preload
basicPlayer

Probleme der globalen Entwicklung

Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Comunio.de Foren-Übersicht -> Off Topic General
Autor Nachricht
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 17:27   Titel: Probleme der globalen Entwicklung Antworten mit Zitat

Alle jammern, dass es mit Deutschland bergab geht. Doch dass wir in einem unglaublichen Wohlstand haben, vergisst fast jeder. Wir haben Wasser und Strom, Nahrung, leiden unter der globalen Erderwärmung und der zunehmenden Desertifikation wie Mittel und ostafrikanische Staaten. Staaten arbeiten nicht mehr zusammen sondern sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht. In Industrieländern wird mit der Erziehung geschlurt, sodass mit den folgenden Generationen immer mehr Tugenden und Sozialkompetenzen verloren gehen. Mal ehrlich wieviele Leute können noch kochen und Gemüse anpflanzen? Und mit dem exponentiell zunehmenden Bevölkerungswachstum wachsen diese Probleme. Bücher zerfallen, stattdessen werden Informationen auf Datenträgern festgehalten, deren Inhalte nach 20 Jahren nicht mehr abrufbar sind, da die Technik veraltet ist. Wie kann man diese Probleme am besten lösen? Ich habe dazu eine Vorstellung warte jedoch erst auf eure.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 17:43   Titel: Antworten mit Zitat

Sorry @ Malte, aber ich kann das Wort "Global" und "Globalisierung" nicht mehr hören ...
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 17:52   Titel: Antworten mit Zitat

Warum?
Vorab: Bitte hier nicht rumspammen! Wer was zu sagen hat der kann das hier tun, ansonsten sollte man sich dumme Kommentare verkneifen. Wird von mir eh beim nächsten Mal sofort gelöscht.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 17:59   Titel: Antworten mit Zitat

Also ...

Ich habe in der letzten Zeit das Wort Global und Globalisierung satt. Ich habe für Gemeinschaftskurs Leistungskurs ein ziemlich langes Referat zum Thema Globalisierung geschrieben. Seit dem läuft mir dieses Thema andauernt über den weg.
Das Problem der Globalisierung ist das knallharte System des Neoliberalismus... Ausnutzung, gar Versklavung der Dritt-Weltländer, das ewige Rumgehuele, wie schlecht es uns geht - obwohl genau das gegenteil der Fall ist, .... viele Sachen gefallen mir momentan einfach nicht.
Aber das in einem "einfachen" Thread alle Probleme gelöst werden können, wage ich zu bezweifeln. Was kann man gegen all dieses Unglück und all diese ungerechtigkeit tun ? Ich habe nicht wirklich eine Ahnung, nur weiß ich, dass wir es eben dem Neoliberalismus , dem Kapitalismus zu verdanken haben, damit löst man diese Probleme aufjedennfall nicht.
Es muss eine alternative politsche Welt-Gesellschaftsform gefunden werden.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 18:02   Titel: Antworten mit Zitat

um eine solchen thread zu eroeffnen, solltest du zunaechst einmal nicht so viele dinge durcheinander hauen. mir ist nicht ganz klar worueber du diskutiren willst - ueber die zunehmende politische radikalisierung, das probelm der industrielaender ihren status beizubehalten, bildung oder medienkultur. damit faellt zumindest mir sehr schwer, eine meinung zu formulieren.
deshalb beschraenke ich mich zunaechst auf das diskutieren/kritisieren der von dir gebrachten fakten:
1. richtig ist, dass es die industriestaaten mittelfristig schwer haben werden ihren "status" aufrechtzuerhalten, was ein eigenes problem fuer sich hat und viele ursachen hat, auf die ich hier nicht naeher eingehen moechte.
2. richtig ist auch, dass es erstaunlich scheint, dass die menschen in anbetracht dieses verlustes die apokalypse heraufbeschwoeren. dies ist ein simples psychologischen phenomen, dass man dinge, in deren besitz man war, staerker vemisst als dinge, deen besitz man anstrebt. richtig - vergleichsweise geht es vielen staaten schlechter!
3. ob mit der erziehung "geschlurt" wird, ist nicht so einfach festzustellen und benoetigt naehere betrachtung. tugenden und sozialkompetenzen haben oft einfach keine anwendung mehr und muessen dadurch auch nicht zwingend gelernt werden, denn wozu muss man wissen wie gemuese gepflanzt wird, wenn es keinen garten gibt. das wissen hat sich in den letzten jahrhunderten enorm gesteigert und esist nicht mehr moeglich spezifisches wissen in vielen wissenschaften zu haben wie noch vor einiger zeit. deshalb sollte sehrwohl das fuer die derzeitige gesellschaft/lebensbedingungen erforderliche wissen gelernt werden. hierueber kann man jedoch sehr lange diskutieren, da einige grundlegende kompetenzen auch heutzutage ihre berechtigung finden.
4. das mit den veraenderten wissenstraegern ist ein sehr schwaches argument, welches zudem auch noch falsch ist. es ist seit einigen jahrtausenden schon kein "wissen" mehr verloren gegangen. ich verstehe was du damit sagen willst (ist die verdraengung der buecher wirklich richtig und angebracht?), allerdings drueckst du es hier sehr missverstaendlich aus.

um alle von dir aufgezaehlten punkte hinreichend zu eroerten muesste ich mindestens ein buch schreiben (oder mehr). ich bitte dich also deinen disskusionspunkt zu praezisieren, sonst werden die antworten sehr vielschichtig und unspezifisch bleiben.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 18:28   Titel: Antworten mit Zitat

Das verschiedene Themen Angebot sollte in erster Linie dazudienen überhaupt eine lebhafte Diskussion anzuregen. Das nun zwischen dem Datenträger - Problem und dem Bevölkerungswachstum keine direkte Verbindung besteht ist klar. 4 Threads wollte ich nicht auf machen, da die Beteiligung in allen sonst sehr gering wer. Ich denke, dass jeder der will erst einmal eine kurze Meinung schreiben kann, damit der Einstieg nicht am Anfang schon zu schwer fällt. Später wird sich die Diskussion wahrscheinlich eh auf einen Aspekt konzentrieren. Dabei erinnenrt man sich an die schon zuvor besprochenen Themen und verknüpft sie logisch. Ist eine Diskussion erst einmal im Gange läuft sie von alleine weiter.

Ich könnte auf deine Kritik eingehen, will mich aber erst einmal mit "Nicht-Comunio-Angelegenheiten beschäftigen und andere Leute hier zum Zuge kommen lassen.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 18:31   Titel: Antworten mit Zitat

bin sehr gespannt auf eure meinungen...
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 19:58   Titel: Re: Probleme der globalen Entwicklung Antworten mit Zitat


Malte84 hat folgendes geschrieben:
Staaten arbeiten nicht mehr zusammen sondern sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht.



Also soweit ich das mal gelernt habe, passiert genau das Gegenteil. Und dies vor allem aus dem Grund, da es für Staaten von Vorteil ist, wenn sie zusammenarbeiten. Jetzt mal auf die Entwicklung von Wohlstand bezogen. Aber gerne lass ich eines besseren belehren, ein paar Beispiele fänd ich nett...

Zuletzt bearbeitet von Gast am 10 Jan 2005 20:00, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 19:58   Titel: Re: Probleme der globalen Entwicklung Antworten mit Zitat


Malte84 hat folgendes geschrieben:
Alle jammern, dass es mit Deutschland bergab geht.
==> Sie haben Recht!

Doch dass wir in einem unglaublichen Wohlstand haben, vergisst fast jeder.
==> Nur allzu menschlich! (Siehe andere Antwort!)

Wir haben Wasser und Strom, Nahrung,
==> Das wissen die Menschen hier!

leiden unter der globalen Erderwärmung
==> Wird langsam als Bedrohung wahrgenommen auch wenn keiner (inkl. Wissenschaft & Forschung) nen Plan hat, was wirklich passiert.

und der zunehmenden Desertifikation wie Mittel und ostafrikanische Staaten.
==> Das wissen die Menschen hier nicht und interessiert sie auch nicht.

Staaten arbeiten nicht mehr zusammen, sondern sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht.
==> Sorry, aber ich glaube das war noch nie anders. Auch die dicken Freunde Frankreich und Deutschland treten sich unter dem Verhandlungstisch ordentlich gegen das Schienbein (siehe Wirtschaftspolititk)

In Industrieländern wird mit der Erziehung geschlurt, sodass mit den folgenden Generationen immer mehr Tugenden und Sozialkompetenzen verloren gehen.
==> Tugenden und Sozialkompetenzen wurden mal in den Familien vermittelt. Die Inhalte von Schule/Ausbildung/Studium werden indirekt vom der Industrie bestimmt - also adé Humanismus.

Mal ehrlich wieviele Leute können noch kochen und Gemüse anpflanzen?
==> Kannst Du dir noch im Wald etwas zu essen jagen und aus dem Fell Kleidung machen?

Und mit dem exponentiell zunehmenden Bevölkerungswachstum wachsen diese Probleme.
==> So hart es klingen mag, aber auch dieses Problem wird sich durch Dinge wie Naturkatastrophen, Hunger, Krieg, aktive Bevölkerungspolitik etc lösen. Zudem ist in wirtschaftlich reifen Staaten der entgegengesetzte Trend zu erkennen.


Bücher zerfallen, stattdessen werden Informationen auf Datenträgern festgehalten, deren Inhalte nach 20 Jahren nicht mehr abrufbar sind, da die Technik veraltet ist.
==> Du hast sicherlich recht, aber die Industrie ist in diesem Bereich auch unwesentlich kürzer aktiv als im Buchdruck. Weißt Du über die erste Papierqualität von anno "schlag mich tot" Bescheid? Außerdem sind Bücher richtig gelagert, recht zeitüberdauernd. Und bis alles Wissen der Welt irgendwie gespeichert werden kann, wird es wohl noch dauern. Also bleiben uns die Bücher erstmal erhalten.

Wie kann man diese Probleme am besten lösen?
==> Viel nachdenken und noch wesentlich mehr auch umsetzen.

Ich habe dazu eine Vorstellung warte jedoch erst auf eure.
==> Hätte ich jetzt auch gesagt


Nein aber mal im Ernst. Globalisierung ist ja wohl das Modewort der letzten 10-15 Jahre. Das es das ganze schon seit 300 Jahren gibt scheint dabei nicht so wichtig.
Zudem ist Globalisierung nicht von vornhinein schlecht - die Globalisierung von neuer Infrastruktur, Telekommunikation, Wissen, Gesundheitsvorsorge etc. ist nicht zwingend schlecht. Das dabei nur der profitiert der Geld hat, ist laut unserem Wirtschaftssystem klar - aber ein anderes werden wir in absehbarer Zeit nicht haben - bis die linke Weltgemeinschaft entsteht wird wohl noch ein bißchen Zeit vergehen.
Das Problem mit Wohlstand ist, dass jeder ihn haben will und wer ihn hat will ungern drauf verzichten.
Bisher war er recht einsichtig auf Nordamerika und Westeuropa verteilt, jetzt wird er halt ein bißchen weitert gestreut.
Das der deutsche Opelmitarbeiter das nicht versteht bzw. auf die Politik sauer ist, ist verständlich, aber nicht zu ändern.
Eine lokale Politik kann gegen eine globale Industrie nichts erreichen ...

Aber wie mein Vorredner schon erwähnt hat, könnte man mit solchen Abhandlungen Bücher füllen. Diese Diskussion muss geführt werden, aber nicht nur von einer bzw. drei Personen...
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 20:22   Titel: Antworten mit Zitat


psycho_rob hat folgendes geschrieben:
es ist seit einigen jahrtausenden schon kein "wissen" mehr verloren gegangen


...es gibt eine ganze Reihe von Rätseln, die uns Hochkulturen der letzten Jahrtausende hinterlassen haben (durch Zerstörung verloren gegangenes Wissen!), die zum Teil bis heute nicht gelöst sind. Populäre Beispiele sind Stonehenge (wie zur Hölle haben Menschen die noch nicht einmal ein Rad hatten Tonnenschwere Steine über zig Kilometer fortbewegt und dann so aufgestellt?), ein anderes ist die Kultur der Maya, Azteken etc., über die wir so ziemlich überhaupt nichts wissen, weil diejenigen, die sich nicht vor den Spaniern in die Bergstädte (z.B. Machu Pitchu) geflüchtet sind, ausgestorben sind (was nicht mal 500 ! Jahre her ist).

Aber ich möchte mal aus der Mücke keinen Elefanten machen, ansonsten fand ich deine Ausführungen sehr interessant.


Ich sehe allerdings nicht das Problem der Datenträger, die sich bald nicht mehr verwenden lassen, da fast alles wichtige stets auf die neuen Datenträger übertragen wird. Wohl gemerkt sind Popmusik und Filme (das was ja am meisten auf solchen Datenträgern gespeichert wird) kein Wissen. Ich würde behaupten dass nahezu alles an wissenschaftlichen Erkenntnissen auch traditionell publiziert wird. Ich hab die Zahlen nicht genau im Kopf, aber es gibt einen Index, der das Wissen der Menschheit an der Anzahl gedruckter Publikationen misst, und nach dem wächst das Wissen heutzutage (also im Zeitalter von DvDs und CDs) so schnell wie nie.


Das Problem der Ausnutzung der Länder und Völker der nicht-industrie-Nationen ist meiner Meinung nach ein sehr trauriges, aber mit der oft anzutreffenden sich-selbst-der-nächste-Philosophie des Menschen zu erklären. Es gibt meiner Meinung nach kein Zeitalter, keine Gesellschaft und keinen Staat, in dem nicht viele ihren Möglichkeiten nach ausgenutzt, gemordet und betrogen haben. Ist schwer sowas zu akzeptieren, aber so ist die "Natur" des Menschen.
Was aber nicht heißt, dass diese Einstellung nicht zu bekämpfen wert wäre. Ich bin froh in Deutschland zu leben, in der die Zustände der Korruption und Ausnutzung noch sehr erträglich gehalten werden.

Ich habe schon mit vielen Leuten geredet, die eines dieser neuartigen Aufklärungsbücher gelesen haben und entrüstet sind über Verhältnisse in WHO, amerikanischen Geheimdiensten, Washington, Moskau, Peking oder Kapstadt, Rio, Kali, Medellin, Bagdad, Kabul oder Saigon. Oft hört man aus den Reden solcher Leute ein "wenn das doch nur jeder wüsste". Aber Leute, die meisten wissen das!
Diese Bücher sind zwar einseitig aber oftmals gespickt mit Beweisen, Zeugenaussagen, etc. die über jeden Zweifel erhaben sind. Und wer darüber nichts weiß, der weiß eben über einen anderen Zusammenhang krasser Misstände wie z.B. im Sudan oder in Ruanda bescheid.
Der Gedanke der hinter diesem "wenn das nur alle wüssten" steckt, ist der Glaube an die Ehrlichtkeit der Medien, dass mit ihrer Hilfe tatsächlich "Gutes" geleistet werden könnte.
Wer aber sich damit viel beschäftigt wird feststellen, dass bei allen Massenmedien (natürlich gibt es auf gewisse Klientel beschränkte positive Ausnahmen, aber eben keine Massenmedien), also die, die wirklcih etwas bewegen könnten, nur die Priorität Geld zählt. Und wenn es eben mehr Einschaltquoten bringt, über diese Flutkatastrohe zu berichten als über Weltprobleme wie AIDS oder eben diese Ausbeutung, dann wird das eben getan, auch wenn an genannten Problemen jährlich zig mal mehr Menschen verrecken als an dieser natürlich schlimmen Flut. Und dann ist es egal, dass allen Hilfsorganisationen das Geld der großen Weihnachtspendenwellen fehlt, weil alles ausnahmslos nach Südostasien fließt, dann ist das auch egal. Denn die Quote stimmt.

Auch in diesem "wenn das die Medien erfahren würden" steckt ein bisschen die Verdrängung eigener Verantwortungen. Was hindert dich persönlich daran, nach der Lektüre eines Buches über die Machenschaften der WHO nur noch fair angebauten Kaffee zu kaufen oder direkt Spenden anstatt in der letzten Kneipe noch das 10. Smirnoff Ice zu trinken? Was hindert dich daran, nach Skandalmeldung Nummer 1000 über Tierhaltung in Deutschland all deine Freunde zu überreden Vegetarier zu werden oder nur noch Biofleisch zu kaufen, und dafür auf 10 Zigaretten im Monat zu verzichten? Was hindert dich daran einen Leserbrief an deine Lokalzeitung zu schreiben wenn du meinst, "wenn die Medien DAS nur wüssten?
Richtig, das du dir selbst am nächsten bist. Und ich schließe mich da in keinster Weise aus. Auch ich brenne mir lieber noch den neuesten Streifen als Gewächshausbananen zu kaufen.

Das soll jetzt auf keinsten ne Moralpredigt sein, und ihr sollt jetzt auch nicht denken, "oh der labert als wär er Mahadma Gandhi persönlich, ich versuche nur zu erklären, dass "globale" (auch ich kann das Wort nicht mehr hören ) Probleme nicht im kleinen anfangen, sondern dass du mit etwas Selbstkritikfähigkeit die schlechte Eigenschaften, die Menschen die die Macht zu sowas haben veranlassen es auch wirklcih zu tun, bei dir selbst finden kannst.
Vielleicht längst nicht in dem Maße, aber unsere Moralvorstellungen wurden auch nicht davon ausgesetzt, dem manch anderer Mensch auf der Welt in seiner Kindheit ausgesetzt war.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 20:39   Titel: Antworten mit Zitat

Bevor wir das Thema nicht präzisieren werde ich auch erstmal nix schreiben, da die meisten Themen genug Stoff geben Das duert dann doch zu lange...Nur das:

Es geht nicht bergab mit Deutschland, es geht nur nicht mehr so schnell bergauf.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 20:51   Titel: Antworten mit Zitat

Sorry Malte, aber über die Globalisierung kann man Doktorarbeiten oder zig Sachbücher schreiben ohne sich zu wiederholen, deshalb kann man das hier schlecht diskutieren
Wenn du was genaues wissen willst - schreib mal, dann nehme ich dazu Stellung, da mich das Thema eigentlich interessiert!
Nach oben
L.A.Laker
Weltmeister
Weltmeister 

Anmeldungsdatum: 30.01.2004
Beiträge: 6104
BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 20:55   Titel: Antworten mit Zitat

Also zu dem vom Malte, das die meisten nicht mehr Kochen etc. können. Also ich kann Kochen, Spülen, Sachen pflantzen, Bügeln etc. Krass dass das jemand heute noch kann*g* Naja um mal näher auf das thema einzugehen. Also meiner meinung nacht hat die Menschheit ihre Höchsteentwicklungstufe längt erreicht und die die Rückentwicklung hat schon lange begonnen. Das viele sich hier immer aufregen wie schlimm es ihnen geht ist schon krass, die leute in Afrika oder jetzt in Thailand etc. haben es viel schlimmer. So dat wars erst ma für den moment.
Nach oben Benutzer-Profile anzeigen
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 21:16   Titel: Re: Probleme der globalen Entwicklung Antworten mit Zitat


Malte84 hat folgendes geschrieben:
Wie kann man diese Probleme am besten lösen? Ich habe dazu eine Vorstellung warte jedoch erst auf eure.
Das möcht ich erstmal hören bevor ich selber was dazu schreibe und vor allem auch schreiben kann. Ich hab nämlich mal einfach null Plan wie man das alles lösen soll, was du beschrieben hast. Und teils bin ich mir auch nicht so sicher, ob man es überhaupt lösen braucht.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 22:33   Titel: Antworten mit Zitat


L.A.Laker hat folgendes geschrieben:
Also meiner meinung nacht hat die Menschheit ihre Höchsteentwicklungstufe längt erreicht und die die Rückentwicklung hat schon lange begonnen.


Wie meinst du das? Was verstehst du darunter? ich finde das ist eine ehr gewagte htese die du da aufstellst.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 22:44   Titel: Antworten mit Zitat


L.A.Laker hat folgendes geschrieben:
Also meiner meinung nacht hat die Menschheit ihre Höchsteentwicklungstufe längt erreicht und die die Rückentwicklung hat schon lange begonnen..


Das sehe ich ganz anders. Ich denke sogar, dass die Entwicklungsstufe noch Jahrzehnte nach oben gehen wird. In Deutschland weniger steil, als in anderen Ländern der Welt aber dennoch.

Wenn Rohstoffreserven verbraucht sind könnte die Kurve nach unten gehen. Hoffentlich ist die Technik dann soweit, dass wir diese Probleme umgehen können und die Entwicklungsstufe weiter erhöhen können.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 10 Jan 2005 23:59   Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde wichtig:Denkmale,Altbauten zu erhalten und so Städte,schön ansehen und schön in ihnen leben zu können.Die Öffnungszeiten nicht noch weiter auszuweiten um einigermassen Tagesabläufe und Familien zuammenzuhalten.Ich arbeite im Schichtdienst,ist O.K.,aber wenns alle tun kann ich nicht mehr in Ruhe einkaufen.Nein,Scherz.es sollte gemeinschaftliche Tage geben,an denen zumindest fast alle frei haben.Dies sehe ich sehr gravierend für die kommende Gesellschaft.Wir müssen sicherlich an die 3.Welt denken,dürfen aber nicht vergessen,das nach Ausschöpfung der Reserven keine Hilfe mehr möglich ist.
Wir müssen Europa stärken.Vor Jahren noch konnten 80 Mio China noch beeindrucken,heute nicht mehr.Wir dürfen nicht an Bedeutung in der Welt verlieren.Wir können auch die USA nur beeinflussen,wenn wir in Europa gemeinsam agieren.Die EU baut zwar auch ne Menge Mist,stellt aber im globalen Vergleich,wirtschaftlich,umweltpolitisch,sowie in Sachen Menschenrechte denn stärksten und meiner Meinung nach pos. Teil da.
Umwelttechnik und Bewusstsen.Das ist unsere Daseinsberechtigung.Wir helfen der Welt und uns selbst,ausserdem kann man auch davon leben.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 11 Jan 2005 00:05   Titel: Antworten mit Zitat

Moralisch und intellektuell gesehen scheint es bergab zu gehen. Der Artikel "Armut in Deutschland (o.ä.)" im Magazin "Stern" hat das schön dargelegt. Hier im Forum sind hauptsächlich Gymnasiasten unterwegs, die meisten hier gehen mit solchen zur Schule, in euren Sportvereinen sind fast nur Gymnasiasten. Wir bekommen von all dem Übel aber nicht wirklich viel mit. Es sind Kinder von sozial schwachen Familien, deren Kinderquote sich größer ist als von sozial starken Paaren. Die meisten Eltern sind selber ungenügend erzogen worden und haben nur wenig gelernt. Was man nicht lernt kann man auch niemand anders bei bringen. Schöne Zitate und Situationen:
Eine schwangere Frau sitzt rauchend in der Küche: "Wegen dem Kind habe ich ja schon die Pillen abesetzt."
"Sidney setzt dich nicht so nah an den Fernseher." (Das Kind ist 2 Jahre alt.)
Es gibt 10 Mal mehr fettsüchtige in sozial schwachen Familien als in sozial starken. Es klingt unglaubwürdig, aber viele wissen nicht was es heißt sich gesund zu ernähren.
Zu Hause sitzen sie schon im Kindergartenalter vor der Playstation (Quelle: Meine Mutter ist Erzieherin) und spielen wenig draußen, sodass ihre Bewegung unkontrolliert und grobmotorischer sind als bei anderen. Dementsprechend bleiben auch nur wenige Kinder sozial schwacher Familien für lange Zeit in Sportvereinen, da viele sich nicht beweisen können. Mit dem Frust nach Misserfolgen kommen sie nicht klar. Sie werden gewalttätig oder ziehen ab.

Wie ziehen diese Kinder ihre Nachkommen groß? Unser Land entwickelt sich immer mehr zur Elitegesellscahft. In keinem europäischem Land sind die sozialen Unterschiede so krass wie in Deutschland.

Alles was ich hier genannt habe wurde wissenschaftlich belegt!
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 11 Jan 2005 00:32   Titel: Antworten mit Zitat

Die Menschen verändern sich.Ich hab als Zivi alles gegeben.Heute überlegt sich jeder wie er die Zeit lässig rumkriegt.Klar,hab auch meine Vorteile gesucht,aber wenn amn im Einsatz war,dann Alles.
Was anderes:Eine Arbeitskollegin von mir haut jedes Jahr ihre Frontscheibe(Auto)kaputt,damit sie ihre Zahlungen wiederbekommt.Ohne Scheiss,das tut sie.Irgendwann fliegts wohl auf,aber wie bescheuert??
Und davon gibts viele.Immer mehr sagen wir können doch nichts tun,und irgendwann können wir echt nichts mehr machen.Wir müssen jeden Schlafenden aufwecken.Hab ich mit besagter Kollegin auch gemacht,hoff ich.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 11 Jan 2005 09:41   Titel: Antworten mit Zitat

LOL, deine Kollegin hat echt einen an der Waffel....

Da die Diskussion Richtung Entwicklung der sozio-gesellschaftlichen Umgangsformen und in Richtung Kindererziehung zielt werde ich mich hier zurück halten, da ich weder Soziologie, noch Pädagogik studiert habe oder fundiertes Wissen habe.

PS:
Es sieht nicht schön aus, wenn man behauptet seine Aussagen seien der Weisheit letzter Schuss und empirisch belegt, aber keine Quellen nennt.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 11 Jan 2005 15:36   Titel: Antworten mit Zitat


Malte84 hat folgendes geschrieben:

Alles was ich hier genannt habe wurde wissenschaftlich belegt!


Bis zu dem Satz hielt ich deinen Beitrag wirklich für ironisch.

Ich glaub, wir leben in verschiedenen Ländern. ^^
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 11 Jan 2005 17:22   Titel: Antworten mit Zitat


11 hat folgendes geschrieben:


PS:
Es sieht nicht schön aus, wenn man behauptet seine Aussagen seien der Weisheit letzter Schuss und empirisch belegt, aber keine Quellen nennt.


nee nee... passt was senhor malte da von sich gibt...
hab jetzt zwar auch keine quellen, aber hab durch mein studium der sozialwissenschaften schon öfter ähnliches gelesen...
der stern artikel auf den malte sich da bezieht, hat das schon ganz gut wiedergegeben, .....wenn auch in populistischer weise, aber so verstehts wenigstens die masse

zum globalisierungsthema:
natürlich iss das thema weitgefächert und wirklich detailgetreu kann man das in solch einem thread schwer diskutieren.....trotzdem finde ich es wichtig, nicht müde zu werden auf gesellschaftliche missstände hinzuweisen..... und damit meine ich nicht nur die globale gesellschaft, zu der wir uns ja eindeutig hinentwickeln, sondern auch unser eigenes land....
einer meiner vorredner meinte, man müsse selbst die dinge in die hand nehmen, um auch im großen etwas verändern zu können. genauso müssen wir erst unsere eigene einstellung, lebensweise überprüfen. z.b sind immernoch die wenigsten deutschen auf den flüchtlingsstrom aus afrika eingestellt. den gibt es zwar schon, ist aber nicht mit dem in 20 Jahren zuvergleichen.
wie soll lieschen müller aus bottrop, arbeitslos, alleinerziehend, ...vielleicht noch krank, verstehen, dass "der schwatte ausm hottentottenland" die tolle sozialwohnung im erdgeschoss bekommt und nich sie, wo sie doch nich so gut laufen kann und "warum der allet von vatter staat in´n arsch geschoben kriegt" und sie sich keinen neuen fernseher leisten kann, "wo der alte doch noch nich mal 16:9 hat".
es hört sich traurig an, aber die große masse denkt so...und wird es auch noch in 20 jahren tun, wenn man dem nicht im edukativen bereich entgegen wirkt....
die kulturen werden sich weiter vermischen und darauf werden wir uns einstellen müssen.... je früher desto besser
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 11 Jan 2005 17:45   Titel: Antworten mit Zitat


de Kock hat folgendes geschrieben:

die kulturen werden sich weiter vermischen und darauf werden wir uns einstellen müssen.... je früher desto besser


allein mit diesem thema koennte ich hier den thread vollschuetten. aber naturelich hast du recht.
so richtig scheint sich die diskussion hier aber nicht auf einen speziellen aspekt festzulegen, wie malte sich das vorgestellt hatte.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 11 Jan 2005 19:17   Titel: Antworten mit Zitat


teka2 hat folgendes geschrieben:

Malte84 hat folgendes geschrieben:

Alles was ich hier genannt habe wurde wissenschaftlich belegt!


Bis zu dem Satz hielt ich deinen Beitrag wirklich für ironisch.

Ich glaub, wir leben in verschiedenen Ländern. ^^


Nein, es gibt echt mehr Familien, die so leben als du denkst. Es kommt dabei natürlich auch auf die Regionen an und die Wohnviertel in denen man lebt. Segregation lässt grüßen! Und wie ich sagte an dem Umfeld in dem man lebt. Du bist Gymnasiast, nehme ich an?!

@Psycho Rob:
Das kommt schon noch, Geduld! Erst einmal abwarten bis die ganzen Polemiker hier nicht mehr vorbeischauen. Dann läuft das schon in geregelteren Bahnen. Wichtig ist das überhaupt wieder mehr darüber diskutiert wird. Wann tut man das schon mal. Meist bleibt man mit politischen Gedanken für sich alleine.
Nach oben
Gast





BeitragVerfasst am: 11 Jan 2005 19:58   Titel: Antworten mit Zitat


Malte84 hat folgendes geschrieben:

Wichtig ist das überhaupt wieder mehr darüber diskutiert wird. Wann tut man das schon mal. Meist bleibt man mit politischen Gedanken für sich alleine.


Jeden Montag bis Freitag
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2



Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group