Von Spiegel.de:
Neun Jahre tot
Wenige Wochen, nachdem in den USA die Wachkomapatientin Terri Schiavo gestorben ist, geschieht in New York das Unmögliche. Ein hirnverletzter Feuerwehrmann kommt plötzlich wieder zu Bewusstsein - und fragt nach seiner Frau.
Wie ein hirnverletzter Feuerwehrmann wieder zu Bewusstsein kam
Ein heikles Thema: Sterbehilfe - Ja oder Nein?
Mir zeigt diese Meldung, wie schmal der Grad zwischen Erlösen und Hoffen ist.
Letztendlich würde ich jedoch gegen Sterbehilfe stimmen, weil man nie ganz genau wissen kann, ob jemand vielleicht nach noch so vielen Jahren wieder aufwacht. Wenn er oder sie dann tot ist, wird man es nie erfahren.
Vor allem die Methode, wie es bei Terri Schiavo durchgeführt wurde, halte ich für menschenverachtend. Niemand kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass sie ihre Umgebung nicht registriert oder wahrnimmt. Aber man lässt sie in zwei langen Wochen verdursten. Dieser rechtlich luftleere Raum in den USA ist für mich Menschenquälerei. Dann soll man dort doch so konsequent sein, und den Betroffenen ein friedliches und schmerzfreies Ableben garantieren.
Ich möchte jetzt nicht in der Haut von Terri Schiavos Mann stecken, wenn er diese Meldung vorgesetzt bekommt.