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Das Kartell - im Würgegriff der Energiekonzerne

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Gast





BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 10:53   Titel: Das Kartell - im Würgegriff der Energiekonzerne Antworten mit Zitat

Hab gestern Nacht einen Superinteressanten Bericht bei Frontal21 gesehen.
Das hier sollte sich jeder mal anschauen!

http://www.forumwhore.com/proxy/cgi-bin/nph-proxy.cgi/000000A/http/www.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,5580821,00.html

WAs hier läuft ist unglaublich! Beispiele?
-Die Regierung wollten dass die großen Konzerne mehr Geld zahlen müssen je dreckiger die Kraftwerke sind. Ergebnis: Die Konzerne profitieren jetzt finanziell umso mehr je dreckiger ihre Kraftwerke sind! In der nächsten Zeit planen deshalb alle ohne Rücksicht auf Klima den Bau von Massenhaft Drecksschleudern: Braunkohlekraftwerke! Diese produzieren besonders viel CO2!

-Die Konzerne beeinflussen Politiker ("legale Korruption"). Wenn Polititker eine seltsame Entscheidung zugunsten der Energiekonzerne fällen, kann man davon ausgehen dass Sie in naher Zukunft einen lukrativen Nebenjob in einem der Konzerne erhalten!!!

-Die Konzerne beeinflussen den Börsenkurs von Strom. Das Angebot wird künstlich knapp gehalten um den Preis in die Höhe zu treiben.

Eigentlich müßte man hier eine Deutschlandweite Riesendemo gegen unsere Regierung anzetteln,...aber der kleine Verbraucher schluckt und schluckt und schluckt. Bleibt nur zu hoffen dass die EU mehr Erfolg hat.
Also wenn ihr die Zeit habt alle mal reinschauen!
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Gast





BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 10:56   Titel: Antworten mit Zitat

Du glaubst doch nicht, dass dies der einzig eMist ist der in der Wirtscahft verzapft wird? Bestes Beispiel sind doch die aktuellen Benzinpreise: Super kostet teilweise nur 1 Cent mehr als Normal-Benzin. Sehr dubios.... Da gibt es denke ich einige Beispiele bei denen einem die Hutschnur hoch geht. Dieser Lobbyismus ist wirklich schrecklich...
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Gast





BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 11:14   Titel: Antworten mit Zitat

Latürnich gibt es viele Beispiele,...das heißt aber nicht dass man das als "normal" abtun sollte. Das ganze ist eine Farce! Noch vor Wochen schreien alle auf: Klimawandel! Die Welt geht unter! Jetzt geht es wieder allen am A... vorbei. Wieso nicht mal eine Demo gegen die Politik der Energiekonzerne? Das wäre doch nun wirklich im Interesse eines JEDEN!
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Gast





BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 11:22   Titel: Antworten mit Zitat


Brianus hat folgendes geschrieben:
Latürnich gibt es viele Beispiele,...das heißt aber nicht dass man das als "normal" abtun sollte. Das ganze ist eine Farce! Noch vor Wochen schreien alle auf: Klimawandel! Die Welt geht unter! Jetzt geht es wieder allen am A... vorbei. Wieso nicht mal eine Demo gegen die Politik der Energiekonzerne? Das wäre doch nun wirklich im Interesse eines JEDEN!


Jo Themen sind in der Öffentlichkeit halt nur solange interssant, wie über selbige in den Medien tagtäglich berichtet wird. (siehe Ökösteuer, Kampfhundattacken, Guantanamo usw. usf.) Klimawandel ist doch auch zum Großteil nur Fake. Es wurde doch mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Klimawandel an sich ganz natürlich ist und das der größte Teil der Stoffe die den Wandel beeinflussen von der Natur selbst freigesetz werden ohen das zutun von Menschen. Das der Klimawandel durch den Mensch nur in geringem Maße beschleunigt wird interessiert keinen, wir müssen erstmal Spendengala starten usw. Alles Blenderei! Energiekonzenre, Benzinmultis oder wer auch immer, die diktieren die Preise und die Politik scheint mit mangelhaften Gesetzen nur den Mob ruhigstellen zu wollen, wenn man genauer hinschaut wrid oft klar, dass ei Großteil der Gesetze absolut andere Folgen haben als anch aussen dargestellt oder vermutet wird.
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Gast





BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 11:22   Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin in dem Thema nicht wirklich drin, aber möchte an dieser Stelle mal darauf hinweisen, dass man die Berichte einiger Fernsehsendungen, darunter insbesondere Frontal21 im ZDF und Fakt im Ersten sehr sehr differenziert betrachten sollte.

Ich habe dort über Themen, in denen ich über mehr Hintergundwissen verfüge, schon mehrmals sehr einseitige Berichterstattung und auch schon des öfteren schlichtweg falsche Tatsachenverbreitung erlebt.

Das ist teilweise nichts anderes als pure Meinungsmache sehr links eingestellter Journalisten.
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BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 11:34   Titel: Antworten mit Zitat

OK,...hier nochmal zu den CO2 Zertifikaten eine andere Quelle:

http://www.greenpeace.de/themen/energie/energiepolitik/artikel/fehlentwicklungen_beim_emissionshandel/

Und RWE erklärt schön warum durch die CO2 Zertifikate (für die sie nichts bezahlt haben!) der Strompreis natürlich teuerer wird.

Link
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Gast





BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 12:24   Titel: Antworten mit Zitat

So, ich habe mich mal in das Thema eingelesen und muss feststellen, dass ich dazu vielleicht doch einiges beitragen kann, allerdings vielleicht aus einer etwas anderen Sichtweise. In der Landwirtschaft, eines der Gebiete, in denen ich mich besser auskenne , gibt es im Prinzip ein ähnliches System.
Hier werden bei neu zu bauenden Stallanlagen Bau- und Emissionsanträge eingereicht. Sollte das Gebiet, in dem man seine Stallanlage plant, keine freien Emmissionskapazitäten mehr haben, kann man dieses Problem lösen, indem man einem anderen Landwirt seine Emissionsrechte abkauft. Dadurch wird er "gezwungen" seine Emissionen einzustellen und die Rechte werden für die neue Anlage frei.

Genauso funktioniert ja der freie Handel bei Industrieunternehmen auch.

Allerdings wurde dort ja die Emissionsbeschränkung deutschlandweit gerade erst eingeführt im Jahre 2005.
Und da sollten ernsthaft die Kraftwerksbetreiber für bereits gebaute und im Betrieb befindliche Kraftwerke eine Gebühr für deren Emissionsrechte zahlen?
Nach mehrere Jahren, teilweise Jahrzehnten des Betriebs???
Das zumindest fordern ja Frontal21 und die Greenpeace.

Ich denke nicht, dass ein solches Vorgehen auch nur annähernd eine Chance vor dem Bundesgerichtshof gehabt hätte, vor dem der Fall ohne Frage zurecht gelandet wäre.

Darum blieb dem Staat meiner Ansicht nach nichts anderes übrig, als diese Emissionsrechte, die es ja, wenn auch in unlimitierter Form und nicht auf dem Papier, schon vorher gab, kostenlos an die Unternehmen zu verteilen.

Das einzige, wofür eine Gebühr erhoben werden kann, und die nach freiem Marktpreis, ist der Verkauf von Neuemissionen durch den Staat, sollten noch Emissionsrechte in bestimmten Gebieten verfügbar sein.
Und die werden meines Wissens auch verkauft, allerdings ist davon weder bei Frontal, noch bei Greenpeace die Rede.
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Gast





BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 12:59   Titel: Antworten mit Zitat


VgMdW hat folgendes geschrieben:
Ich bin in dem Thema nicht wirklich drin, aber möchte an dieser Stelle mal darauf hinweisen, dass man die Berichte einiger Fernsehsendungen, darunter insbesondere Frontal21 im ZDF und Fakt im Ersten sehr sehr differenziert betrachten sollte.

Ich habe dort über Themen, in denen ich über mehr Hintergundwissen verfüge, schon mehrmals sehr einseitige Berichterstattung und auch schon des öfteren schlichtweg falsche Tatsachenverbreitung erlebt.

Das ist teilweise nichts anderes als pure Meinungsmache sehr links eingestellter Journalisten.


defenitiv

vor allem die klassiker wie z.B. computerspiel "diskussionen" sind immer einen lacher wert bei frontal. ist ja quasi ein running gag
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Gast





BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 13:31   Titel: Antworten mit Zitat

Nächstes Jahr sollen 10 % verkauft werden (ist aber länsgt noch nicht durch), der Rest wieder verschenkt. Wenn es für neugebaute Anlagen teuerer oder schwieriger wäre an die Rechte zu kommen, dann würden die großen bestimmt nicht soviele neue Braunkohle Drecksschleudern bauen wollen.
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Gast





BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 14:03   Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du dich so dafür interessierst:

http://www.bundestag.de/bic/plenarprotokolle/plenarprotokolle/16106.html

Ich habe leider keine Zeit, mich da eingehender mit zu beschäftigen, da ich am arbeiten bin.
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Gast





BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 15:21   Titel: Antworten mit Zitat

Danke Arbeiter! Aus diesem Protokoll eine Bestätigung:

Es ist richtig, dass die Einnahmen im Hause des Bundesumweltministers veranschlagt und für Klimaschutzmaßnahmen vorgesehen werden. Die Reaktionen der Energiewirtschaft dazu sind unterirdisch. Wer jetzt einen höheren Strompreis ankündigt, der versucht, die Menschen zu ?vereimern“, wie wir im Ruhrgebiet sagen würden.
Tatsache ist, dass aufgrund der Situation mangelnden Wettbewerbs die Kundinnen und Kunden schon jetzt die Zeche für die den Stromkonzernen kostenlos zugeteilten Zertifikate gezahlt haben. Falls die Preise trotzdem erhöht werden, kann man in einem solchen Fall von Volksverdummung - das lässt sich nicht anders bezeichnen - nur auffordern, den Stromversorger zu wechseln, und zwar am besten zu einem Ökostromanbieter.

Frank Schwabe (SPD)
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