anscheinend bewusst getan hat. Und wenn er es bewusst getan hat, dann hätte ihm auch klar sein müssen, dass das Konsequenzen zur Folge hat".

Cacau ist so ein kluger und integerer Typ, da werde ich ganz wehmütig und muss daran denken, wie er gegen den FCB in der Rückrunde der Saison 2006/2007 gegen Lucio und Demichelis 2 Kopfballtore machte. Man, das war wirklich ein tolle Saison und ein grandioser Cacau. So wie jetzt auch. Das sind gefühlt auch zwei Kopfballtore, die er mit diesem Statement macht.

Bleib so, Cacau, Du bist ein starker Typ!

Edit: Özil kann sich ja übrigens gerne überlegen, ob der den Integrations-Bambi aus dem Jahr 2010 noch behalten möchte.
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Maranzano
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Joined: 09 Aug 2016
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PostPosted: 27 Jul 2018 21:41   Post subject: Reply with quote


Rastabooze wrote:
Und ganz kurz zum Thema Rassismus:
Es hat nichts rassistisches Özils Aktion megascheiße zu finden, genau wie man es scheiße finden darf, dass viele Ausländer in Deutschland Frauen als Menschen zweiter Klasse behandeln.
Und genauso darf ich es auch scheiße finden, was der DFB in der Sache veranstaltet hat und was Grindel mal im Bundestag von sich gelassen hat.
Gerade in Deutschland mit unserer unrühmlichen Vergangenheit ist es oft so einfach und bequem das Totschlagargument des Rassismus zu bringen, nur weil Menschen nicht in der Lage sind mit Kritik umzugehen oder ihre Verhaltensweisen zu hinterfragen.



Natürlich darf man das mit dem Bild und das Ganze leidige Drumherum scheiße finden. Es gibt doch hier auch niemanden, der das ernsthaft gut fand.

Aber ich bleibe dabei: Für einige/viele geht es dabei doch gar nicht wirklich um das Thema Erdogan oder zumindest nicht ausschließlich. Für einige/viele war das Bild doch nur oder vor allem ein gefundenes Fressen, um sich die "K******" im Trikot des DFB mal ordentlich vorknöpfen zu können.

Vor allem Özil, der im Gegensatz zu Gündogan bisher Stammspieler war und zudem auch aufgrund verschiedener Aspekte eh bereits oft negativ gesehen wurde. Ob es da um sein Aussehen, um das Nichtmitsingen der Nationalhymne, um seine Körpersprache oder sonst was ging.

Ein Teil der Kritiker stört sich aufrichtig an der Erdogan-Geschichte, gar keine Frage. Ein Teil nimmt es aber auch oder vor allem zum Anlass, um seinen Hass mehr oder weniger offen zum Ausdruck zu bringen und ein Teil tut dies gut versteckt unter dem Deckmantel der Erdogan-Geschichte.

Wie groß die jeweiligen Gruppen sind, kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich persönlich würde von 35-70% jede Prozentzahl für möglich halten, wenn es um diejenigen geht, die die Erdogan-Geschichte zumindest nicht so schlimm finden, wie sie tun und/oder bei denen Rassenhass eine mehr oder weniger große Rolle spielt.
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Maranzano
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PostPosted: 29 Jul 2018 12:01   Post subject: Reply with quote

Zu Loddar noch: Natürlich ist die Situation nicht 1:1 zu vergleichen. Aber wenn ich auf der einen Seite einen "normalen" aktuellen Nationalspieler habe und auf der anderen Seite einen unserer Ehrenspielführer, dann ist für mich ganz klar, bei wem von beiden ich es schlimmer finde, wenn er sich mit Erdogan trifft, ihm die Hand schüttelt, sich mit ihm fotografieren lässt, sich mit ihm unterhält oder was auch immer. Loddar konnte weder von der FIFA noch vom DFB dazu gezwungen werden. Trotz seiner Funktion. Somit ist sein Handeln für mich auch nicht weniger verwerflich als das von Mesut. Ganz im Gegenteil: Von einem Ehrenspielführer erwarte ich generell mehr als von anderen ehemaligen und aktuellen Spielern, wenn es darum geht, den DFB zu repräsentieren und für dessen Außenwirkung mit verantwortlich zu zeichnen.
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Rastabooze
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PostPosted: 18 Sep 2018 11:53   Post subject: Reply with quote

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Kehl05
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PostPosted: 18 Sep 2018 12:56   Post subject: Reply with quote

aber diese Respekt Aussage ist doch auch schon alt...

Was mich viel mehr ärgert ist diese Rassismus Keule! Er beschwert sich über Rassismus, trifft sich aber mit einem Rassisten und sagt auch noch, dass er es wieder tun würde. Rassismus gegen Kurden scheint also ok zu sein.
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Alles Gute Kehli!
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PostPosted: 16 Mar 2019 13:29   Post subject: Reply with quote

https://www.focus.de/politik/ausland/wirbel-um-erneutes-treffen-erdogan-soll-ehrengast-und-trauzeuge-auf-oezils-hochzeit-werden_id_10463090.html

Bitte, Özil, mach das! Bitte, bitte, bitte, bitte! Damit wäre der Beweis endgültig geführt: Özil ist sich nicht zu schade, ein heiliges Ritual zugunsten der Provokation eines Despoten zu nutzen. So kann man die Eheschließung - gleich welcher Konfession - hervorragend entwerten.

Und enge Freunde, oder Familie, die diese Rolle übernehmen würden, scheint Özil ja nicht zu haben. Oder jedenfalls ist da niemand, der ihm wichtig genug ist, diese Rolle zu übernehmen. Das ist so vielsagend! Und dennoch so eindeutig.

Bitte, Özil, mach es. Dann bist Du endgültig der Sultan von Absurdistan!

Edit: Ich feier gerade so hart! Özil hat nie irgendwas verstanden!
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PostPosted: 31 Mar 2019 13:33   Post subject: Reply with quote

Doppelpost, sorry, muss einfach sein:

Özil sollte schau genau hinsehen und das Werk seines geliebten Präsidenten bewundern:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-zwei-tote-bei-schiesserei-in-wahllokal-a-1260533.html

Bei den Kommunalwahlen in der Türkei hat es im ostanatolischen Malatya eine Schießerei gegeben. Dabei kamen zwei Wahlbeobachter ums Leben. Die beiden sollen gegen eine offene Stimmabgabe protestiert haben.

Die Geheime Wahl ist deshalb so wichtig, damit keine Repressalien gegen Wähler ausgeübt werden können und damit keine unsachliche Beeinflussung der Wähler erfolgen kann.

Und dann herrscht infolge von Erdogans Unterdrückungs- und Hetzmaschine eine so aufgeheizte Stimmung, dass zwei Menschen, die sich für ihr Land engagieren, erschossen werden? Das sollten sich alle Erdofans ganz genau ansehen. Es ist scheinbar egal, ob man mal auf die türkische Verfassung geschworen hat und sich für eine faire Wahl einsetzt, oder nicht. Knast oder Kugel kann man sich auf beiden Wegen einfangen. Das ist das Resultat der Amtsführung des großen Erdogan...

Ich wiederhole meine Bitte: Özil, bitte lass diesen allmächtigen, gütigen und rechtstreuen Präsidenten den Trauzeugen geben. Damit lieferst Du allen Fans und vor allem deinen ehemaligen Kollegen aus Nationalmannschaft den unwiderlegbaren Beweis, dass Du es nie verstanden hast. Und nie verstehen wirst.
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Rastabooze
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PostPosted: 7 Jun 2019 22:42   Post subject: Reply with quote

Dem Özil ist wirklich nicht mehr zu helfen:
https://www.eurosport.de/fussball/mit-trauzeuge-erdogan-mesut-ozil-heiratet-in-istanbul_sto7317987/story.shtml
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„Man sollte immer eine kleine Flasche Whisky dabeihaben, für den Fall eines Schlangenbisses. Außerdem sollte man immer eine kleine Schlange dabeihaben.“ (W. C. Fields)
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Kehl05
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PostPosted: 11 Jun 2019 10:31   Post subject: Reply with quote

naja, denke damit kann der thread hier dicht oder? Eindeutiger gehts nicht. Özil hat Erdogan damals getroffen, weil er ihn schlichtweg mag! Ist jetzt seine große Werbemarionette, insbesondere für die Deutsch-Türken. Und wer weiß, wenn Özil irgendwann aufhört Fußball zu spielen, ist ihm der Platz im türkischen Parlament sicher.
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Alles Gute Kehli!
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Rastabooze
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PostPosted: 17 Oct 2019 11:10   Post subject: Reply with quote

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PostPosted: 17 Oct 2019 11:57   Post subject: Reply with quote

https://www.focus.de/sport/fussball/ich-fuehlte-mich-nicht-geschuetzt-mesut-oezil-spricht-erstmals-ueber-ruecktritt-aus-der-nationalmannschaft_id_11244648.html

Finde den Artikel vom Focus besser, da detaillierter. Will mich auch mal damit auseinandersetzen:


Bei der Masse an rassistischen Anfeindungen gegen ihn sei er vom DFB und seinen Mannschaftskollegen alleine gelassen worden. "Ich habe rassistische Anfeindungen bekommen, sogar von Politikern und Figuren des öffentlichen Lebens", sagte Özil dem Sport-Portal "The Athletic".
Mag sein, dass ich das nicht mehr in allen Details auf dem Zettel habe, aber ich kann mich an keine rassistischen Beleidigungen von Politikern oder Personen des öffentlichen Lebens erinnern. Darauf hinzuweisen, dass eine Sympathiebekundung für ein Staatsoberhaupt, dass zentrale Werte des deutschen politischen Systems nicht respektiert oder gar kürzt / abschafft, hat mit Rassismus nichts zu tun. Genauso wenig wie Hoeneß' Spruch, dass Özil seit Jahren einen Dreck gespielt habe. Unabhängig davon, wie man dazu steht, ist dies eher sportliche Kritik als Rassismus. Rassismus war Gaulands Äußerung zum Thema Boateng/Nachbar.

"Aber niemand von der Nationalmannschaft ist damals gekommen und hat gesagt: 'Hey, hört auf. Das ist unser Spieler, ihr könnt ihn nicht beleidigen.' Alle haben einfach geschwiegen und es geschehen lassen."
Das stimmt. Der DFB hat hier kein gutes Bild abgegeben und sich nicht schützend vor Özil gestellt. Es wäre besser gewesen, Özil entweder den Rücken zu stärken oder sich von ihm loszusagen und ihn aufgrund dieses Vorfalls vom Nationalteam auszuschließen. So kann ich Özils Denke in diesem Punkt verstehen.

Das Foto mit Erdogan würde er aber wieder aufnehmen. "Erdogan ist der momentane Präsident der Türkei und ich würde so einer Person immer Respekt zeigen, egal wer es ist", sagte der 31-Jährige.
Diesen Absatz finde ich bedenklich. Natürlich ist eine Art von Respekt gegen jeden Menschen an der Tagesordnung - behandele jeden Menschen so, wie du selber behandelt werden willst. Aber das Foto geht für mich über eine Respektsbekundung hinaus. Das ist mindestens eine Sympathiebekundung, wenn nicht gar eine Unterstützung von Erdogans Politik. Da muss dann schon erlaubt sein, dass man hinterfragt, ob das aufgrund der oben beschriebenen Gegensätze zwischen deutschem und türkischem Politiksystem und den dazugehörigen Werten nicht etwas zu weit geht. Mal ganz provokativ: mit einem Kanzler Gauland würde ich kein Foto machen wollen.

"Obwohl ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin, ist die Türkei ein Teil meines Erbes." Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel nach London gekommen wäre, hätte er sie auch getroffen, sagte Özil. "Es geht einfach nur darum, dem höchsten Amt eines Landes Respekt zu zeigen."
Siehe oben. Keiner verlangt, einen Teil seiner Herkunft zu leugnen oder diese zu "vergessen". Aber eine kritische Auseinandersetzung mit den Geschehnissen vor Ort, das darf man erwarten.

Seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bereut Özil ebenfalls nicht. "Nach ein bisschen Zeit zum Nachdenken weiß ich, es war die richtige Entscheidung", sagte Özil. "Ich sage nicht, dass die Leute mich lieben müssen, aber sie sollten einfach respektieren, was ich für Deutschland getan habe", ergänzte er. Seine Generation habe den deutschen Fußball verändert und attraktiver gemacht. "Ich habe die Weltmeisterschaft gewonnen, viele Spiele absolviert – viele davon waren wirklich gut – und alles gegeben."
Ja, er hat sportlich für Deutschland vieles geleistet und war von 2010-2018 eine prägende Figur des deutschen Spiels. Und auch das muss gesagt werden: er war einer unter vielen Schwächelnden bei der WM 2018. Die sportliche Kritik und die politische sind zwei Paar Schuhe, die man voneinander trennen muss. Auch wenn das nach der WM sicher nicht immer getan wurde. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Özil alles für die DFB-Elf gegeben hat.

Als Deutschland bei der WM 2018 in der Gruppenphase ausgeschieden war, habe Özil noch im Stadion rassistische Anfeindungen abbekommen. "Als ich vom Platz gegangen bin, haben mir deutsche Leute gesagt, 'Geh zurück in dein Land', 'F... dich', 'Türkensau' und solche Sachen."
Geht gar nicht - siehe oben, Thema Respekt.

Dass es Kritik an dem Foto gegeben habe, sei für ihn in Ordnung gewesen, beteuerte der Mittelfeldspieler. "Aber was dann gefolgt war, hat ihren Rassismus für alle öffentlich gemacht." Es gebe viele Probleme in Deutschland – "schauen Sie nur, was letzte Woche in Halle passiert ist". Rassismus in Deutschland sei nicht nur "eine Sache des rechten Flügels im Land. Er ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen."
Puh, da wirft er zwei Dinge in einen Topf. Wie oben schon beschrieben, kann ich mich an keine Rassismus-Vorwürfe gegen ihn erinnern. Da eine Verbindung zu Halle zu ziehen, ist mir zu weit hergeholt. [/i]
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